Widerstandsfrühling 08: Hessen gentechnikfrei
Es war ein Mal ein Bundesland mit einer ambitionierten Universität in der Mitte, die sich gern als Global Player in Sachen "Agro-Biotechnologie" aufspielen wollte. Darum plante ihr Vorzeige-Gentechniker, Vize-Präsident und BASF-Patenteinhaber, Prof. Kogel, ein Versuchsfeld mit Gerste, mit dem er neue gentechnische Methoden entwickeln wollte. Sein Kollege Friedt war ein Jahr später mit zwei Maisversuchen zur Stelle. Da ließ sich auch die weltführende Gensaatenfirma Monsanto nicht lumpen und bereitete einen Versuch vor. So ging es ins Jahr 2008 - vier Versuchsfelder waren zu erwarten. Doch das Märchen der Genlobbyisten und -konzerne ist ausgeträumt. Ein überraschend starkes Frühjahr des Protestes hat alle vier Versuche vom Tisch gefegt - und das weitgehend ohne die Hilfe der üblichen FunktionärInnen. Es waren die BürgerInnen selbst sowie entschlossene FeldbesetzerInnen, die den Versuchen den Garaus machten.
Feld für Feld zum gentechnikfreien Hessen
Es liest sich wie ein Märchen - und ist es auch wirklich ein bisschen. Nämlich im doppelten Sinne: Der entschlossene Widerstand hat Wirkung gezeigt. Aber auf die Dauer wäre er so labil wie ein zerplatzendes Märchen. Nämlich dann, wenn das Frühjahr 2008 ein Strohfeuer bleiben würde. Gut gebrannt hat es - ob es aber auch in der Folgezeit hält, wird sich zeigen.
BürgerInnenprotest helfen: Zwei Initiativen stoppen Versuche
Den Anfang der Proteste machen zwei entschlossene BürgerInneninitiativen in Rauischholzhausen (Ebsdorfergrund) und Niedermöllrich (bei Wabern, Nordhessen). Letztere waren über ein Jahr vor Ort aktiv und starteten dann zu einer Bustour nach Düsseldorf, um der dort ansässigen Firma Monsanto deutlich zu machen, dass sie sich vom Acker machen solle. Mit Erfolg: Kurze Zeit später gab der Konzerne seine Pläne für Versuche in Niedermöllrich auf! Mehr in der FR am 3.4.2008 und auf HR-Online
Kürzer, aber zumindest zahlenmäßig noch eindrucksvoller entwickelt sich das Geschehen Rauischholzhausen. Hierhin verlegte der Gießener Uni-Professor Friedt seine Mais-Sortenprüfungen. Diese vom Bundessortenamt in Auftrag gegebenen Prüfungen hatten 2007 am westlichen Stadtrand von Gießen stattgefunden und waren schnell zerstört worden. Nun suchte der Prof. sein Heil in der Provinz - und erlitt derart Schiffbruch, dass er sich schnell wieder zurückzog. Nach massiven BürgerInnenprotesten und mehreren Sonntagsspaziergängen mit Hunderten von Menschen verkündete der Uni-Präsident Hormuth persönlich, dass der Versuch verlegt werde ... nach Groß Gerau.
- Internetseite der BürgerInneninitiative und Aktion "Ebsdorfergrund ohne Gentechnik"
- Der Widerstand beeindruckt den Versuchsleiter: Proteste bei geplanter Schau-Veranstaltung und Prof. Friedt auf Teilrückzug (wieder nach Gießen-Weststadt???) ... Bericht im Gießener Anzeiger vom 21.2.2008
- Infos in der Oberhessischen Presse ++ Info des Versuchsleiters Prof. Friedt dazu
- Bericht von einer ersten Informationsveranstaltung in der Oberhessischen Presse am 7.2.2008
- Anmeldung des Standortes Rauischholzhausen im Standortregister
- Kritik des AStA am Versuchsfeld in Rauischholzhausen
- Uni will sich mit Entscheidung über Standort Rauischholzhausen Zeit lassen, in: Oberhessische Presse am 11.3.2008
Die erste Feldbesetzung stoppt das Gießener Gerstefeld
Noch bevor die Uni durch die BürgerInnenproteste in Niedermöllrich und Rauischholzhausen in die Knie gezwungen wurde, traf sie entschlossener Widerstand auch in der Homezone. Mitten auf dem Uni-Campus zwischen Philosophicum I und Phil II (Alter Steinbacher Weg) bauten GentechnikgegnerInnen in der Nacht vom 30. auf den 31. März ein Camp genau dort auf, wo 2006 und 2007 noch ein Genversuchsfeld stand (und jeweils zerstört wurde). Ein 12m hoher Turm und ein Betonblock mit Erdanker dienten als Ankettvorrichtungen für den Fall einer polizeilichen Räumen. Die gelungene nächtliche Aktion zeigte schnell Wirkung - der inzwischen zermürbte Versuchsleiter behauptete, dass er den Versuch ohnehin in die USA verlegen wollte. So einfach wäre das aber formal gar nicht gewesen, zudem verwirrte die Uni-Pressestelle mit der Bemerkung, dass der Versuch ohnehin nicht mehr hätte stattfinden sollen. Ein auswärtiger Prof. erzählte schließlich der Zeitung "Die Welt", was wohl eher der Grund war: Die Besetzung brachte den Genträumen das Ende.
- Infozeitung und Besetzungserklärung (PDF)
- Indymedia: Bericht nach drei Tagen ++ Bericht nach einer Woche ++ Bericht nach 10 Tagen
- Extraseiten bei Gendreck weg! und Golfer gegen Gendreck
- Newsletter der BesetzerInnen 12.4.2008 (PDF)
- Presseinfos aus dem Kreis der FeldbesetzerInnen am 6.4., 11.4. und 16.4. (PDF)
Das Medienecho der Aktion war groß. Eine Auswahl:
- HR ++ FR ++ Gießener Anzeiger ++ FAZ ++ DDP ++ OP ++ Junge Welt ++ Fuldaer Zeitung ++ Yahoo! ++ Spiegel ++ Freitag
- Film&Funk: Radio Dreyeckland, zum 1. ++ RTL ++ Radio Dreyeckland, zum 2.
Die Aktion durchbrach den Filz der Mächtigen in Gießen rund um die grün-schwarze Koalition. Die Uni ist eine Institution, die von Studierenden- und MitarbeiterInnenzahlen bereits die halbe Stadt darstellt. Die Verfilzungen sind enorm. Hinzu kommt eine starke Funktionärshaftigkeit auch in Parteien und politischen Gruppen. Die Stadtregierung blockiert jegliche emanzipatorische Orientierung - und NGOs wie BUND, Weltladen oder das hessische Aktionsbündnis gegen Gentechnik (eher ein kleiner Funktionärszirkel mit dem damals noch amtierenden, für Landwirtschaft zuständigen Grünen-Landtagsabgeordneten Martin Häusling, der den FeldbesetzerInnen auch klar sagte, kein Interesse an einer Kooperation zu haben, und BUND-Landesgeschäftsführer Rothkegel) arbeiten sogar aktiv gegen den Protest, z.B. gegen die landesweite Gentechnik-Demo am 5. April in Gießen. So war es - von der Unterstützung einiger EinzelaktivistInnen aus diesen Organisationen (z.B. Grüne Jugend Hessen - wenn auch vor allem schriftlich) und der solidarisch agierenden Linken in Gießen abgesehen - ein Protest frei von NGOs, Parteien und Organisationen.
Fallbeispiel: Auszug aus der öffentlichen Erklärung des Weltladens zur Besetzung
Der direkten Aktionsform Feldbesetzung, d. h.der Vereinnahmung von landwirtschaftlichen Nutzflächen mit gentechnisch veränderten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen und dadurch der Verhinderung der Aussaat derselben steht der Weltladen Gießen allerdings mehrheitlich kritisch gegenüber. Konsens ist jedoch, dass der Weltladen derzeit auf andere Aktionsformen setzt und Feldbesetzungen eher als "Rabaukentum" und "Kunden-verprellend" ansieht.
Gießener Allgemeine und Universität versuchten nach einigen Tagen, mit einer ungeheuerlichen Schmutzkampagne gegen die FeldbesetzerInnen Front zu machen. Sie nutzen die Krawallaktion nahe des besetzten Feldes, bei der unter anderem Bienenstöcke zerstört worden waren, um diese den FeldbesetzerInnen unterzuschieben. Die Wahrheit lag etwas anders: Der Uni-Wachschutz hatte der Zerstörung tatenlos zugesehen (warum?), die Uni-Funktionäre sich dann um die zerstörten Bienenkästen nicht gekümmert, während FeldbesetzerInnen eine Imkerin herbeitelefonierten, die die Bienen rettete. Doch in der Presse erschien die Lügenstory von toten Bienen - ermordet von den bösen FeldbesetzerInnen.
Nichtsdestotrotz: Der Gengerstenversuch wurde beendet - und die BesetzerInnen widmeten ihre so befreite Fläche für das Jahr 2008 den Menschen in Gießen als BürgerInnenpark. Am 20. April, also drei Wochen nach Beginn der Besetzung, verließen sie die Fläche. Der Turm blieb als Fanal des Protestes und Symbol des BürgerInnenparks auf der Mitte des Geländes stehen.
Das Finale: Hessen wird gentechnikfrei - in Groß Gerau!
Die Uni Gießen hatte sich nach dem Aus für zwei ihrer drei Felder auf die Versuche in Groß Gerau konzentrieren wollen. Doch auch das wurde nichts. In der Nacht vom 24. auf den 25. April besetzten AktivistInnen das Feld in Groß Gerau. Und diese Besetzung hatte es in sich: Ganz anders als in Gießen kamen schon am ersten Tag viele BürgerInnen auf das Feld, um die Aktion zu unterstützen. Organisationen solidarisierten sich, Linke vor Ort und im Landtag, Grüne und etwas später auch SPD-Funktionäre (bis hin zu Landtags- und Bundestagsabgeordneten) tummelten sich auf der Fläche. Der Umweltausschuss des Landtages beschloss mit Mehrheit ein gentechnikfreies Hessen. Schon das erste Wochenende war bunt und beeindruckend. Danach kam schnell das Aus: Am 28.4.2008 um 16 Uhr, also am vierten Tag nach Besetzungsbeginn, hatten BesetzerInnen und UnterstützerInnen bereits gewonnen. Die Uni brach den Versuch ab. Prof. Friedt erscheint in Polizeibegleitung auf dem Feld und verkündet das Aus.
Die BesetzerInnen aber nutzten die Gunst der Stunde und verließen das Feld nicht sofort. Stattdessen luden sie zu einer Jubelfeier, dem "Tanz in den Mai(s)". Die Feier sollte auch dazu dienen, dass sich viele Menschen aus der Umgebung nochmals treffen konnten, um weitere Aktivitäten zu verabreden, Adressen auszutauschen und so ein Bündnis gegen Gentechnik zu schaffen, dass über die Phase der Besetzung hinaus den Widerstand gegen die Agro-Gentechnik organisierten sollte. Das gelang auch - verzögert durch Sturm und Regen erschienen ca. 50 Menschen zu einer gutgelaunten Party auf dem Feld. Am Folgetag war die Besetzung nochmals Thema bei der Mai-Kundgebung des DGB in Groß Gerau. Auch hier gab es neben einem Redebeitrag und vielen Gesprächen konkrete Verabredungen und deutliche Unterstützung für die BesetzerInnen und die Idee der Feldbesetzung. Die letzte Aktion in Groß Gerau wurde so zu einem Vorzeigestück einer breiten Akzeptanz unterschiedlicher Aktionsformen. Das war und ist leider nicht überall selbstverständlich!
