AgitProp-Aktionen in Köln Messe/Deutz
Im Rahmen der Aktionstage von Rheinmetall entwaffnen haben wir in Köln Messe/Deutz Agitprop Aktionen durchgeführt.
Mit vielen Genoss:innen, kreativen Aktionen & durchsagen haben wir Profiteure oder Verantwortliche für krieg & Sozialabbau markiert und haben Passant:innen informiert.
Zurich Versicherung:
Wir haben heute im Rahmen des Rheinmetall Entwaffnen Camps die Zurich-Versicherung besucht und als Kriegstreiber markiert. Dazu waren wir mit etwa 20 Personen vor Ort, haben Plakate aufgehängt, Passant*innen beflyert und Sticker am Gebäude angebracht. Außerdem wurde durch eine Kunstblut-Aktion klargemacht, wie viel Blut an diesem Unternehmen klebt. Selbstbestimmt haben wir folgendes durch Megaphon-Durchsagen klargemacht:
Hier sitzt die Zurich-Versicherung. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Zurich-Versicherung sich durch ihre Tätigkeiten mitschuldig macht an den Kriegen dieser Welt. Denn sie versichert auch Rüstungsunternehmen und investiert unter anderem 180 Millionen Euro in Unternehmen, die aktiv am Genozid in Gaza beteiligt sind, zum Beispiel Boeing, Lockheed Martin oder Caterpillar.
Deshalb haben wir diesen Ort markiert. Man merkt an allen Ecken und Enden, dass in Deutschland und Europa in den letzten Jahren immer mehr aufgerüstet wird. Die Herrschenden sagen, dass sei zu “unserer” Verteidigung, für die Sicherheit hier im Land. Doch das sind Lügen: Der Staat rüstet auf, um sich besser gegen andere Staaten durchsetzen zu können, Einflusssphären zu gewinnen oder zu erhalten. Das macht er im Interesse der Kapitalist*innen hier im Land, es sind sie, die von Krieg profitieren. Die ganze Aufrüstung hat uns als lohnabhängige Klasse also überhaupt nichts zu bieten. Im Gegenteil: Die Aufrüstung wird als Vorwand genutzt, um in anderen Bereichen zu kürzen: In allen Bereichen, die unser Leben sichern und lebenswert machen, wird gekürzt. Für Rente, Psychotherapie, Gesundheitsversorgung, öffentlichen Nahverkehr, Kultur, und so weiter, ist kein Geld mehr da.
Das wollen wir uns nicht gefallen lassen! Wir müssen uns den Kriegstreibern und Kriegsprofiteuren hier vor Ort entgegenstellen, Widerstand leisten gegen Aufrüstung und Krieg. Krieg dem Krieg!
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben:
Wir haben heute im Rahmen des Rheinmetall Entwaffnen Camps das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben besucht und als Kriegstreiber markiert. Dazu waren wir mit etwa 20 Personen vor Ort. Wir haben einen großen Kriegsdienstverweigerungsantrag mit dem Stempel abgelehnt am Gebäude angebracht. Außerdem haben wir Plakate aufgehängt, Passant*innen beflyert und Sticker am Gebäude angebracht. Selbstbestimmt haben wir folgendes durch Megaphon-Durchsagen klargemacht:
Hier befindet sich das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. An diesem Ort wird unter anderem entschieden, ob Anträge auf Kriegsdienstverweigerung angenommen oder abgelehnt werden. Hier wird staatliche Willkür spürbar: Beamte entscheiden einfach so, ob ein junger Mensch gezwungen wird, sich militärischem Drill zu unterwerfen. Gezwungen wird, ein Jahr des Lebens für einen Staat zu opfern der ihm nichts zu bieten hat. Ob ein junger Mensch gezwungen wird, im Zweifel andere Menschen umzubringen, mit denen er weitaus mehr gemeinsam hat, als mit dem Staat, für den er es tut.
Für uns ist klar: Wir dienen diesem Staat nicht. Einem Staat der uns auf Schlachtfeldern verfeuert, um den Profit einiger Kapitalist*innen zu sichern. Einem Staat, der währenddessen Gesundheitsversorgung, Rente, öffentlichen Nahverkehr und Kultur wegkürzt. Einem Staat, der unsere Lebensgrundlagen untergräbt. Wir müssen uns der zunehmenden Militarisierung und der neuen Wehrpflicht entgegenstellen – Krieg dem Krieg!
Unternehmensberatung KPMG:
Wir haben heute im Rahmen des Rheinmetall Entwaffnen Camps Unternehmensberatung KPMG besucht und als Kriegstreiber markiert. Dazu waren wir mit etwa 20 Personen vor Ort, haben ein großes Schild mit der Aufschrift “Hier fließen ihre Steuergelder in Krieg und Aufrüstung!” angebracht, Plakate aufgehängt, Passant*innen beflyert und Sticker am Gebäude angebracht. Selbstbestimmt haben wir folgendes durch Megaphon-Durchsagen klargemacht:
Hier ist ein Standort der Unternehmensberatung KPMG. Sie berät nicht nur Unternehmen, sondern auch den deutschen Staat und die Bundeswehr. Auf ihrer Website werben sie mit ihrem “umfassenden Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse der Bundeswehr”. Damit ist sie mitverantwortlich für den aktuellen deutschen und europäischen Kriegskurs. Überall wird aufgerüstet. Die Herrschenden sagen, das sei zu “unserer” Verteidigung, für die Sicherheit hier im Land. Doch das sind Lügen: Der Staat rüstet auf, um sich besser gegen andere Staaten durchsetzen zu können, Einflusssphären zu gewinnen oder zu erhalten. Das macht er im Interesse der Kapitalist*innen hier im Land, es sind sie, die von Krieg profitieren. Die ganze Aufrüstung hat uns als lohnabhängigen Menschen also überhaupt nichts zu bieten. Im Gegenteil: Die Aufrüstung wird als Vorwand genutzt, um in anderen Bereichen zu kürzen. In allen Bereichen, die unser Leben sichern und lebenswert machen, wird gekürzt. Für Rente, Psychotherapie, Gesundheitsversorgung, öffentlichen Nahverkehr, Kultur, und so weiter, ist kein Geld mehr da.
Das wollen wir uns nicht gefallen lassen! Wir müssen uns den Kriegstreibern und Kriegsprofiteuren hier vor Ort entgegenstellen, Widerstand leisten gegen Aufrüstung und Krieg. Krieg dem Krieg!
Creative Commons by-sa: Weitergabe unter gleichen Bedingungen
