Liebig34 never rest in peace
Ein nächtlicher Ausflug ins schöne Friedrichshain
Seit ein paar Tagen ist die Fassade der geräumten Liebig34 neu verputzt und weiß gestrichen. Darin sehen wir einen symbolischen Schritt hin zur Aufwertung des Kiezes, der Homogenisierung des "Stadtbildes" und der Unsichtbarmachung von Orten des Widerstandes. Erzählungen von Selbstverwaltung und Autonomie sollen aus unserem kollektiven Gedächtnis ausradiert werden, am Dorfplatz, im Nordkiez und überall.
Auch die erneute Räumungsbedrohung der R94 reiht sich in die diese Anstrengungen zur Befriedung und Vereinheitlichung der Gesllschaft ein.
Daher haben wir uns gestern Nacht die Mühe gemacht und ein paar ästhetische Verbesserungen an der Hauswand der Liebig34 vorgenommen. Wir hoffen dass noch unzählige weitere folgen werden.
Wir rufen alle Rabauken, Taugenichtse und Großstadtpirat*innen auf, den faschistischen Traum vom pastellfarbenen Yuppiekiez platzen zu lassen. Mit allen Mitteln, in allen Farben des Widerstandes.
Der Nordkiez bleibt dreckig
Liebig34 lebt
Finger weg von der Rigaer94
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