Als schlechte Verlierer entpuppten sich dagegen die Zuständigen in der Uni Gießen. Während der Stationsleiter vor Ort seine Ämter in der Kirche niederlegte, nachdem diese sich hinter die BesetzerInnen gestellt hatte, machte Versuchsleiter Prof. Friedt mit einer spektakulären Aussage im RTL auf sich aufmerksam. Er wisse von weiteren Genfeldern in Hessen, sagte er. Doch angemeldet ist nichts - die Felder wären illegal und Friedt ein Mitwissen von Straftaten. Das wird aufzuklären sein, wie es unter anderem die Grüne Landtagsfraktion auch forderte.
- Übersicht über die Feldbesetzungen in Hessen und anderswo
Ganz nebenbei, aber richtig schön: Weitere Besetzungen und direkte Aktionen überall im Land!
Die Feldbesetzung in Gießen und das Aus für die Versuchsfelder in Niedermöllrich und Rauischholzhausen erfolgen innerhalb weniger Tage. Doch auch andersorts ging es Schlag auf Schlag - oder besser: Feld für Feld. Erstmals seit einem Jahrzehnt konnte der sich ausweitenden Gentechnikindustrie und -forschung für den Profit wieder schon zum Saisonstart Paroli geboten werden.
- Am 4. April wurde das nächste Feld besetzt: Erfolgreich in Oberboihingen (bei Stuttgart): Indymedia, Gendreck-weg und www.gentech-weg.de.vu. Fotoseite ++ Film
- Eine Woche später: KWS-Rübenfeld bei Northeim besetzt! Infoseite ++ Indymedia ++ 2. Bericht dort ++ Reportage und Fotos ++ Infos bei Gendreck-weg ++ Isolierung des Widerstandsdorfes und Aussaat ++ Treckerdemo in Northeim
- Übersichten zu Feldbesetzungen: FR ++ Junge Welt ++ www.bio-intern.de ++ Indymedia ++ 8.4.: HR ++ 11.4.: FR ++ Keine Gentechnik ++ Biosicherheit ++ "Gemischte Bilanz für Gentech-Gegner" (taz vom 26.4.2008)
- Kartoffeln im Versuchsfeld eingegraben - Versuch verhindert (April 2008, Falkenberg)
- Mahnwache gegen Genfeld im Wendland ++ Feldbesetzung an diesem Feld
- Feldbefreiung in Gatersleben ++ Filmbeitrag bei MonaLisa-TV
- Feldbesetzung in Forchheim (bei Karlsruhe) - am zweiten Tag geräumt
- Feldbesetzung in Bütow (nordöstlich Rostock) wird nach wenigen Stunden geräumt
Dokumentiert: Presseinfo von FeldbesetzerInnen am 3. Mai 2008
Hessen ist gentechnikfrei
FeldbesetzerInnen rufen zu Wachsamkeit und weiteren Aktionen auf!
Mit einem spektakulären Erfolg vollendeten FeldbesetzerInnen und ihre UnterstützerInnen aus der Region um Groß Gerau einen erfolgreichen Widerstandsfrühling in Hessen. Nach massiven BürgerInnenprotesten in Niedermöllrich und Rauischholzhausen sowie einer dreiwöchigen Feldbesetzung in Gießen war die Versuchsstation der Uni Gießen in Südhessen die letzte Anbaufläche gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. Nun warnen die FeldbesetzerInnen vor den kommenden Monaten und rufen zu kritischer Achtsamkeit und weiteren kreativen Aktionen für eine umwelt- und menschenverträgliche Landwirtschaft auf.
Aufkeimender Widerstand
Das Aus der Gentechnik auf Flächen in Hessen kam überraschend und deutet eine Stärkung vor allem der Basisbewegungen gegen die Risikotechnologie an. Denn während Umweltverbände und gentechnikkritische Parteien, Kirchen und Verbraucherinitiativen sich zunächst nur an wenigen Orten und zurückhaltend engagierten oder sogar von den direkten Aktionen wie Feldbesetzungen und -befreiungen distanzierten, entwickelte sich vor allem im ländlichen Raum ein stark von LandwirtInnen, ImkerInnen und anderen AnwohnerInnen getragener Protest. Dieser äußerte sich in Demonstrationen und Protestaktionen auch vor den Toren der Versuchsdurchführenden, wie die Busfahrt der Niedermöllricher AktivistInnen zur Düsseldorfer Konzernzentrale von Monsanto zeigte. Andernorts wurden gentechnikfreie Regionen vorangetrieben, z.B. im Vogelsberg. Mit der öffentlichen und angekündigten Zerstörung des Gengerstenfeldes in Gießen begann 2006 auch eine Reihe direkter Aktionen. Sowohl 2006 wie auch 2007 wurden alle neuen Gentechnikfelder auf diese Art zerstört.
Den Höhepunkt der Entwicklung aber bildete das Frühjahr 2008 mit den örtlichen Protesten in Niedermöllrich und Rauischholzhausen sowie zwei erfolgreichen Feldbesetzungen in Gießen und Groß Gerau. Das Ergebnis landesweit: Erstmals seit drei Jahren wird kein gentechnisch verändertes Saatgut mehr ausgesät!
Die Hungerlüge widerlegen!
Die zunehmende Zahl direkter Aktionen gegen Genfelder führt bei LobbyistInnen, ForscherInnen und Konzernen der Gentechnik zu teilweise verzweifelten Reaktionen. Vermehrt wird Geld in Kampagnen für vermeintliche Forschungsfreiheit und für einen gentechnisch geführten Kampf gegen den Hunger investiert. FeldbesetzerInnen und -befreierInnen wollen dieser Propaganda nun vermehrt etwas entgegensetzen. "Hunger ist nicht die Folge von Nahrungsmittelknappheit, sondern dieser Mangel wird künstlich erzeugt", formulierte etwa ein Feldbesetzer in seiner Rede bei der 1.-Maikundgebung in Groß Gerau und fügte an: "Die Menschen verhungern nicht, sondern sie werden ermordet." Die Gentechnik würde diese Lage verschlimmern, denn Patente auf Leben und die damit verbundene Kontrolle der Lebensmittelproduktion würden gerade die armen Menschen treffen: "Durch die künstliche Verknappung sollen höhere Preise erzielt werden. Konzerne gehen über Leichen, um Profite zu erzielen. Die ForscherInnen sind willige Helfer dieses Mordens". Der Feldbesetzer rief die ZuhörerInnen auf, wachsam zu sein und auch in der Zukunft die Propaganda von Konzernen und Zuarbeitern sowie die konkreten Genfelder zu enttarnen und zu verhindern.
Ebenso wird die vermeintliche Forschungsfreiheit von FeldbesetzerInnen als Werbetrick bezeichnet. Schließlich werde fast nur noch das erforscht, was später Profite bringt. Geld definiere die Forschungsziele: "Das Gerede von Freiheit ist nur die Tarnung für die Maximierung von Geld und Macht".
Mehr Aktionen und menschenfreundliche Perspektiven nötig!
Um das nun Erreichte zu sichern und auch in Zukunft ein gentechnikfreies Hessen zu halten, rufen FeldbesetzerInnen zu weiteren Aktionen auf. "Es geht darum, mit guten Argumenten und kreativen Aktionen die Köpfe der Menschen zu gewinnen." So sei in Groß Gerau am letzten Tag noch auf dem besetzten Feld eine Initiative gegen Gentechnik ins Leben gerufen worden, in der sich BürgerInnen aus der Stadt und Umgebung gemeinsam weiter engagieren wollen - für eine gentechnikfreie Region und für menschen- und umweltfreundliche Forschung in der Landwirtschaft. Mißtrauen erregte dabei der Leiter der nun verhinderten Genversuche, Prof. Friedt, als er am 29. April im RTL-Fernsehen davon sprach, von weiteren Genfeldern in Hessen zu wissen. Diese aber wären, wenn tatsächlich vorhanden, illegal - und damit wäre Friedt nicht nur selbst Macher riskanter Genversuche, sondern auch Mitwisser illegaler Gentechnikanwendungen. Aufklärung tue daher not. Sie reiche aber nicht: "Die Zeit bis zum nächsten Frühjahr wird entscheiden, ob Hessen weiter gentechnikfrei wird und sich zu einem Standort für eine menschen- und umweltgerechte Agrarforschung entwickeln", hoffen die AktivistInnen auf eine gentechnikfreie Zukunft des Landes. Mithelfen wollen sie aber auch über dessen Grenzen hinaus, denn in einigen anderen Bundesländern und Staaten wird weiter mit Gentechnik in der Landwirtschaft gearbeitet.
Mehr Informationen:
- Feldbesetzungen und -befreiungen: www.gentech-weg.de.vu
- Genversuche der Uni Gießen und Proteste dagegen: www.gendreck-giessen.de.vu
- Download der Karte "Hessen gentechnikfrei": www.projektwerkstatt.de/gen/bilder/hessen_gentecfrei.jpg
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Ca. 200 Euro Spenden fehlen noch
Sollte zuviel zusammenkommen ... das Jahr ist noch lang und mehr Aktionen sollen/werden folgen!
P.S. Das Konto wird in der Projektwerkstatt geführt - wer erfahren will, was mit der Spende genau geschieht, kann sich dorthin wenden.
GenTech-Konferenzen in Bonn
Gentechnologie, Vertreibung von Kleinbauern, Abholzung, Pestizidgebrauch, Zugang und Vorteilsausgleich zur biologischen Vielfalt ...
... dies und mehr sind die Inhalte des UN-Gipfels in Bonn.
Protestiere mit und beteilige dich an weiteren Aktivitäten!
Es geht um 'The 4th Meeting of Parties to the Cartagena Protocol on Biosafety (MOP 4)' und 'The 9th Conference of the Parties (COP 9) to the Convention on Biological Diversitz (CBD)'. Diese Konferenzen finden vom 12. bis 30. Mai in Bonn statt. Die MOP (12.-16. Mai) befasst sich vor allem mit der Verbreitung von Gentechnologie und die COP (19.-30. Mai) mit ungefähr allem anderen, was mit biologischer Vielfalt zu tun hat.
