Erfahrungsbericht über diskriminierende Normalität gegen „Behinderte“ in der sächsischen linken Szene
Der vorliegende Text wurde an über 300 emanzipatorische Gruppen, Orte und Einzelpersonen in ganz Sachsen verteilt und soll zu Dokumentationszwecken hier festgehalten werden. Es werden ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen benannt.
Seit 2022 werde ich bis heute anhaltend ableistisch und sexistisch in der linken Szene gemobbt. Ausgehend von einer extrem charismatischen „Awareness-Koryphäe“ hat mich eine Gruppe Antifas zunächst „nur“ bezüglich meiner autistischen Handicaps verspottet sowie ausgeschlossen und später misgendert, verleumdet, gemobbt, meine Traumata getriggert, als „geistig behindert“ bloßgestellt, als eine Art „niedere Lebensform“ entmenschlicht und kollektiv ausgegrenzt. Seit einem deshalb erfolgten Suizidversuch ´24 werde ich mit Name und Foto als unzurechnungsfähige:r „behinderte:r“ Psychopath:in verleumdet, um keine Verantwortung für das zuvor praktizierte Verhalten übernehmen zu müssen, so dass ich mir trotz Umzug kein neues Sozialleben irgendwo mehr aufbauen kann. De facto wird mir mein soziales Existenzrecht abgesprochen, damit die mich vor meinem Suizidversuch mobbenden Menschen keine Verantwortung für ihr vorangegangenes Tun übernehmen müssen.
Zunächst versuchte ich dieses Verhalten in einer Form zu thematisieren, bei der weder Gruppen- noch Personennamen bloßgestellt wurden – prompt wurden diese ignoriert. Weil das enorm schmerzende Verhalten bis heute anhält, sah ich mich gezwungen deutlicher zu werden und nannte die Namen einiger handelnder Personen. Prompt wurde mir vorgeworfen die Täter.innen bloßzustellen.
Deshalb betone ich gleich zu Beginn, in diesem Text werden ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen verwendet, so dass weder jemand von „neuen“ Informationen bloßgestellt bzw. Bullen und Faschos nicht unnötig informiert werden, und ich thematisiere den Konflikt unter dem Aspekt, wie normal es scheinbar ist, „Behinderten“ in der linken Szene selbst nach einem Suizidversuchs wegen Mobbing jahrelang das Leben kaputt zu machen und wie es für „Behinderte“ nahezu unmöglich ist, dies überhaupt anzusprechen.
Die linke Szene erlaubt es sich krass menschenverachtend verhaltenden ableistischen Täter:innen, sich mit abstrusen Behauptungen aus der Verantwortung zu ziehen, victim-blaming zu betreiben uns sich dabei auf die Mechanismen der linken Szene zu verlassen. Mir hingegen werden nahezu unüberwindbare Hürden in den Weg gestellt, dass Verhalten überhaupt anzusprechen. Egal wie ich das Verhalten thematisiere, es finden sich immer Gründe, mir das Recht auf Kritik abzusprechen – und mich weiterhin verletzend auszugrenzen. „Wenn du das so formulierst, bist du selbst schuld“ – selbst meine kommunikativen Einschränkungen werden instrumentalisiert, um meine Kritik zu unterbinden und ungestört mit den Täter:innen feiern gehen zu können. Es gibt viele Wege in der sächsischen linken Szene, die Verantwortung für menschenverachtendes Verhalten auf mich als Betroffene:n zu verlagern. Eine Thematisierung menschenverachtend ableistischen Verhaltens wird in der linken Szene kollektiv abgelehnt, wenn dabei die Täter:innen schlecht dastehen, bestimmte Orte/Netzwerke/Organisationen bekannt werden, staatliche Repressionsorgane oder Faschos Informationen erhalten könnten, andere sich von der Schilderung meiner Schmerzen belastet fühlen – also in praktisch jedem Fall. Manchmal wird sogar „Verständnis“ von mir dafür erwartet, dass selbst nach meinem Mobbing-bedingten Suizidversuch mir unter irgendwelchen Vorwänden Schmerzen zugefügt werden oder ich ausgegrenzt werde. Das Thematisieren des diskriminierenden Verhaltens wird mir ausschließlich in einer so unkonkreten Form gestattet, dass alle in der linken Szene dies kollektiv ablehnen und aufgrund der fehlenden Bemerkbarkeit behaupten können, so etwas gebe es in ihrem Umfeld nicht – die Täter.innen machen ungestört weiter und die Meisten schaut weg?
Scheinbar ist es in der linken Szene nicht vorgesehen, etwas gegen ableistische Ausgrenzung zu unternehmen. Wenn ich das erlebte Verhalten thematisiere, entsteht scheinbar ein kollektiver Abwägeprozess, bei dem der „Wert“ eines „behinderten“ Menschen gegen Null geht, wenn diesem irgendwelche wie auch immer gearteten persönlichen Befindlichkeiten der Täter.innen entgegen stehen. In den Rechtfertigungen des mir gegenüber praktizierten menschenverachtenden Verhaltens seitens der Täter:innen sehen nicht wenige bis dahin unbeteiligte Szeneteilnehmende scheinbar eine Aufforderung, sich am diskriminierenden Verhalten zu beteiligen und sich an meiner verletzten Reaktion zu erfreuen. Denn wenn es okay, ist, was die Awareness-Koryphäe mir antat, kann man ja dabei mitmachen und mich ähnlich verletzen. Als Betroffene:r muss ich also gegen die Mechanismen der linken Szene ankämpfen, wenn ich jemals wieder ein Sozialleben haben möchte, während Täter:innen die Mechanismen der Szene nutzen, um mir verletzend mein soziales Existenzrecht abzusprechen, sich an meiner Schmerzreaktion zu erfreuen oder von mir sogar die Wahrnehmung einer Therapie erwarten, um künftig aushalten zu können, vielleicht für den Rest meines Lebens ein Dasein als eine Art Fußabtreter:in der linken Szene zu fristen. Darin liegt einer der Gründe, warum ich von einer diskriminierenden Normalität in der linken Szene gegenüber „Behinderten“ schreibe.
Ich bin verwundert und extrem traurig zugleich. Denn während ich seit 2022 so massiv gemobbt und verleumdet wurde, dass ich in einem Suizidversuch den einzigen Ausweg sah, wurde mir bisher jegliche Thematisierung des zu meinem Suizidversuch führenden menschenverachtenden Verhalten untersagt, weil das angeblich die Täter:innen bloßstellen würde. Wenn linke Täter:innen Falschinformationen (mit meinem Bild und Namen) über mich verbreiten, ist dass voll okay, und wenn ich den Sachverhalt richtig stellen will, habe ich die Befindlichkeiten der Täter:innen zu beachten? Haben in der linken Szene Sachsens etwa nur die „Normalen“ Persönlichkeitsrechte und „Behinderte“ keine? Auch das ist ein Grund, warum ich von einer diskriminierenden Normalität in der linken Szene gegenüber „Behinderten“ schreibe.
Hinzu kommt die „Normalität“ des ableistischen Diskriminierens in der linken Szene an sich. Nicht zum ersten Mal bin ich mit dem Auftreten ableistischer Narrative konfrontiert und der Erwartung, „dass einfach mal sitzen zu lassen“. Nicht die diskriminierenden Äußerungen werden als Problem betrachtet, sondern wenn ich diese sachlich widerlegen möchte. Oft wird der Inhalt meiner sachlichen Widerlegung massivst menschenverachtender Narrative nicht einmal angesehen, sondern pauschal als Zeichen einer angeblichen Kritikunfähigkeit hingestellt. Ich spreche auch deshalb von einer diskriminierenden Normalität gegen „Behinderte“ in der linken Szene, weil sehr oft ausschließlich die Perspektive der Täter:innen gesehen wird. In der linken Szene wird es bereits als krankhafte narzisstische Persönlichkeitsstörung betrachtet, wenn so jemand“ z.B. Zerrbilder einer angeblichen geistigen Unzurechnungsfähigkeit richtig stellen möchte.
Um sich meiner Kritik an ihrem diskriminierenden Verhalten zu entziehen, verbreitet seit 2023 das Täter:innenkollektiv Behauptungen, ich wäre angeblich geistig umnachtet, sozial unfähig, psychopathisch usw. Diese Behauptungen entbehren jeglicher medizinischer Grundlage. Keine:r der zahlreichen mich bisher begutachteten Psycholog:innen kam jemals auf die Idee, ich müsse mich umfassend therapieren lassen, bevor ich auf die Menschheit losgelassen werden könne. Psycholog:innen beurteilen Autist:innen aufgrund komplexer Untersuchungen und nicht aufgrund des äußeren Eindrucks. Trotz medizinischem Studium sehen sich viele Psycholog:innen nicht in der Lage, Autist:innen beurteilen zu können. Für Asperger wird außerdem eine Extrafortbildung benötigt, welche nur wenige Psycholog:innen haben. Wenn aber eine bekannte sächsische Awareness-Koryphäe mit ihrem Abi-basierendem Allgemeinwissen küchenpsychologische Pseudodiagnosen über meinen Autismus aufstellt, in welchen sie ableistische Vorurteile als angeblich allgemeine Wahrheit hinstellt und darauf basierend mein soziales Existenzrecht in Frage stellt, wird mir in der sächsischen linken Szene das Recht abgesprochen, diese diskriminierenden Entscheidungen auch nur anzuzweifeln. Auch deshalb spreche ich von einer diskriminierenden Normalität in der sächsischen linken Szene. Bei der Weitergabe von Informationen misst die linke Szene mit zweierlei Maß: Substanzlose Behauptungen über meinen angeblich umnachteten Geisteszustand können scheinbar schrankenlos verbreitet werden und Anforderungen an Belegbarkeit und Beweiskraft werden nur dann gestellt, wenn ich den Kram richtig stellen möchte. Deutlicher könnte nicht werden, dass „so jemand“ in der linken Szene de facto die Rolle einer niederen Lebensform zugewiesen wird. Selbst nach einem Mobbing-bedingten Suizidversuch wird mein Recht auf Schmerzfreiheit als weniger wertvoll betrachtet als das Image der Täter:innen? Ein Mensch hätte sterben können und ihr schweigt – Egos splittern und ihr schreit?
Ich schreibe hier von einer systematischen strukturellen Diskriminierung sogenannter „behinderter“ Menschen in der linken Szene. Ich rufe zu einer offenen Diskussion darüber auf, ob die hier genannten Zustände unserem politischen Weltbild entsprechen, ob wir diese weiter praktizieren wollen oder ob meine Kritik weiter unter den Tisch fallen sollte. Vor dreißig Jahren las ich auf einem Sticker: „Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht“. Nun würden wir heute sicherlich angemessenere geschlechtliche Formulierungen verwenden. Aber auch in der linken Szene entscheiden sich scheinbar die meisten bei meinen Versuchen, ein massives menschenverachtendes Verhalten in der linken Szene zu thematisieren, dass ihnen Ruhe und Ordnung in der linken Szene wichtiger ist – auch um den Preis, dass das kritisierte Verhalten weiter läuft und das Leben eines „behinderten“ Menschen zerstört. Auch deshalb schreibe ich von einer diskriminierenden Normalität in der linken Szene.
Niemand käme auf die Idee, einen Beitrag über Sexismus zu canceln, wenn in der Kommentarspalte darunter ein größere Anzahl sexistischer Macker Victim-Blaming betreiben. Als ich vor einigen Wochen eine Beschreibung derzeitig erlebter diskriminierender Zustände auf Indymedia veröffentlichte (Antiableistische Stadtführung durch diskriminierende Orte der linken Szene in …), waren darunter immer wieder richtig krass ableistische Kommentare zu sehen. Auch wenn mich diese enorm verletzten, im Prinzip wurde so bestätigt, dass ich tatsächlich menschenverachtend gemobbt werde. Irgendwann wurde es Indymedia vermutlich zu viel und sie verschoben meinen Beitrag in die Müllecke. Für Antworten auf Nachfragen war ihnen „so jemand“ nicht wertvoll genug. Ich schreibe von struktureller Diskriminierung „Behinderter“ in der linken Szene, von einem ableistischen Konsens – das Ausgrenzen „behinderter“ Menschen ist in der linken Szene absolut völlig „normal“. Denn scheinbar ist es ausreichend, wenn nur eine ausreichend aggressiv behauptet wird, ich wäre geistig unzurechnungsfähig und hätte das hier alles frei erfunden, um mich wichtig zu machen, dass ausschließlich die Täter:innenperspektive übernommen wird.
