Ein Leuchtfeuer! Den Herrschenden den Saft abdrehen! Über den Blackout vom 3.1.2026:

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Ein Leuchtfeuer erhellt eine Kabelbrücke, um ein fossiles Kraftwerk vom Stromnetz zu trennen. Mit beachtlicher Reichweite. Wirkungsvoll und polarisierend. 
Als „Vulkangruppe : Den Herrschenden den Saft abdrehen“ wenden wir uns mit einer dritten Erklärung an euch. Wir wollen ein paar Dinge klarstellen. Wir äußern uns auch zu den bezüglich der Aktion aufgetretenen Widersprüchen.

Während die Brücke noch nicht erkaltet war, wurden von der EU bereits zwanzig neue Gaskraftwerke für Deutschland bewilligt.
Das ist der verheerende Normalzustand, der sich zum dauerhaften Ausnahmezustand entwickelt.
Wir können nicht warten. Bald könnte jeder Widerstand aussichtslos sein.
Wir handeln in Notwehr! Die Zerstörung der Erde mit ihrer Artenvielfalt muss gestoppt werden. Das Leiden ist jetzt schon unvorstellbar.
Wir handeln auch, weil Widerstand ein Lebenselixier ist, angesichts der aussichtslos erscheinenden globalen Katastrophen. 

Die Aktion vom 3.1.2026 wird wahrscheinlich erst in ein paar Jahren in seiner politischen Bedeutung erkannt und ihren Platz im Repertoire notwendiger Interventionen finden. Noch herrscht einige Verunsicherung hinsichtlich der politischen Einordnung und der praktischen Schlussfolgerungen. Wir wünschen uns jetzt (!) eine Debatte dazu. Wir wünschen uns, dass eine traditionelle, auf den Erhalt des Status-Quo bedachte Linke, sich endlich den fundamentalen Problemen unserer Zeit stellt.
Ob von dieser noch eine Bedrohung für die Tech-Faschisten und deren autoritäre Träume ausgehen wird, halten wir für fraglich. 
Viele Linke sind mittlerweile so stark in die hegemoniale imperiale Lebensweise eingewebt, dass weder politisch noch sozial der eigene Status erkannt und hinterfragt wird. Alternativen können so weder gedacht, vermittelt noch erkämpft werden. 

Auch wir kennen keinen geraden Weg in eine von aller „Herr“schaft befreite Gesellschaft. Wir wissen aber, dass es einer mit vielen Abzweigungen, Irrtümern, Niederlagen und Schmerzen ist. Und vielleicht gibt es auch Momente des Glücks, der Hoffnung und der Zuversicht. Ganz sicher ist, wir wollen und können ihn nicht alleine beschreiten. Deshalb wenden wir uns an euch, die ihr die Offenheit und Bereitschaft nach grundsätzlicher Veränderung habt.

Widerstand bspw. der Vulkangruppen gegen totalitären Machtanspruch und den Umbruch von Herrschaftsformen hat immer wieder Neuland beschritten. Deshalb ist zum jetzigen Zeitpunkt eine abschließende Bewertung und Einordnung des Blackouts vom 3.1.2026 von unserer Seite nicht möglich. Wir lernen noch und immer wieder.

Wir wissen, viele haben nicht verstanden, warum wir einen solchen Angriff auf die Stromwirtschaft und die fossile Struktur gemacht haben. Viele verstehen nicht, was an einer smarten Stadt so schlimm sein soll. Und viele glauben, dass Technik das ökologische System retten wird. Viele glauben, man müsse nur die ideologischen Konzepte auswechseln oder die politischen Führer, dann könnte es vielleicht wieder gut werden; und dass der Fortschritt doch etwas Positives sei. Viele fragen, wie kann man nur so bescheuert sein, die Menschen vom Strom zu trennen -  wo es doch  als das Selbstverständlichste der Welt scheint, immer und überall Strom für die unsinnigsten Sachen zu haben. 

Warum also eine Aktion gegen die fossile Engergiewirtschaft, die in der Folge zu einem großen Blackout vorwiegend in den Vierteln der Reichsten dieser Stadt führte?

Zwei Beispiele.
KI-Betrieb funktioniert nur durch ressourcenverschlingende Rechenzentren. Ki-Boom, neue Rechenzentren, explodierender Stromverbrauch bedingen einander. Der Energiehunger von Rechenzentren für KI-Anwendungen und andere Digitalisierungsprojekte wird sich in Europa bis zum Jahr 2030 fast verdreifachen. Wo die Unmenge des benötigten Stroms herkommen soll, wird für Tech-Konzerne und Gesellschaften zu einem zunehmenden Problem. Und weil das öffentliche Netz diesen Hunger nicht mehr befriedigen kann, werden in den USA gleich neben den Rechenzentren Gaskraftwerke gebaut. Schon heute gibt es Kriege um die Ressourcen zur Stromerzeugung. Die Erde wird ausgebeutet, vergewaltigt und verzehrt, um die Gier nach Energie bedienen zu können. 
Diese Ausbeutung war schon immer kapitalistischer, patriarchaler und kolonialer Herrschaft immanent, sprengt aber jetzt mit der digitalen „Revolution“ jede Vorstellungskraft, was Dimension und Dynamik angeht.
Noch während des Blackouts im Berliner Südwesten winkt die EU zwanzig neue Gaskraftwerke allein für Deutschland durch. Der Hauptlieferant für das benötigte Fracking-Gas ist die USA. 
Die Klimastabilität geht dabei drauf. Ist uns das erst egal, wenn aus dem Hahn kein Wasser kommt, wenn das Grundwasser versiegt, die Alten in den Heimen wie die Fliegen sterben, weil es zu heiß ist, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht oder wenn der Sturm unser Dach abgedeckt hat?
Und das alles für eine KI und ihre autoritären Herren, die uns in einer Weise bedrohen, wie die Welt es noch nicht gesehen hat. 
Auch die Zusammenhänge zwischen der Aktion vom 3.1. und der allgegenwärtigen und rapide um sich greifende technologischen Überwachung und Beherrschung von Menschen sind nicht schwer zu verstehen.
Stromnetz Berlin artikuliert die Absicht, viel Strom für die Zukunft bereit zu stellen, weil Berlin eine Modellstadt einer smarten City werden soll. Woher kommt der Strom für die Smart-City-Scheiße? Hat uns wer um Zustimmung gefragt? Was hat das mit zerstörerischen Verhältnissen zu tun? Wer profitiert davon? Wofür brauchen wir noch mehr Strom? Was hat das mit Klimakatastrophe zu tun? Alles ist offensichtlich. 