Gruppen aus Deutschland und umliegenden Ländern organisieren zur Zeit diverse Aktivitäten und Veranstaltungen. Sie wollen der Oeffentlichkeit, den Medien und den anwesenden Delegationen die Notwendigkeit einer anderen Landwirtschaft und eines anderen Konsumverhaltens deutlich machen, um die durch die derzeitige gesellschaftliche Produktionsweise verursachten soziale und oekologische Probleme in den Griff zu bekommen. Solch ein Biodiversitaetsgipfel dreht sich nicht nur um bedrohte Pflanzen und Tiere. Weitere Themen sind u.a.:
*Kleinbauern und -baeuerinnen, die ihr Land aufgrund wachsender Plantagen und Monokulturen verlieren,
*Die Einführung von Agrotreibstoffen, die auf Kosten von lokaler Nahrungsmittelversorgung geht,
*Gentechnologie und Patente auf Pflanzen, wodurch Bauern und lokale Gemeinschaften die Kontrolle über ihre Nahrungsmittelversorgung verlieren,
*Naturschutzgebiete als Wiedergutmachung für die 'Industriegesellschaft', was jedoch die dortansässige Bevölkerung wiederum ausbaden muss, und
*die Rolle von multinationalen Konzernen in alle dem.
Für uns sind dies genug Gründe, um diesen Gipfel nicht unkommentiert stattfinden zu lassen. (Inhalt dieses Gipfels sind noch viele weitere Themen, die ihr auf der Seite der CBD nachlesen könnt.)
For further reading about the issues you can also download the special edition of the Kaperbrief, published auf Deutsch, Engels and Spanisch.
Geplante Aktivitäten
Unten stehend eine Übersicht der bereits für Bonn geplanten Aktivitäten. Jedoch wird nicht alles veröffentlicht und es bleibt genug Platz für spontane Initiativen.
* Samstagvormittag 17. Mai: eine Aktion gegen Gentechnologie und die Patentierung von Pflanzen. Es wird spannend werden, aber mehr wird vorerst nicht verraten. Mehr zu den Themen ist im letzten Kaperbrief zu finden.
* Sonntag 18. Mai: Agrotreibstoffe-Aktionstag. Der großflächige Anbau von Energiepflanzen ist fatal für die Nahrungsmittelversorgung, die Position von Kleinbauern und die Umwelt. Aber die Einführung davon geht einfach weiter, auch auf diesem UN-Gipfel. Mit unseren Aktionen auf der Strasse hoffen wir zu erreichen, dass die Bonner Bevölkerung vernünftiger handeln wird, als Betriebe und PolitikerInnen, die nichts von einer radikalen Reduzierung westlichen Energieverbrauchs hören möchten.
* Montagmorgen 19. Mai: Die Eröffnung des COP soll begleitet werden von einer Demonstration vor dem Eingang der Konferenz durch Via Campesina und solidarische AktivistInnen. Es muss deutlich werden, dass bei solchen Gipfeln bisher nur unzureichend die Interessen von Kleinbauern und Kleinbaeuerinnen beachtet wurden. (siehe call Via Campesina)
* Montagmittag 19. Mai: Übergabe des Captain Hook Awards fuer die Betriebe, die sich als “Biopiraten” am skandalösesten Patenten bemächtigten. (Eine Teilnahme ist jedoch nur für Menschen mit einer Akkreditierung für die Konferenz möglich. www.captainhookawards.org)
* Montagabend 19.Mai: Aktion rund um geraubtes Saatgut und eine Zurückgabe jenes an BaeuerInnen des Südens. In der Innenstadt von Bonn/Münsterplatz, ab 16 Uhr.
* Freitag 23. Mai: Aktion gegen Biopiraterie vor dem Konferenzgebäude. Für einen freien Zugang zu Wissen.
* Mittwoch 28 – Freitag 30. Mai: MinisterInnen und Staatsoberhaeupter werden für die letzten drei Tage des Gipfels eingeflogen. In dieser Zeit werden einige der wichtigsten Beschlüsse gefasst werden. Es werden bestimmt einige Aktionen stattfinden. Mehr Informationen folgen später, bleibt flexibel.
Vom 12. - 16. Mai findet der alternative NGO Kongress Planet Diversity statt. Mehr Infos unter
Übernachtung und Essen
In und um Bonn sind diverse Übernachtungsmöglichkeiten geregelt. Jedoch kann noch nicht gesagt werden, wer wo unterkommt. Von Freitagabend 16. Mai bis Dienstagmorgen 20.Mai gibt es Möglichkeiten auf der Farm Gut Ostler, in der Naehe von Bonn zu Übernachten (link zur Adresse und Routenbeschreibung mit Karte). Auch die internationale Delegation von Via Campesina wird sich dort niederlassen. Da an diesem Wochenende die meisten Menschen erwartet werden, sollen einige TeilnehmerInnen in Bonn und Köln untergebracht werden. In den Tagen davor und danach ist es höchstwahrscheinlich kein Problem, einen Schlafsack bei einem/r AktivistIn in Bonn auszubreiten.
Infostand
Updates zu Aktivitäten, Übernachtungsmöglichkeiten und Entwicklungen der politischen Machenschaften auf der Konferenz können am Infostand nachgelesen werden. Dieser wird sich im Oscar Romero-Haus (Heerstrasse 205) befinden. Dieses ist vom Hauptbahnhof Bonn, 800 m an der rechten Seite der Gleise Richtung Norden laufend zu erreichen. siehe:
Biotech.indymedia.org
Vorab und während des Biodiversitaetsgipfels sollen Nachrichten, Aktionsberichte und Artikel über die aktuellen Entwicklungen der Konferenz auf biotech.indymedia.org gepostet werden. Hier können auch eigene Berichte und Fotos von Aktionen und relevante Artikel veröffentlicht werden.
Dies ist eine Initiative vom Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft, Via Campesina, A SEED Europe, INKOTA, BUKO Kampagne gegen Biopiraterie, Corporate Europe Observatory, Netzwerk freier Wissen, Bonner AK gegen Gentechnologie und einige einzelne Individuen. Schliess dich den Aktionen an.
Komm auch nach Bonn. Biodiversität- und Landwirtschaftthemen sind zu wichtig, als dass sie PolitikerInnen und Konzernen überlassen werden sollten.
eine weitere aktuelle feldbesetzung...
Die Mahnwache an der Straße, ca. 500m vom Feld entfernt ist auch noch kurzentschlossen zum "wundeRpunkt" im Rahmen der Kulturellen Landpartie geworden. Dort können sich interessierte Menschen über die Gentechnikproblematik informieren und an konkreter widerständischer Kultur teilhaben.
Schaut vorbei, es lohnt sich!
Weitere Infos unter www.gentechnik-im-wendland.blogspot.com.
Feldbefreiung = Terror?!
Mehr dazu im Link
moin
Ein Jahr hatte die „Journalistin“ vom NDR, Andrea Jedich, Rieseby und die „Braunen“ nun im Visier. Ein Jahr wurde mit Kamera gedreht und alles was man gegen „rechts“ verwenden kann, gesammelt und zusammen geschnitten. Ihr Bohnerter Nachbar, der ehemalige Rektor Jacobsen, unterstützte sie dabei ebenso tatkräftig, wie die ehemalige Bürgermeisterin Indinger, die Grüne Kühnke aus Kriesbyau und die Riesebyer Lehrerin Behring. Damit es ihr nicht wie ihrer Kollegin Eva Hermann geht, die kürzlich vom NDR aufgrund ihrer Aussagen zum Nationalsozialismus entlassen wurde, nahm Frau Jedich auch null Rücksicht auf die Bevölkerung in Rieseby, die nun unter einem ungerechtfertigten Image leidet. Auf den folgenden Seiten wollen wir einmal aufzeigen, wie in Rieseby, ebenso wie überall in Deutschland, manipuliert wird. Das Fernsehen und die Presse tragen dabei eine entscheidende Rolle, ebenso wie gewisse Kommunalpolitiker und die dazu gehörigen Mitläufer.
Nach Sassnitz, wo 50 Neonazis einen Jungen im Freibad ertränkt haben sollen und der bekannten Inder-Geschichte aus Mügeln, folgte nun kürzlich die Hakenkreuzritzerei in Sachsen. Längst ist der Deutsche nicht mehr so dumm und glaubt derartige Geschichten, ohne dass sie vollständig aufgeklärt wurden. Für das Fernsehen und die Presse sind Geschichten mit „Neonazis“ immer interessant, auch wenn gar keine „Neonazis“ beteiligt waren, es wird erst einmal geschrieben und das möglichst groß, die Gegendarstellung, wenn es überhaupt dazu kommen sollte, erscheint dann schließlich so klein, dass kaum jemand ihr Bedeutung beimisst.
Am 5. September sollte es nun soweit sein:
20.30 Uhr, eine Reportage auf dem NDR Infokanal im Radio.
In der Einleitung wird noch recht nett über die Mühle Anna und den Kirchturm der St. Petri Kirche in Rieseby berichtet.
Im Herbst 2005 soll die Schleigemeinde sich plötzlich aus einer Idylle in eine Nazihochburg verwandelt haben. Als die Mutter des demokratisch gewählten Schülersprechers der Riesebyer Schule auf seinem MP3-Player rechtsradikale Musik hört und der Rektor Jacobsen im Chatroom der Schule „Naziuntriebe“ beobachtet, ist der Ofen endgültig aus.
Polizei, Kripo und Verfassungsschutz werden eingeschaltet.
Durch das Radio erfährt der Zuhörer plötzlich, dass im ganzen Dorf Hakenkreuze und ausländerfeindliche Parolen an den Laternenmasten kleben sollen.
(Herr, Gott, macht die denn keiner ab?)
Rektor, Pastor und die betroffene Mutter des Schülersprechers werden abwechselnd interviewt. Der Pastor berichtet von einer Veranstaltung mit 40-50 schwarz gekleideten Personen mit Springerstiefeln im Bürgerpark, welche er von seinem Fenster aus beobachtet haben will. Es hat den Geistlichen sehr erschrocken, dass die Menschen gegrölt und laut gefeiert haben. (Jugendliche, die an dem besagten Himmelfahrtsabend dabei waren, schilderten uns die Geschichte völlig anders!)
Spätestens nach diesen Aussagen war klar, dass Rieseby ein großes Problem hat. Ein Arbeitskreis gegen „rechts“ muss her und wird auch prompt auf Initiative von Rektor Jacobsen gegründet.
Und gleich wird Tacheles geredet. Der Streetworker Hans Joachim Krieger spricht die angeblich großen Wahlerfolge der NPD in Rieseby an und schließt daraus, dass Rieseby im Vergleich zu anderen Gemeinden Nährboden für Nazigruppen bietet. Der NDR stellt während der Nachrichtensendung noch richtig, dass Krieger mit seinen Äußerungen Unrecht hatte, da lediglich 35, der 1.994 Erst- und Zweitstimmen bei der Landtagswahl 2005 der NPD gut geschrieben wurden und Rieseby damit leicht über dem Durchschnitt des Landkreises liegt. Der Grünenpolitikerin Ragnar Kühnke ging es nicht um die Statistik, die Anwesenheit der „Rechten“ im Dorf langte. Sie überlegte schließlich ihre Kolchose in Kriesbyau zu verlassen. (Die Idee war doch gar nicht so schlecht!) Innenminister Stegner äußert sich zu Wort. Er betont, dass er durch den NDR auf Rieseby aufmerksam wurde und das man das Problem mit den Rechtsextremen weder verharmlosen noch dramatisieren sollte. (Der sollte es doch nun wirklich wissen!) Lange warteten die Zuhörer auf sie: Die stellvertretende (ehemalige) Bürgermeisterin ergreift das Wort und erzählt, dass angeblich besonders die älteren Riesebyer Angst vor „rechten“ Schlägern hätten. Ältere Damen hätten ihr berichtet, dass sie von Jugendlichen angepöbelt worden wären. Fraglich ist es hier tatsächlich, ob es sich um „Rechte“ gehandelt hat. Ebenso fragwürdig erscheint der dann folgende Text von Nani Klohse, die sogar ihre eigenen Kinder zu verleugnen scheint. Da ihre zwei Söhne durch ihre dunklen Haare und Augen wie Ausländer aussehen würden, hätte man sie im Dorf beschimpft. In Wirklichkeit sind die beiden von einem Türken gezeugt worden, was im Dorf auch niemand als schlimm empfindet, die beiden sind im Dorf akzeptiert und in die Dorfjugend integriert.