Laut Psycholog:innen habe ich Eigenschaften, welche in unserer Gesellschaft als „behindert“ aufgefasst werden können. Ausgrenzen aufgrund menschlicher Fähigkeiten oder Eigenschaften, Ableismus genannt, wird als eine der ältesten Diskriminierungsformen bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, dass es Ausgrenzungen gegeben hat, sobald „anders“ empfundene Eigenschaften bei anderen Menschen bemerkt wurden – diese Diskriminierungsform gilt daher als eine der weltweit ältesten Diskriminierungsformen.
Dass der Begriff „behindert“ verwendet wird, bedeutet keinerlei Identifikation meinerseits. Ich sehe mich nicht als behindert, sondern werde behindert. In der Vergangenheit wurde mir in einer Bildungssituation beim allgemeinen Bekanntwerden bestimmter neurodivergenter Eigenheiten z.B. mitgeteilt, dass für „so jemand“ gesellschaftlich völlig andere Bildungsformen vorgesehen sind. Wenn ich nun Begriffe wie „so jemand“ oder „behindert“ als Eigenbezeichnung aufgreife, dann nicht weil ich mich selbst so sehe (oder gar so benannt werden möchte), sondern weil ich deshalb ausgegrenzt werden kann.
Ich bezeichne Menschen ohne Handicaps bzw. mit einer neurotypischen Denkweise als die „Normalen“, weil ich zum einen bei der Verwendung entsprechender Fachtermini wie neurotypisch noch weniger verstanden werde als ohnehin schon. Zum anderen möchte ich mit den Anführungsstrichen meine Distanz zu dem gesellschaftlich konstruierten Normalitätsverständnis zum Ausdruck bringen.
In einem Beratungsgespräch mit einem sächsischen Antidiskriminierungsbüro wurde mir sinngemäß mitgeteilt: „In unserer Gesellschaft sind in der Betrachtung sogenannter behinderter Menschen immer noch zahlreiche Narrative aus der Nazizeit präsent. Auch aus anderen diskriminierenden Gründen nehmen viele behinderte Menschen unterbewusst als eine Art niedere Lebensform war. Sie empfinden Abwertungen als ‚normal‘. Die linke Szene setzt sich zwar intensiv mit sexistischen und rassistischen Stereotypen auseinander, jedoch nicht mit Ableismus.“ Viele Linke reflektieren, dass wir in unserer Gesellschaft mit rassistischen und sexistischen Narrativen aufwachsen, nehmen aber vergleichbare ableistische Narrative nicht war. Im folgenden beschreibe ich, wie „normal“ ableistische Denkweisen in der linken Szene sitzen. Mein Ziel der Beschreibung diskriminierender Zustände ist dabei zur (Selbst-)Reflektion anzuregen, eine Aufarbeitung voranzubringen und eine szeneinterne Debatte über vorhandene ableistische Ausgrenzungsmechanismen zu initiieren.
In unserer Gesellschaft ist es „normal“, dass ich bestimmte „abweichende“ Eigenschaften verstecken „muss“, um nicht abgewertet zu werden. Laut ärztlicher Aussage bin ich autistisch.
Wenn es mir gelingt, die meisten neurodivergenten Elemente zu verstecken, wird meinerseits das Kriterium „normal“ erfüllt und ich werde nicht behindert. In unserer Gesellschaft verwenden die meisten Autist:innen von klein auf bewusst oder unterbewusst ein masking, mit dem wir als „Abweichung“ aufgefasste Verhaltensweisen verstecken, um Abwertungen vermeiden und versuchen auf diese Weise, die von uns erwarteten Anpassungsleistungen zu erbringen. Dies ist psychisch enorm aufwendig und gelingt auch aus anderen Gründen nicht immer. Fallen autistische Eigenschaften z.B. in Überlastungsmomenten auf, werde ich manchmal als „behindert“ ausgegrenzt.
In unserer Gesellschaft wird es als normal angesehen zu erwarten, dass wir uns „zusammenreißen“, anpassen, nicht auffallen, wenn sich „Normale“ „genervt“ fühlen – oft ohne eine sachliche Notwendigkeit. Oft sind das Verhaltensweisen, die eigentlich niemandem stören, sondern einfach nur anders sind und die deshalb auffallen. Gesellschaftlich wird erwartet, dass wir dies verstecken, um nicht „selbst schuld“ zu sein, ausgegrenzt zu werden – auf diese Weise wird vielen Autist:innen von Kindesbeinen an ein masking aufgezwungen. Sollte es für eine:n „Behinderte:n“ nicht möglich sein, z.B. neurodivergente „Auffälligkeiten“ nicht zu verstecken, ist es gesellschaftlich akzeptiert, „so jemand“ als eine „niedere Lebensform“ zu sehen und sich menschenverachtend zu verhalten – auch in der linken Szene kann das völlig „normal“ sein.
In unserer Gesellschaft ist es normal, sich bereits „genervt“ zu fühlen, wenn neurodivergentes Verhalten sichtbar wird, wenn Menschen mit diesen Eigenschaften Erfolge haben oder einfach nur selbstbewusst auftreten.
In unserer Gesellschaft ist es normal, unsere Erfolge und Kompetenzen in Frage zu stellen, uns nicht ernst zu nehmen, unsere Bedürfnisse zu ignorieren oder mit „so jemand“ auf eine Art und Weise zu verfahren, wie es einer „Normalen“ niemals zugemutet werden würde.
In der sächsischen linken Szene ist das mitunter genauso normal. Im Folgenden werde ich einige dieser „Normalitäten“ beschreiben, dabei aber die Anführungsstriche weglassen – denn dafür ist das meinerseits erlebte und teilweise extrem haarsträubende Verhalten viel zu sehr in der linken Szene akzeptiert. Denn hier ist es leider völlig normal, Menschen wie mich abzuwerten und auszugrenzen.
2020 war ich seit fast 25 Jahren in F politisch aktiv. Ich habe die Gründung linker Gruppen erlebt und diese wieder mit zu Grabe getragen, wenn die meisten die Gruppe gründenden Menschen Studium oder Abi fertig hatten und F wieder verließen. Ich wurde älter und das Ganze begann irgendwann wieder von vorn. 2020 gab es seit einiger Zeit ein emanzipatorisches Netzwerk in F und es kam eine extrem charismatische „Awareness-Ikone“ hinzu. Diese nutze ihre sozialen, kommunikativen und empathischen Stärken, in denen ich aufgrund meines Autismus gravierende Nachteile habe, aus, um sukzessive meine Rolle zu untergraben. Anfangs begnügte sie sich damit, meine Handicaps mit leichtem Spott bloßzustellen oder „alle“ zu gemeinsamen Spielen einzuladen, an denen ich aufgrund verschiedener autistischer Einschränkungen als einzige Person der Gruppe nicht teilnehmen konnte. Aufgrund meiner Handicaps im Bereich körperlicher Koordination kann ich an bestimmten Ballspielen wie Kicker&Co. nicht mitmachen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, beim Auffallen neurodivergenter Eigenschaften mit leichtem Spott begleitet zu werden, es wird seitens der Spottenden Akzeptanz für ihre Behindertenwitze erwartet.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, zu ignorieren, wenn ich lange und beharrlich versuche zu erklären, warum mich dieser Spott verletzt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass bei gemeinsamen sozialen Zusammenkünften Spiele gespielt werden, bei denen „alle“ animiert werden teilzunehmen, obwohl alle wissen, dass ein Mensch in der Runde wegen Handicaps nicht teilnehmen kann und sich ausgegrenzt fühlt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, mich wegen der für die Nichtteilnahme an diesen Spielen zugrundeliegenden Einschränkungen zu verspotten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass es dabei egal ist, wenn den Spottenden jahrelang die Hintergründe erklärt werden, „so jemand“ wird komplett ignoriert.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, aufgrund der Behauptung, Erklärungen des diskriminierenden und schmerzhaften Charakter nicht nachvollziehen zu können (besser gesagt: zu wollen), das Verhalten jahrelang fortzuführen und mit großer Freude Behindertenwitze zu tätigen.
[Die Diskriminierungen gingen jahrelang weiter. Waren es zuvor scheinbar „zufällige Situationen“ oder „Missverständnisse“ nahm das diskriminierende Verhalten und der schmerzhafte Charakter ab Sommer 2022 massiv zu. Bevor E auf diese Weise jahrelang systematisch meine Rolle untergrub, gehörte ich zu den zentralen Akteur:innen der lokalen Szene.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass bei einer sehr langen Tagesordnung auf einem Plenum von einem Menschen mit Einschränkungen, wegen denen diese:r mehr rhetorischen Platz benötigt, erwartet wird, von einer gleichberechtigten Teilhabe abzusehen, weil durch den erhöhten Platzbedarf angeblich Ressourcen „unnötig“ verschwendet würden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass bei einer sehr langen Sitzung weniger die überfrachtete TO ursächlich ist, dass es zu lange dauert, sondern dass ein „behinderter“ Mensch bei extrem strittigen Themen nicht einfach klein bei gab, sondern mitdiskutierte und dabei rhetorisch mehr Platz brauchte.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, im Anschluss an das Plenum selbst in einer Awareness-orientierten Umgebung bewusst alle gemeinsam zu Spielen einzuladen, an denen der „behinderte“ Mensch nicht teilnehmen kann.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass die „Normalen“ eine:n „Behinderte:n“ nicht ernst nehmen bei den wiederholten Versuchen zu erklären, warum es als ungemein verletzend empfunden wird
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dabei lachend diskriminierende Absichten zu bestreiten.
[Sie werden ein Jahr später Ende 2023 behaupten, sich von mir (bei diesen Erklärungen!) „zugetextet“ und „extrem genervt“ gefühlt zu haben. Angeblich wären sie so „genervt“ von meinen Erklärungen gewesen, dass sie das kritisierte Verhalten als bewusste Reaktion eingesetzt hätten. Ich erklärte, warum bestimmte diskriminierende Verhaltensweisen enorme Schmerzen in mir auslösen – und diese Erklärungen werden gleich doppelt gegen mich instrumentalisiert. Zum einen wurde das dabei erlangte Wissen ausgenutzt, um den Schmerzcharakter zu intensivieren. Zum anderen behaupten sie, meine Kritik an ihrem diskriminierenden Verhalten hätte sie genervt und würde sie deshalb berechtigen, das diskriminierende Verhalten zu praktizieren. Liegt es wirklich an meinem Autismus, dass ich das nicht verstehe? Die Akzeptanz einer solchen Begründung ist Teil der diskriminierenden Normalität der Szene. Dieser Zusammenhang war lokal für sein Awareness-Charakter bekannt.
Im Januar 23 fand ein gruppenübergreifendes „Zukunftsplenum“ statt. Die extrem charismatische „Awareness-Koryphäe“ E amüsierte sich jahrelang darüber, dass ich spontan nichts in drei Sätzen erklären kann und deshalb halbe Vorträge halten MUSS undmich wegen meines Autismus nicht kürzer fassen kann. Auf dem Plenum stellte sie mein Handicap, wegen dem sie mich jahrelang verspottete als etwas völlig anderes hin. Weil ich mich noch nicht als nonbinär outen konnte,stellte sie meinen manchmal etwas größeren rethorischen Platzbedarf „typisch männliches Dominanzstreben“ hin und mir wurde das Wort entzogen. Im gruppenübergreifenden Plenum war vielen unbekannt, dass ich autistische Einschränkungen habe und ich wurde nicht als „behindert“ wahrgenommen – bis zu diesem Tag. Aufgrund dieser falschen Behauptungen über mich war ich gezwungen, einige Handicaps zu nennen. E hat mich mit der erzwungenen Selbstoffenbarung gezielt als „geistig behindert“ bloßgestellt. Danach wurde ich weniger ernst genommen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, in einem mehrere Gruppen umfassenden „Zukunftsplenum“ der lokalen linken Szene bei strittigen Themen zu versuchen, einen „behinderten“ Menschen diskriminierend aus der Diskussion zu drängen, wenn sich die betroffene Person an kontroversen Diskussionen beteiligt und eine andere Meinung als die lokale Awareness-Koryphäe hat.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dabei Handicaps autistischer Menschen zu instrumentalisieren und uns bloßzustellen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass bei einer Nachbereitung des Plenums Kritik der betroffenen Person ignoriert wird, weil die mich bloßstellende E es aufgrund ihrer charismatischen Außenwirkung bestimmt nicht so gemeint hat.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn extrem offene awareness-geprägte Menschen, die in der Lage sind, kritisiertes Verhalten zu reflektieren, sich umfangreich mit Rassismus und Sexismus auseinandersetzen, bei der Kritik an ihrem vergleichbar diskriminierenden ableistischen Verhalten so tun, als wäre die kritisierende Person nicht ernstzunehmen.