Es hilft kein Wegschauen. Es hilft auch nicht, diese Zustände und eine düstere Zukunft zu beklagen.  Und keine noch so gute Analyse hilft uns, wenn wir nicht bereit sind zu handeln. 

Was braucht es noch, um nachzuvollziehen, dass wir radikal an den Verhältnissen rütteln müssen? Die Abschaltung von Tesla war für uns und viele Anti-Faschist:innen und Klima-gerechtigkeitsaktivist:innen Mut-machend. Hier hatte eine Vulkangruppe tatsächlich in die Verhältnisse eingegriffen. Viele fanden das gut, obwohl auch Haushalte vom Stromnetz getrennt wurden. Der wirtschaftsschädigende Aspekt über mehrere hundert Millionen Euro wurde lachend begrüßt. Natürlich kann eine Aktion alleine den Wahn des technologischen Fortschritts und die ihm immanente Zerstörungskraft nicht stoppen. Aber sie kann eine notwendige radikale Infragestellung darstellen und gleichzeitig materiell substanziell eingreifen. Ist das angesichts des Zustands der Welt nicht notwendig? 
Vielleicht ist diese letzte Frage ketzerisch: Ist eine traditionelle Linke dermaßen staatsgläubig geworden, dass sie herrschende Narrative nicht hinterfragt? Wie kann es sein, dass der medialen und staatlichen Reduzierung des vermögendsten Bezirks Berlins auf ein Altenheim und einen Wohnblock armer Leute, wider besseren Wissens, vorbehaltlos gefolgt wird?

Wir werden uns einige Hardfacts der Aktion heranholen und stellen damit den Reflex in Frage, der die Aktion als Eigentor beurteilt. Im Gegenteil: wir stellen fest, dass die Aktion ein Volltreffer war.  Aus der Wirtschaft kam ein Aufschrei; der Anschlag träfe das Rückgrat der Wirtschaft und den Technologiestandort. 
Die Widersprüche, die durch die Auswirkungen unserer Aktion entstanden sind, verleugnen wir nicht und setzen uns mit ihnen auseinander. Sie diskreditieren die Aktion aber nicht. Überhaupt nicht.

Inhalt:

       1. Hardfacts
       
       2. Eigentor - Echt jetzt?? Der Notstand ist jetzt – Noch zu warten wäre Wahnsinn!

       3. Arbeiter, die Vulkane wollen euch eure Villen in Zehlendorf wegnehmen. 
       Völker, hört die Signale.
       
       4. Eine Million Euro oder eine Millionen Gründe für Widerstand! 
       
Grundsätzliches:

Die Zukunft zwingt uns und alle, die nicht zynisch geworden sind, in allen gesellschaftlichen Sektoren, in allen Ländern dieser Erde und mit allen politisch und moralisch vertretbaren Möglichkeiten nach Wegen zu suchen, Herrschaft und der Zerstörung von Leben ein grundsätzliches Ende zu bereiten. Dies ist und bleibt Ausgangspunkt!

Unser Beitrag vom 3.1.2026 war ein Angriff auf die fossile Energiewirtschaft, eine Kampfansage an die „Smartifizierung“ der Städte und eine Sabotage des totalitären Angriffs auf unser aller Leben durch die neuen Technologien. Wir stehen zu den Auswirkungen des Feuers unter der Kabelbrücke.
Der totale Blackout in den reichsten Bezirken dieser Stadt war nicht unser  Ziel. Aber bei näherer Betrachtung ein zu begrüßender Effekt, den wir in diesem Beitrag noch einmal politisch aufbereiten und ausdrücklich verteidigen! Wir können uns nicht nur die Reichen nicht mehr leisten, sondern wir sabotieren auch eine imperiale Lebensweise, die auf Kosten anderer organisiert ist und uns selbst auch zu (un-)gewollten Kompliz:innen macht. Während in anderen Regionen der Welt viele Menschen um ihr Überleben kämpfen, haben sich die Reichen im Berliner Südwesten auf ein weiteres Jahr gefreut, in dem sie von der weltweiten Verarmung und Ausbeutung profitieren. 
Unser militanter Neujahrsgruß traf mehrheitlich nicht die Falschen.
Diese Aktion hat auch zu Widersprüchen geführt. Wir tragen die Verantwortung für die Auswirkungen auf das Leben von etwa 100.000 Menschen. Und übernehmen sie selbstbewusst.

Wir sind uns sicher, dass wir in wenigen Jahren anders auf die Aktion zurückschauen werden. Dann werden die Machbarkeit und die Notwendigkeit solcher Aktionen in den Vordergrund rücken, weil zunehmend offensichtlich werden wird, welche politische Perspektive in der Sabotage des zerstörerischen Fortschritts liegt. Gleichzeitig wird unsere Aktion mitsamt ihren Widersprüche in den Erfahrungsschatz der Sabotage von kritischer Infrastruktur eingehen. Alle, auch wir, lernen daraus. Zu der Aktion gegen die fossile Energiewirtschaft stehen wir nach wie vor. Und wir bleiben bei der Prämisse, dass kein Menschenleben durch unsere Aktionen gefährdet werden darf.

Über die Verunsicherung 

Die Linke, im allgemeinen gesprochen, erschrickt immer, wenn es einen offensiven Schritt des Angriffes gibt, der sich nicht aus einem reaktiven Opferstatuts her legitimiert. Auf eine Ungerechtigkeit militant zu reagieren fällt Linken leichter, als selbstbestimmt Zeitpunkt und Form einer offensiven Handlung in die Tat umzusetzen. Auch halten bei Aktionen ähnlich der unseren viele Aktivist:innen die Luft an, weil sie nicht mit der Tragweite offensiver Aktionen umzugehen wissen. Zum Anderen sorgte die Medienhetze für große Verunsicherung. Wir hätten den Tod von Menschen bewusst im Kauf genommen - dabei lag das Versagen auf Seiten eines Stromanbieters. Die Menschen in den Heimen wurden von einer Regierung und einer Wirtschaftspolitik instrumentalisiert, die tagtäglich Menschenleben verhöhnt, verächtlich macht und gegen Arme hetzt. Eingeschüchtert von den Bildern frierender Menschen, die für propagandistische Zwecke ins Feld geführt wurden, verdrängten viele Linken, dass der Stromausfall eigentlich einen Standort mehrheitlich Superprivilegierter, Reicher und Mächtiger getroffen hatte.

