Profiteur*innen rassistischer Abschiebepolitik aus der Deckung holen: Hansa Busreisen

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Wir haben in der Nacht zum 2.11. der Firma Hansa Busreisen am Hegholt 57 in Hamburg Hellbrook einen nächtlichen Besuch abgestattet. 

Es wurde laut in der Nacht, als unsere mitgebrachten Steine auf die Frontscheiben der Busse prasselten und Farbflaschen die Hausfassade trafen. Wir finden es ekelhaft, wie Hansa Busreisen mit Abschiebungen Geld verdient – und damit offensichtlich kein moralisches Problem hat bzw. noch schlimmer, dies sogar richtig findet. 
Wir lassen es nicht zu, dass Firmen klammheimlich und im Stillen von diesem Abschiebeapparat profitieren. Wir finden es richtig, sie aus der Deckung zu holen und zu sagen: „Not in our name“!! 

Wir sehen, wie die AFD mit ihren Wahlerfolgen und ihrer rassistischen Politik die anderen Parteien vor sich hertreibt. Die Heuchelei von Merz kotzt uns an. Auf der einen Seite will er gerne selber ganz viel abschieben – auf der anderen Seite warnt er vor der Gefahr durch die AfD für Deutschlands Verfassung. 
Mit dem Aufbau von „Ausreisezentren“ in nordafrikanischen Ländern und der zwielichtigen Kooperation mit den Regimen vor Ort wird der Traum der AfD vom massenhaften Abschieben durch die Koalition jedoch mittelfristig erst möglich gemacht.

Zeitgleich ertrinken weiter Menschen, die vor Krieg und Armut fliehen, im Mittelmeer. Und sie zu retten wird zur Straftat. Die zivile Seenotrettung wird immer weiter mit Repression überzogen, um deren Handeln zu erschweren und ein Aufgeben zu erzwingen. Die lybische Küstenwache organisiert massenhaft Pushbacks und scheißt dabei auf Menschenleben. In Italien und Griechenland werden Fluchthelfende und angebliche Schleuser*innen mit massiven Haftstrafen sanktioniert. Mittlerweile sind wegen Schmuggel inhaftierte Menschen die zweitgrößte Gruppe aller Gefängnisinsass*innen in Griechenland. Die Hälfte von ihnen verbüßt eine Haftstrafe von 15 Jahren bis lebenslänglich.   

Diesem unmenschlichen Treiben können wir etwas entgegensetzen. Holt die Profiteur*innen und Unterstützer*innen der rassistischen Abschiebepolitik aus der Deckung. Raus aus der Bubble! 
Bezieht Position im Sportverein, in der Schule und auf der Arbeit, ...! Zeigt geflüchteten Menschen, dass ihr für sie da seid! Geht auf sie zu und fragt nach ihren Bedürfnissen! Unterstützt unabhängige kulturelle und soziale Einrichtungen und holt sie rein ins Leben!
Kommt zur Demo „Antifa statt IMK“ am 3.12. um 19 Uhr, Rote Flora!

Einige Antirassist*innen 
     

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