[In unserer Gesellschaft erlebe ich es nicht zum ersten Mal, dass es als eine Art „narzisstische Kränkung“ empfunden wird, von „so jemand“ kritisiert zu werden, also von einem als „behindert“ wahrgenommen Menschen. Unterbewusst werden wir als eine Art „Untermensch“ bzw. niedere Lebensform aufgefasst und uns deshalb eine sachlich-richtige Auffassung nicht zugestanden. Wenn wir es dann „wagen“ einen der „Normalen“ zu kritisieren, sind manche nicht in der Lage sachlich zu reagieren. Weil es sie unterbewusst bereits in ihrem Ego verletzt, uns auf gleicher Ebene akzeptieren zu müssen, fühlen sie sich angegriffen. Wenn die selbst-erklärten „Normalen“ mit der sachlichen Kritik eines als „behindert“ empfundenen Menschen nicht leben können, reagieren diese aufgrund der narzisstischen Kränkung mit unsachlichen Behauptungen und vergleichbaren Falschdarstellungen über uns, wie diese hier genannten Menschen. Meistens kommen sie damit ja auch durch, denn viele sogenannte „Behinderte“ schweigen dann aus Scham, als an die Öffentlichkeit zu gehen, wie ich mit diesem Statement.
Ein Problem war, dass das diskriminierende Verhalten damals zu 75% von der extrem charismatischen E ausging. Diese hatte aufgrund ihrer überlegenen emotionalen Intelligenz den Ruf einer lokalen „Awareness-Koryphäe“. Ich merkte aufgrund meiner sozialen Verständnishandicaps erst im Nachhinein, dass mir etwas vorgemacht wurde. Aufgrund ihrer hohen emotionalen Intelligenz, ihrer Awareness-Kompetenz und aufgrund ihrer jahrelangen Kenntnis meiner Person ist es unmöglich, dass sie meine Kritik an ihrem diskriminierenden Verhalten nicht verstanden haben kann - sie behauptete jahrelang vehement, meine Kritik nicht verstehen zu können, und steigerte systematisch ihr diskriminierendes Verhalten. Spätere Erklärungsversuche wurden mir komplett untersagt.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass ableistische Täter:innen den Betroffenen vorschreiben, Kritik zu unterlassen, weil sie sich in ihrer „Wohlfühlatmosphäre gestört“ fühlen (O-Ton), das kritisierte und enorm schmerzhafte diskriminierende Verhalten jedoch zusätzlich stärker ausbauen.
[Bevor E auf diese Weise jahrelang systematisch meine Rolle untergrub, gehörte ich zu den zentralen Akteur:innen der lokalen Szene. E. organisierte nun systematische diskriminierende Spieleeinladungen in nahezu jeglichen politischen Zusammenhängen, in denen wir uns trafen. Aufgrund ihres großen Charismas beteiligten sich alle anderen. Dies setzte sie gezielt ein, um mich zu isolieren – denn wenn jetzt allen anderen sich intensiv in Kickern, Bierpong etc. vertiefen und ich als Einzige:r nicht mitmachen kann, bleibt mir nur übrig, wiederholt traurig vom Rand zuzusehen. Das war in diesem Spektrum eine jahrelang gelebte Realität, welche jetzt systematisch eingesetzt wurde, wenn ich in diesen Räumen auch nur auftauchte. Stets behauptete E, nicht verstehen zu können warum ich mich ausgegrenzt fühle. Im Frühjahr begann sie meine Kritik als lächerlich hinzustellen. Sie behauptete, es wären harmlose Späße und nutzte ihr großes Charisma um ihr Umfeld zu animieren, sich an den vermeintlichen „Späßen“ zu beteiligen. Weil die „große Awareness-Ikone“ massiven menschenverachtenden Spott legitimierte, wurde darüber ihr Umfeld animiert sich zu beteiligen. Mit großer Freude machten sie bei dem inzwischen massiv schmerzendem ableistischen Mobbing mit – völlig normal in der linken Szene Sachsens. Später verbot E mir, ihr Verhalten überhaupt kritisch zu hinterfragen und behaupte, ein Verstoß gegen dieses Verbot würde sie in „ihrer Wohlfühlatmosphäre stören“. Weil dies nicht wie gewünscht argumentativ wirkte, wurde daraufhin erzählt, meine Diskriminierungsvorwürfe würden sie angeblich bedrängen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, victim-blaming zu betreiben, wenn sich Täter:innen der Kritik an einem inzwischen massiven ableistischen Verhalten entziehen möchten (Stand April 2023).
In der sächsischen linken Szene ist es normal, Einschränkungen eines „behinderten“ Menschen auszunutzen um diese:n zu gaslighten.
In unserer Gesellschaft wird es normalerweise als moralisch verwerflich betrachtet, Einschränkungen eines „behinderten“ Menschen auszunutzen, um einen Vorteil zu erlangen.
[Wir sind alle nicht so „normal“, wie wir uns vor machen. Jede:r von uns weiß (mindestens unterbewusst), dass WIR ALLE Persönlichkeitsanteile haben, welche dem herrschenden „Normalitätsfetisch“ widersprechen. Die Auseinandersetzung mit Diskriminierungsvorwürfen „behinderter“ Menschen kann deshalb unterbewusst als belastend empfunden werden: Die sich diskriminierend verhaltende Person muss sich aufgrund der Diskriminierungsvorwürfe mit den eigenen als „normal“ empfundenen Persönlichkeitsanteilen auseinandersetzten. Das „kollektive Meiden“ „behinderter“ Menschen beruht z.B. aus der unterbewussten Angst, dass eigene „nichtnormale“ Persönlichkeitsanteile sichtbar werden und man selbst als „behindert“ gelten könnte. Deshalb wird ein gemeinsames Agieren mit „behinderten“ Menschen unterbewusst als „peinlich“ empfunden – aus der Angst, Andere denken man „gehört dazu“.
Dieser Punkt ist in dem Konflikt wesentlich: Am Anfang stand die massiv diskriminierende Einzeltäterin E, welche sich aufgrund der Thematisierung ihres inzwischen menschenverachtenden Verhalten in ihrer Identität als lokale „Awareness-Koryphäe“ gestört fühlte. Ich würde bei meinen autistischen Einschränkungen gerne so gut andere Menschen verstehen, wie E, welche eine geradezu bewundernswert emanzipatorische Sicht auf sexistische und rassistische Vorurteile zu haben scheint – bei ihrer Beurteilung meiner Handicaps verhielt sie sich vergleichbar ignorant wie AfD-wählende Arbeitskolleg:innen. Aufgrund ihres Charismas störte dies keine:n und mit der Zeit beteiligte sich ihr nicht gerade kleines Umfeld an diesem Verhalten, während E mich erfolgreich isolierte.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn ein Mensch wie E extrem beliebt und in zahlreichen antifaschistischen und queerfeministischen Gruppen aktiv ist, ihr privates Verhalten nicht mehr zu hinterfragen (vor allem nicht gegenüber „so jemand“).
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass „behinderten“ Menschen aufgrund des geäußerten Wunsch nach gleichberechtigter Teilhabe, einem ebenso respektvollen Umgang und dem Wegfall inzwischen extrem schmerzhafter Elemente, deshalb Geltungsdrang, Manipulationsabsicht und irgendwelche Niederträchtigkeiten unterstellt werden
[Die von E. bewohnte WG bildete zusammen mit anderen WGs im gleichen Haus einen wichtigen Knotenpunkt der lokalen linken Szene in Freiberg. E gelang es ihre diskriminierenden Narrative in diesen WGs durchzusetzen. Da viele junge Linke diesen Ort mangels anderer Treffpunkte regelmäßig aufsuchten, übernahmen die Besucher:innen die diskriminierenden Erzählungen. E behauptete einfach, meine Diskriminierungsvorwürfe wären Teil eines komplexen Manipulationsverhaltens, um E zu dominieren und dank ihres Charismas glaubte jede:r diesen Scheiß.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nur die „Normalen“ gehört und „Behinderte“ nicht ernst genommen werden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, statt die Kritik „behinderter“ Menschen ernst zu nehmen, völlig andere Motive zu unterstellen und diskriminierenden Täter:innen die Definitionsmacht zu geben.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass ein einflussreicher charismatischer Mensch öffentlich falsche Behauptungen über eine autistische Person aufstellt, anschließend alle Versuche unterbindet den Sachverhalt richtig zu stellen und die betroffene Person verleumdet.
[Weil E. mir verboten hatte, ihr als schmerzhaftes und diskriminierendes Verhalten überhaupt anzusprechen, wurden bereits jegliche Hinweise meinerseits auf den schmerzhaften und diskriminierenden Charakter als „Bedrängen“ bezeichnet und von ihrem Umfeld aufgrund ihrer Intention mit einem zusätzlichen massiven Einsatz schmerzhafter Diskriminierungen „bestraft“. Ich wurde also auf bestimmte Weisen schmerzhaft diskriminiert, die ich ansprechen musste, und dies wurde von E als Rechtfertigung behandelt, schmerzhaftes Verhalten systematischer und stärker zu praktizieren.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, von sogenannten „Behinderten“ die kritiklose Hinnahme von diskriminierenden Narrativen zu erwarten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, „Behinderten“ Kritikunfähigkeit vorzuwerfen, wenn sie die ihnen aufgezwungenen Falschbehauptungen sachlich umfangreich widerlegen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, die sachliche Kritik autistischer Menschen zu ignorieren, als bescheuert hinzustellen oder kollektiv zu behaupten, diese wäre nicht nachvollziehbar.
[Während die größtenteils akademisch gebildeten Awareness-Menschen meine Diskriminierungsvorwürfe als unverständlich bezeichneten, verstand ein:e 17jährige:r mit Hauptschulabschluss diese auf Anhieb.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, Sanktionen gegen „behinderte“ Menschen einzufordern die darauf hinauslaufen, diskriminierend die Teilhabe einzuschränken, wenn die betroffene Person im Vorfeld Falschdarstellungen und -interpretationen der persönlichen Eigenschaften nicht auf sich sitzen lässt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, „Behinderte“ umfangreich zu mobben, wenn sie gegen Falschdarstellungen argumentieren und sich nicht freiwillig ausschließen lassen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, statt eigene Vorurteile zu hinterfragen von sogenannten „Behinderten“ zu erwarten, dass sie diskriminierende Falschbehauptungen „einfach mal auf sich sitzen lassen“ und „nicht immer gleich Diskriminierung zu schreien“.
[Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits so viele Overloads, dass ich sie nicht mehr zählte. Durch Triggerungen z.B. meiner Traumata sexualisierter Gewalt wollte E. Überreaktionen provozieren, um ihre Verleumdung bestätigen zu können, ich wäre ein kontrollunfähiger bedrängender „cis-Mann“. Ich war damals noch nicht als nonbinär geoutet, aber E wusste dies im Prinzip. Dabei wurden von E. bzw. inzwischen auch ihrem Umfeld gezielt belastende Situationen fabriziert, z.B. in dem ich im Juli 23 mit einer Spieleeinladung zu einem Spiel in einer bisher nicht bekannten Massivität so bedrängt wurde, dass ich fluchtartig das Weite suchen musste und anschließend einen massiven Shutdown bekam. Ich hatte den Eindruck, sie wollten mich eigentlich zu einem krassen autistischen „Meltdown“ provozieren, um diesen zu instrumentalisieren – dies konnte ich zwar verhindern, aber um den Preis massiver autistischer Shutdowns.
Teilweise ernährte ich mich dabei über Tage nur von ein paar Eiweisriegeln und war psychisch wie paralysiert. Autistische Shutdowns hatte ich nie zuvor in meinem Leben, trotz mehrfacher traumatischer Situationen in der Vergangenheit. Besonders perfide: Zu diesem Zeitpunkt war das Umfeld der anfänglichen Einzeltäter:in E zu einem mobbenden Kollektiv verschmolzen. Gegenseitig bestätigten sie sich, nicht wahrnehmen zu können, welche Schmerzen sie verursachen. Sämtliche meiner Beschwerden und selbst die Benennung der erzeugten Schmerzen wurden als Versuch hingestellt, mich aufzuspielen. Darüber hinaus versuchte E bzw. einzelne aus ihrem Umfeld, mich gezielt über die Triggerung bestimmter Traumata zu provozieren. Dritten, denen meine Traumata nicht bekannt waren, sollte so der Eindruck vermittelt werden, ich wäre kontrollunfähig. Öffentlich tat E. dabei so, als würde ich mir das alles nur ausdenken, um sie zu bedrängen, während sie mir die Hölle auf Erden bereitete.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, „behinderte“ Menschen mit diskriminierenden Mitteln auszuschließen, wenn Behinderungen oder Kritik an Diskriminierungen „nerven“.