Jene, die glauben wir hätten der Klimabewegung oder der Linken einen „Bärendienst“ erwiesen, überzeugen uns nicht. Denn einige jener, die diese Vorwürfe an uns richten, stehen nicht auf der gleichen Seite der Barrikade wie wir. Sie haben bezahlte Stellen in Parteiapparaten und NGOs oder agieren aus Gründen taktischer Machtpolitik. Wer von ihnen ist gewillt, grundsätzlich andere Verhältnisse herbeiführen? 
 
Uns interessiert die Vielzahl der Menschen, die unsere Motivation und Argumentation verstehen wollen. Uns interessieren die Menschen, die an der Klimapolitik, an dem Rechtsruck, an der Ungerechtigkeit, die sie täglich identifizieren können, verzweifeln aber Fragezeichen zu gängigen Methoden von Demonstrationen, Petitionen, Wahlen etc. haben; die sich aber auch unsicher sind, ob Sabotage ein richtiges Mittel zur Veränderung ist. Uns interessieren die Menschen, die in Parteien, in NGOs abhängen, die aber berechtigte Zweifel an der Wirksamkeit ihrer Arbeit haben. Uns interessieren die Menschen, die sich gefreut haben, dass der Südwesten als eine „Bonzenhochburg“ mal sein Fett abbekam. Uns interessieren die Menschen, die sich mit uns gerne auf Augenhöhe streiten würden, ohne uns zu denunzieren und die unsere Beweggründe ernst nehmen. Uns interessieren andere militante Gruppen und was sie aus der Aktion für sich mitnehmen werden. Uns interessieren die Menschen, die den Blackout von Tesla begrüßten aber verunsichert sind, was die Aktion gegen das Gaskraftwerk am Teltowkanal betrifft.

Für uns endet eine Aktion nicht mit der Tat!

Da unsere Aktion zu Widersprüchen führte, und das tut eigentlich jede größere militante Intervention, übernehmen wir Verantwortung, um jene Herzen und Köpfe der Menschen zu erreichen, die uns wichtig sind. Auch im Nachgang. Doch in einem Land, in dem die Distanzierung von der militanten Aktion seit Jahrzehnten zum guten Ton vieler Linker gehört, müssen wir genauer hinschauen. 
Widersprüche tauchen im Kontext von Widerstand ständig auf, denn es gibt immer Kräfte, die gegen die militanten Interventionen agieren, oder ein taktischen Verhältnis dazu haben. Und eine widerspruchsfreie Aktion, die im günstigsten Fall für sich selbst spricht, ist eher die Ausnahme und nicht sehr realistisch. Selbst die Aktion einer Vulkangruppe, die Tesla erfolgreich und mit sehr viel Zustimmung in der Bevölkerung in den Blackout schickte, war nicht widerspruchsfrei. Um die 5000 Haushalte waren kurzzeitig vom Netz getrennt und auch hier agierte der geübte Propagandaapparat in der gewohnten Weise und schrie „Terror“. Auch hier wurden Krankenhäuser und Pflegeheime gegen die Vulkanaktivitäten angeführt. Nur wurden die Widersprüche von der Öffentlichkeit und vieler Linker hier eher nachgeordnet betrachtet, weil die Freude über die tote Gigafactory überwog. Und eine soziale Bewegung rund um „Tesla den Hahn abdrehen“ war in großer Anzahl nicht bereit sich zu distanzieren. Auch bei der Aktion gegen Tesla in Grünheide traf es Leute, die nicht Ziel der Aktion waren. Viele aber reagierten sehr gelassen oder sogar zustimmend, obwohl ihr Eisfach tropfte.
In unserem Fall liegen einige Rahmenbedingungen schwieriger.  Etwa 45.000 Haushalte wurden zu Eisfächern.

Fehlende oder faktische Zustimmung alleine sagt nichts darüber aus, ob die Aktion nun „richtig“ oder „falsch“ ist. Wahrscheinlich konnte die Vulkangruppe die Tesla abschaltete, auch die soziale Zustimmung oder Ablehnung zur Aktion nur bedingt kalkulieren. Auch sie griffen mit Statements in die Debatte ein, um Distanzierungen und den Vorwurf des Terrorismus politisch zu parieren. Wer jetzt die Aktion gegen Tesla (gut) gegen die Aktion gegen das Gaskraftwerk (schlecht) ausspielt, verbaut sich und der Bewegung einen geweiteten Horizont auf kontinuierliche, praktische und wirkungsvolle Interventionen und Sabotageformen.

Es geht nicht darum Robinhoodaktionen zu machen, die gefällig sind und der traditionellen Linken in den Kram passen, sondern den ganzen Laden der Ausbeutung, Zerstörung und der Kriege zum Erliegen zu bringen. Dazu braucht es natürlich eine Analyse, worauf die Ausbeutung, Zerstörung und die Kriege beruhen und wo die Hebel sind, Herrschaft ohne Hintertürchen aus den Angeln hebeln zu können. Das geht natürlich nicht allein durch Sabotage. Es braucht eine globale soziale Revolution und es braucht die Entschlossenheit zur Organisierung - aus der heraus die Kontinuität direkter Interventionen möglich ist.

Aus den Kämpfen und den daraus erwachsenen Widersprüchen sollte eine Bewegung grundsätzlich lernen. Und damit offensiv, solidarisch und ehrlich zugleich umgehen. Und nicht eingeschüchtert von der Propaganda zurückweichen. Als wir am 3.1. die Kabel unter der Kabelbrücke am Teltowkanal in Brand setzten, setzen wir mehr in Bewegung, als wir damals selber vermuteten. Jede Aktion ist aus unserer Sicht in ihrer Wirkung anders. Punkt. 

Die Hardfacts. 
Pssst. Darüber besser schweigen. Still jetzt.

Es wurde über die frierenden Menschen in den Senior:innenresidenzen geredet, die Krankenwagen, die Betroffene verlegen mussten. Geredet wurde über zusammengebrochene, elektronisch gesteuerte Fernwärmesysteme, die von uns nicht angegriffen wurden. Warum haben die kein autarkes System? Geschrieben wurde über einen Anschlag, der Menschenleben angreift, anstatt zu fragen, warum das Stromnetz nicht redundant ausgelegt ist. 

