Freiheit für alle Antifas und Unterdrückten - Nachtrag zum 18.03.2026
Potsdam sendet solidarische Grüße an alle gefangenen Antifas und alle von Repression Betroffenen. Solidarität heißt für einander da sein. Solidarität heißt niemanden vergessen.
Macht Aktionen! Bis alle frei sind und die Gesellschaft befreit ist.
Wie wir alle wissen, ist der 18. März ist der Kampftag für die Freiheit aller politischen Gefangenen. Er erinnert an die Pariser Kommune von 1871 – ein Leuchtfeuer in der Geschichte revolutionärer Erhebungen, zugleich aber auch ein Höhepunkt blutiger staatlicher Repression, der sich in die kollektive Erinnerung linker Bewegungen eingebrannt hat: Beispiellos waren die Massaker an zehntausenden Kommunard*innen, mit denen die Reaktion Vergeltung übte, beispiellos waren die unzähligen Haftstrafen gegen die Aufständischen. Das Datum, das an die Errungenschaften der Pariser Kommune erinnerte, wurde so auch zum Tag der politischen Gefangenen und verbindet damit die Kämpfe und die Solidarität, die all jenen gilt, die der Staat stellvertretend herausgreift.
Genauso wie damals erleben wir auch heute weiterhin verschiedenste Formen von Repression gegen alle Menschen, welche sich der unterdrückerischen Ordnung nicht hingeben und für eine bessere Welt kämpfen. Seien es die Antifa-Ost-Verfahren, die 129er "Terror" Verfahren gegen Kurd:innen, genauso wie die sozialen Repressionen im Job-Center und gegenüber geflüchteten Menschen. Wir könnten da stundenlang drüber Schreiben und tausende Fälle aufzählen aber halten uns kurz. Denn am Ende geht es darum, ins Handeln zu kommen. Jede Aktion ist dafür gut. Ob es ein schlichtes Transparent ist wie in unserem Fall, ob es Gespräche mit Menschen sind, ob es Demos sind, Sticker, Musik, oder eine der unendlichen weiteren Möglichkeiten.
Für die Freiheit, für das Leben.
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