In der sächsischen linken Szene ist es Teil des Normalitätsverständnisses, nicht ein fortlaufendes diskriminierendes Mobbing eines „behinderten“ Menschen als Bedrängen einzustufen, sondern die verbalen Forderungen der Betroffenen, damit aufzuhören.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, „Behinderten“ unter einem Vorwand gruppenintern jegliche Kritik an diskriminierenden Verhalten zu untersagen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, bereits verbale Hinweise auf enorm schmerzhaftes Verhalten als angeblichen Verstoß zu sanktionieren.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, als „Strafe“ das diskriminierende Verhalten zu steigern und auszubauen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass auf die Forderung nach Einstellung diskriminierenden Verhaltens mit einem massiven Mobbing reagiert wird.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, statt sich der sachlichen Kritik an diskriminierendem Verhalten zu stellen einfach zu behaupten, die „Behinderte:r“ wolle sich aufspielen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, „Behinderten“ eine dringend behandlungsbedürftige narzisstische Persönlichkeitsstörung zu unterstellen, wenn diese diskriminierende Falschaussagen über angebliche „behinderte“ Mängel oder andere negative Zuschreibungen nicht auf sich sitzen lassen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, es als Zeichen angeblicher Kritikunfähigkeit zu deuten, wenn die betroffene „behinderte“ Person diese diskriminierenden Zuschreibungen umfangreich in einem Text mit zweistelliger Seitenzahl widerlegt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, sich die Widerlegung der „Behinderten“ nicht einmal anzusehen, wenn die Täter:innen ohne sachliche Grundlage behaupten, es wäre keine ernsthafte widerlegung, sondern ein Versuch sich aufzuspielen oder würde ihre diskriminierende Sicht bestätigen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, ausschließlich die Täter:innenperspektive zu fokussieren.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, bei Autist:innen gezielt Überlastungselemente zu trigggern, um Meltdown-Reaktionen zu provozieren, welche als angeblicher Kontrollverlust hingestellt werden können, um Sanktionsgründe zu fabrizieren.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, sich darüber zu amüsieren, wenn eine „behinderte“ Person aufgrund des Mobbings einen Arbeitsplatz in einer entfernten Stadt sucht.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, den bei einem Umzug drastisch erhöhten Aufwand eines autistischen Menschen zu bagatellisieren, als spaßig zu empfinden und sich darüber zu freuen.
In der sächsischen linken Szene ist es absolut völlig normal, einem „behinderten“ Menschen alles in drei Jahrzehnten aufgebaute zu zerstören, damit die heranwachsende extrem beliebte Awareness-Koryphäe sich nicht eingestehen muss, keine moralische Lichtgestalt zu sein, sondern ein völlig normaler Mensch, der Fehler machen könnte...
In der sächsischen linken Szene ist es normal, auf ärztlichen Aussagen beruhende Einschätzungen eines „behinderten“ Menschen bezüglich der Handicaps und Fähigkeiten einfach abzutun.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn mit einer Allgemeinbildung beruhend auf einem technischen Studium, einer Berufsausbildung oder eines Abiturs sich diskriminierende Täter:innen „selbst ein Bild machen“, bisherige Aussagen qualifizierter Mediziner:innen über meinen Autismus als Ergebnisse manipulativen Verhalten meinerseits hinzustellen,dabei frei von medizinischen Kenntnissen meine autistischen Eigenschaften allein aufgrund ihrer Vorurteile bewerten und behaupten, das Großteil meiner autistischen Eigenschaften wären frei erfunden.
[Es wurde in den Raum gestellt, sämtliche autistische Eigenschaften wären frei erfunden und seien Vorwand, ich würde mein soziales etwas tapsiges Verhalten bewusst so gestalten, um dabei auffallen zu können. Autistische Merkmale, die ich nur nicht verstecken konnte, seien laut E eigentlich bewusst eingesetzt und ein Zeichen übertriebenen Geltungsdrangs. E behauptete einfach, mein Autismus wäre eine Erfindung meinerseits und Teil eines ultrakomplexen Manipulationsverhaltens von mir. Damit labelte sie ihren Spott über meine autistischen Einschränkungen oder ihr diskriminierendes Ausschlussverhalten zu angeblich legitimer Kritik um. Denn wenn ich keine „richtigen“ Einschränkungen habe, sind ihre Witze darüber keine Behindertenwitze mehr und ableistische Forderungen auf einmal „legitime Kritik“. Sie behauptete, meine Diskriminierungsvorwürfe wären ein Teil meines angeblichen Manipulationsverhaltens, bei dem ich auch mein Asperger erfunden hätte, um ihrer angeblich berechtigten Kritik zu entgehen, mich wichtig zu machen und sie zu bedrängen. Deshalb wäre es angeblich legitim, jegliche sachliche Kritik von mir an ihrem Verhalten zu ignorieren, zu untersagen und zu bestrafen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, mit einer solch fragwürdigen Begründung „Behinderten“ das Recht auf freie Meinungsäußerung, Menschenwürde und jegliche Persönlichkeitsrechte abzusprechen und menschenverachtende Schmerzen zuzufügen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, bereits den Wunsch, dem sachlich zu widersprechen, als Zeichen übertriebenen Geltungsdrang oder mangelnder Kritikfähigkeit „behinderter“ Menschen abzutun.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dabei sämtliche E diametral widersprechende ärztlichen Diagnosen und Aussagen, Hinweise auf notwendige medizinische Kompetenz bei der Beurteilung autistischer Eigenschaften oder auf die markanten Widersprüche in der küchenpsychologischen Einschätzung meiner autistischen Eigenschaften öffentlich als nicht ernstnehmbar hinzustellen und als Zeichen meiner angeblichen Kritikunfähigkeit zu deuten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, auf diese Weise klassische ableistische Stereotype zu reproduzieren, Menschen mit Handicaps auf „Behinderungen“ zu reduzieren und abzuwerten, diskriminierende Erwartungen an „Behinderte“ zu äußern und darin keinen Widerspruch zu einem eigentlich awareness-geprägten Selbstverständnis zu sehen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, bereits beim Auftreten neurodivergenter Verhaltensmuster diese als angeblichen Fehlverhaltens zu charakterisieren, welche von „behinderten“ Menschen eigenverantwortlich zu erkennen und abzustellen sind.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, erneut auftretendes „behindertes Verhalten“ aufgrund des diesbezüglichen Verbots als Sanktionsgrund zu sehen (in Awareness-Kreisen ist es üblich, „behinderten Menschen vorzuschreiben sich „normal“ zu verhalten).
[Es wurde ein „Konfliktplenum“ im Dez. ´23 anberaumt und mir gleichberechtigte Teilnahme garantiert. Bereits bei der Eröffnung sollte ich überrumpelt werden. Denn aufgrund von Täter-Opfer-Umkehr saß ausschließlich ich auf der Anklagebank, während die diskriminierende Haupttäterin E nicht einmal erscheinen musste. In ihrem Konflikttext zur Täter-Opfer-Umkehr erwähnte E immerhin an zwei Stellen paranoide Symptome - und gab mir daran die Schuld. Allerdings war dieses Plenum meine erste und aufgrund meines Erfolgs einzige Chance, den Konflikt sachlich zu diskutieren. Denn in der Diskussion konnte ich sämtliche Gegenvorwürfe widerlegen, mit denen E ihre Täter-Opfer-Umkehr praktizierte, und meine Diskriminierungsvorwürfe belegen, also auch, dass ich von E und inzwischen ihrem Umfeld bedrängt, verleumdet, gemobbt, diskriminiert wurde und dieses sich gleich mehrfach sexuell übergriffig verhalten hat. Nachdem ich belegte, wie sehr ich durch Ellis Verhalten geschädigt wurde, reagierten alle Anwesenden geschockt. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass mir so etwas nicht mehr angetan werden darf
Leider hielt dies nicht lange an. Das Charisma von E schlug jedes Sachargument und weite Teile der lokalen Szene solidarisierte sich mit ihr, weil sie nach Gesprächen mit E aufgrund ihres Charismas nicht mehr glauben wollten, dass E so etwas überhaupt tun könnte. Das Großteil der Menschen, welche sich auf dem Konfliktplenum als „neutral“ präsentiert hatten, solidarisierten sich unter fadenscheinigen Argumenten mit E. Ich merkte, dass ich mit dem „Konfliktplenum“ von mindestens einem Teil der Organisierenden maximal verarscht wurde und sie eigentlich einen Schauprozess gegen mich planten. Aufgrund meiner sachlichen Argumentation, der Offenkundigkeit der von mir angeführten Belege und der auch deutlich gemachten körperlichen Folgen (5-6 Kg Gewichtsverlust aufgrund der Shutdowns) konnte ich mich in vielen Themen sachlich durchsetzen. Deshalb unterbindet E sowie ihr Umfeld bis heute meine Teilnahme an jeglicher sachlichen Diskussion. Weil ich damals im Dezember 2023 erfolgreich in F argumentieren konnte, werden bis heute abstruse Vorwürfe über mich in der sächsischen linken Szene verbreitet und jede Möglichkeit einer sachlichen Widerlegung unterbunden – in der linken Szene ist das normal.
Für den zwischenzeitlichen Erfolg auf dem Konfliktplenum zahlte ich einen hohen Preis: Um den Vorwurf zu kontern, mein Autismus wäre erfunden oder übertrieben, legte ich offen, welche Einschränkungen vorhanden sind. E und ihr Umfeld instrumentalisierten meine Einschränkungen in drastisch übertriebener Form, um mich als „geistig umnachtet“ hinzustellen, meine kognitiven Fähigkeiten herunterzuspielen und erneut die Glaubwürdigkeit abzusprechen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, sachlich nachgewiesenes diskriminierendes Verhalten gegenüber „Behinderten“ zu leugnen und sich mit dem Verhalten der Täter:innen zu solidarisieren, wenn Täter:innen besonders sympathisch wirken.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass ein beginnendes Coming Out einer Autist:in als nonbinär ignoriert wird.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, über autistische nichtbinäre Menschen falsche Geschlechterbilder zu verbreiten und jegliche Korrekturversuche als „typisch cis-männliche Kritikunfähigkeit“ hinzustellen.
[Während ich mich in meinem neuen Wohnort P als nonbinär outete, wurde ich in F auf Einfluss von E weiterhin als angeblich typischer cis-Mann missgendert. Jeglicher Versuch, über dieses transportierte angebliche Männlichkeitsbild auch nur sprechen zu wollen, wurde als Beweis typisch cis-männlicher Kritikunfähigkeit hingestellt. Inzwischen wurde ich kollektiv ausgegrenzt und als eine Art „Fremdkörper“ betrachtet. Die komplette soziale Interaktion mit den anderen wurde mir untersagt, während diese über mich diskutierten und ihre diskriminierende Sicht einem immer breiteren Publikum mitteilten. Ich hatte aufgrund der erfolgreichen Isolierung keine Chance mehr gehört zu werden. Weite Teile der lokalen linken Szene übernahmen die Argumentation und das diskriminierende Verhalten. Ich wurde nun von E. als „verrückt geworden“ und als „sozial unfähig“ hingestellt und sie erreichte damit, dass mich fast alle mieden.