Schauen wir auf die verschwiegenen Fakten: 

Um die 90 ausgeschaltete Handymasten auf einen Schlag. Kein Funk. Kein Internet. 
Um die 2200 Gewerbe ohne Strom. In den reichen Vierteln zum Beispiel: Immobilenunternehmen, Rechtsanwaltskanzleien der Vermögenden, Delikatessenläden, Juweliere, Boutiquen reicher Damen, Cafes für die gehobene Schicht, Start ups, die sich die teuren Mieten leisten. Lebensmittelläden, deren Angebote und Preise sich vom Rest der Stadt abheben.
Ausgeschaltet auch die Auslandsvertretungen, Botschaften, Botschaftsresidenzen und Konsulate, als verlängerter Arm der Eliten ihres jeweiligen Landes.
Lahmgelegt die Rückzugsorte der Lobbyist:innen in der Hauptstadt. Ohne Empfang musste sich die Elite aus dem Südwesten verdrücken. Lasst euch das Bonbon mal auf der Zunge zergehen. Mehrere Zehntausende Superprivilegierte, Reiche und deren Personal, deren Leibwächter, Sekretär:innen, Nannis mussten das Weite suchen. Kein Friseur, kein Beautyshop. Kein Klavierunterricht für die Sprösslinge, die mal den Dreck erben werden, den Papa und Mama anhäufen. Ausgeschaltet jede Möglichkeit vom Homeoffice die Börsenkurse zu checken. Ausgeschaltet der Handel mit CO² Zertifikaten oder Aktien. Keine Rhein-Metall-Aktien zu kaufen. Kein Tictoc, mit dem die Kids auf den superteuren Smartphones rumspielen und ihre Lateinnachhilfe skippen können. Kein Tracking von gar nichts. Ausgeschaltet alle Elektroladestationen für E-Autos und ausgeschaltet jedes Bezahlsystem. Lahmgelegt das teure E-Bike. Ausgeschaltet die Möglichkeit das Handy aufzuladen, zu telefonieren. Ausgeschaltet die Tankstellen. Ausgeschaltet die S-Bahnen, deren Trafohäuser über das Kraftwerk versorgt wurden. Kein Flug, mal eben schnell zu buchen und gleich zu bezahlen. Ausgeschaltet Rathäuser und staatliche Verwaltungsstellen. Ausgeschaltet auch sämtliche Polizeistationen und deren digitales Funknetz. Nur die Notversorgung läuft noch, wenn überhaupt. Ausgeschaltet auch Sicherheitsfirmen, Bodyguards von Promis, Managern, Bankern, Politiker:innen. Ausgeschaltet die Institutionen zivil-militärischer Strukturen, die vor uns verborgen sind. Davon gibt es einige. Ausgeschaltet die Orte der Geheimdienste und militärischer Verbündeter, die wir hinter manchen Mauern nur erahnen können. Ausgeschaltet Straßenbeleuchtung und Ampeln. Keine einzige Kamera mehr auf Sendung. Auch keine Verkehrkamera. 
Tausende Villen ausgeschaltet. Ausgeschaltet die privaten beheizten Swimmingpools und Tennishallen. Ausgeschaltet jegliches Sicherheitssystem und die Schießanlagen im Keller. Ausgeschaltet die Luxusrestaurants. Das elektrische Rolltor verschlossen. Der Wagen, der nicht aus der Tiefgarage kommt.

Angezählt ein Bürgermeister. Getroffen ein Gaskraftwerk mit einer Giffey, die Berlin als Modellprojekt einer smarten Stadt betreibt. Getroffen ist reibungslose Nutzung fossiler Energie. Getroffen eine „Energiewende“, die den CO² Ausstoß auch für die Zukunft in Kauf nimmt. Getroffen auch ein technologisches Sicherheitsversprechen, das nicht eingelöst werden kann.  Angekratzt der Wachstumswahn und das Versprechen auf selbstverständlichen „Wohlstand“. Bloßgestellt sind die Menschenjäger im Bundesinnenministerium. Ins Schwimmen geraten: Stromnetz Berlin als lahme Ente auf dem Teltowkanal, weil es keine Resillienz vorweisen kann. Totalschaden für den Technologiestandort Berlin und für die Zukunftspläne. Kann die Stadt EXPO und Olympia? Volltreffer: Imageschaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Imageschaden für die EXPO und Olympiade in Berlin. Der Technologiestandort unattraktiv. 
Ohne Zukunft: Der Fortschritt der Zerstörung und eine imperiale Lebensweise. 

Pssst. Darüber besser schweigen. Still jetzt. Das könnte sonst die Fragen in die richtige Richtung lenken, ob wir den ganzen Scheiß nicht einfach ausschalten können. Und ausschalten sollten.

Eigentor - Echt jetzt??
Der Notstand ist jetzt – Noch zu warten wäre Wahnsinn!

„Wachstum, Wachstum, Wachstum. Das ist die Schicksalsfrage der Nation“, so der Rechtsextremist Jens Spahn am 16.1.2026. Das ist Parole und unhinterfragte Ideologie. Unverblümte Propaganda für die Zerstörung der Erde zum Wohl einer Nation. Das könnte auch China in anderen Worten, ebenso nationalistisch und ideologisch aufgeladen, so formulieren. Auch die USA mit ihrer „Make Amerika great again“ Ideologie nimmt sich da nichts.

Die Klimabewegung ist leider global gescheitert. Wie werden die Herrschenden jetzt gezwungen, den Kurs zu ändern? Jetzt ist der Zeitpunkt, auch mit den Mitteln der Sabotage, jedes fossile Kraftwerk vom Netz zu nehmen. Widerstand gegen die fossile Energiewirtschaft, gegen die Smartifizierung der Städte und des Landes ist richtig. Stromnetz Berlin artikulierte (siehe erste Erklärung 4.1. https://knack.news/14715 ) explizit den Anspruch auf ein smartes Berlin als Modellstadt. Wie soll ein Bruch mit dieser Entwicklung stattfinden? Das müsste diskutiert werden. Wie kann ein Bruch mit der imperialen Lebensweise stattfinden? Wie autoritäre Überwachung und Manipulation der Gesellschaft durch Tech-Konzerne, Tech-Faschisten und staatliche Akteure unterbinden? Wir reklamieren für uns das Recht und die Pflicht zu einem umfassenden Widerstand im Rahmen politisch vertretbarer moralischer Prinzipien, die die Achtung von Menschenleben unbedingt einschließen.

