Lilli chillt mit Faschos
Antifaschist*innen chillen nicht mit Faschos - Lilli aus Zehndenick schon
Der Widerspruch zwischen Schein und Sein
Dass man sich nicht mit Faschisten umgibt, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Doch anscheinend gilt dies nicht für alle. Vor vier Wochen haben wir eine bestimmte Person – "Lilli" – gesehen, deren Gesicht uns sehr bekannt vorkam. Unsere Vermutung erwies sich als absoluter Volltreffer.
Doch beginnen wir von vorn: „Lilli" tritt auf Social Media unter einem antifaschistisch anmutenden Pseudonym Namens "Kneipensportler161" auf. Bei unseren Recherchen mussten wir jedoch etwas feststellen, das uns stark missfällt. Obwohl sie online viele antifaschistische Videos teilt, bewegte sie sich in der Vergangenheit selbst im rechtsextremen Milieu.
Die rechtsextreme Vergangenheit
So nahm sie am 23. März 2025 zusammen mit hunderten militanten Neonazis an einem Aufmarsch teil. Damals kam die Demonstration kaum 80 Meter weit, bevor sie von der Polizei für beendet erklärt wurde. Man könnte nun annehmen, sie hätte seitdem den Ausstieg aus der Szene geschafft – doch weit gefehlt. Man sieht sie hier ganz klar auf dem Beitrag https://antifa-berlin.info/recherche/1853-
Anhaltende Verbindungen in die rechte Szene
Noch heute pflegt sie Kontakte in rechtsextreme Kreise. Zuletzt beobachteten wir sie in Begleitung einer weiteren Person "Anna", die sich ebenfalls in der rechten Szene bewegt. „Anna“ nahm zuletzt an einem Naziaufmarsch teil und ist seit Beginn ihrer Aktivitäten in der Szene eng mit einer weiteren bekannten rechten Akteurin vernetzt. Der Größte Kontakt geht wohl zu Celine Christin Müller aus Erkner. Die drei Personen wohnen zwar in unterschiedlichen Städten und Bezirken, pflegen aber dennoch ihren Kontakt. Zuletzt traten "Anna" und Celine in Cottbus auf. Auch bei unserer Maja Demo am 16. Januar traten die beiden geschlossen mit weiteren Neonazis der Berliner Jugend auf. So sieht man "Anna" (08) und Celine Christin Müller (01) auf diesem Beitrag gut, wie sie Pfefferspray der Bullen abbekommen haben. https://antifa-berlin.info/recherche/1881-16-januar-2026---nazi-strung-b...
Gescheiterte Gruppenbildung
Während „Lilli“ also weiterhin mit Faschisten verkehrt, versuchte sie gleichzeitig, eine eigene vermeintlich linke Aktionstruppe aufzubauen. Diese wurde Mitte Mai 2026 gegründet. Bereits wenige Tage später herrschte dort jedoch wieder absolute Funkstille. Es wirkt ganz so, als hätten ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter gemerkt, was für ein falsches Spiel sie eigentlich spielt. Kurzzeitig war sie auch im Kreisverband FHain-Kreuzberg der Linkspartei aktiv. Wieso ihre Zeit dort endete erfuhren wir leider nicht.
Ein Ausstieg klappt nicht von heute auf morgen. Der erste Schritt für einen Ausstieg ist der sofortige Kontraktbruch zu allen Faschos!
Antifaschist*innen chillen nicht mit Faschos, und wer dies doch tut macht sich zum Mittäter!
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