Es sollte aber noch härter kommen. Berichtet wird von einem Vorfall, der sich Ende März beim Jugendtreff ereignet hatte. Der Jugendtreff wird von den einschlägig bekannten Linksextremisten Clemens Schipper und Markus Heyn geleitet. (M. Heyn wurde im November 2007 trotz seines linksextremen Gedankengutes in den Jugendrat der Gemeinde Rieseby gewählt) Im Radio wird beschrieben, wie der Student Clemens (als „Thomas“ getarnt) „rechte“ Jugendliche nicht in den Jugendtreff lassen wollte. (Diese Tatsache alleine ist schon sehr fragwürdig, dürfen „rechte“ Jugendliche nicht ins Jugendzentrum, wird da etwa vorab ein Gesinnungstest gemacht? – In einem Bericht auf einem linksradikalen Interportal brüsten sich Heyn und andere im November 2007 jedenfalls damit) Daraufhin seien die Jugendlichen, so berichtet Clemens weiter, abgehauen und er sei mit Freunden zu sich gegangen. Plötzlich habe man ihn überfallen, den örtlichen Döner-Mann mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft und Menschen mit Flaschen angegriffen. Nach unseren Informationen hat sich die Sache etwas anders abgespielt. Herr Schipper soll nämlich nicht den Jugendtreff verlassen haben, um mit Genossen den Heimweg an zu treten, sondern um gezielt Jagd auf alles das zu machen, was man in Rieseby als „rechts“ bezeichnet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun,- wir werden sehen!
Der ahnungslose Riesebyer weiß natürlich nicht, ob es sich bei den schwarz gekleideten und maskierten Personen um „linke“ oder „rechte“ Jugendliche handelt. Der örtliche Döner-Mann jedenfalls, hat sich von „Rechten“ bislang nicht bedroht gefühlt. (Auch wenn gewisse „Linke“ und gewisse Medienorgane sich das nur allzu gerne wünschten)
Im Anschluss an diesen pseudoanonymen Bericht, wird der Bürgermeister der Gemeinde Rieseby und Amtsvorsteher des Amtes Schlei durch den Kakao gezogen. Erst wird ihm vorgeworfen, dass er seine Antworten nur auf plattdeutsch gibt (wat mut, dat mut!) und dann unterstellt der NDR ihm auch noch eine Lüge. Hannes Kempe nämlich ist der Meinung, dass man die eine Hand voll „Rechten“ viel zu wichtig nimmt und dass dieses Thema künstlich aufgebauscht wurde. Natürlich werden Parteien wie die NPD auf einen Ort aufmerksam, wenn durch die Medien der Tenor geht, in Rieseby würden Heerscharen von Rechtsradikalen durch die Straßen laufen. Nach einem Kurzinterview mit einem Mitarbeiter des Verfassungsschutzes kommt der NDR zum „Kern“ der Geschichte. Ein 51jähriger habe in Kosel (nicht etwa in Rieseby) ein Grundstück erworben. Es wird berichtet, eine Veranstaltung wäre von der Polizei aufgelöst worden, nachdem diese von der Feier Wind bekommen hätte. Fakt ist, dass eine Sonnenwendfeier, im Übrigen in allen skandinavischen Ländern zur Wintersonnenwende und zur Sommersonnenwende Tradition, beim Ordnungsamt des Amtes Schlei angemeldet war, dieses bestätigt der Beamte in Fleckeby.
Natürlich durfte bei der Radiosendung auch der örtliche Sparkassendirektor Jens Kolls nicht fehlen. „Ähhh“, irgendwie wusste der Zuhörer nicht so ganz, was Kolls nun sagen wollte. Jedenfalls war er der Meinung, dass ständig Feste in der Umgebung abgesagt würden, weil Übergriffe von „Neo-Nazis“ drohen. (Achtung, liebe Riesebyer, die Dorfwoche ist in Gefahr, natürlich wegen der „Rechten“!)
Nun warteten wir alle gespannt auf die Fernsehsendung.
Die begann pünktlich um 22:30 Uhr auf N3.
Es war schon etwas seltsam, in der Fernsehzeitung etwas über Rieseby zu lesen.
Die Sendung begann mit einem beschmierten Ortschild der Gemeinde Rieseby. Der ehemalige Rektor Jacobsen zeigte auf das Ortschild wo da stand: “Fuck Nazikaff“.
Wir vermuten hier sollte der Fernsehzuschauer nun für völlig dumm verkauft werden, hätte doch wohl kaum ein „Rechter“ diese Sauerei auf einem Ortschild hinterlassen.
Aussagen vom Bürgermeister und Selbständigen werden gekürzt oder die vorab gestellte Frage einfach weggelassen. Presserechtlich nicht immer ganz einwandfrei, aber wer würde eine Gegendarstellung schon lesen???
Jacobsen zeigt sich im Laufe der Sendung mehr als nur lächerlich, als er Straßenlaternen und Pfeiler auf dem Schulhof streichelt. Gefilmt wird er schließlich vor den Garagen der Blocks in der Rapstedter Straße. An den Fassaden ist die Aufschrift „Antifa“ in schlechtem Graffiti zu lesen. Der naive Zuschauer sollte doch nun nicht tatsächlich glauben, dass es sich bei den Schmierfinken um „Rechte“ gehandelt hat?
Folgend wird das vorab beschriebene Wahlergebnis der NPD der letzten Landtagswahl in Rieseby als zweistellig beschrieben. Spätestens hier musste der aufmerksame Fernsehzuschauer nachdenklich werden, weil ja zwei Stunden vorher, vom gleichen Fernsehsender (NDR) genau das Gegenteil gebracht wurde.
Ein Mitarbeiter des schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzes brachte es schließlich auf den Punkt: Es handelt sich in Rieseby um eine Hand voll „Rechten“.
Endlich konnte man nun auch Dorit Indinger sehen. Mit zitternder Stimme berichtet die SPD-Tante von einem Vorfall, der schon 10 Jahre zurück liegt. Zu einer von ihr veranstalteten Versammlung in Rieseby hätten zwei Aussteiger aus der „rechten“ Szene gesprochen. Das traurige daran wäre, die beiden würden heute nicht mehr leben. Die Gründe für das Ableben der beiden hält Frau Indinger für „nicht begründbar“. Es gab also während der Fernsehsendung immer noch eine Steigerung, aus „rechten“ Schlägern wurden mittlerweile „rechte“ Mörder! Das diese Aussage mehr als lächerlich ist, dürfte Indinger wohl selbst klar sein. Nun kam wieder der Bohnerter Mitbürger Jacobsen zu Wort. Erst behauptete er, die Nazis hätten ihm seinen Vater genommen, welcher nicht etwa im KZ umgekommen war, sondern in Weißrussland gefallen ist, dann sagte er, er hätte keine Angst vor den Nazis, die könnten ihm ruhig seinen Wagen zerstechen. Hier sei noch einmal angemerkt, dass es keine „rechte“ Methode ist, Rentnern die Reifen ihres Fahrzeuges zu zerstechen, sondern eine feige Tat, welche von Linksextremisten bevorzugt wird.
Das NDR-Team filmte Jacobsen schließlich in seinem ehemaligen Büro der Schule in Rieseby. Hier zeigte er dem Zuschauer ein Bild von jenem Herrn Kern, der in der Gemeinde Kosel einen Resthof erworben haben soll. Genau dieses Bild wurde vor einigen Wochen auf einem Pamphlet der Antifa veröffentlicht, das in Rieseby von Vermummten verteilt wurde. Schlussfolgernd aus diesem Bericht ist zu vermuten, dass Bernd Jacobsen Kontakt zu Linksextremisten hat. Ragnar Kühnke hofft, so sagt sie im darauf folgenden Kommentar, dass Herr Kern es nicht länger als zwei Jahre in Kosel aushält. Ob diese Aussage einer Grünen Herrn Kern hart getroffen hat, stellen wir einmal in Frage. Sollte es aber, nachdem man mit rechtsstaatlichen Mitteln Herrn Kern nicht „vertreiben“ konnte, zukünftig Ambitionen geben, mit anderen Mitteln gewisse Ziele durch zu setzen, wird der Staatsschutz sicherlich im kühnkischen Umfeld ermitteln. Weiter sagt Frau Kühnke, die Jugendlichen in Rieseby würden eine Opposition und eine Gruppe wo sie sich wohl fühlen suchen. Das war doch endlich einmal ein kluger Satz, allerdings suchen Riesebyer Jugendliche ihre Opposition selbst aus und entscheiden sich scheinbar eher für eine pro-deutsche Richtung anstatt für eine Kiffer-Lesben-Schwulen-Opposition.
Schließlich wird auch noch der Jugendzentrumsgenosse Markus Heyn interviewt, jener Extremist, der sich auf jeder Antifaveranstaltung in Rieseby stets nur vermummt auf die Straße traute. Er betont, dass man im Jugendzentrum nicht aggressiv gegen „rechte“ Jugendliche vorgehen wolle. Sein Vermummungskollege Clemens zeigt sich auch vor der Kamera des NDR nur geschwärzt und mit verstellter Stimme, warum nur? Schließlich berichtet der NDR von einer Demonstration mit 500 Teilnehmern, von denen etwa 250 aus Rieseby stammen sollen. Der Verfassungsschutz hat da ganz andere Kenntnisse. Tatsächlich waren höchstens 30 Riesebyer, überwiegend aus dem Umfeld bekannter Aktivisten aus SPD, Antifa und Grünen, bei der Demo dabei. Es wären eventuell mehr Riesebyer mitgegangen, allerdings haben selbst überzeugte SPD-Wähler Dorit Indinger und Co. den Rücken zugedreht, weil sie sich nicht mit linksextremistischen Schlägern aus Hamburg, Kiel und Flensburg in einen Topf werfen lassen wollen. Der Arbeitskreis „wir gegen rechts“ wertet die Demonstration als vollen Erfolg. Die angereisten Autonomen, etwa 350-400 an der Zahl, stören Behring, Kühnke und Indinger anscheinend nicht, nützliche Idioten braucht jedes System! Zu guter Letzt zeigt sich noch einmal der Pastor der Gemeinde, der nun Fahrten nach Bergen Bellsen als Pflichtveranstaltung in sein Kirchenprogramm aufnehmen will.
