[PK] vor Ort: Fotos und Eindrücke von Aktionen und Blockaden rund um das „Rheinmetall entwaffnen“ Camp

Krieg ist nichts abstraktes in der Ferne. Hier vor unserer Haustüre werden Rüstungsgüter produziert und befinden sich wichtige Schaltstellen für die Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland. Es ist klar, dass – in diesen Tagen – weder Camp noch zweitweilige Blockaden der Zufahrtswege die Rüstungsproduktion vollständig lahmlegen, oder Kriege stoppen. Und doch können wir ganz praktisch intervenieren, Sand in das Getriebe der Kriegstreiber streuen und für einen nicht störungsfreien Ablauf der Rüstungsproduktion sorgen. Eine antimilitaristische Bewegung, die Teil einer revolutionären Gegenmacht von unten ist und sich die Fähigkeiten dazu in der Praxis aneignet ist das Ziel.

Bei den Protesten rund um das „Rheinmetall entwaffnen“ Camp kommen unterschiedliche Aktionsformen zum Einsatz und ergänzen sich. Neben Aktionen des zivilen Ungehorsam gibt es auch militante Aktionen. Bundeswehr-Truppenübungsplätze wurden markiert, militärische Infrastruktur angegriffen und Zufahrtsstraßen zu einer Rheinmetall-Munitionsfabrik mit stabilen Materialblockaden unpassierbar gemacht.

Unsere Perspektive ist eine Gesellschaft ohne imperialistischer Kriege und Waffenproduktion. Das werden wir nicht durch Menschenketten und dem Schwenken von PACE-Fahnen erreichen. Dafür benötigt es ein praktisches eingreifen, über das Themenfeld Antimilitarismus hinausreichende Organisierung und die revolutionäre Überwindung der herrschenden Verhältnisse.

Hier findet ihr unseren Mobilisierungs-Aufruf zur Beteiligung an Camp & Aktionen:

http://perspektive-kommunismus.org/2019/07/25/no-war-but-classwar-rheinmetall-entwaffnen/

www.perspektive-kommunismus.org

 

 

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Ergänzungen

vom Camp und Blockaden.

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