Eine Beratungsinitiative erklärte mir was gaslighting ist und warum die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit meiner Kritik fehlt (die oben genannte narzisstische Kränkung). Die diskriminierenden Narrative laufen darauf hinaus, mich unterbewusst als eine Art „Untermensch“ zu sehen, dass meine Gegner:innen mich möglicherweise nicht nur unterbewusst auf sozialer Ebene zu vernichten möchten. Ich verzichte bewusst auf die von der Beratunsginitiative gezogenen historischen Parallelen und von ihnen für den Vergleich vorgebrachte sachliche Begründung, weil sonst nicht mehr das menschenverachtende Verhalten in der Kritik steht, sondern AUSSCHLIEßLICH der Vergleich.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, sachliche Argumente eines „behinderten“ Menschen als bekloppt abzutun, zu beleidigen und die sachliche Auseinandersetzung zu verweigern.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, Kontakt zu „behinderten Menschen“ abzubrechen, Versuche einer Gesprächsaufnahme als Grenzverletzung zu betrachten, aber gleichzeitig umfangreich selbst mit anderen über den „behinderten“ Menschen zu sprechen, dabei Vorurteile als Fakten hinzustellen und dem betroffenen Menschen das soziale Existenzrecht abzusprechen bzw. zu verleumden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, ausschließlich von „Behinderten“ bei diskriminierenden Erfahrungen Selbstreflektion zu erwarten, den „grundlos wird das wohl nicht passiert sein.“
[Mit großer Freude betrat ich ein Konzert, bei dem mir mehrfach verbindlich eine diskriminierungsfreie Teilnahme zugesichert wurde. Stattdessen wurde kollektiv ausgegrenzt. Praktisch wurde das ausgrenzende Verhalten u.a. körpersprachlich so gestaltet, dass mich mir bis dahin völlig unbekannte Drittpersonen scheinbar unterbewusst ebenso als eine Art „Fremdkörper, der nicht dazu gehört“ wahrnahmen. Es war allen klar, mit „so jemand“ wird sich nicht abgegeben und sie mieden mich ebenfalls. Das Verhalten wurde bei späteren Veranstaltungen fortgesetzt. Ohne etwas sagen zu müssen, wurde ich für alle als eine Art „niedere Lebensform“ abgestempelt. Mich umgab quasi eine unsichtbare Mauer, die mich in einer „sozialen Quarantäne“ hielt, bei der alle mit allen anderen außerhalb dieser „Mauer“ sozial interagierten, nur mit mir nicht. Ich fühlte mich dabei nicht mehr als Mensch wahrgenommen, meine soziale Rolle war die des Ungeziefers an der Wand, welches die Veganer:innen gnädigerweise am Leben ließen. Von mir wurde von mir auch noch Dankbarkeit dafür erwartet, dass ich den anderen beim Feiern zusehen durfte – statt der mir zugesicherten „diskriminierungsfreien Konzertteilnahme“ wurde lediglich meine Anwesenheit geduldet. Laut dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen wurde mir dabei bewusst indirekt die Rolle einer Art „Untermensch“ so zugewiesen, dass auch andere dies unterbewusst übernehmen, weil sie spüren, dass ich als ein Fremdkörper ausgeschlossen werden soll. Ich befand mich auf einem Konzert, auf dem mich sehr viele kannten und praktisch alle sozial interagierten – nur mich umgab aufgrund der Täter-Opfer-Umkehr durch E quasi eine unsichtbare Mauer, so dass ich wie selbstverständlich in die gemeinsame Interaktion nicht einbezogen wurde. Es war eine schreckliche Selbstverständlichkeit, dass scheinbar alle um mich herum miteinander feiern und mich völlig selbstverständlich ausschlossen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nach einem aufgrund von massiven Mobbing erfolgten Suizidversuch sich alle betroffen verhalten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass sich bis heute niemand der zuvor so handelnden Personen jemals bei dem „behinderten“ Menschen versucht hat zu entschuldigen oder auch nur den Hauch eines Bedauerns zu äußerten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nach einem Suizidversuch wegen Mobbing sich tatsächlich zwei Personen nach dem Wohlergehen der betroffenen Person erkundigen (nicht mehr!).
In der sächsischen linken Szene ist es normal, ausschließlich den Täter:innen zuzubilligen, psychisch mitgenommen zu sein.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass den Täter:innen des vorangegangenen Mobbings breite soziale Unterstützung von vielen Szeneangehörigen angeboten wird, damit zu recht zu kommen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, mit den Täter:innen feiern zu gehen, damit sie sich ablenken zu können, und die betroffenen Person wie zuvor zu isolieren.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nur drei Wochen nach dem Suizidversuch Verschwörungstheorien zu konstruieren, um sich dem Mobbing nicht annehmen zu müssen, wegen dem ein „behinderter“ Mensch in einem Suizidversuch den einzigen Ausweg sah.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass die Täter:innen Vorträge über Awareness, Queerfeminismus oder Antifa halten und ihnen Gelegenheit geboten wird, sich als „konsequente Bekämpfer:innen jeglicher Diskriminierung“ darzustellen.
[Damals hatten zu diesem Zeitpunkt Unbekannte angebliche Interna aus der linken Szene veröffentlicht, welche Teile der mich diskriminierenden Menschen in ernste Gefahr brachte, weil diese vermeintlichen Informationen auch Neonazis zugänglich wurden. Mit manipulierten Mitteln wurde drei Wochen nach meinem Suizidversuch aus dem Umfeld von E versucht, mir die Urheberschaft an diesen Outings zuzuweisen. Es wurde seitens der mich zuvor Diskriminierenden u.a. ein manipuliertes Mittel als „Beweis“ eingesetzt, dessen Manipulation nur dann funktioniert, wenn den mir fälschlicherweise „Verrat“ vorwerfenden Menschen klar ist, dass ich unschuldig bin. Nachdem ich in einem Rundschreiben nachwies, dass die mich erneut verleumdenden Menschen selbst wissen, dass ihr Vorwurf von Grund auf falsch und ich komplett unschuldig bin, wurde meine Kritik zerredet. Aufgrund meiner Ortsabwesenheit und meines Ausscheidens aus allen politischen Zusammenhängen nach meinem Suizidversuch gab es für mich keine Möglichkeiten, die falschen Verdächtigungen auszuräumen.
Aufgrund meiner Widerlegung von E´s Täter-Opfer-Umkehr auf dem Konfliktplenum einige Monate zuvor wurde jegliche gegen mich gerichtete Argumentation mir komplett vorenthalten, um eine erneute sachliche Widerlegung meinerseits zu unterbinden – das wurde mir explizit so gesagt! „Du hast damals unsere Vorwürfe einfach zerredet. Das gestatten wir dir nie wieder!“ wurde über meine sachliche Widerlegung auf dem Konfliktplenum geurteilt. Zusätzlich wurden meine „Behinderungen“ und meine offensichtliche psychische Vulnerabilität nach meinem Suizidversuch instrumentalisiert, um mich erneut erfolgreich als unzurechnungsfähig hinzustellen. Obwohl sowohl nach dem Dezemberplenum als auch nach meinem Suizidversuch ALLEN bewusst war, dass die mich diskriminierenden Menschen eine Riesenmenge Bullshit über mich verbreitet hatten, wurde die nun verbreiteten neuen Verschwörungstheorien als sofort an- und ich als betroffene Person erneut nicht ernst genommen. Obwohl die mich diskriminierenden Personen mit ihrem falschen Verratsvorwurf das gleiche Verleumdungsmuster anwandten, mit denen sie seit einem Jahr ihr diskriminierendes Verhalten szenekompatibel gestalteten, folgte ihnen erneut nahezu das komplette Umfeld. Keine der verbündeten sächsischen Antifagruppen störte sich an diesem Vorgehen - einer der Gründe, warum ich hier von einer diskriminierenden Normalität in der linken Szene spreche.
(Als sehr viel später (August 2025) ein Aussteiger aus dem Königreich Deutschland sich der Urheberschaft dieser Outings bekannte und ich dadurch von dem Verratsvorwurf entlastet wurde, reagierten die Freiberger:innen lediglich mit Beleidigungen und ableistischen Zuschreibungen meiner Person. Im Internet findet ihr dieses Bekennerschreiben unter dem Titel „Aktuelle Information: So spalten VerschwörungstheoretikerInnen unsere Szene“. Das darin befindliche Bekennerschreiben eines Aussteigers aus dem Königreich Deutschland enthält zudem eine neutrale Sichtweise von außen auf den Konflikt.)]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nach einem Suizidversuch wegen Mobbing nach dem Wegzug der betroffenen Person mit Hilfe von Verschwörungstheorien das dem Suizidversuch zu Grunde liegende kollektive Ausgrenzungsverhalten am neuen Wohnort zu reproduzieren.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass das mobbende Kollektiv den causalen Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und dem Suizidversuch bestreitet und den Sachverhalt so hinstellt, als würde die betroffene Person ungerechtfertigte Anschuldigungen vorbringen, wegen Kleinigkeiten überreagieren und als ein:e „Behinderte:r“ für ein angeblich vorhandenes therapeutisches Problem völlig ungerechtfertigt andere verantwortlich machen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass das mobbende Kollektiv auch deshalb so dreist vorgehen kann, weil bekannt ist, dass sämtliche andere Gruppen (selbst in den Großstädten) sich auch aufgrund der Charismatik von E. wie bisher ausschließlich die Täter:innenperspektive ansehen werden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, trotz zwischenzeitlicher Erkenntnis bezüglich des falschen Charakters der vorangegangenen Täter-Opfer-Umkehr von E (nach dem Dezemberplenum und dem Suizidversuch), die neuen Verschwörungstheorien für absolut glaubwürdig zu halten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal die vergleichbaren Muster bei der erneuten Erzeugung diskriminierender Narrative nicht zu hinterfragen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn „behinderte“ Menschen wegen etwas beschuldigt werden, auf diesbezügliche Beweise zu verzichten, selbst absurdeste Anschuldigungen ernst zu nehmen und „Behinderten“ zu verwehren, sich angemessen verteidigen zu dürfen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, selbst an den Haaren herbei gezogene Vorwände zu nutzen, um sich in einer Form diskriminierend aufzuspielen, welche wir eigentlich mit einem völlig anders verorteten politischen Spektrum verbinden.
In der linken Szene ist es völlig normal, ableistisch diskriminierenden Täter:innen die vollständige Definitionsmacht über den Konflikt zu geben, wenn Täter:innen die betroffene „behinderte“ Person als „verrückt“ bezeichnen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, einen jahrzehntelang aktiven „behinderten“ Menschen vor einem kleinen „Szenegericht“ mit manipulierten Beweisen wegen angeblichen „Hochverrats“ (der gefälschte Verratsvorwurf stellt nichts anderes dar) ohne Verteidigungsmöglichkeiten zu einer sozialen Todesstrafe auf eine Weise zu verurteilen, dass Orbans Ungarn dagegen rechtsstaatlich wirkt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass der BRD-Justiz mangelnde Rechtsstaatlichkeit und Repression gegen Antifaschist:innen vorwerfende Menschen kein Problem damit haben, selbst „Behinderte“ nach Maßstäben abzuurteilen, wie eher in autoritären Systemen üblich ist.
[In unserer Gesellschaft ist es normal, sich der Kritik eines als „behindert“ empfundenen Menschen zu entziehen, in dem diese Person als „verrückt“ hingestellt wird. Selbsternannte „Normale“ reagieren mitunter auf Kritik von Menschen mit Handicap, in dem sie die Kritiker:innen z.B. aufgrund bestimmter neurodivergenter Elemente vorführen und der Lächerlichkeit preisgegeben. „Wer so blöd ist“ wäre nicht ernstnehmbar, stünde Kritik nicht zu etc. kann dann allgemeiner Konsens sein. Letztendlich versucht das Umfeld von E mir bis heute eine soziale Existenz in der linken Szene oder soziale Beziehungen zu Menschen mit ähnlichen Werten unmöglich zu machen. Ich werde als „unzurechnungsfähige:r Psychopath:in“ hingestellt und mir darüber das soziale Existenzrecht abgesprochen.]
In der sächsischen linken Szene ist es ebenso normal, dass die Verbreitenden der Falschverdächtigungen sich einer sachlichen Diskussion entziehen, in dem sie den betroffenen „behinderten“ Menschen als „geistig umnachtet“ hinstellen – niemand stellt dies in Frage.
