Aufruf zur militanten Kampagne: #fight4rojava

Kampagnenaufruf 

Seit dem 06.01 haben die islamistische syrische Zentralregierung unter der Schirmherrschaft und Unterstützung der faschistischen Türkei mit einem erneuten Angriffskrieg gegen die Rojava Revolution begonnen. Angefangen mit Angriffen und der Besetzung der kurdischen Viertel von Aleppo, erstrecken sich diese mittlerweile auf das gesamte Gebiet Rojavas. Diese Angriffe finden koordiniert mit der Aktivierung von Schläferzellen des IS im Hinterland und Angriffen auf die Strom- und Wasserversorgung der gesamten Region statt.

 

In den letzten Tagen haben die HTS und verbündete islamistische Banden die Regionen auf der gesamten Länge den Euphrat überschritten. Die Gebiete rund um Tabqa, Raqqa, Deir ez-Zor und Shaddadi wurden eingenommen. Mehrere Gefängnisse mit IS-Kämpfern wurden dabei geöffnet und hunderte IS-Kämpfer befreit.

Die Kampflinie hat sich bis an die Grenzen von Haseke und Kobane verschoben, die aktuell belagert werden und eingekesselt werden sollen. Hierbei beteiligt sich auch die Türkei unmittelbar.

Die Rojava-Revolution steht heute der größten Bedrohung seit ihrem Anbeginn gegenüber. Wo immer es den dschihadistischen Banden gelingt vorzurücken, drohen Vertreibung, Plünderung, Massaker, Folter und patriarchale Gewalt gegen Frauen und insbesondere gefangene Kämpfer:innen. Auch wenn sie jetzt unter einer anderen Flagge ins Feld ziehen und mit neuen Uniformen und modernen Waffen ausgerüstet sind, verbergen sich hinter Al-Jolani, der HTS und ihren Banden die gleichen Feinde der Revolution wie in den vergangenen 12 Jahren. Die Regimes in Damaskus und Ankara haben offen erklärt, dass ihr Ziel die komplette Zerschlagung der Revolution in Rojava ist. Der türkische Staat und seine Freunde in Damaskus haben in ihrer Geschichte nicht nur einmal bewiesen, zu was sie bereit sind. Massenvertreibung, Besatzung und Völkermord prägen den Charakter des türkischen Staates aber auch des neuen syrischen Staates seit seiner Machtübernahme. Das gleiche Vorgehen hat die HTS bereits gegen die Drus:innen und Alawit:innen in Syrien gezeigt.

Das grüne Licht für diesen Krieg kam dabei aus den USA und Europa bei einem Treffen mit Al-Jolani Anfang Januar.

Klar ist, dieser Krieg wird sich in seiner ganzen Unmenschlichkeit auf die Völker Rojavas ergießen und zum Tod und Leid unzähliger Menschen führen.

Wenn die Imperialist:innen sich dazu entschlossen haben, die Menschen in Rojava der Vernichtung preiszugeben, dann werden wir mit Sicherheit nicht daneben stehen und nur zusehen. Mit dem Beginn dieses existenziellen Krieges gegen die Revolution in Rojava sind nun erneut alle Masken gefallen. Al-Jolani und die HTS mögen auf dem Boden kämpfen, doch stehen auch die Interessen der BRD an Ressourcen und Einfluss in der Region und die Profite deutscher Rüstungsunternehmen hinter dem Krieg. Auch die Interessen der USA stehen hinter diesem Krieg.

Die einzigen Verbündeten der Revolution in Rojava sind wir – die revolutionäre Bewegung auf der gesamten Welt!

Als fight4afrin haben wir gemeinsam gegen den türkischen Besatzungangriff 2018 gekämpft, 2019 entstand die „fight4Rojava“ Kampagne als militante Antwort auf den Angriff auf Rojava im Herzen Europas. Daran gilt es anzuknüpfen. Die Zeit des Handelns ist gekommen.

Die Profiteur:innen des Krieges haben ihre Standorte auch hier, genauso wie die politischen Verantwortlichen, von der BRD, Türkei oder den USA und ihre Interessenvertretungen, Vereine und Lobbys. Eröffnen wir in der Verteidigung der Revolution in Rojava eine neue Front – es gibt kein ruhiges Hinterland!

Leisten wir auch hier in der BRD und in Europa einen Beitrag zur Verteidigung der Revolution!

#Fight4Rojava

Neue Website: https://fight4rojava.org/

Instagram: @fight.4rojava

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