Unterm Strich lässt sich feststellen, dass das Fernsehen eine ganz entscheidende Rolle in Deutschland spielt. Wenn wir davon ausgehen, dass auch die meisten anderen Berichte über aufkeimenden Rechtsextremismus ebenso verfälscht und manipuliert sind, wie jener beschriebene Bericht über Rieseby, dann stellt sich die Frage, wer eigentlich Interesse daran hat, dass wir Deutschen nicht mehr an uns glauben und ständig mit neuen Auflagen der „Wiedergutmachung“ konfrontiert werden. Aber diese Frage zu beantworten, würde wohl noch einige Seiten mehr in Anspruch nehmen. Wer sich in Rieseby dazu berufen fühlt, uns immer wieder ein schlechtes Gewissen einzureden, wissen wir. Da es sich bei den meisten dieser Personen ohnehin um Unverbesserliche handelt, müssen wir wohl oder übel akzeptieren, dass Menschen aus unserem unmittelbaren Umfeld die Gemeinde in den Dreck ziehen. Gewalt darf niemals die Lösung sein. Jeder sollte seine Meinung frei sagen dürfen, so schreibt es das Grundgesetz vor und so ist es gut. Es darf nicht sein, dass anders denkende Jugendliche, die nicht der Political Corectness unserer Politiker entsprechen, ausgegrenzt, zusammen geschlagen und verfolgt werden.
Nein, es bleibt wohl nur die Möglichkeit, sich mit Jugendlichen auseinander zu setzen und davor, so scheint es zumindest, haben die „Linken“ im Dorf Angst. Dieses ist aber ein altes „linkes“ Problem, wenn die Argumente ausgehen, wird schließlich zugeschlagen oder randaliert.
Neben nahezu jedem Stromkasten, der mit Antifaplakaten dicht geklebt wurde und diversen Farbbeschmutzungen an Geschäften und Hauswänden sowie an Gemeindeeigentum, welche unbestritten von „Linksextremen“ verübt wurden, kam es nur auf das Jahr 2007 bezogen fast täglich zu verbalen und körperlichen Übergriffen durch bekannte Antifa-Aktivisten auf Riesebyer Bürger.
Hier nur die extremen Vorfälle seit Ende März.
Zusammenfassung der Straftaten von “links“:
Am 25.3. wird das Sportheim des TSV-Rieseby Ziel des Angriffes von etwa 15 vermummten „Linken“ aus Rieseby und Eckernförde. Das Sportheim wird mit Steinen angegriffen und die „Linken“ versuchen gewaltsam in die Räumlichkeiten ein zu dringen. Die Polizei wird alarmiert, es wird Strafanzeige gestellt.
Am 25.3. wird der Motorroller eines 15jährigen Riesebyers durch 5 Antifa-Aktivisten stark beschädigt, weil sie den Besitzer der „rechten“ Szene zuordnen. Auch hier wird Strafanzeige gestellt.
Am 28.3. werden in Eckernförde zwei Riesebyer Mädchen als „Nazischlampen“ beschimpft, weil sie in Rieseby wohnen. Sie zählen zu keiner politischen Gruppe. Der Täter ist der Sohn eines Riesebyer Geistlichen und gehört der „linken“ Szene an.
Am 28.3. werden drei Riesebyer Jugendliche durch ortsbekannte Linksextremisten zum Teil schwer verletzt.
Am 2.4. werden von einem jungen Mann, den man als „Rechten“ bezeichnet, alle 4 Autoreifen zerstochen. Auf die Fahrertür wird „Nazischwein“ geschmiert.
Am 14.4. werden auf einer Hauptschule drei junge Frauen von einer Gruppe Türken als „Nazihuren“ beschimpft, weil sie in Rieseby wohnen.
Am 17.4. wird ein junger Mann auf dem Weg zur Arbeit morgens um 6.30 Uhr von zwei vermummten „Linken“ mit Schlagstöcken angegriffen. Er kann sich nur durch den Einsatz von Reizgas zur Wehr setzen.
Am 23.4. wird ein junges Paar im Zug zwischen Eckernförde und Rieseby von vier ortsbekannten Antifa-Aktivisten verbal angegriffen, die junge Frau wird angespukt.
Am 1. 5. wird die Hauswand eines „Rechten“ mit der Aufschrift „Nazischwein“ und einem Anarchiezeichen besprüht.
Am 15. 5. bekommen 8 verschiedene Menschen in Rieseby anonyme Anrufe. Der Anrufer droht mit den Worten: „Wir kriegen dich, du Nazisau!“
Am 19. 5. werden zwei Jugendliche im Bürgerpark von einer Gruppe von ca. 6 vermummten „Linken“ überfallen und mit Schlagstöcken teilweise schwer verletzt.
Am 21. 5. wird ein Riesebyer auf dem Bahnhofsgelände in Eckernförde von zwei „Linken“ gejagt und beschimpft. Er kann den Schlägern nur knapp entkommen.
Am 27. 5. werden zwei Riesebyer in der Eckernförder Innenstadt als „Nazischweine“ bepöbelt und mit Füßen getreten.
Am 12.6. lauern 3 Eckernförder Antifa-Aktivisten einem Riesebyer auf dem Weg zur Arbeit auf. Die Angreifer schlagen ihn mit Schlagstöcken zusammen und besprühen ihn mit CS-Gas. Der junge Mann muss 10 Tage krankgeschrieben werden.
Am 22.6. werden wieder zwei Mädchen in Eckernförde bedroht, weil sie aus Rieseby kommen.
Am 28.6. werden zwei Autoreifen von einem „Rechten“ in der Dorfstraße zerstochen.
Am 5.7. wird ein Riesebyer am Bahnhof zusammen geschlagen, weil er einen Pullover trägt, den die „linken“ Schläger offensichtlich der „rechten“ Szene zuordnen.
Am 15.7. werden die Autoreifen eines „Rechten“ in der Rapstedter Straße zerstochen
Am 24.7. bekommen drei Riesebyer Drohanrufe, weil man sie zu den „Rechten“ zählt. Die Anrufer drohen damit, sie umzubringen.
Am 26.7. fährt ein Auto mit dem Kennzeichen KÜN-TC-48 durch Rieseby. Der Beifahrer fotografiert alle Jugendlichen, die er der „rechten“ Szene zuordnet.
Am 2.8. wird ein Mädchen von einem ortsbekannten „Linken“ bespuckt und beleidigt, weil ihr Freund ein „Rechter“ ist.
Am 14.8. kommt es zu einem peinlichen Übergriff von zwei Riesebyer Antifa-Aktivisten auf einen jungen Mann am Riesebyer Bahnhof. Was die „Linken“ nicht wissen: Der Russlanddeutsche ist Kampfsportler!
Am 25.8. kommt es im Zuge der Veranstaltung „beach them back“ zu verschiedenen Übergriffen von „Linken“ auf Riesebyer Bürger. Menschen werden bepöbelt, weil sie nicht auf einem Zettel unterschreiben wollen, auf dem ein NPD-Verbot gefordert wird.
Auf gleicher Veranstaltung sind wieder einmal die Aktivisten Indinger, Behring und Schipper zu sehen, die sich vom „schwarzen Block“ nicht distanzieren, sondern mit ihm gemeinsame Sache machen.
Am 28.8. ziehen nachts Aktivisten der Riesebyer und Eckernförder Antifa durch die Straßen der Gemeinde und plakatieren Gewalt verherrlichende Plakate überwiegend an das Gemeinde- und Bahneigentum. Ein erwachsener Riesebyer, der die „Linken“ dabei sieht und anspricht wird als „Nazischwein“ beschimpft.
Am 1.9. findet eine Demonstration in Rieseby statt. Fast 400 vermummte „Linke“ marschieren durch den Ort. Zusätzlich begleiten etwa 100 Personen aus dem linksalternativen Spektrum die Demo. Leider setzt die Polizei, welche mit „nur“ 60 Beamten und einer Polizeihundstaffel bei einer Eskalation völlig überfordert gewesen wäre, das in Deutschland geltende Vermummungsverbot nicht durch. Einige „Rechte“ sitzen in einem Imbiss und essen, als plötzlich autonome „Linke“ versuchen in den Imbiss ein zu dringen um die „Rechten“ zu attackieren. Die Polizei muss massiv eingreifen. Während der Demonstration werden verschiedene Medienvertreter vom NDR durch Antifa-Aktivisten verbal und körperlich angegriffen.
Gemeindeeigentum wird durch Aktivisten aus dem Umfeld der bekannten Riesebyer „Linken“ beschädigt und beschmutzt.
Bei den etwa 30 Riesebyern, die tatsächlich nur unter den Demonstranten waren, sind selbstverständlich wieder einmal die Familien Indinger, Behring und Schipper zu sehen. Das Megafon nimmt an diesem Tag auch gern Sebastian Piening in die Hand. Wieder einmal zeigten diese Personen, dass sie sich von kriminellen „Linken“ nicht distanzieren, sondern in einer Reihe mit ihnen marschieren. Vergleichbar wäre dieses mit einer Demonstration der CDU gegen „linke“ Gewalt, auf der 400 vermummte Skinheads mitmarschieren würden. Wir können uns nicht vorstellen, dass der Bürgermeister Kempe mit der örtlichen CDU im Gleichschritt mitgehen würde.
Als der Großteil der „Linken“ Rieseby mit dem Zug in Richtung Hamburg, Flensburg, Eutin usw. verlässt, kommt es am Bahnhof Bordesholm zu einem schweren Übergriff der vorher in Rieseby aufmarschierten „Linken“ auf jugendliche Dorfbewohner und einen Schaffner der Deutschen Bahn. Ein Jugendlicher wird schwer verletzt.
In diesem Fall ermittelt nun der Staatsschutz.
Am 2.9. wird ein 16jähriger Riesebyer lebensgefährlich angegriffen. Der Fahrer eines weißen Transporters mit dem Kennzeichen KÜN-TC-48 überholte den Rollerfahrer und parkte sein Auto in Höhe Patermeß. Der bekannte Linksextremist verließ sein Auto und versuchte den Jugendlichen vom Roller zu reißen. Nur durch ein riskantes Ausweichmanöver kann der junge Mann einem Unglück mit schweren Folgen entgehen.
Am 6.9. werden mehrere Mädchen einen Tag nach der NDR Berichterstattung von einer 20köpfigen Gruppe junger Türken beleidigt und angegriffen, weil sie aus Rieseby kommen. Ein Mädchen wird mit einem Messer bedroht.
Am 6.9. steht eine Gruppe von Antifa-Aktivisten vor der alten Post in Rieseby. Jugendliche und Erwachsene, die vom Bahnhof kommend die Stelle passieren, werden fotografiert. Diese Tatsache allein stellt einen Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild dar, da es sich um keine öffentliche Veranstaltung gehandelt hat.
Die „Linken“ bepöbeln Passanten und beschmutzen Gemeindeeigentum.
Dieser Kalender lässt sich bis Dezember 2007 fortführen.
… …. RIESEBYMEDIA wird weiter berichten!