[Inzwischen überschlugen sich die Ereignisse. Aufgrund der Outings, also aufgrund der Weitergabe scheinbar interner Daten aus der linken Szene an rechte Kreise durch bis dahin unbekannte Menschen (die Urheberschaft des Königreich Deutschland wurde erst später bekannt), standen Teile der mich diskriminierenden Menschen im Fokus lokaler Faschos. Deshalb landeten meine Daten bei den Nazis. Jahre nach meiner Berufsausbildung riefen mich plötzlich einige rechtsorientierte frühere Mitschüler an und warnten mich, dass meine Mitstreiter:innen meine Daten an die Naziszene weitergegeben hatten, weil sie um meine Gesundheit fürchteten. Die mobbenden Ex-Genossii gaben ein entsprechendes Gespräch aus „Sicherheitsgründen“ mit einem Vertreter der Naziszene sogar zu – und niemand stört sich bis heute daran. Eine Gruppe Antifas quatscht also gezielt mit der lokalen Faschoszene und dabei über mich, anschließend haben die Faschos meine Daten und Infos über zahlreiche angebliche Aktivitäten meinerseits. Die Faschos berufen sich als Quelle auf das Gespräch, die Antifas geben das Gespräch selbst zu und ihre Ausrede, die Nazis "wären von selbst darauf gekommen" wird von niemandem in Frage gestellt. Gleichzeitig stellt mich diese Gruppe mit manipulierten Mitteln als "Verräter" hin. Die Textnachricht habe ich immer noch, in der die Antifas ihr Gespräch mit den Nazis zugaben. Die Täter:innen arbeiten mit zahlreichen sächsischen Antifagruppen zusammen. Ich habe alle über den Verrat informiert – aber bis jetzt wollte lediglich eine Person meinen Beweis sehen. Allen anderen betrachten scheinbar die Täter:innenperspektive als völlig ausreichend und verbreiten diese einschließlich der belegfreien Verleumdungen, ich wäre ein unzurechnungsfähige:r Psychopath:in und sollte nicht ernst genommen werden.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass lokal agierende Gruppen regional und sachsenweit mit anderen linken Gruppen zusammenarbeiten.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass awareness-geprägte auswärtige Bündnispartner:innen des Täter:innenspektrums wenig Interesse haben nach Ursachen zu fragen, wenn in einer Partnergruppe sich ein:e früherer:e Mitstreiter:in wegen diskriminierenden Mobbings das Leben zu nehmen versucht.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass die neurotypischen Täter:innen scheinbar weitreichend unterstützt werden, „mit der Belastung fertig zu werden“.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, als „Behinderte:r“ wenig bis keine Unterstützung zu erhalten.
In der sächsischen linken Szene ist es völlig glaubwürdig, wenn eine politische Gruppe eine:n frühere:n Mitstreiter:in als unzurechnungsfähig darstellt, wenn die in Frage kommende Person sich wegen vorangegangenen Mobbings in dieser Gruppe versucht hat das Leben zu nehmen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn Antifaschist:innen die Daten eines „behinderten“ Menschen der örtlichen Naziszene weitergeben, um nicht selbst in deren Fokus zu stehen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, Belege für diese Zusammenarbeit von bekannten Antifas mit Neonazis zu ignorieren .
In der sächsischen linken Szene ist es normal, sich ausschließlich mit der Perspektive der Täter:innen zu begnügen und weiter mit ihnen zusammenarbeiten, z.B. im Bereich antifaschistischer Recherche, Polizeirepression, Maja/Antifa Ost und autonomen Organisierens.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass bisher lediglich eine einzige Person meinen Screenshot sehen wollte, welchen ich von der Nachricht anfertigte, indem der mich massive schädigende Personenkreis ihr Gespräch mit einem Vertreter der Naziszene zu gab.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn die Täter:innen einfach behaupten, die betroffene Person wäre zu verrückt, um ernstzunehmend zu sein.
[Einerseits wird behauptet, ich wäre „zu bekloppt“ einfachste Sachverhalte korrekt zu erfassen und nicht zurechnungsfähig. Andererseits soll ich in der Lage sein ultra-komplexe Verschwörungstheorien widerspruchs- und fehlerfrei aufzustellen und hätte all das hier frei erfunden. Einerseits wäre ich zu sozial unterentwickelt mich angemessen Verhalten zu können und gleichzeitig zu megakomplexen Manipulationsverhalten in der Lage. In meine Superkraft Autismus kann man alles hineinprojizieren.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass es der Verrat der Daten eines „behinderten“ Szeneangehörigen an die lokale Naziszene durch Antifas bis heute keinerlei Beachtung findet.
In dieser Gesellschaft ist es normal, sachliche Kritik einer „behinderten“ Person als unglaubwürdig abzutun, wenn deren Psyche ausreichend pathologisiert wird.
[Eigentlich hatte ich meinen früheren Wohnort für mich abgehakt. Wenn die örtliche Szene eine solche Scharade benötigt, weil sie sich nicht anderweitig damit auseinandersetzen möchten, einen „behinderten“ Menschen in einen Suizidversuch gemobbt zu haben, wollte ich diese Menschen so schnell es geht vergessen, bestmöglich herunterfahren und mir schnell etwas neues aufbauen. Wäre das gelungen, dieser Text wäre nie entstanden. Mir wurde keine Chance gegeben. Gezielt hatten die Täter:innen eine in meinem neuen Wohnort umstrittene Person mit ihrem gefälschten Verratsvorwurf animiert, sich mir gegenüber diskriminierend zu verhalten und dieses mit dem falschen Verratsvorwurf szenekompatibel zu kaschieren.
Bei einem Punkkonzi in meinem neuen Wohnort spielte sich eine stadtbekannte umstrittene Person mir gegenüber so krass auf, dass ich einen Nervenzusammenbruch hatte. Ihr massives diskriminierendes Verhalten wurde mit den Verleumdungen aus meinem alten Wohnort gerechtfertigt. Nur wenige Wochen nach meinem Suizidversuch hatten die mich dorthin mobbenden Menschen bewusst und gezielt erneut psychisch zu Boden gebracht. Mit den jetzt gestreuten Verleumdungen wurde ein Herunterfahren aus dem Konflikt massiv erschwert. Dritten wirdvorgemacht, als Ausdruck einer psychischen Krankheit würde ich grundlos an dem Konflikt festkrampfen ohne zu erwähnen, dass sie aufgrund derartigen Verhaltens seit meinem Suizidversuch in unregelmäßigen Abständen die Gewalterfahrung aus dem Konflikt aktualisieren. Nun wurde ich auch an meinem neuen Wohnort wegen eines angeblichen Verrats verfolgt, den ich nie begangen habe und die tatsächlich Verrat begehenden Antifas sind heute gefragte Bündnispartner:innen der sächsischen Antifa bzw. der Antifa-Ost-Soli.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn nach einem Suizidversuch wg. Mobbing und anschließendem Umzug der betroffenen Person seitens des mobbenden Kollektivs mittels falscher Verdächtigungen die betroffene Person am neuen Wohnort gezielt von der Szene isoliert, vom Aufbau sozialer Kontakte und Freund:innenschaften sowie der Wahrnehmung szenespezifischer autistischer Spezialinteressen abgehalten wird.
[Die diskriminierenden Täter:innen aus F wissen, dass ich aufgrund meiner autistischen Einschränkungen nicht in jedem Kontext auf andere zugehen kann. Dies nutzen sie (leider sehr erfolgreich) aus, mich von den verbliebenen Möglichkeiten auszuschließen, in denen ich in der Lage bin soziale Kontakte zu knüpfen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, Angebote des betroffenen Menschen auszuschlagen, eine öffentliche transparente sachliche Debatte über diese Verleumdungen zu führen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, den Bullshit stattdessen allen anderen zu erzählen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, über statt mit „Behinderten“ zu sprechen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass eine betroffene „behinderte“ Person darum kämpfen muss, überhaupt die eigene Perspektive in die Konfliktbetrachtung einbringen zu dürfen.
In der sächsischen linken Szene ist es ultrawitzig, dies unter einem Vorwand zu unterbinden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, von mir Verständnis für diese Haltung zu erwarten und mir Kritikunfähigkeit, Sozialunfähigkeit oder die Schaffung eines unangemessenen Aufwands vorzuwerfen, wenn ich über mich verbreitete diskriminierende Vorurteile widerlege (oder widerlegen möchte)
In der sächsischen linken Szene ist es normal, es als übertriebenen Geltungsdrang oder Form einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung hinzustellen, wenn ein:e „Behinderte:r“ nicht als „Untermensch“ gesehen werde möchte oder beleidigende und verletzende Zuschreibungen nicht einfach hinnimmt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, nach Kenntnisnahme des Mobbings sich daran zu beteiligen - und anschließend ihr diskriminierendes Verhalten als „normal“ hinzustellen, zu behaupten, ich wäre unfähig mich benehmen zu können, und sämtliche meiner Diskriminierungsvorwürfe wären Versuche, angebliche Fehler meinerseits zu kaschieren.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, bei Straftaten gegen „Behinderte“ (die Verleumdungen sind nichts anderes!) entweder zuzusehen oder mitzumachen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass betroffene „Behinderte“ daran selbst schuld sind.
In der sächsischen linken Szene ist es aber auch normal, dass die Verleumdungen eines „behinderten“ Menschen gestoppt werden können, wenn mal jemand aufsteht und sagt: „Solange du mir keinen Beleg zeigst, glaube ich deinen Quatsch nicht“.
[Genau dies passierte in einer sozialen Beratungsstädte in meinem neuen Wohnort. Diese ist aufgrund der über mich verbreiteten falschen Verdächtigungen momentan der einzige Ort in der lokalen linken Szene, in der ich mich noch als „richtiger Mensch“ gesehen fühle, während die anderen mich scheinbar als eine unter der Menschheit stehende Lebensform betrachten.
Seit dem Auftreten der gefälschten Verratsvorwürfe habe ich mehrfach eine offene transparente Diskussion darüber angeboten. Stattdessen werden die Anschuldigungen auf eine Weise weiter gegeben, dass jegliche Diskussion meinerseits unterbunden wird. Eigentlich sollte bereits aufgrund des krampfhaften Unterbinden einer offenen transparenten sachlichen Diskussion allen klar sein, hier kann etwas nicht stimmen – doch dann würde die Möglichkeit entfallen, sich auch mal gegenüber „Behinderten“ wie ein Herrenmensch aufzuspielen und dafür auch noch den Applaus der linken Szene zu erhalten.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, das wir das hier geschilderte Verhalten eigentlich ablehnen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass sich bei einem passenden Vorwand viele daran mit sehr sehr großer Freude beteiligen, selbst wenn der Vorwand an den Haaren herbeigezogen wird.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass die verschiedenen ableistisch agierenden Personen sich gegenseitig bestätigen und behaupten, der betroffene „behinderte“ Mensch wäre aufgrund von „geistiger Umnachtung“ zu doof sich zu benehmen, und dabei ignoriert wird, was woanders problemlos funktioniert.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn dem Großteil der Szene die Täter:innenperspektive bei der Betrachtung des Sachverhalts ausreichend erscheint
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass einem krass verleumdeten „Behinderten“ nur von (extrem!) wenigen geholfen wird und die Meisten Spaß daran haben, beim Verleumden und Diskriminieren aus vollem Herzen mitzumachen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass Sachargumente durch tone policy ersetzt werden.
[Ich hatte aufgrund des diskriminierenden Verhaltens in P zweimal einen Nervenzusammenbruch. Die örtliche linke Szene sieht darin nicht einen diskriminierend erzeugten Schmerz, sondern es wird als Bestätigung empfunden, dass ich angeblich sozial unfähig wäre. Ich wurde gezielt psychisch fertig gemacht und nach meinem deshalb erfolgten Nervenzusammenbruch einfach behauptet, dies wäre mein allgemeiner Zustand.]
In der sächsischen linken Szene ist es egal, wenn durch diesen „Spaß“ das Leben eines „behinderten“ Menschen zur Hölle gemacht wird.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nach Kritik an nicht mehr aushaltbaren Behindertenwitzen einer Awareness-Ikone jahrelang gemobbt zu werden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass Betroffene selbst nach einem Suizidversuch keine Ruhe finden.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, den Täter:innen E´s Schauergeschichten abzunehmen und einer betroffenen „behinderten“ Person jegliche Chancen zu nehmen, den Sachverhalt richtig stellen zu können oder jemals wieder die Chance auf ein funktionierendes Sozialleben zu haben.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass so handelnde Täter:innen gefragte Bündnispartner:innen im Bereich Awareness, queerfeministischer Projekte bzw. bei antifaschistischen Themen sind.
[Eigentlich ist es nicht schwer zumindest indirekt den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe mangelnder Zurechnungsfähigkeit mit meiner beruflichen Tätigkeit zu entkräften. Aufgrund einer beruflich seltenen komplexen Spezialisierung war ich bis zur insolvenzbedingten Schließung vor kurzem in einer hoch angesiedelten technischen Funktion beruflich tätig. In dieser Eigenschaft kommunizierte ich z.B. mit meinen Ansprechpartner:innen im Management des VW-Konzerns in fünf Ländern auf drei Kontinenten. Dazu wäre ich nicht in der Lage, wäre ich tatsächlich „geistig umnachtet“. Meinerseits wurde ein IATF-Audit einer Unternehmensgruppe geleitet – dies wäre nicht möglich, wenn ich zu „behindert“ wäre, um Informationen sachlich zu verarbeiten.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass scheinbar alle meinen, miteinander ihre Projektionen über mein angeblich vorhandenen aber eigentlich erfundenen psychischen Probleme diskutieren zu können, zu dürfen und zu müssen – und mir Kritikunfähigkeit zu unterstellen, wenn ich diese ableistischen Vorurteile mit den gegenüber mir getätigten ärztlichen Aussagen richtig stellen möchte.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass sich beim Äußern ableistischer Vorurteile über meinen Geisteszustand niemand von Fakten verwirren lassen möchte und deshalb Richtigstellungen unterbindet.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, wenn „Behinderte“ in der linken Szene den Eindruck gewinnen, sie haben lediglich den Stellenwert einer Art Ungeziefer.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, das meine einzige Möglichkeit noch ein Teil dieser Szene zu sein darin besteht, mich mit Benzin zu übergießen und vor einem linken Ort anzuzünden.
