Nächstes Offenes Treffen - Themenvorschlag: Konkrete solidarische Strukturen in Bochum aufbauen
Unser Vorschlag für den 12.06 ist:
Konkrete solidarische Strukturen in Bochum aufbauen
Beim letzten offenen Treffen haben wir darüber gesprochen, wie wir auf die steigenden Preise und wachsende Verarmung reagieren können.
Dabei sind schon konkrete, lokale Projektideen entstanden über die wir weiter sprechen wollen.
Selbstverständlich kannst du auch weitere mitbringen.
Grob soll es darum gehen in der Bochumer Innenstadt solidargemeinschaftliche Strukturen aufzubauen (erst draußen und dann später in unserem Laden). Dabei wollen wir uns abheben von bisherigen Angeboten, die Tausch oder Bedürftigkeitsprüfungen voraussetzen. Außerdem der Verwaltung des Elends der jetzigen Gesellschaft eine klare sozialrevolutionäre Perspektive entgegensetzen
Hier auch nochmal die allgemeine Ankündigung
Die Weltlage scheint aussichtslos. Das Wachstum des Faschismus ist sehr vielen bewusst.
Manche wollen aus Angst vor Veränderung, dass es noch schlimmer wird, den Status Quo um jeden Preis verteidigen. Andere suchen die Hoffnung in immer wieder auf schrecklichen Weise gescheiterten Utopien wie der Sowjetunion.
Ihre Antwort hat eines gemeinsam – sie bedeutet mehr Mach für den Staat – mehr Kontrolle, mehr Herrschaft. Immer weniger Freiheit. Am Ende wird dann nach unten getreten gegen die Beherrschten statt gegen die Institutionen der Herrschaft.
Dieser Einladung ist nicht für sie. Dieser Text ist für dich, wenn du daran zweifelst oder es ablehnst.
Freiheit, Kreativität, Selbstbestimmung und Solidarität – sie wirken im ferner – wie eine Utopie, die unerreichbar ist. Dabei sind Menschen weder von Natur aus unterdrückerisch noch ist die jetzige Art zu leben alternativlos.
Wir glauben nur, dass es nichts anderes geben kann, weil wir von Staat und Kapitalismus, von Patriarchat und Kolonialismus, von Abelismus und Anthropzentrismus¹ dazu gebracht werden dies zu verinnerlichen.
Wir wollen in Bochum einen Ort schaffen, der uns erinnert, dass Menschsein – das Leben – etwas anderes sein kann. Er soll keine Freiraum sein, sondern ein Ort der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, ein Ort des Widerstandes und ein Ort der Erinnerung daran, dass Menschsein und Leben nicht so sein müssen.
Bis wir diesen Ort haben, treffen wir uns jeden 2ten Freitag (Nächste Termine: 12.06, 10.07, 14.08 ) zum Kennlernen und Diskutieren in einem Café in der Bochum Innenstadt. Zeit: 15:30 -18.00 Uhr
Ort auf Anfrage per Mail an fannysandfanyasriseup.net oder per Signal über diesen Link.
Falls du an den Termin(en) keine Zeit habt, besteht auch die Möglichkeit was Anderes auszumachen.
Melde dich dich einfach bei uns.
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