Dass der Ansatz der Sabotage ein radikaler ist, ist uns klar. Aber die Mittel der Sabotage, die seit Jahren gegen den technologischen Angriff politisch wirkungsvoll etabliert wurden, trennen uns nicht von anderen Initiativen. Wir sind nur einer der militanten Arme der verschiedenen Bewegungen.
Widerstand gegen den Ausbau der Stromnetze (hier unter dem Deckmantel der „Energiewende“) gibt es überall auf der Erde, weil die Ideologie des Fortschritts und die kapitalistischen Voraussetzungen weltweit wirken.
Nur mit „grenzenlos“ zur Verfügung stehender Energie kann der technologische Angriff durchgeführt werden. In diesem Wettstreit befinden sich die verschiedensten Herrschaftssysteme weltweit. Es ist ein Kampf um Vorherrschaft inmitten der laufenden Krisen und Zusammenbrüche, es ist ein Kampf um die Dominanz ideologisch unterschiedlicher Ansätze und Herrschaftsformen. Ein Herrschaftsmodell ökonomisch so folgenreich und zerstörerisch wie jedes andere auf der Erde. Denn allen ist gemein, Wachstum, Wachstum, Wachstum. 
Deswegen kennt unser Kampf dagegen auch keine Grenzen. Er ist nicht nur regional. Wir reihen uns mit unserer Aktion in die vielen globalen Kämpfe ein und werden ein Teil von ihnen. Vielerorts gibt es Sabotage an Infrastruktur, die im Dienst herrschender Interessen steht, weil Menschen begriffen haben, dass diese ein Netz der Zerstörung darstellt. 
Wir sind mit unserem Denken und Handeln nicht allein. An vielen Orten wird über die Richtigkeit und Wirksamkeit von Sabotage gestritten. Das ist gut und wichtig. Soziale Strukturen, die solche Erfahrungen diskutieren und hier und andernorts aufgreifen, weiterentwickeln und Echos geben, das braucht es. Die Vulkane sind nur ein Echo dieser Kämpfe unter vielen in vielen Teilen der Welt, die einem Geist des Widerstands entsprechen. Ökonomisches Wachstum zu sabotieren, liegt auf dem Weg, eine menschenwürdigere Welt zu erkämpfen. Wir sagen da nichts Neues. 
Die Globalisierung neuer Kämpfe gegen Wachstum, imperiale Lebensweise und den technologischen Angriff läuft wirkungsvoll über viele Stränge. Die Sabotage der Vulkane gegen wichtige Infrastruktur ist nur ein Strang. Wir verstehen uns als Teil einer global existierenden Widerstandsbewegung. Sie mag schwach sein. Aber sie ist unsere einzige Hoffnung.

War unsere Aktion nun ein Eigentor? Anmaßend?
Wir entgegnen: Was bringt ein Vulkan in Bewegung und welche Bewegungen erzeugt er?
Wir sind weder politisch noch technisch gescheitert. 

Politisch und „technisch“ betrachtet:
Gescheitert ist Stromnetz Berlin, das 45.000 Haushalte nicht mehr beliefern konnte. Gescheitert ist ein Senat, dessen Bürgermeister Tennis spielt, während andere in ihren Wohnungen sitzen und frieren. Blöd gelaufen für die Umfragewerte. Gescheitert sind Parteien wie die Linke (oder die Grünen), die vom Klimaschutz reden und sich von einer militanten Aktion distanzieren müssen, weil sie nur noch in der Logik zukünftiger parlamentarischer Regierungsmacht handeln können und ohne Antworten auf den kommenden Kollaps und die Verwerfungen sind. Gescheitert ist das Versprechen, dass „Wachstum, Wachstum, Wachstum“ ein guter Weg sei, während die Welt im Kampf um die Ressourcen und den Folgen des Klimakollaps im Chaos versinkt. Gescheitert ist eine Propaganda, die ernsthaft glaubt, Aktionen, wie die unsere verhindern zu können.
Gescheitert sind die Reichen in ihren Villenvierteln, weil sie glaubten, sie könnten ungeschoren so weitermachen wie bisher.

Technisch gescheitert wären wir, wenn es keine Folgen gegeben hätte. Wenn die Kabel durchgebrannt wären, das Kraftwerk aber weiter geliefert hätte. Es hat aber nicht geliefert.
Es hat zwar, entgegen unserer Annahme, mutmaßlich keinen Strom teuer zu den tagesüblichen Preisen an der Strombörse zugekauft, um den Südwesten nach einem Blackout zu beliefern (um nicht vertragsbrüchig zu werden). Doch deren Netz ist noch so aufgebaut wie vor dem Mauerfall. Es ist ein Relikt aus dem letzten Jahrtausend, wie die politische Klasse, die Stromnetz jetzt führt.
Es kam zum Blackout, aber auch zu einem hohen Schaden für die Energieindustrie. Über die gesamten Kosten wird auffallend geschwiegen. Der Schaden dürfte gewaltig gewesen sein und irgendwo zwischen einem zweistelligen hohen bis dreistelligen Millionenbetrag gelegen haben. 
Doch die Medien wurden auffallend mit den Einzelschicksalen von Menschen gefüttert, so dass jede Aufmerksamkeit für die politische, strukturelle und finanzielle Wirkung überdeckt wurde. Einzig der Frage, warum ein Vulkan einen solchen strukturellen Schaden mit diesen Auswirkungen anrichten kann, wurde nachgegangen. 

Für uns war immer klar, wir werden das Kraftwerk nicht direkt ausschalten. Es ging um das Kappen der Lieferung. Es ging immer darum, das Gaskraftwerk vom Stromnetz zu trennen. 

