Markierung von Rheinmetall Protection Systems in Bonn
Im Voraus zum Rheinmetall Entwaffnen Camp in Köln haben wir in der Nacht vom 16. auf den 17.08. einen Bonner Standort von Rheinmetall angegriffen.
Bei einem nächtlichen Angriff auf den Bonner Standort von Rheinmetall Protection Systems haben wir das Werkstor mit Ketten und das Schlüsselloch mit Sekundenkleber verschlossen. Außerdem haben wir das Gebäude mit roter Farbe und den Parolen „Rheinmetall Entwaffnen“ und „Krieg dem Krieg“ bedeckt.
Mitten in einem Bonner Wohngebiet entwickelt die Rheinmetall-Tochter sogenannte Hard- und Soft-Kill-Systeme, also Schutzsysteme für Soldaten und Kriegsgerät. Diese werden unter anderem auf israelischen Kriegsschiffen eingesetzt und tragen so direkt zum Genozid an der palästinensischen Bevölkerung bei.
Solche Kriegstreiber sitzen in unscheinbaren Gebäuden mitten in unseren Städten, oft sogar ohne Wissen der Nachbarn. Mit Aktionen wie dieser rücken wir die Kriegstreiber ins Rampenlicht und machen deutlich, dass sie angreifbar sind.
Konzernbosse der Rüstungskonzerne, wie Armin Papperger, sitzen in teuren Luxusvillen und streichen durch den Aufrüstungswahn immer höhere Profite ein, während wir unter der Abschaffung des Achtstundentags, den Kürzungen bei Bildung und Gesundheit, und der Streichung der sozialen Sicherheitssysteme leiden müssen. Noch dazu wird erwartet, dass wir oder unsere Kinder als Dank dafür in wenigen Jahren in einem Krieg der Herrschenden das Kanonenfutter spielen sollen. Und die gleichen Waffen, die heute in unserer Nachbarschaft produziert werden, sollen wir dann gegen andere richten, die genau wie wir für ihre Profite ins Massengrab geschickt werden.
Deshalb stellen wir uns kämpfend dem Kriegswahn entgegen. Kommt vom 1. bis 6. September zum Rheinmetall Entwaffnen Camp in Köln, um mit tausenden Antimilitarist:innen gemeinsam gegen die Hochrüstung und Militarisierung der Gesellschaft aktiv zu werden.
Krieg dem Krieg!
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