Kein Raum für Reichelts Hetze! Antifaschistischer Protest gegen NiUS in Magdeburg!
Wann: Sonntag, späten Nachmittag & Abend (6. September 2026)
Wo: Restaurant „Dom-König“ / Danzstr. 13, 39104 Magdeburg
Motto: Rechten Propaganda-Müll stören – Kein ruhiges Hinterland für rechte Hetzer!
Warum wir auf die Straße müssen
Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 versucht das rechtspopulistische Online-Portal „NiUS“ rund um den gescheiterten Ex-„BILD“-Chefredakteur Julian Reichelt, sich im Herzen von Magdeburg breitzumachen. Sie haben ein temporäres Sendestudio mitten in der Magdeburger Innenstadt eingerichtet, um von dort aus ihre rechte Agitation und Stimmungsmache zu verbreiten.
Reichelt und sein Tross haben sich direkt vor dem Magdeburger Dom im Gastronomiebetrieb „Dom-König“ niedergelassen:
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Location: DOMKÖNIG Gastro GmbH, Danzstr. 13, 39104 Magdeburg
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Geschäftsführer: Ulrich-Niels Bittner
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Kontakt: Telefon: 0391 – 99 00 33 50 | E-Mail: anfrage@dom-koenig.de
Das provisorische Studio bietet einen perfekten Blick auf die transparente Glasscheibe, auf die auch die Kameras gerichtet sind – dahinter zu sehen ist der begrünte Dom. Bereits am Donnerstag (3. September) und Freitag (4. September) gab es jeweils zwischen 6:00 und 9:00 Uhr eine Live-Schalte in der Sendung „NiUS LIVE am Morgen“. Die Lokalisation konnte durch einfaches OSINT über Google Maps sofort ausfindig gemacht werden.
Für den Wahlsonntag ist ein massiver Aufwand geplant: NiUS hat extra einen Übertragungswagen der Firma AKK TV-Übertragung GmbH angemietet. Da so eine große Kulisse samt Ü-Wagen aufgebaut wurde, ist davon auszugehen, dass NiUS ab dem späten Nachmittag bis in die Abendstunden ein großes „NIUS Live Wahl-Spezial“ von dort senden wird.
Was hat NiUS mit der AfD zu tun?
NiUS ist keineswegs unschuldig an den hohen Zustimmungs- und Umfragewerten für die AfD und deren Ministerpräsidenten-Kandidaten Ulrich Siegmund. Als rechtes Krawallmedium – unter anderem finanziert vom Milliardär Frank Gotthardt – befeuert das Portal systematisch das Narrativ einer angeblichen „Befreiung“ von der Ampel-Politik, verhetzt Migrant*innen, Transpersonen sowie linke und grüne Politik und verbreitet völkisches Gedankengut. In einem extrem polarisierten Wahlkampf (in dem die AfD stark führt und die CDU unter Druck steht) dient Reichelts Berichterstattung als Stimmungsmacher und Verstärker rechter Narrative im Osten.
Wer ist Julian Reichelt? Machtmissbrauch, Falschbehauptungen und Agitation
Wer über NiUS spricht, darf über die Akte Julian Reichelt nicht schweigen. Sein Name steht für ein System aus autoritärem Gebaren, Sexismus und Desinformation:
Personalien und Vorwürfe:
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Machtmissbrauch und Sexismus: Der größte Skandal war sein Rauswurf als „BILD“-Chefredakteur im Oktober 2021. Investigative Recherchen (u. a. New York Times, Spiegel, ARD/„Reschke Fernsehen“) enthüllten den Missbrauch seiner Machtposition durch sexuelle Beziehungen mit oft deutlich jüngeren, untergebenen Mitarbeiterinnen sowie die ständige Vermischung von Privatem und Beruflichem („System Reichelt“ mit Bevorzugungen/Benachteiligungen je nach Nähe).