Wir waren davon ausgegangen, dass der Strom in kurzer Zeit durch einen redundanten Netz-Strang (teurer Zukauf zum Nachteil von Stromnetz Berlin) wieder geliefert wird. Das war eine Fehleinschätzung. Die Fähigkeiten von Stromnetz, die auf Profit und nicht Energiesicherheit ausgerichtet sind, reichten dafür nicht aus.
Die Sommertage wären aus Rücksichtnahme auf einige mittellose Bevölkerungsgruppen und Senior:innenheime, aus heutiger Sicht der elegantere Weg zur Durchführung der Aktion gewesen. Mit den flächendeckenden Auswirkungen, die vor einem armen und einem reichen Haushalt nicht unterscheiden, kamen auch Menschen zu Schaden, denen wir Wärme, bezahlbare Lebensumstände und Respekt wünschen. Diese Menschen zu treffen, war nicht unser Ziel. Dahingehend haben wir uns entschuldigt, mehr konnten wir als klandestine Gruppe nicht tun. Zusätzlich haben wir uns bedankt bei den Menschen, die in Selbstorganisierung aktiv wurden und anderen Bedürftigen zur Seite standen. 
Eine zweifache Absicherung bei Krankenhäusern, Pflegestationen und lebenswichtigen Einrichtungen ist Pflicht und zwingend vorgesehen. Ein funktionierendes autarkes System zur Stromerzeugung (z.B. Generatoren) für lebensnotwendige Versorgungseinrichtungen ist in Deutschland Vorschrift und wird regelmäßig überprüft. Es liegt in der Verantwortung der direkten Aktion, die Auswirkungen einschätzen zu können und dabei Abwägungen zu treffen. Das sollte nicht dazu verleiten, unnötig darauf zu spekulieren, denn eine jede Aktion dieser Größenordnung birgt immer auch ein Risiko, dass nicht alles bis ins letzte kalkulier- und planbar ist. Die auf Redundanz ausgerichteten Einrichtungen mit lebenswichtiger Versorgung waren für uns eine Voraussetzung, das Gaskraftwerk überhaupt vom Netz zu trennen. 
Nachweislich waren die lebensnotwendigen Einrichtungen und Institutionen, wie zuvor recherchiert, stabil aufgestellt. 
Das betraf darüber hinaus auch lebensnotwendiges Gerät im privaten Bereich, sodass dieses bei Stromausfall für mindestens sechs Stunden auf Batterieversorgung umgeschaltet wurde. Ohne diese Kenntnis wäre die Aktion von uns nicht verantwortet worden.  
Es war für die Betroffenen, bzw. für das Pflegepersonal, ausreichend Zeit gegeben, für dieses Problem eine Lösung zu finden.

Heute können wir mit zeitlicher Distanz zurückblicken und die Instrumentalisierung z.B. vieler Heimbewohner:innen belegen. Dass den Regierenden die Menschen eigentlich egal sind, das hat der Tennisprofi Wegner als Bürgermeister der Stadt eindrucksvoll dokumentiert. Das ist kein Ausrutscher auf dem Tennisplatz, sondern der Arroganz der Macht geschuldet. Mit der gleichen Kaltschnäutzigkeit lassen deren Parteien Menschen nach Afghanistan abschieben oder nehmen die bedrohten in Pakistan festsitzenden Menschen nicht auf, deren Fähigkeiten sie zuvor im Krieg gegen die Taliban ausgebeutet haben. Die gleichen Parteien lassen Menschen an den Grenzen sterben, kürzen das Bürgergeld und unterstellen Arbeitslosen Faulheit, greifen die Gesundheitsvorsorge an und wollten die Leistungen für Zahnbehandlungen auf die arbeitende Bevölkerung abwälzen. Aus ihrem Mund kommen nur Lügen und Verachtung, verpackt in Worthülsen, strategische Sätze und offenkundige Hetze gegen jene, die dem Wachstumswahn im Wege stehen. 
Warum hören wir ihnen noch zu und lassen uns von deren Geschrei beeindrucken, wenn ihr Klientel nicht mehr in die Villen kommt?

Die Notunterkünfte waren auffallend leer. Weil zum einen die Reichen in die Hotels umzogen und auf Diskretion, sprich Verheimlichung ihres Reichtums setzten, gab es keine Dokus über sie.  Dokumentiert wurden das Leben jener, die geeigneter waren, Munition gegen die Aktion zu liefern. Das Jammern über die kalte Villa wäre überdies nicht gut angekommen. 
Anderen Menschen zeigten angesichts des Stromausfalls Solidarität und Empathie. Die sozialen Netze in der Stadt funktionierten für viele Betroffene des Stromausfalls. 

Lechts oder Rinks? 

Die offensichtliche und beabsichtigte Instrumentalisierung frierender Menschen sollte den politischen Volltreffer verschleiern. Und sie wurde bereitwillig aufgegriffen. Das Narrativ der „armen Opfer“ im Südwesten wurde bewusst gesetzt und fand seine emotionale Zustimmung bei Lechts wie Rinks. Damit ließ sich alles machen. Reiche? Doch nicht im Südwesten. Die Bilder waren mächtig. Wer die Macht über die Bilder hat, bestimmt den Diskurs. Das war schon immer so. 
Wir hatten dem in diesem Fall wenig entgegenzusetzen, zumal wir mit diesem Ausmaß des Blackouts nicht gerechnet hatten und uns selbst einen Überblick über die mediale Instrumentalisierung von Betroffenen und den realen Problemen, die durch den Blackout ausgelöst wurden, verschaffen mussten. Das kann man für naiv halten. Doch Aktionen mit einer großen öffentlichen Wirkung durchlaufen eigene Dynamiken und erfordern im Prozess schnelle Einschätzungen, die so schnell nicht immer zu haben sind. Die Wirkung bis ins Kleinste ist in der Regel nicht vorher absehbar, darum endet eine militante Intervention nicht mit der Sabotage als solche. Ihre Wirkung entsteht auch im folgenden Diskurs – und in der Inspiration, die sie im besten Fall bietet. Doch einmal mehr zeigte sich, wie unkritisch und erstaunlich schnell viele Linke sich vor den Karren spannen ließen. Darüber brauchen wir eine Auseinandersetzung..
Auch die Rhetorik vom Terrorismusvorwurf, die vielen Fakeschreiben auf Plattformen wie de.indymedia.org, vorgeblich in unserem Namen, die Lügen von der ersten Toten, die wir auf dem Gewissen hätten, die unterstellte Nähe zu russischen Geheimdiensten, sind das Repertoire aus dem Waffenschrank der psychologischen Kriegsführung, um die soziale Wirkung und konstruktive Auseinandersetzungen einzugrenzen, Desorientierung zu verbreiten, Diskussionen zu beeinflussen und Ansätze militanter Intervention gegen die Verursacher der laufenden Zerstörung grundsätzlich zu delegitimieren.

Und deshalb weisen wir immer wieder darauf hin – Im Südwesten Berlins leben überproportional viele Reiche. Reiche, die auf Kosten anderer Menschen leben. Ihnen gegenüber haben wir uns nicht zu verantworten. Im Gegenteil, hier traf es die Richtigen. 

Im Bereich unserer Verantwortung lag, in der Erklärung nicht ausreichend auf den Blackout eingegangen zu sein und Vorschläge zum Umgang damit unterbreitet zu haben. Im Verantwortungsbereich öffentlicher Gruppen lag es, nicht sofort in die wenigen Wohnblocks zu fahren, wo gegen Ende des Monats kein Geld mehr da ist, und mit Essen oder warmen Getränken oder anderen Angeboten präsent zu sein. Das konnten wir angesichts des Repressionsdrucks nicht selber tun.

