Hausdurchsuchung vom 02.04.2026

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Nach der massiven Welle an staatlichen Einbrüchen in Berlin und anderen Bundesländern hatten die Robocops noch nicht genug von zertrümmerten Fenstern, Türen, Schränken und zerstörter Infrastruktur. Sie tauchten bei unserer Genoss*in, die sich unter anderem mit den betroffenen Menschen und Läden der Hausdurchsungswelle solidarisiert hatte, früh morgens auf.

Mit einer angeblichen „Sachbeschädigung“ rechtfertigten Berliner Bullen, Bundesbullen und das LKA die rabiate, willkürliche Hausdurchsuchung bei der Person. Klamotten, Einrichtungsgegenstände und sämtliche Technik wurden von den Schergen in Uniform geraubt sowie eine Gefährder*innenansprache gemacht.

Der Durchsuchung ging vermutlich eine Fahndung voraus. Denn wenige Tage vor dem Beschluss sind Bundesbullen der Genoss*in auf einem leeren Bahnhof hinterhergerannt und haben sie grundlos kontrolliert. Dabei wurde sie komplett durchsucht und ausführlich befragt, vor allem auch zum Aufenthaltsort. Achtet auf solche Schikanen, sie können einen Hinweis auf drohende Repression sein.

 

Für uns ist klar, hier geht es nicht um die konstruierte Sachbeschädigung. Es ist eine politische Verfolgung und es soll weiter Druck aufgebaut werden. Soziale Strukturen sollen durchleuchtet werden und es ist ein weiterer kläglicher Versuch, Daten zu sammeln.

In diesem Sinne minkige Grüße an alle Bullen die nichts besseres zu tun haben, als 24/7 Indymedia zu lesen.

 

Getroffen hat es eine Person,, gemeint sind wir alle. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern. Im Gegenteil, wir wissen wer der Feind ist und wir machen weiter. 

 

Aufgrund der politisch motivierten Kriminalisierung, den aktuellen Geschehnissen und der fragwürdigen Rhetorik gegen die Linke Szene, kann man davon ausgehen, dass weitere Hausdurchsungen und/oder Bespitzelungen stattfinden werden. Dieses perfide, ekelhafte Vorgehen ohne Grund zeigt wieder einmal, das den deutschen Behörden jedes Mittel Recht ist, um Antifaschist*innen zu kriminalisieren, zu versuchen einzuschüchtern und zu verfolgen.  

 

Dennoch sind wir krass überwältigt von der großen Welle an Solidarität, regional wie international, die unsere Genoss*in innerhalb kürzester Zeit erfahren hat. Und das, obwohl eine Woche vorher unsere Stadt so hart angegriffen wurde. Die Solidarität gibt viel Kraft und wir sagen: DANKE. 

 

Solidarität heißt auch, niemand ist allein und unsere Kämpfe weiter zu führen.

Wir möchten nochmal alle dazu aufrufen, zu Hause aufzuräumen. Lieber heute als morgen.

 

Solidarität mit allen von Razzien und Repression betroffenen Personen.

Liebe und Kraft in Untergrund und Haft.

Free all Antifas.

 

Supportet die Rote Hilfe. https://rote-hilfe.de/rechtshilfe/hausdurchsuchung

 

Anna und Arthur halten‘s Maul! https://berlin.rote-hilfe.de/2024/03/30/anna-und-arthur-haltens-maul-kei...

 

Sprecht in euren Bezugis offen über Schikanen, macht Repression öffentlich und supportet euch sowie andere.

 

Minkige Grüße. Wir sind auf der Straße im Widerstand vereint!

Wir bleiben unregierbar.

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