Razzien am 24.03 in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Kyritz
In den frühen Morgenstunden am 24.03.26 kam es zu einer Vielzahl von Überfällen bei unseren Freund*innen und Gefährt*innen durch die Bullen.
Auch bei unseren früheren Nachbar*innen, der anarchistischen Bibliothek Kalabal!k in Kreuzberg, sind sie erneut eingebrochen und haben willkürlich Dinge mitgenommen, oder mutwillig zerstört.
Auch aus dem Infoladen der Scherer8, dem L5 Späti und von Privatpersonen haben die Bullen Zeitschriften, Bücher, Technik und Weiteres mitgenommen. Scheinbar wurden auch Wohnungen von Familienmitgliedern! und angeblichen Zeug*innen durchsucht. Diese fabrizierte "Kontaktschuld" zeigt mal wieder, wie tief die Verachtung der Bullen und ihrer Helfer*innen für unsere freundschaftlichen Verbindungen ist.
Der Vorwurf lautet unter Anderem Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ein Konstrukt, das wiederholt als Vorwand benutzt wird, um linke Strukturen und Freund*innenschaften zu kriminalisieren.
Sich für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen, wurde hierbei medienwirksam von der Bullengewerkschaft im rechten Sprech mit einem Krebsgeschwür gleichgesetzt.
Wir sind solidarisch mit allen Beschuldigten und Betroffenen der Razzien! Wir lassen unsere Freund*innen nicht alleine und uns von diesem willkürlichen Ausleben von Gewaltphantasien der Bullen nicht abschrecken.
Unterstützt die Betroffenen, informiert euch, zeigt eure Solidarität offen und laut.
Gemeint sind wir alle!
Meuterei-Kollektiv
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