Für einen angemessen Umgang bedarf es einer organisierten Struktur und politischer Diskussionen im Vorfeld. Und dann müssen auch noch die Kapazitäten da sein und schnelle Kommunikationen funktionieren. Als politische Bewegung müssten wir Ressourcen schaffen, um eine solidarische Versorgung von Hilfsbedürftigen mit zu unterstützen, bzw. anzubieten.  Das hätten wir vorher mitbedenken sollen. 
Im gemeinsamen Bereich der Verantwortung öffentlicher und nichtöffentlicher Gruppen liegt es, in der Offensive zu bleiben, wenn die Aktion zu dynamischen Entwicklungen führt, die Fragen aufwirft. Wir beanspruchen als Vulkangruppe, in die Gesellschaft hinein zu wirken. Wir sagen nicht das dies einfach sei. In unserem Fall war es eine große Herausforderung mit den komplexen unterschiedlichen Ebenen und unerwarteten Umständen einen verantwortlichen Umgang zu finden. Als wir erkennen mussten, dass das Stromnetz entgegen unser Analyse keine Redundanz für den Berliner Südwesten vorsah, haben wir uns bekanntlich bei den pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen und den mittellosen Menschen entschuldigt, die wir nicht treffen wollten. Den Villenbesitzern gönnen wir weiterhin diesen militanten Neujahrsgruß.
Aber wir konnten in der Erklärung ein Dilemma nicht auflösen. Dass ein gewaltiger medialer Apparat sofort in Bewegung kam und Bilder setzte, die die Realität verzerrten, ist nicht neu. Aber die Unverfrorenheit, den Südwesten (wir reden bei dem Bezirk Steglitz-Zehendorf insbesondere von den Vierteln Wannsee, Nikolassee und Zehlendorf), wie eingangs beschrieben, zu einem einzigen frierenden Pflegeheim zu machen, als gäbe es nichts anderes, verfehlte sein Wirkung nicht. Dass eine Traditionslinke bis hin zu radikalen Gruppen sich von diesem medialen Angriff beeindrucken und verunsichern ließ, machte es nicht einfacher. 
Zu glauben, aufgrund dieses Dilemmas den Kampf auf Gesten und symbolische Aktionen runterzufahren und pressegefälligen Aktionismus zu simulieren, steht angesichts des beschriebenen Abgrunds, in den die Menschheit gerade blickt, nicht zur Diskussion. Zur Diskussion steht, wie wir wirkungsvoll intervenieren und die Härten, die wir dadurch anderen zumuten, kommunizieren und vermitteln wollen, und dafür grade zu stehen. Das wir nicht dafür umarmt werden, wenn wir diese Härten verteidigen, ist ein Umstand mit dem wir leben müssen und den wir zu akzeptieren haben.   Denn Widerstand gegen die himmelschreienden globalen ungerechten Verhältnisse greift natürlich ein und an.
Und in diesem Fall haben wir es, ohne es darauf angelegt zu haben, überproportional vielen Reichen den Start ins neue Jahr versaut. In diesen lahmgelegten Viertel sitzen bis auf die Ausnahmen ein großer Teil derer, die mitverantwortlich sind, für die Misere, die sie tagtäglich produzieren. „Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten“ und das haben sie zu spüren bekommen. Genau genommen haben wir den militanten Ansatz der „Vulkangruppe Friede den Hütten…“ zum ersten Mai 2025 nochmal Ausdruck verliehen und eine ihrer Forderung: „Reiche enteignen – Besitz abschaffen“ für vier Tage eingelöst. Sie hatten in einem mehrheitlich von Reichen bewohnten Viertel ein Trafohaus angesteckt.

Völker, hört die Signale.
Arbeiter, die Vulkane wollen euch eure Villen in Zehlendorf wegnehmen.

Das Jahr fängt schlecht an in den Berliner Arbeiterbezirken.
Am 1.3. 2026 gehen in Zehlendorf und Wannsee die Lichter aus. Die Ärmsten der Armen müssen in ihren engen Behausungen zusammenrücken und frieren trotzdem. Sie können sich keine Hotels leisten und warten mehr als vier Tage auf Strom. Der Aldi hat geschlossen und auch der Späti hat zu. Nichts zu trinken und kein Handyempfang, um sich eine Pizza per App zu bestellen.
Währenddessen holen die Millionäre in den wohlhabenden Viertel in Neukölln, Marzahn, Lichtenberg und Wedding den Champagner aus dem wohltemperierten Keller und stoßen auf den Stromausfall im Berliner Südwesten an. Endlich mal die Richtigen, denkt sich der ein oder andere Villenbesitzer in Marzahn oder Neukölln. Die Dubaischokolade schmecken doppelt so gut, wenn man weiß, der Pöbel leidet in seiner engen Bude am Schlachtensee. 

Das „Neues Deutschland“ (ND) kombiniert messerscharf; „Anschlag in Berlin: Nützliche Idioten der herrschenden Klasse“. 
Und dann: „Geschulten Marxisten ist es ein Leichtes, diese Rabulistik als einen Wiedergänger einer historischen Irrlehre zu erkennen. Es handelt sich um eine besonders destruktive Variante des Anarchismus, die unserer Bewegung für die Befreiung des Menschen seit mehr als 150 Jahren wie ein Klotz am Bein hängt. Die Entwicklung der Produktivkräfte wird hier nicht als notwendige Dialektik erkannt, sondern als neue Form der Unterdrückung verteufelt. Statt die ungleiche Verteilung der Früchte dieser Produktion zu kritisieren und die Planwirtschaft als einzige Möglichkeit einer rationalen Allokation der bestehenden Ressourcen zu propagieren, um die Klimakatastrophe aufzuhalten, versteift man sich auf eine Grundkritik der Moderne und romantisiert geradezu esoterisch anmutend die Natur. Maskiert unter linker Rhetorik wird eine zutiefst konservative, ja reaktionäre Ideologie präsentiert, die die Menschheit zu ihren primitiven Wurzeln statt zum Fortschritt führen will.“
Und weiter heißt es: 
„Während die Bonzen in Zehlendorf genügend Kleingeld übrig haben, um sich während des Stromausfalls in Hotels einzuquartieren, muss die Arbeiterklasse in bitterkalten Wohnungen ausharren. Was wir Kommunisten wollen, ist das Gegenteil von dem, was die Vulkangruppen in Wort und Tat umsetzen. Der Sozialismus wird Ordnung in die Verhältnisse bringen, kein Chaos.“

Keine noch so seelenlose KI hätte es besser ausdrücken können, als der „geschulte Marxist“ im Kommentar des „Neuen Deutschland“. Das es eher der kommunistische „Wiedergänger“ ist, der jeder Bewegung wie ein Klotz am Bein hängt, hat in dem Hirn des Parteisoldaten keinen Platz. Jede kommunistische Machteroberung führte in eine ordentlich geführte Diktatur mit den notwendigen Säuberungen und erfolgreicher Planwirtschaft. Die erfolgreichsten Planwirtschaftsmodelle waren unter Stalin die Zwangskollektivierung mit Millionen Toten und der große Sprung von Mao Zedung mit Millionen Opfern. 