Die Geister die ich rief, werde ich nun nicht mehr los!
Hoffentlich entwickelt sich das Thema nicht als NEVER ENDING STORRY
und die Riesebyer können bald wieder ohne Schuldgefühle sagen,
dass sie in Rieseby wohnen und sich hier wohl fühlen.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Indinger sollte ihren Hut nehmen, wählen wird sie wohl nur noch eine absolute Minderheit. Die SPD wäre gut beraten, sich von Indinger und ihren Sympathisanten aus dem Antifa-Umfeld zu distanzieren und ihr einen Austritt aus der SPD nahe zu legen.
Das Kultusministerium sollte über eine Entlassung der Lehrerin Behring aus dem Lehramt nachdenken, da es nicht sein darf, dass eine Lehrerin, die offen kundig Kontakte zu einer extremistischen Gruppe pflegt, unsere Kinder unterrichtet.
Herr Jacobsen hat die Schule verlassen und sich selbst einen „glänzenden“ Abgang beschert.
Der Riesebyer selbst sollte langsam Farbe bekennen und den Initiatoren dieser ganzen Aktionen sagen, dass man ihre Meinung nicht teilt!
Auch wenn es ruhig geworden zu sein scheint, momentan bauen SPD und Grüne scheinbar auf Zurückhaltung, da im Mai 2008 die Kommunalwahl ansteht. Seniorenbeirat sowie Jugendbeirat werden schon einmal mit Alt-SPDlern oder Nachwuchslinken besetzt. In der Oktoberausgabe des lokalen „Schleiblättchens“ bekamen Indinger und Co. allerdings etwas starken Gegenwind. Mehrere couragierte Bürger sagten ihnen öffentlich die Meinung, diese Haltung ist sehr lobenswert und zeigt, dass sich die Riesebyer keineswegs alles gefallen lassen. In einschlägig bekannten Medien regt sich die LINKE zwar auf, dass ihre Aktivisten öffentlich mit Namen genannt werden, wir hingegen können es nur befürworten, dass die Verantwortlichen beim Namen genannt werden, wogegen auch rechtlich gar nichts spricht. Herr Jacobsen wurde für seine couragierte Tätigkeit, die Gemeinde Rieseby in den Genuss zu bringen, sich einmal mit Mügeln vergleichen zu können, vom Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag (SHZ) zum „Mensch des Jahres“ nominiert.
Diese Tatsache zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, der Presse (der Begriff „gleichgeschaltete Medien“ wird hier absichtlich vermieden) etwas entgegen zu setzen. Das Ergebnis der Wahl des SHZ zum Menschen des Jahres ist für Bernd Jacobsen, trotz Aufrufe „linker“ Gruppierungen die Stimme für ihn abzugeben, etwas kläglich ausgefallen: Platz 4 von 6 Kandidaten, armer Berni!
KEIN MENSCH KANN SIE WISSEN
KEIN JÄGER ERSCHIESSEN
ES BLEIBET DABEI
DIE GEDANKEN SIND FREI
(in Fremdsprachen kann dieser Artikel im Larissarschen Tiergarten übersetzt werden)
V.i.S.d.P.
nana
Ein Jahr hatte die „Journalistin“ vom NDR, Andrea Jedich, Rieseby und die „Braunen“ nun im Visier. Ein Jahr wurde mit Kamera gedreht und alles was man gegen „rechts“ verwenden kann, gesammelt und zusammen geschnitten. Ihr Bohnerter Nachbar, der ehemalige Rektor Jacobsen, unterstützte sie dabei ebenso tatkräftig, wie die ehemalige Bürgermeisterin Indinger, die Grüne Kühnke aus Kriesbyau und die Riesebyer Lehrerin Behring. Damit es ihr nicht wie ihrer Kollegin Eva Hermann geht, die kürzlich vom NDR aufgrund ihrer Aussagen zum Nationalsozialismus entlassen wurde, nahm Frau Jedich auch null Rücksicht auf die Bevölkerung in Rieseby, die nun unter einem ungerechtfertigten Image leidet. Auf den folgenden Seiten wollen wir einmal aufzeigen, wie in Rieseby, ebenso wie überall in Deutschland, manipuliert wird. Das Fernsehen und die Presse tragen dabei eine entscheidende Rolle, ebenso wie gewisse Kommunalpolitiker und die dazu gehörigen Mitläufer.
Nach Sassnitz, wo 50 Neonazis einen Jungen im Freibad ertränkt haben sollen und der bekannten Inder-Geschichte aus Mügeln, folgte nun kürzlich die Hakenkreuzritzerei in Sachsen. Längst ist der Deutsche nicht mehr so dumm und glaubt derartige Geschichten, ohne dass sie vollständig aufgeklärt wurden. Für das Fernsehen und die Presse sind Geschichten mit „Neonazis“ immer interessant, auch wenn gar keine „Neonazis“ beteiligt waren, es wird erst einmal geschrieben und das möglichst groß, die Gegendarstellung, wenn es überhaupt dazu kommen sollte, erscheint dann schließlich so klein, dass kaum jemand ihr Bedeutung beimisst.
Am 5. September sollte es nun soweit sein:
20.30 Uhr, eine Reportage auf dem NDR Infokanal im Radio.
In der Einleitung wird noch recht nett über die Mühle Anna und den Kirchturm der St. Petri Kirche in Rieseby berichtet.
Im Herbst 2005 soll die Schleigemeinde sich plötzlich aus einer Idylle in eine Nazihochburg verwandelt haben. Als die Mutter des demokratisch gewählten Schülersprechers der Riesebyer Schule auf seinem MP3-Player rechtsradikale Musik hört und der Rektor Jacobsen im Chatroom der Schule „Naziuntriebe“ beobachtet, ist der Ofen endgültig aus.
Polizei, Kripo und Verfassungsschutz werden eingeschaltet.
Durch das Radio erfährt der Zuhörer plötzlich, dass im ganzen Dorf Hakenkreuze und ausländerfeindliche Parolen an den Laternenmasten kleben sollen.
(Herr, Gott, macht die denn keiner ab?)
Rektor, Pastor und die betroffene Mutter des Schülersprechers werden abwechselnd interviewt. Der Pastor berichtet von einer Veranstaltung mit 40-50 schwarz gekleideten Personen mit Springerstiefeln im Bürgerpark, welche er von seinem Fenster aus beobachtet haben will. Es hat den Geistlichen sehr erschrocken, dass die Menschen gegrölt und laut gefeiert haben. (Jugendliche, die an dem besagten Himmelfahrtsabend dabei waren, schilderten uns die Geschichte völlig anders!)
Spätestens nach diesen Aussagen war klar, dass Rieseby ein großes Problem hat. Ein Arbeitskreis gegen „rechts“ muss her und wird auch prompt auf Initiative von Rektor Jacobsen gegründet.
Und gleich wird Tacheles geredet. Der Streetworker Hans Joachim Krieger spricht die angeblich großen Wahlerfolge der NPD in Rieseby an und schließt daraus, dass Rieseby im Vergleich zu anderen Gemeinden Nährboden für Nazigruppen bietet. Der NDR stellt während der Nachrichtensendung noch richtig, dass Krieger mit seinen Äußerungen Unrecht hatte, da lediglich 35, der 1.994 Erst- und Zweitstimmen bei der Landtagswahl 2005 der NPD gut geschrieben wurden und Rieseby damit leicht über dem Durchschnitt des Landkreises liegt. Der Grünenpolitikerin Ragnar Kühnke ging es nicht um die Statistik, die Anwesenheit der „Rechten“ im Dorf langte. Sie überlegte schließlich ihre Kolchose in Kriesbyau zu verlassen. (Die Idee war doch gar nicht so schlecht!) Innenminister Stegner äußert sich zu Wort. Er betont, dass er durch den NDR auf Rieseby aufmerksam wurde und das man das Problem mit den Rechtsextremen weder verharmlosen noch dramatisieren sollte. (Der sollte es doch nun wirklich wissen!) Lange warteten die Zuhörer auf sie: Die stellvertretende (ehemalige) Bürgermeisterin ergreift das Wort und erzählt, dass angeblich besonders die älteren Riesebyer Angst vor „rechten“ Schlägern hätten. Ältere Damen hätten ihr berichtet, dass sie von Jugendlichen angepöbelt worden wären. Fraglich ist es hier tatsächlich, ob es sich um „Rechte“ gehandelt hat. Ebenso fragwürdig erscheint der dann folgende Text von Nani Klohse, die sogar ihre eigenen Kinder zu verleugnen scheint. Da ihre zwei Söhne durch ihre dunklen Haare und Augen wie Ausländer aussehen würden, hätte man sie im Dorf beschimpft. In Wirklichkeit sind die beiden von einem Türken gezeugt worden, was im Dorf auch niemand als schlimm empfindet, die beiden sind im Dorf akzeptiert und in die Dorfjugend integriert.
Es sollte aber noch härter kommen. Berichtet wird von einem Vorfall, der sich Ende März beim Jugendtreff ereignet hatte. Der Jugendtreff wird von den einschlägig bekannten Linksextremisten Clemens Schipper und Markus Heyn geleitet. (M. Heyn wurde im November 2007 trotz seines linksextremen Gedankengutes in den Jugendrat der Gemeinde Rieseby gewählt) Im Radio wird beschrieben, wie der Student Clemens (als „Thomas“ getarnt) „rechte“ Jugendliche nicht in den Jugendtreff lassen wollte. (Diese Tatsache alleine ist schon sehr fragwürdig, dürfen „rechte“ Jugendliche nicht ins Jugendzentrum, wird da etwa vorab ein Gesinnungstest gemacht? – In einem Bericht auf einem linksradikalen Interportal brüsten sich Heyn und andere im November 2007 jedenfalls damit) Daraufhin seien die Jugendlichen, so berichtet Clemens weiter, abgehauen und er sei mit Freunden zu sich gegangen. Plötzlich habe man ihn überfallen, den örtlichen Döner-Mann mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft und Menschen mit Flaschen angegriffen. Nach unseren Informationen hat sich die Sache etwas anders abgespielt. Herr Schipper soll nämlich nicht den Jugendtreff verlassen haben, um mit Genossen den Heimweg an zu treten, sondern um gezielt Jagd auf alles das zu machen, was man in Rieseby als „rechts“ bezeichnet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun,- wir werden sehen!