[Noch einmal der Hinweis: Bevor ich den Konflikt mit der extrem charismatischen Person E. hatte, welche meine autistischen Einschränkungen und mich als „geistig behindert“ bloßstellte, war ich jahrzehntelang politisch aktiv und wurde an meinem damaligen Wohnort für meine Originalität, meine scharfzüngigen Analysen lokaler Faschos, meine komplexe Organisation vermeintlich unmöglicher Dinge, für den enormen Umfang meines Engagements (autistischer Hyperfokus!) und eine sowohl extrem breite wie spezifische Allgemeinbildung regelrecht gefeiert. Vielleicht liegt eine der Ursachen des massiven Mobbings in der massiven Bewunderung meiner Person, BEVOR sie entdeckten, dass ich eigentlich „geistig behindert“ wäre. Jetzt könnte ihnen entweder peinlich sein, „so jemanden“ aufgrund der zahlreichen Fähigkeiten gehypt zu haben – oder es ist ihnen peinlich, dass ein:e „geistig Behinderte:r“ mehr drauf hat als sie.
Ein Bekannter teilte mir mit, dass ich bei einer konkreten sächsischen Antifa-Gruppe aufgrund der über mich verbreiteten Gerüchte mit Foto, Name und Spitzname und einem Hausverbot notiert wurde – ich war noch nie bei einer ihrer Veranstaltungen. Ich wurde gewarnt, dass ich mit diesem Verhalten in Antifa-Treffs in halb Sachsen rechnen muss bzw. z.T. bei einem Diskussionsversuch meinerseits zusammengeschlagen werde. Wenn ich heute eine Einrichtung der linken Szene betrete, dann stets mit extrem großer Angst und ich mache mir die gleichen Sicherheitsgedanken, wie in den 90ern gegen mich bedrohende Nazis. Weil der Blödsinn über mich scheinbar weit verbreitet ist, weil ich nicht mehr weiß, wo ich überhaupt noch ohne Angst in der linken Szene hingehen kann, weil ich keine Möglichkeit habe den Sachverhalt anderweitig richtig zu stellen, weil ich mich aufgrund des Wirkens der charismatischen E. seit ´23 in einer psychischen Ausnahmesituation befinde, habe ich mir nun ebenso die Freiheit herausgenommen, eine kleine Informationskampagne zu starten in der Hoffnung, vielleicht wenigstens Teile meines Lebens zurückzubekommen.]
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass diskriminierende Täter:innen gegen einen zuvor massiv diskriminierten Menschen Hausverbote erwirken können, weil sie sich scheinbar bereits durch die Anwesenheit aufgrund der getätigten Diskriminierungsvorwürfe bedrängt fühlen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, ableistisch agierenden Täter:innen die Definitionsmacht für ihr zu einem Suizid führendes Mobbing zu übertragen.
Die Falschvorwürfe wurden inzwischen weiter ausgebaut. Jemand behauptet mit Hinweis auf das Umfeld der Täter:innen im Juni ´25, ich hätte „alle früheren Partner:innen an den Staatsschutz verraten“ und andere behaupten mit dem gleichen Verweis, ich wäre 10 Jahre Bulle gewesen und an der Verhaftung von Lena beteiligt. Hier ist nicht sicher, ob die weiteren Vorwürfe von den ursprünglichen Täter:innen fabriziert wurden oder ob Dritte einfach etwas dazu gedichtet haben. Vielleicht kann inzwischen auch jede:r etwas dazu erfinden, um sich einen Vorwand zu verschaffen mich szenekompatibel auszugrenzen.
Es wird mit Sicherheit inzwischen weitere Verschwörungstheorien über mich geben. Scheinbar wissen viele in der linken Szene irgendeine „Wahrheit“ über mich, nur mir ist diese nicht bekannt. Ich merke nur an dem bis heute andauernden Diskriminierungsverhalten der lokalen Szene (zuletzt am 24.10.25), dass mal wieder irgendwas unterwegs sein muss.
Aufgrund einer insolvenzbedingten Kündigung befinde ich mich in einer hoch angesiedelten Fortbildung mit überwiegend akademisch geprägten Menschen. Keine:r der Teilnehmer:innen käme auch nur auf den Gedanken, mir ein nur ansatzweise vergleichbares Urteil über meine kommunikativen und sozialen Fähigkeiten abzugeben, im Gegenteil. Meine Kompetenz wird z.T. gehypt. Angeblich würde ich auf Plena aufgrund meines größeren rhetorischen Platzbedarfs „zeitliche Ressourcen verschwenden“ und wäre ein zu großer Aufwand - in der Fortbildung stelle ich regelmäßig die Gruppenergebnisse vor und alle finden das gut. Bewusst bringe ich mich in Situationen, wo ich spontan Dinge erklären muss, weil ich dies überhaupt nicht kann, eher halbe Vorträge halte – einfach weil ich mich diesbezüglich trainieren möchte. Niemand hat damit ein Problem und viele äußern ein positives Feedback.
In der linken Szene war es früher vergleichbar - bevor E begann, systematisch gegen mich vorzugehen.
Selbst wenn es jetzt noch eine offene Diskussion über die gegen mich gerichteten falschen Anschuldigungen geben würde und ich rehabilitiert werde, haben die Täter:innen trotzdem gewonnen. Es interessiert sich inzwischen niemand für ihr vergangenes ableistisches Mobbing, den darauffolgenden Suizidversuch und deren Weitergabe meiner Daten an Nazis. Trotz ihres Verhaltens sind sie gefragte Bündnispartner:innen in queerfeministischen und Antifa-Kreisen, während ich froh sein kann, wenn überhaupt mal jemand mit mir spricht. In der linken Szene gehört ein ableistischer Konsens zur praktizierten Normalität.
Weil ich ein massives diskriminierendes Verhalten einer „Lichtgestalt des Awareness“ in der linken Szene ansprach wurde ich bloßgestellt, missgendert, in meinen Traumata sexuell übergriffig getriggert, massiv verleumdet und als eine Art „niedere Lebensform“ kollektiv ausgegrenzt. Nach meinem Suizidversuch wurde ich als angebliche:r Verräter:in hingestellt und später als absolut sozial unfähig, so dass ich mir kein soziales Leben mehr aufbauen und verschiedene autistische Spezialinteressen nicht mehr ausüben kann. Die Täter:innen hatten mehrfach die Gelegenheit, ihr Verhalten abzubrechen und ohne negativen Imageschaden aus der Sache herauszukommen, z.B. bei meinem Umzug. Stattdessen war es ihnen wichtig, an meinem neuen Wohnort und an verschiedenen anderen Stellen der linken Szene Sachsens Verschwörungstheorien über mich zu verbreiten, um mich und damit meine Kritik für den Rest meines Lebens von der linken Szene fernzuhalten. Das dabei mein Leben völlig zerstört wurde (und zwar bis heute!) nehmen sie billigend in Kauf. Die versuchsweise Reproduktion der meinen Suizidversuch 2024 auslösende Umstände zeigen, dass den Täter:innen das Leben einer „Behinderte:n“ erheblich weniger Wert ist, als das Image „normaler“ Menschen. Weil die Täter:innen gefragte Bündnispartner:innen in der linken Szene Sachsens sind, kann von einer gewissen Akzeptanz dieses Verhalten gesprochen werden – es ist eben völlig normal. Die inzwischen extrem weite Verbreitung des gegen mich gerichteten Mobbings kann ich mir nur mit der Fassadentheorie erklären.
Der ganze Konflikt könnte so zusammengefasst werden:
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nach der Kritik eines „behinderten“ Menschen an ungemein schmerzhaften Verhalten der lokalen „Awareness-Ikone“ der „behinderte“ Mensch mit Verschwörungstheorien massiv gemobbt und die soziale Existenz vernichtet wird.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, dass nach einem deshalb erfolgten Suizidversuch das dahin führende Verhalten noch krasser fortgesetzt wird.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, von der betroffenen Person zu erwarten, auf jegliche Würde, Persönlichkeitsrechte oder eine eigene Identität zu verzichten, sondern stattdessen die Befindlichkeiten der Täter:innen zu respektieren, eine Rolle als Witzfigur zu akzeptieren, sich verletzen zu lassen und nicht die Szene mit Thematisierungen zu nerven.
In der sächsischen linken Szene ist es normal zu akzeptieren, wenn menschenverachtende Täter:innen keinen Bock haben sich ihrer Verantwortung zu stellen.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, das Leben einer „behinderten“ Person zu zerstören, ihr das Existenzrecht de facto abzusprechen, damit deren Kritik an diskriminierendem Verhalten nicht am Image einer beliebte Awareness-Ikone kratzt.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, nicht von den Täter:innen die Wahrnehmung einer Therapie zu fordern, um ihr menschenverachtendes Verhalten künftig reflektieren zu können, sondern von mir als Betroffene:r, um mich an die Zustände zu gewöhnen und nicht die linke Szene mit meiner Kritik zu nerven.
In der sächsischen linken Szene ist es normal, das Lebensrecht „behinderter“ Menschen geringer einzustufen als das Image der wesentlich beliebteren „Normalen“
Die linke Szene Sachsen hat ein strukturelles Ableismus-Problem. Dies liegt nicht nur an der weit verbreiteten Akzeptanz absolut menschenverachtendster ableistischer Narrative. Es liegt auch an der Unmöglichkeit, dieses Verhalten zu thematisieren, wenn selbst Kommunikationshandicaps ausgenutzt werden, um uns die Verantwortung für diskriminierendes Verhalten zuzuschieben
Ich kämpfe hier um nicht weniger, als darum vielleicht jemals wieder ein Sozialleben haben zu können und das liegt nun einmal auch daran, weil aufgrund des Täterschutzes der linken Szene die Wohlfühlatmosphäre oder das Image der Täter:innen wichtiger ist als das Leben „behinderter“ Menschen.
Ein behinderter Mensch hätte sterben können, doch ihr schweigt
–
Egos splittern und ihr schreit?
Wem mein Text zu aggressiv ist möge bedenken, dass ich mehrere lieb&nett-Texte verfasste, die komplett ignoriert wurden. Während den Täter:innen maximale emotionale Eskalation zugestanden wird, muss ich mich scheinbar bereits rechtfertigen, wenn ich mich aufgrund deren Verhaltens traurig oder verletzt fühle, oder erhalten Belehrungen, was von „so jemand“ gesellschaftlich erwartet werden kann. In der linken Szene ist es im Umgang mit als „behindert“ empfundenen Menschen kein bisschen anders als in der restlichen Gesellschaft. Sobald es irgendwo hapert werden wir entwürdigt und diskriminierend ausgeschlossen.
Creative Commons by-sa: Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Ergänzungen
full stop.
Offenbar begreifen viele Menschen, auch du, linksradikale Organisierung als eine Art Selbsthilfegruppe. Niemand ist verpflichtet, sich mit dir zu organisieren, und so, wie du hier auftrittst, inklusive identifizierbarer Outings, ist es offenbar auch gefährlich, sich mit dir zu organisieren. Was auch immer du mit deinen Beiträgen bezweckst: Du bewirkst ganz sicher das Gegenteil.
TL;DR
Mal ganz im Ernst: Glaubst du wirklich, dass sich auch nur eine Person diesen endlosen Sermon (angesichts der ständigen Wiederholungen alle paar Sätze fällte es schwer, nicht das Wort Gesabbel zu verwenden) bis zum Ende durchliest? Beneidenswerter Optimismus.
-.-
Was für ein narzistisches und komplett überflüssiges Geschreibsel. Wirklich, bilde deine eigene Gruppe mit dir selbst und lass bitte alle anderen in Ruhe. Was für eine Nabelschau und Qual dieser dein Erguss. Viel Spaß dann noch mit dir selbst.
Selbst wenn nur 10 % von dem,
Selbst wenn nur 10 % von dem, was dir widerfahren ist, stimmt, tut es mir schrecklich leid, was du in den letzten Jahren durchleben musstest.
