Fake-Plakate zum 1. Mai in Berlin aufgetaucht
Im Berlin sind an mehreren Stellen Fake-Plakate aufgetaucht, die zur Revolutonaeren 1.Mai Demonstration um 18 Uhr am Oranienplatz aufrufen. Das Motto der Plakate lautete:" Aufstand - Widerstand - Revolution! Gegen Krise, Krieg und Kapital!"
Die Uhrzeit und das Datum stimmen, aber irritierend ist schon, dass auf dem Plakat auch zu einer "Antikapitalistischen Walpurgismacht gegen Rasssismus und Ausgrenzung" in den Wedding aufgerufen wird.
Doch unter dem Motto Walpurgismacht wurde schon seit 2015 nicht mehr in den Wedding aufgerufen. ABei naeherer Begutachtung konnte festgestellt werden, dass es sich um ein Plakate aus dem Jahr 2014 handelt. An einer Stelle wurde dort die Jahreszahl veraendert und nachtraeglich 2026 eingeklebt, was aber nicht sofort erkennbar ist.
Nun stellt sich Frage, ob es sich nur um einen Scherz oder es eine Verwirrungsgstrategie der Staatsschutzbehörden handelt. Manche werden sich erinnern, dass im Vorfeld des 1. Mai 2014 bei einer Klebeaktion zahlreiche dieser Plakate von der Polizei beschlagnahmt worden und bis jetzt in deren Besitz sind. Daher könnte es sich also auch um eine gezielte Staatsschutzaktion handeln, wenn genau diese Plakate 12 Jahre spaeter wieder in Berlin auftauchen und nur die Jahreszahl geaendert wurde. Ziel waere es, Verwiirung und Desorganisation in den Reihen der revolutionaeren Kraefte zu fördern, wie es in den Handbüchern der Repressionsorgane schon formuliert ist.
Dagegen setzen wir auf revolutionaeew Aufklaerung und Wachsamkeit. Dieser Beitrag ist ein Teil davon.
Er soll dazu dienen, genauer zu achten, was auf unseren Straßen geklebt ist
Und zum Mitschrieben. Eine Walpugisnacht im Wedding gibt es in diesem Jahr nicht.
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