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Weitere Enthüllungen: Im Raum stehen Vorwürfe angeblich gefälschter Scheidungspapiere, Schweigegeldzahlungen, Drogenkonsum am Arbeitsplatz sowie Lügen gegenüber dem Springer-Vorstand nach einer ersten Compliance-Prüfung im Frühjahr 2021.
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Reichelt bestritt Machtmissbrauch und Belästigung (Beziehungen seien einvernehmlich gewesen), räumte aber die Vermischung von Privatem und Beruflichem ein und sprach später von einem „Vernichtungsfeldzug“. Das Thema prägt sein Image als sexistischer Machtmensch bis heute.
Mediales Wirken & Gerichtliche Niederlagen:
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Nach seinem Rauswurf gründete er den YouTube-Kanal „Achtung, Reichelt!“ und wurde Chefredakteur bei „NiUS“. Kritiker*innen bezeichnen es als Boulevardesk-aggressives Medium mit emotionalen Appellen.
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Falschbehauptungen vor Gericht: Mehrfache Schlappen vor Gerichten, z. B. gegen den Berliner Queer-Beauftragten Alfonso Pantisano (Behauptungen zu Finanzierung/Zusammenhang mit einem wegen Kinderpornografie Verurteilten bzw. Drag-Künstler; verhängte Ordnungsgelder). Auch Fälle bezüglich Transpersonen („Misgendern“ als „Mann“) führten zu juristischen Niederlagen.
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Irreführende Kampagnen: Desinformations-Berichte über „PolizeiGrün“ (Gerichte zwangen zu Korrekturen), angebliches „Fastenbrechen für Bürgergeldempfänger“ (weitgehend falsch) oder gestoppte Werbung im Berliner Nahverkehr.
Politische Agitation:
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Reichelt versteht sich selbst als liberal-konservativ bis klar rechts (in der Tradition von Strauß/Reagan) und agitiert gegen angebliche „Cancel Culture“.
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Hauptthemen: Massenhafte Migration (besonders aus islamischen Ländern), angebliche „Unterwanderung“ von Institutionen, Deindustrialisierung und Vorwürfe einer „islamistischen Machtübernahme“.
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2025 gab es Ermittlungen wegen Volksverhetzung nach einem X-Post zur angeblichen „Unterwanderung und Übernahme“ der Polizei durch Beamt*innen mit Migrationshintergrund (das Verfahren wurde wegen Meinungsfreiheit eingestellt). Auch Anzeigen im Fall der Zeigefinger-Geste von Antonio Rüdiger oder Rechtsstreitigkeiten mit dem Entwicklungsministerium wegen Afghanistan-Hilfen zeigen seine Strategie der dauerhaften Provokation.
Unsere Aufgaben vor Ort: Haltung zeigen, konfrontieren, stören!
Wir überlassen den Rechten nicht das Feld und schauen nicht tatenlos zu, wie der Magdeburger Dom als Kulisse für rechte Propaganda herhalten muss!
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Präsenz an den Glasscheiben zeigen: Kommt am Sonntag-Nachmittag und -Abend alle in die Danzstraße 13! Nutzt die transparenten Glasscheiben des Studios, auf die die Kameras gerichtet sind, um euren antifaschistischen Protest unübersehbar ins Bild der Live-Übertragung zu tragen!
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Lokalbetreiber konfrontieren: Macht dem Betreiber des „Dom-König“, Ulrich-Niels Bittner, klar, was es bedeutet, rechtsradikalen Kräften Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Konfrontiert ihn friedlich, aber bestimmt mit der Frage, warum er zulässt, dass von seinem Restaurant aus Hetze und Propaganda verbreitet werden (telefonisch, per Mail oder direkt vor Ort).
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Lautstark stören: Keinen ruhigen Hinterland-Wahlkampf für Reichelt, NiUS und die AfD! Setzt ein klares Zeichen gegen Rassismus, Sexismus und die Welle von rechts.
Alle zusammen gegen den rechten Vormarsch – Alle auf die Straße am Sonntag-Nachmittag in die Danzstraße 13!
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