Ich bin erst seit zwei Jahren mehr oder weniger in der linken Szene aktiv. Mittlerweile bin ich in meinen 40ern und werde von anderen als ein älterer Cis-Mann wahrgenommen, was mir nicht unbedingt Vorteile einbringt. Gerade ältere Menschen werden in der linken Szene – zumindest in meiner Stadt – oft ignoriert, nicht begrüßt und nicht beachtet.
Ich habe zudem erfahren, dass hinter meinem Rücken das Gerücht kursierte, ich sei vom Verfassungsschutz. Zugegeben, auf den ersten Blick sehe ich aus wie jemand, der dem typischen deutschen Beamten entspricht. Mehr als einmal wurde ich auf Demonstrationen oder Stadtfesten für einen Zivilpolizisten gehalten, und die Leute haben mich mit irgendwelchem Quatsch angesprochen.
Ich möchte damit sagen, dass man für sein Aussehen, sein Alter oder die Schubladen, in die andere einen stecken, nichts kann. In der linken Szene fühle ich mich nicht gemobbt, eher ignoriert und unsichtbar für die anderen. Natürlich könnte ich mir einreden, dass dies mit dem Gerücht über meine vermeintliche Verbindung zum Verfassungsschutz zusammenhängt oder dass ich aufgrund meines Alters diskriminiert werde. Dann könnte ich mir „Täter:innen“ suchen, die ich dafür verantwortlich machen kann. Aber all das würde mir nichts nützen.
Ich muss ehrlich zu mir selbst sein: Wenn ich in eine Gruppe gehe, in der vorwiegend jüngere Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren sind, scheinen sie sich unwohl zu fühlen. Ich könnte ihr Vater sein, und sie fühlen sich nicht frei. Sie können mich nicht richtig einordnen; meine Generation kommt ihnen fremd vor und erinnert sie möglicherweise an ihre Eltern. Ich kann mich dann auch schlecht mit ihrer Generation identifizieren. Sobald ich dieses Gefühl habe, ziehe ich mich zurück. Auch wenn die Jugend über Themen spricht, die sie betreffen, habe ich genug Achtsamkeit, um mich aus der Runde zurückzuziehen. Ich muss niemanden darum bitten; ich habe (zum Glück) eine Antenne dafür – es sei denn, ich habe schon ein oder zwei Biere zu viel getrunken (ich bin ja auch nur ein Mensch).
Ich verstehe, dass jüngere Gruppen mich bei den meisten Aktionen nicht dabei haben wollen und dass mein Aktionslevel sehr gering ist. Ich habe einiges zu verlieren: Ich bin Vater, habe Eigentum und vermiete dieses unter dem Mietspiegel an Flüchtlinge und Studierende. Ich kann es mir heute nicht mehr erlauben, wegen irgendetwas vor Gericht zu stehen oder Stress mit der Polizei zu bekommen. Ich habe dies offen kommuniziert, und klar ist dann, dass sich viele von mir abgrenzen. Diese Ehrlichkeit und mein selbstreflektierendes Verhalten sind mir wichtig. Oft bedauere ich im Stillen, nicht dazu zu gehören, stattdessen in der Küfa nur das Gemüse schnippeln zu „dürfen“.
Es ist auch klar, dass wenn eine Antifa-Gruppe ein höheres Aktionslevel hat und manchmal über strafrechtliche Grenzen hinausgeht, dann muss so eine Gruppe sehr stabil sein. Da hat kein Familienvater und Vermieter nichts verloren, der dadurch seinen Mietern oder seinem Kind Probleme bereiten könnte. Einerseits aus Rücksichtnahme und andererseits auch als Selbstschutz. Je mehr man zu verlieren hat, desto eher ist man bereit, mit den Behörden in einer misslichen Lage zu kooperieren.
Ähnlich sieht es, denke ich, auch bei psychisch/psychiatrischen Personen aus. Sie werden sicher aus ähnlichen Gründen von vielen Aktionen ausgeschlossen. Menschen mit psychischen Einschränkungen können viel schneller unter polizeilichem Druck umkippen. Ja, es sind alles Vorurteile, und ja, es ist diskriminierend mir gegenüber und auch dir gegenüber. Aber letztendlich schützt es die Gruppe und es schützt uns beide. Das wäre nur ein Blickwinkel auf solche Ausgrenzungen.
Wenn uns die Idee des Antifaschismus und des Linksseins so wichtig ist, sollten wir uns in die zweite Reihe stellen und denjenigen, die es können, den Vortritt lassen. Wir sollten einen Safe Space schaffen, in dem sie sich wohlfühlen, und uns nicht aufdrängen. Stattdessen können wir in der Küfa oder anderswo arbeiten. Dort lernt man dann andere kennen, tauscht Signal-IDs aus, und schnell hat man seine eigene Gruppe, die besser zu einem passt. Das ist eine Art Demut für die Sache, die ich sehr sympathisch finde. Sicherlich empfinden das auch andere so. Jemand, der mit dem Kopf durch die Wand will, wird in Gruppen immer anecken. Die Gruppen werden sich immer schützen und versuchen, den vermeintlichen „Fremdkörper“ hinauszubekommen. Wir sind alles Menschen in der linken Szene, aber wahrscheinlich läuft es in vielen anderen Szenen und Gruppen ähnlich.
Ja, gutaussehende, charismatisch wirkende Menschen, Menschen ohne gesundheitliche Einschränkungen, Menschen, die als weiblich gelesen werden und zwischen 18 und 25 Jahren alt sind, haben es in der linken Szene sehr einfach, schnell anerkannt zu werden (nicht nur in der linken Szene, sondern in vielen Subkulturen). Vor wenigen Wochen war ich mit einer Freundin dort, die Anfang 20 ist. Sofort wurden wir beachtet und begrüßt. Es war zum Fremdschämen und fühlte sich wie eine Art von Sexismus an, den sich niemand eingestehen wollte. So ist das Leben: Meine Begleitung wurde sofort als passend für die „Szene“ ausgemacht, während ich „nur“ in der zweiten Reihe arbeite. Ich empfinde dabei keinen Hass, fühle mich auch nicht ungerecht behandelt. Ich habe verstanden, dass die Jugend lieber unter sich bleibt, ein anderes Grundvertrauen genießt und sich gegenseitig sympathisch findet. Ihr Aktionslevel scheint einfach passender zu sein.
So habe ich mehrere Menschen glücklich gemacht: einmal meine junge Bekannte, die dort Anschluss gefunden hat, und mindestens eine Gruppe, die ein neues Mitglied fand, das gut in ihre Gruppe passt. Damit ging ich zufrieden nach Hause.
Und so etwas kann man den Menschen nicht „wegerziehen“. Da kannst du noch so viele Awareness-Leute hinstellen. Man kann einem Menschen nicht oktroyieren, dass man jemanden sympathisch, vertrauensvoll, charmant oder passend für eine Gruppe findet. Da bleibt nur, sich in die zweite oder dritte Reihe zu stellen, den anderen (und somit der Idee) zuarbeiten und auf diesem Weg die anderen „Zuarbeiter:innen“ kennenzulernen, um irgendwann mit ihnen eine oder mehrere Gruppen zu gründen.
Ein anderer Blickwinkel wäre, dass Mobbing oft von Frauen ausgeht. Darüber gibt es auch einige ernstzunehmende Studien. In vielen Schulklassen wurde beobachtet, dass, wenn die Mädchen den mobbenden Jungen positive Beachtung schenken, sich das Mobbing ausweitet. Wenn sie die mobbenden Jungs hingegen ignorieren, hört das Mobbing auf. In der linken Szene (zumindest in meiner Stadt) gibt es viel mehr als weiblich gelesene Personen als andere Geschlechter. Diese bestimmen demnach das Gruppengefüge sowie die Ausgrenzung oder Inklusion der anderen. Ich denke, dass die Thematisierung und das Bewusstsein für Sexismus, Diskriminierung und Mobbing von weiblich gelesenen Personen in der linken Szene noch zu kurz kommen, aber das ist ein ganz anderes Thema.
Man könnte auch behaupten, dass, wenn eine Schule jedes Jahr X Projekte gegen Mobbing und Ableismus veranstaltet, diese Schule vermutlich ein Problem damit hat. Ähnlich könnte man unterstellen, dass, wenn eine Subkultur wie die linke Szene permanent sich daran erinnern muss, dass sie gegen Sexismus, Ableismus und Diskriminierung ist, bei jeder Party Awareness-Teams stellt, sie eher ein Problem hat als eine AFD-Party, die so etwas nicht „braucht“. Entweder, weil sie das nicht als Problem sieht oder anerkennt, es ihnen egal ist oder weil sie solche Probleme einfach nicht haben.
Nicht missverstehen! Es ist und bleibt ein interessantes Gedankenspiel!
Ich erlaube mir, ein paar persönliche Worte zu sagen: Es liest sich für mich so, als ob du dich zu sehr mit deiner Behinderung identifizierst. Deine Behinderung bist nicht du!
Das ist mir in der linken Szene sehr oft aufgefallen, dass viele Menschen, gerade aus den LGBTQ- und feministischen Bubbles, ihre Sexualität oder ihr Geschlecht als eine Art Über-Ich empfinden. Ich denke mir dann: „Es ist nur deine Sexualität oder dein Geschlecht, leg da verdammt noch mal nicht so einen Wert drauf!“ Fühle dich nicht angegriffen; es ist nur ein Geschlecht oder eine sexuelle Ausrichtung! Genauso würde ich dir raten: „Es ist nur eine Behinderung. Sieh zu, was damit möglich ist, und erkenne, was damit nicht möglich ist. Erwarte niemals von den anderen Gruppenmitgliedern, immer irgendwelche Ausnahmen zu machen, z. B. auf sportliche Gruppenaktivitäten zu verzichten.“ Finde dabei deine eigene Aufgabe und deinen Platz, z. B. als Schiedsrichter:in, führe Punktelisten oder ziehe dich (so wie ich es aufgrund meines Alters mache) einfach auch mal dezent zurück und freue dich für die anderen, dass sie Spaß haben und ihr Gruppengefüge durch diese Aktivitäten gestärkt wird (denn das wird auch dir zugutekommen)!
Ich glaube nicht, dass du nach diesem Text in der linken Szene, zumindest in Sachsen, noch eine Chance bekommst. Zu tief sind die Gräben mittlerweile. Vielleicht in einem anderen Bundesland ... Und wenn, dann würde ich dir wünschen, dass du dein Anspruchsdenken etwas zurückfährst. Vielleicht nicht so krass wie ich, aber dass du die Bedürfnisse der anderen zeitweise mehr gewichtest als deine eigenen.
Es gibt so viele tolle andere Gruppen, die sich außerhalb der alternativen Kulturzentren bewegen. Du kannst auch einfach mal in die Parteiarbeit einer linken Partei gehen oder zu kleinen Festivals, wo es auch eine riesige (im weitesten Sinne eher linke) Subkultur gibt. Auch Friedensarbeit wäre eine Idee, reine Anti-Kriegsdemos etc. Besorge dir das Vereinsregister. Du wirst erstaunt sein, wie viele Vereine es in deiner Umgebung gibt, die vielleicht besser zu dir passen als der „harte Kern“ der linken Szene!
Und denk immer daran: Ändern kannst nur du dich selbst, und dein Umfeld kannst du nur ändern, indem du es wechselst. Du wirst es niemals schaffen, als alleinige Person komplette feste Gruppen zu belehren, zur Änderung zu bewegen und viel Rücksichtnahme für deine Behinderung einzufordern. Davon hast du nichts; du wirst immer gegen die Wand laufen, falls du diesen Anspruch haben solltest. Und in jeder Gruppe wirst du Ablehnung erfahren (weil du anders bist), ich auch, aufgrund meines Alters und meines Aussehens. Das Geheimnis ist: Schaue dir viele Gruppen an, die ungefähr zu deinem Menschenbild passen könnten. Vielleicht findest du die Friedensbewegung (sie ist ja nicht so weit von der Linken entfernt; scheiß auf die paar Schwurbler dort) oder die Humanisten oder sonstige Vereine ... Und dann connecte dich mit denen, die dir zugewandt sind, die auf dich zukommen und den Kontakt zu dir suchen. Denn das sind letztendlich die Menschen, die in deinem Leben zählen und die es wert sind, dass du sie in dein Leben lässt. Vielleicht hast du genau diese Menschen in deiner Vergangenheit manchmal übersehen, weil du nur zu anderen Menschen Kontakt haben wolltest, die mit dir keinen Kontakt oder Gruppenkontakt haben wollten.
Alles Gute! (vom Herzen)