Bundeswehrkarrierecenter erneut angegriffen
Letzte Nacht gab es mal wieder Besuch beim Bundeswehrkarrierecenter. Nachdem bereits einige Kommunist*innen im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz mit Hammer und Farbe vorbei geschaut haben sind wir heute Nacht erneut los gezogen um es den Genoss*innen nach zu tun.
Da die Bundeswehr wohl nicht mit erneuter nächtlicher Aktivität von Wehrpflichtverweigerern und deren Klassengeschwistern gerechnet hat, hatten wir auch diese Nacht ein leichtes Spiel. Mit Farbkugeln verschönerten wir das Gebäude und hinterließen mit Hammer und Buttersäure ein unschönes Geruchserlebnis was hoffentlich auch alle Zweifler in Zukunft aus den Hallen der Bundeswehr fernhält. Der Fisch stinkt nämlich nicht nur vom Kopf sondern im Ganzen und ein Karrierecenter welches junge Menschen in den Krieg und den Tod schicken will ist Teil eines Systems welches wir nicht nur ablehnen sondern abschaffen müssen. Auch wenn es in letzter Zeit wieder ruhig wurde um das Thema Wehrpflicht bekommen unsere Genoss*innen weiterhin Briefe sich zu äußern ob sie für diesen Staat in den Krieg ziehen werden. Mit ihnen wollen wir uns solidarisch zeigen und klar machen: Es gibt andere Möglichkeiten. München als größter Rüstungsstandort Deutschlands hat einiges an Kriegsmaschinerie zu bieten. In jeder Ecke unserer Stadt wird aufgerüstet und gebaut und um das zu finanzieren werden Gelder in Kultur und Sozialbereich gestrichen, Menschen verlieren ihre Jobs und gleichzeitig wird im Schnelldurchlauf im Münchner Umland, genauer in Hallbergmoos eine Drohnenfabrik errichtet, KNDS expandiert und auch sonst streichen Rüstungsfirmen immer höhere Gewinne ein. Wir widersetzen uns dem. Mit unserer Aktion in München wollen wir dazu aufrufen sich anzuschließen nach Köln zu fahren und auf dem Rheinmetall entwaffnen Camp im September Antimilitarismus praktisch werden zu lassen. Für den Kommunismus. Für die Revolution. Krieg dem Krieg.
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