[NBG] Bericht von der Demo Enforce Tac schließen!

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Vom 23.2. bis 25.2. findet in Nürnberg die Kriegsmesse „Enforce Tac“ in der Nürnberger Messe statt. Gegen die Messe, die größte ihrer Art in Deutschland, gibt es in Nürnberg eine antimilitaristische Aktionswoche. Den Auftakt zu den Protesten bildete die heutige Demonstration „Enforce Tac absagen“ initiiert durch die organisierte autonomie. Knapp 500 Menschen fanden sich am Nürnberger Plärrer ein um ihre Ablehnung gegenüber der Kriegsmesse zum Ausdruck zu bringen. Neben vielen Roten Fahnen fanden sich auf der Demo Transparente und Schilder mit Antimilitaristischen Parolen gegen die Kriegsmesse oder Parolen gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. In Reden wurde die Rolle der Stadt Nürnberg betont. Die Stadt Nürnberg ist neben dem Freistaat Bayern Haupteigentümer der Nürnberger Messe und profitiert so von einer Messe auf der Waffendeals für die Kriege der Welt gemacht werden – während sie gleichzeitig sich den Titel Stadt der Menschenrechte auf die Fahnen schreibt.

Die Demonstration zog Lautstark vom Plärrer durch die Nürnberger Innenstadt und machte eine Zwischenkundgebung am vor dem Gewerkschaftshaus am Kornmarkt. Am Gewerkschaftshaus wurde durch ausgehängte Schilder deutlich das sich Teile der Gewerkschaften mit den Forderungen der Demonstration solidarisierten, auch wenn die DGB-Spitze Aufrüstung als „Jobmotor“ sieht. Demgegenüber machte die Moderation der Demonstration klar dass die Aufrüstung Deutschlands durch Sozialraub auf Kosten der Lohnabhängigen Klasse bezahlt wird. Die Demonstration zog weiter über den Hauptbahnhof zum Hallplatz wo parallel eine Kundgebung der Kurdischen Bewegung zur Lage in Rojava stattfand. Die vorbeiziehende Demo grüßte die Kundgebung mit der Parole „biji berxwedana rojava“ (es lebe der Widerstand von Rojava) und „Jin jiyan Azandi“ (Frau, Leben Freiheit). Internationale Solidarität war ein wichtiges Element der Demonstration viele Demonstrant*innen trugen Fahnen Palästinas. Die Demonstration endete am Sebalder Platz.

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