Faschoautos in Remscheid unbrauchbar gemacht

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Zwei Autos von den Faschisten Andre Hüsgen, Claudia und Mia Bötte wurden in der Nacht vom 16.04.2026 mit einer ekelhafd nach frisch erbrochenem stinkenden Flüssigkeit unbrauchbar gemacht. Die drei sind in bei der extrem rechten Gruppierung PRO Remscheid, bzw. der AFD aktiv.

Bei dem im Hinterhof geparkten Auto von Claudia Bötte (früher PRO Wuppertal, jetzt AFD Wuppertal) und Andre Hüsgen (früher NPD) mit dem Kennzeichen RS-OH 1805 wurde eine ordentliche Ladung der ekelhafd nach frisch erbrochenem stinkenden Flüssigkeit in der Lüftung verteilt. Das auf dem Gehweg vor dem Faschohaus abgestellte Auto von Mia Bötte erhielt noch die restliche Ladung. Vorest dürften die beiden Faschoautos wohl erst mal nicht mehr zu fahren sein.

Neben den dreien wohnt Thorsten Pohl im Faschohaus in der Lange Straße 33.  Die Adresse dient auch als Kontakt für "Mia's Nagelstudio". Thorsten Pohl ist seit Jahren für die extrem rechte Gruppierung PRO Remscheid aktiv.

Extrem rechte Strukturen und Gruppen sind in der ganzen Bundesrepublik im Aufwind. Zunehmend gewinnen sie Zulauf, wähnen sich stärker und werden gewaltbereiter. Besonders im Sommer 2024 wurde das bei den Bedrohungen und Angriffen auf zahlreiche queerfeministische CSD-Veranstaltungen deutlich. Es konnte kaum ein CSD ungestört stattfinden, immer wieder versammelten sich gewaltbereite Rechte vor Ort, die die Veranstaltungen angreifen oder stören wollten. PRO Remscheid hat seit 2023 den Remscheider CSD als Angriffsziel ausgemacht. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern!

Ein vielfältiger Antifaschismus im solidarischen Zusammenspiel der Ebenen ist gerade jetzt gegen den erstarkenden Faschismus noch wichtiger. Antifaschismus ist nicht nur Bündnisarbeit, Venetzung oder Aufklärungsarbeit, sondern ein Teil ist immer auch ein offensiver und praktischer Antifaschismus. Wir sehen die Aktion als Teil der militanten Praxis gegen rechte Akteure, die AFD und AFD(-nahe) Räumlichkeiten.

Antifa bleibt Handarbeit, Solidarität mit allen Antifaschist*innen in Untergrund und Haft. Freiheit für Maja, Freiheit für Alle!

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