Outing von Akteuren des rechten Kampfsportstudios „Gladiator Fight Academy“
In der Nacht tauchten in Halle Outingplakate zu zwei Akteuren des rechten Kampfsportstudios „Gladiator Fight Academy“ auf.
In der Nacht tauchten in Halle Outingplakate zu zwei Akteuren des rechten Kampfsportstudios „Gladiator Fight Academy“ auf.
Das Kampfsportstudio eröffnete vor einem Jahr in der Beethovenstraße/ Lutherstraße (nachdem es vor der Eröffnung an dem ursprünglich angedachten Ort spontan in Flammen aufging).
Theo Weiland wurde 2021 als Mitglied des „Jungsturms“, einer rechten Hooligan-Gruppierung, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten verurteilt, u.a. wegen Gründung und Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und brutalen Übergriffen auf Fans des FC Carl Zeiss Jena, die ein antirassistisches Grundverständnis haben. Auf seinem Handy befand sich ein Bild von Weiland selber mit einer Sturmhaube, auf die ein Hakenkreuz gedruckt war. Bei der Wohnungsdurchsuchung fand man zudem ein Interview, in dem der „Jungsturm“ klar macht, wen sie hassen, nämlich „Jena, Antifa, Schwuchteln und andere Untermenschen“.
Christopher Henze stammt ebenfalls aus der Neonazi-Hooligan Szene und ist dem gewaltbereiten Spektrum zuzuordnen. 2016 überfiel er mit 250 weiteren Neonazis den Leipziger Stadtteil Connewitz. Er pflegt zudem enge Kontakte zu Benjamin Brinsa, der der Hooligan Szene von LOK Leipzig angehört.
Und das ist alles nur ein kleiner Ausschnitt der Neonazi-Aktivitäten der Betreiber und Trainer der „Gladiator Fight Academy“. Viel zu lange hatten sie in der südlichen Innenstadt von Halle ihre Ruhe. Es ist an der Zeit ihre Aktivitäten in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, ihre Ruhe massiv zu stören und ihnen klarzumachen, dass Neonazis nicht geduldet, sondern bekämpft werden.
Weitere Informationen zur „Gladiator Fight Academy“: https://periskop.noblogs.org/post/2025/01/16/neue-anlaufstelle-fuer-neon...
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