Der ahnungslose Riesebyer weiß natürlich nicht, ob es sich bei den schwarz gekleideten und maskierten Personen um „linke“ oder „rechte“ Jugendliche handelt. Der örtliche Döner-Mann jedenfalls, hat sich von „Rechten“ bislang nicht bedroht gefühlt. (Auch wenn gewisse „Linke“ und gewisse Medienorgane sich das nur allzu gerne wünschten)
Im Anschluss an diesen pseudoanonymen Bericht, wird der Bürgermeister der Gemeinde Rieseby und Amtsvorsteher des Amtes Schlei durch den Kakao gezogen. Erst wird ihm vorgeworfen, dass er seine Antworten nur auf plattdeutsch gibt (wat mut, dat mut!) und dann unterstellt der NDR ihm auch noch eine Lüge. Hannes Kempe nämlich ist der Meinung, dass man die eine Hand voll „Rechten“ viel zu wichtig nimmt und dass dieses Thema künstlich aufgebauscht wurde. Natürlich werden Parteien wie die NPD auf einen Ort aufmerksam, wenn durch die Medien der Tenor geht, in Rieseby würden Heerscharen von Rechtsradikalen durch die Straßen laufen. Nach einem Kurzinterview mit einem Mitarbeiter des Verfassungsschutzes kommt der NDR zum „Kern“ der Geschichte. Ein 51jähriger habe in Kosel (nicht etwa in Rieseby) ein Grundstück erworben. Es wird berichtet, eine Veranstaltung wäre von der Polizei aufgelöst worden, nachdem diese von der Feier Wind bekommen hätte. Fakt ist, dass eine Sonnenwendfeier, im Übrigen in allen skandinavischen Ländern zur Wintersonnenwende und zur Sommersonnenwende Tradition, beim Ordnungsamt des Amtes Schlei angemeldet war, dieses bestätigt der Beamte in Fleckeby.
Natürlich durfte bei der Radiosendung auch der örtliche Sparkassendirektor Jens Kolls nicht fehlen. „Ähhh“, irgendwie wusste der Zuhörer nicht so ganz, was Kolls nun sagen wollte. Jedenfalls war er der Meinung, dass ständig Feste in der Umgebung abgesagt würden, weil Übergriffe von „Neo-Nazis“ drohen. (Achtung, liebe Riesebyer, die Dorfwoche ist in Gefahr, natürlich wegen der „Rechten“!)
Nun warteten wir alle gespannt auf die Fernsehsendung.
Die begann pünktlich um 22:30 Uhr auf N3.
Es war schon etwas seltsam, in der Fernsehzeitung etwas über Rieseby zu lesen.
Die Sendung begann mit einem beschmierten Ortschild der Gemeinde Rieseby. Der ehemalige Rektor Jacobsen zeigte auf das Ortschild wo da stand: “Fuck Nazikaff“.
Wir vermuten hier sollte der Fernsehzuschauer nun für völlig dumm verkauft werden, hätte doch wohl kaum ein „Rechter“ diese Sauerei auf einem Ortschild hinterlassen.
Aussagen vom Bürgermeister und Selbständigen werden gekürzt oder die vorab gestellte Frage einfach weggelassen. Presserechtlich nicht immer ganz einwandfrei, aber wer würde eine Gegendarstellung schon lesen???
Jacobsen zeigt sich im Laufe der Sendung mehr als nur lächerlich, als er Straßenlaternen und Pfeiler auf dem Schulhof streichelt. Gefilmt wird er schließlich vor den Garagen der Blocks in der Rapstedter Straße. An den Fassaden ist die Aufschrift „Antifa“ in schlechtem Graffiti zu lesen. Der naive Zuschauer sollte doch nun nicht tatsächlich glauben, dass es sich bei den Schmierfinken um „Rechte“ gehandelt hat?
Folgend wird das vorab beschriebene Wahlergebnis der NPD der letzten Landtagswahl in Rieseby als zweistellig beschrieben. Spätestens hier musste der aufmerksame Fernsehzuschauer nachdenklich werden, weil ja zwei Stunden vorher, vom gleichen Fernsehsender (NDR) genau das Gegenteil gebracht wurde.
Ein Mitarbeiter des schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzes brachte es schließlich auf den Punkt: Es handelt sich in Rieseby um eine Hand voll „Rechten“.
Endlich konnte man nun auch Dorit Indinger sehen. Mit zitternder Stimme berichtet die SPD-Tante von einem Vorfall, der schon 10 Jahre zurück liegt. Zu einer von ihr veranstalteten Versammlung in Rieseby hätten zwei Aussteiger aus der „rechten“ Szene gesprochen. Das traurige daran wäre, die beiden würden heute nicht mehr leben. Die Gründe für das Ableben der beiden hält Frau Indinger für „nicht begründbar“. Es gab also während der Fernsehsendung immer noch eine Steigerung, aus „rechten“ Schlägern wurden mittlerweile „rechte“ Mörder! Das diese Aussage mehr als lächerlich ist, dürfte Indinger wohl selbst klar sein. Nun kam wieder der Bohnerter Mitbürger Jacobsen zu Wort. Erst behauptete er, die Nazis hätten ihm seinen Vater genommen, welcher nicht etwa im KZ umgekommen war, sondern in Weißrussland gefallen ist, dann sagte er, er hätte keine Angst vor den Nazis, die könnten ihm ruhig seinen Wagen zerstechen. Hier sei noch einmal angemerkt, dass es keine „rechte“ Methode ist, Rentnern die Reifen ihres Fahrzeuges zu zerstechen, sondern eine feige Tat, welche von Linksextremisten bevorzugt wird.
Das NDR-Team filmte Jacobsen schließlich in seinem ehemaligen Büro der Schule in Rieseby. Hier zeigte er dem Zuschauer ein Bild von jenem Herrn Kern, der in der Gemeinde Kosel einen Resthof erworben haben soll. Genau dieses Bild wurde vor einigen Wochen auf einem Pamphlet der Antifa veröffentlicht, das in Rieseby von Vermummten verteilt wurde. Schlussfolgernd aus diesem Bericht ist zu vermuten, dass Bernd Jacobsen Kontakt zu Linksextremisten hat. Ragnar Kühnke hofft, so sagt sie im darauf folgenden Kommentar, dass Herr Kern es nicht länger als zwei Jahre in Kosel aushält. Ob diese Aussage einer Grünen Herrn Kern hart getroffen hat, stellen wir einmal in Frage. Sollte es aber, nachdem man mit rechtsstaatlichen Mitteln Herrn Kern nicht „vertreiben“ konnte, zukünftig Ambitionen geben, mit anderen Mitteln gewisse Ziele durch zu setzen, wird der Staatsschutz sicherlich im kühnkischen Umfeld ermitteln. Weiter sagt Frau Kühnke, die Jugendlichen in Rieseby würden eine Opposition und eine Gruppe wo sie sich wohl fühlen suchen. Das war doch endlich einmal ein kluger Satz, allerdings suchen Riesebyer Jugendliche ihre Opposition selbst aus und entscheiden sich scheinbar eher für eine pro-deutsche Richtung anstatt für eine Kiffer-Lesben-Schwulen-Opposition.
Schließlich wird auch noch der Jugendzentrumsgenosse Markus Heyn interviewt, jener Extremist, der sich auf jeder Antifaveranstaltung in Rieseby stets nur vermummt auf die Straße traute. Er betont, dass man im Jugendzentrum nicht aggressiv gegen „rechte“ Jugendliche vorgehen wolle. Sein Vermummungskollege Clemens zeigt sich auch vor der Kamera des NDR nur geschwärzt und mit verstellter Stimme, warum nur? Schließlich berichtet der NDR von einer Demonstration mit 500 Teilnehmern, von denen etwa 250 aus Rieseby stammen sollen. Der Verfassungsschutz hat da ganz andere Kenntnisse. Tatsächlich waren höchstens 30 Riesebyer, überwiegend aus dem Umfeld bekannter Aktivisten aus SPD, Antifa und Grünen, bei der Demo dabei. Es wären eventuell mehr Riesebyer mitgegangen, allerdings haben selbst überzeugte SPD-Wähler Dorit Indinger und Co. den Rücken zugedreht, weil sie sich nicht mit linksextremistischen Schlägern aus Hamburg, Kiel und Flensburg in einen Topf werfen lassen wollen. Der Arbeitskreis „wir gegen rechts“ wertet die Demonstration als vollen Erfolg. Die angereisten Autonomen, etwa 350-400 an der Zahl, stören Behring, Kühnke und Indinger anscheinend nicht, nützliche Idioten braucht jedes System! Zu guter Letzt zeigt sich noch einmal der Pastor der Gemeinde, der nun Fahrten nach Bergen Bellsen als Pflichtveranstaltung in sein Kirchenprogramm aufnehmen will.
Unterm Strich lässt sich feststellen, dass das Fernsehen eine ganz entscheidende Rolle in Deutschland spielt. Wenn wir davon ausgehen, dass auch die meisten anderen Berichte über aufkeimenden Rechtsextremismus ebenso verfälscht und manipuliert sind, wie jener beschriebene Bericht über Rieseby, dann stellt sich die Frage, wer eigentlich Interesse daran hat, dass wir Deutschen nicht mehr an uns glauben und ständig mit neuen Auflagen der „Wiedergutmachung“ konfrontiert werden. Aber diese Frage zu beantworten, würde wohl noch einige Seiten mehr in Anspruch nehmen. Wer sich in Rieseby dazu berufen fühlt, uns immer wieder ein schlechtes Gewissen einzureden, wissen wir. Da es sich bei den meisten dieser Personen ohnehin um Unverbesserliche handelt, müssen wir wohl oder übel akzeptieren, dass Menschen aus unserem unmittelbaren Umfeld die Gemeinde in den Dreck ziehen. Gewalt darf niemals die Lösung sein. Jeder sollte seine Meinung frei sagen dürfen, so schreibt es das Grundgesetz vor und so ist es gut. Es darf nicht sein, dass anders denkende Jugendliche, die nicht der Political Corectness unserer Politiker entsprechen, ausgegrenzt, zusammen geschlagen und verfolgt werden.
Nein, es bleibt wohl nur die Möglichkeit, sich mit Jugendlichen auseinander zu setzen und davor, so scheint es zumindest, haben die „Linken“ im Dorf Angst. Dieses ist aber ein altes „linkes“ Problem, wenn die Argumente ausgehen, wird schließlich zugeschlagen oder randaliert.
Neben nahezu jedem Stromkasten, der mit Antifaplakaten dicht geklebt wurde und diversen Farbbeschmutzungen an Geschäften und Hauswänden sowie an Gemeindeeigentum, welche unbestritten von „Linksextremen“ verübt wurden, kam es nur auf das Jahr 2007 bezogen fast täglich zu verbalen und körperlichen Übergriffen durch bekannte Antifa-Aktivisten auf Riesebyer Bürger.
Hier nur die extremen Vorfälle seit Ende März.
Zusammenfassung der Straftaten von “links“:
Am 25.3. wird das Sportheim des TSV-Rieseby Ziel des Angriffes von etwa 15 vermummten „Linken“ aus Rieseby und Eckernförde. Das Sportheim wird mit Steinen angegriffen und die „Linken“ versuchen gewaltsam in die Räumlichkeiten ein zu dringen. Die Polizei wird alarmiert, es wird Strafanzeige gestellt.
Am 25.3. wird der Motorroller eines 15jährigen Riesebyers durch 5 Antifa-Aktivisten stark beschädigt, weil sie den Besitzer der „rechten“ Szene zuordnen. Auch hier wird Strafanzeige gestellt.
Am 28.3. werden in Eckernförde zwei Riesebyer Mädchen als „Nazischlampen“ beschimpft, weil sie in Rieseby wohnen. Sie zählen zu keiner politischen Gruppe. Der Täter ist der Sohn eines Riesebyer Geistlichen und gehört der „linken“ Szene an.
Am 28.3. werden drei Riesebyer Jugendliche durch ortsbekannte Linksextremisten zum Teil schwer verletzt.
Am 2.4. werden von einem jungen Mann, den man als „Rechten“ bezeichnet, alle 4 Autoreifen zerstochen. Auf die Fahrertür wird „Nazischwein“ geschmiert.
Am 14.4. werden auf einer Hauptschule drei junge Frauen von einer Gruppe Türken als „Nazihuren“ beschimpft, weil sie in Rieseby wohnen.
Am 17.4. wird ein junger Mann auf dem Weg zur Arbeit morgens um 6.30 Uhr von zwei vermummten „Linken“ mit Schlagstöcken angegriffen. Er kann sich nur durch den Einsatz von Reizgas zur Wehr setzen.
Am 23.4. wird ein junges Paar im Zug zwischen Eckernförde und Rieseby von vier ortsbekannten Antifa-Aktivisten verbal angegriffen, die junge Frau wird angespukt.
Am 1. 5. wird die Hauswand eines „Rechten“ mit der Aufschrift „Nazischwein“ und einem Anarchiezeichen besprüht.
Am 15. 5. bekommen 8 verschiedene Menschen in Rieseby anonyme Anrufe. Der Anrufer droht mit den Worten: „Wir kriegen dich, du Nazisau!“
Am 19. 5. werden zwei Jugendliche im Bürgerpark von einer Gruppe von ca. 6 vermummten „Linken“ überfallen und mit Schlagstöcken teilweise schwer verletzt.
Am 21. 5. wird ein Riesebyer auf dem Bahnhofsgelände in Eckernförde von zwei „Linken“ gejagt und beschimpft. Er kann den Schlägern nur knapp entkommen.
Am 27. 5. werden zwei Riesebyer in der Eckernförder Innenstadt als „Nazischweine“ bepöbelt und mit Füßen getreten.
Am 12.6. lauern 3 Eckernförder Antifa-Aktivisten einem Riesebyer auf dem Weg zur Arbeit auf. Die Angreifer schlagen ihn mit Schlagstöcken zusammen und besprühen ihn mit CS-Gas. Der junge Mann muss 10 Tage krankgeschrieben werden.
Am 22.6. werden wieder zwei Mädchen in Eckernförde bedroht, weil sie aus Rieseby kommen.
Am 28.6. werden zwei Autoreifen von einem „Rechten“ in der Dorfstraße zerstochen.
Am 5.7. wird ein Riesebyer am Bahnhof zusammen geschlagen, weil er einen Pullover trägt, den die „linken“ Schläger offensichtlich der „rechten“ Szene zuordnen.
Am 15.7. werden die Autoreifen eines „Rechten“ in der Rapstedter Straße zerstochen
Am 24.7. bekommen drei Riesebyer Drohanrufe, weil man sie zu den „Rechten“ zählt. Die Anrufer drohen damit, sie umzubringen.
Am 26.7. fährt ein Auto mit dem Kennzeichen KÜN-TC-48 durch Rieseby. Der Beifahrer fotografiert alle Jugendlichen, die er der „rechten“ Szene zuordnet.
Am 2.8. wird ein Mädchen von einem ortsbekannten „Linken“ bespuckt und beleidigt, weil ihr Freund ein „Rechter“ ist.
Am 14.8. kommt es zu einem peinlichen Übergriff von zwei Riesebyer Antifa-Aktivisten auf einen jungen Mann am Riesebyer Bahnhof. Was die „Linken“ nicht wissen: Der Russlanddeutsche ist Kampfsportler!
Am 25.8. kommt es im Zuge der Veranstaltung „beach them back“ zu verschiedenen Übergriffen von „Linken“ auf Riesebyer Bürger. Menschen werden bepöbelt, weil sie nicht auf einem Zettel unterschreiben wollen, auf dem ein NPD-Verbot gefordert wird.
Auf gleicher Veranstaltung sind wieder einmal die Aktivisten Indinger, Behring und Schipper zu sehen, die sich vom „schwarzen Block“ nicht distanzieren, sondern mit ihm gemeinsame Sache machen.
Am 28.8. ziehen nachts Aktivisten der Riesebyer und Eckernförder Antifa durch die Straßen der Gemeinde und plakatieren Gewalt verherrlichende Plakate überwiegend an das Gemeinde- und Bahneigentum. Ein erwachsener Riesebyer, der die „Linken“ dabei sieht und anspricht wird als „Nazischwein“ beschimpft.
Am 1.9. findet eine Demonstration in Rieseby statt. Fast 400 vermummte „Linke“ marschieren durch den Ort. Zusätzlich begleiten etwa 100 Personen aus dem linksalternativen Spektrum die Demo. Leider setzt die Polizei, welche mit „nur“ 60 Beamten und einer Polizeihundstaffel bei einer Eskalation völlig überfordert gewesen wäre, das in Deutschland geltende Vermummungsverbot nicht durch. Einige „Rechte“ sitzen in einem Imbiss und essen, als plötzlich autonome „Linke“ versuchen in den Imbiss ein zu dringen um die „Rechten“ zu attackieren. Die Polizei muss massiv eingreifen. Während der Demonstration werden verschiedene Medienvertreter vom NDR durch Antifa-Aktivisten verbal und körperlich angegriffen.
Gemeindeeigentum wird durch Aktivisten aus dem Umfeld der bekannten Riesebyer „Linken“ beschädigt und beschmutzt.
Bei den etwa 30 Riesebyern, die tatsächlich nur unter den Demonstranten waren, sind selbstverständlich wieder einmal die Familien Indinger, Behring und Schipper zu sehen. Das Megafon nimmt an diesem Tag auch gern Sebastian Piening in die Hand. Wieder einmal zeigten diese Personen, dass sie sich von kriminellen „Linken“ nicht distanzieren, sondern in einer Reihe mit ihnen marschieren. Vergleichbar wäre dieses mit einer Demonstration der CDU gegen „linke“ Gewalt, auf der 400 vermummte Skinheads mitmarschieren würden. Wir können uns nicht vorstellen, dass der Bürgermeister Kempe mit der örtlichen CDU im Gleichschritt mitgehen würde.
Als der Großteil der „Linken“ Rieseby mit dem Zug in Richtung Hamburg, Flensburg, Eutin usw. verlässt, kommt es am Bahnhof Bordesholm zu einem schweren Übergriff der vorher in Rieseby aufmarschierten „Linken“ auf jugendliche Dorfbewohner und einen Schaffner der Deutschen Bahn. Ein Jugendlicher wird schwer verletzt.
In diesem Fall ermittelt nun der Staatsschutz.
Am 2.9. wird ein 16jähriger Riesebyer lebensgefährlich angegriffen. Der Fahrer eines weißen Transporters mit dem Kennzeichen KÜN-TC-48 überholte den Rollerfahrer und parkte sein Auto in Höhe Patermeß. Der bekannte Linksextremist verließ sein Auto und versuchte den Jugendlichen vom Roller zu reißen. Nur durch ein riskantes Ausweichmanöver kann der junge Mann einem Unglück mit schweren Folgen entgehen.
Am 6.9. werden mehrere Mädchen einen Tag nach der NDR Berichterstattung von einer 20köpfigen Gruppe junger Türken beleidigt und angegriffen, weil sie aus Rieseby kommen. Ein Mädchen wird mit einem Messer bedroht.
Am 6.9. steht eine Gruppe von Antifa-Aktivisten vor der alten Post in Rieseby. Jugendliche und Erwachsene, die vom Bahnhof kommend die Stelle passieren, werden fotografiert. Diese Tatsache allein stellt einen Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild dar, da es sich um keine öffentliche Veranstaltung gehandelt hat.
Die „Linken“ bepöbeln Passanten und beschmutzen Gemeindeeigentum.
Dieser Kalender lässt sich bis Dezember 2007 fortführen.
… …. RIESEBYMEDIA wird weiter berichten!
Die Geister die ich rief, werde ich nun nicht mehr los!
Hoffentlich entwickelt sich das Thema nicht als NEVER ENDING STORRY
und die Riesebyer können bald wieder ohne Schuldgefühle sagen,
dass sie in Rieseby wohnen und sich hier wohl fühlen.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Indinger sollte ihren Hut nehmen, wählen wird sie wohl nur noch eine absolute Minderheit. Die SPD wäre gut beraten, sich von Indinger und ihren Sympathisanten aus dem Antifa-Umfeld zu distanzieren und ihr einen Austritt aus der SPD nahe zu legen.
Das Kultusministerium sollte über eine Entlassung der Lehrerin Behring aus dem Lehramt nachdenken, da es nicht sein darf, dass eine Lehrerin, die offen kundig Kontakte zu einer extremistischen Gruppe pflegt, unsere Kinder unterrichtet.
Herr Jacobsen hat die Schule verlassen und sich selbst einen „glänzenden“ Abgang beschert.
Der Riesebyer selbst sollte langsam Farbe bekennen und den Initiatoren dieser ganzen Aktionen sagen, dass man ihre Meinung nicht teilt!
Auch wenn es ruhig geworden zu sein scheint, momentan bauen SPD und Grüne scheinbar auf Zurückhaltung, da im Mai 2008 die Kommunalwahl ansteht. Seniorenbeirat sowie Jugendbeirat werden schon einmal mit Alt-SPDlern oder Nachwuchslinken besetzt. In der Oktoberausgabe des lokalen „Schleiblättchens“ bekamen Indinger und Co. allerdings etwas starken Gegenwind. Mehrere couragierte Bürger sagten ihnen öffentlich die Meinung, diese Haltung ist sehr lobenswert und zeigt, dass sich die Riesebyer keineswegs alles gefallen lassen. In einschlägig bekannten Medien regt sich die LINKE zwar auf, dass ihre Aktivisten öffentlich mit Namen genannt werden, wir hingegen können es nur befürworten, dass die Verantwortlichen beim Namen genannt werden, wogegen auch rechtlich gar nichts spricht. Herr Jacobsen wurde für seine couragierte Tätigkeit, die Gemeinde Rieseby in den Genuss zu bringen, sich einmal mit Mügeln vergleichen zu können, vom Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag (SHZ) zum „Mensch des Jahres“ nominiert.
Diese Tatsache zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, der Presse (der Begriff „gleichgeschaltete Medien“ wird hier absichtlich vermieden) etwas entgegen zu setzen. Das Ergebnis der Wahl des SHZ zum Menschen des Jahres ist für Bernd Jacobsen, trotz Aufrufe „linker“ Gruppierungen die Stimme für ihn abzugeben, etwas kläglich ausgefallen: Platz 4 von 6 Kandidaten, armer Berni!
KEIN MENSCH KANN SIE WISSEN
KEIN JÄGER ERSCHIESSEN
ES BLEIBET DABEI
DIE GEDANKEN SIND FREI
(in Fremdsprachen kann dieser Artikel im Larissarschen Tiergarten übersetzt werden)
V.i.S.d.P.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
EIN HOCH ... — error
...als nächstes Sachsen — RTI
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@ojeoje — Mustang
@feldbesetzi — error
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@ ojeoje usw. — nochmal Adorno
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wie immer — giessener
@kritische diskussion — KROete