Aber die Konkurrenz schläft nicht. „Nützlicher Blackout“ titelt wiederum die „Junge Welt“: „Ob es die »Vulkangruppe« nun wirklich gibt, ob sie von einzelnen V-Leuten durchsetzt ist oder komplett von einem Dienst gesteuert wird, ist aber im Grunde nebensächlich.“
Glaubt der Schreiber den hirnverbrannten Blödsinn, fragen wir uns? Als wäre es nebensächlich, ob militante Gruppen durchsetzt sind von Geheimdiensten oder nicht. Der Schreiberling vermag sich nicht vorzustellen, dass autarke, militante Gruppen organisiert sind und Zeitpunkt, Inhalt und Ziel von politischen Aktionen ohne jede autoritäre Führung selbst bestimmen, sehr zum Ärgernis der Geheimdienste. Nachdem „die Vulkangruppe“ als politisch eigenständige Kraft inexistent gemacht wird, kommt man schnell zur Sache: „Der Anlass zum Angriff auf alles, was sich links nennt, ist da.“ Denn nur darum geht es, einen Anlass zu fingieren. Und der Grund ist auch schnell gefunden: „Der Verdacht liegt nahe, dass hier propagandistisch ein Großangriff auf Kriegsgegner vorbereitet wird. Wer Krieg gegen einen äußeren Feind führen will, muss zuerst die »Heimatfront« im Griff haben. Dass am 5. Dezember im ganzen Land 50.000 Jugendliche quasi unter kommunistischer Führung gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht demonstrierten, dürfte die Herrschenden beunruhigt haben.“ 
Die Vulkangruppen sind für diesen Pseudokommunisten folglich nur eine Inszenierung mit der die „kommunistische Führung“ zur Strecke gebracht werden soll. In den Arbeiterbezirken im kalten Südwesten Berlins dürfte diese Information wahrscheinlich wie eine Bombe eingeschlagen haben. Wir hören deren Gelächter bis in unser Versteck.

Und was macht die parlamentarische Linke? 
Die Partei „Die Linke“ distanziert sich von der Vulkangruppe und klärt die Bevölkerung auf: „Das sind keine Linken.“ Heidi Reichinnek findet zwar die Parole „Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten“ schick, und verteidigt die Parole im „Spiegel“, als hätte ihre Partei diese erfunden und nicht von der Bewegung geklaut. Reichinneks Meinung ist Parteimeinung: „Für mich ist der Anschlag nicht links. Linkssein heißt, sich für eine Gesellschaft einzusetzen, die für alle gerecht ist. Deswegen hat es nichts mit Linkssein zu tun, wenn man Menschen mitten im Winter den Strom abkappt.“ Damit wäre eigentlich alles gesagt. Mit solchen Aussagen könnte dann die Partei künftig auch die Innensenator:in stellen.

Vulkane passen nicht in die Welt staatsgläubiger Kommunist:innen oder linker Parlamentarier:innen -  das ist auch gut so. Wir wollen nicht das Gleiche. Dem Fortschrittswahn entkommen auch sie nicht. Sie schlagen die Übernahme der Produktionsmittel durch die Ausgebeuteten vor, die als Horizont der Befreiung gilt. Die Feststellung, dass das Produktionssystem in der Logik der Verwertung, Ausbeutung, und dem Wachstumswahn angelegt ist und an sich der Freiheit ( und im weitesten Sinne dem Leben und der Natur) schadet, führt natürlich zu unbequemen und gefährlichen Fragestellungen: ein Abgrund dem sich viele nicht zu stellen bereit sind.
Und ob wir im Kampf gegen die (Tech-)Faschist:innen noch auf der gleichen Seite stehen, muss sich erweisen. Wir trauen den autoritären Konzepten und ihren Protagonist:innen nicht. Wir lernen aus der Geschichte und unseren Kämpfen.

Eine Million Euro oder eine Millionen Gründe für Widerstand! 

Wer sind die Terrorist:innen. Jene die die Zerstörung der Lebensgrundlage und Ausbeutung von Mensch, Tier und Erde stoppen wollen, oder jene, die sich daran eine goldene Klobrille verdienen? 

Wundert uns, warum der bekannte Rechtsextremist Dobrindt 1 Millionen Euro Kopfgeld ausgesetzt hat? Alleine, dass seit 15 Jahren keine Ermittlungserfolge gegen die Vulkane zu verzeichnen sind, ist schon Grund genug für die Behörden, Menschen für den Verrat zu kaufen. 
Denn die Fähigkeit von Vulkanen und anderen Gruppen bisher unentdeckt zu bleiben, wird für weitere Organisierungsdebatten wichtiger, je mehr sich faschistische Verhältnisse  verfestigen. 
Auch die politischen Impulse, die von den Aktionen gesetzt werden, machen den Regierenden zunehmend Sorge. Die Aktivitäten, die zum Teil eine (internationale) Zustimmung erfahren, entziehen sich ihrer Kontrolle und einer Berechenbarkeit. Die Aktion in Grünheide auf das Tesla-Werk und somit auch gegen den Tech-Faschisten, welche die größte E-Auto Fabrik eine Woche lang ins Blackout schickte, erfuhr einen großen Zuspruch. Und in zeitlicher Nähe zueinander wird plötzlich der riesige Technologiepark in Adlershof lahmgelegt. Das waren dort keine harmlosen Firmen, die plötzlich keine Saft mehr hatten.
Die Aktionen gegen Infrastruktur der Herrschenden transportieren mittlerweile auch die Kontur eines risikobeladenen Investitionsklimas in Deutschland in die Welt. Wer hier investieren will, will das ohne große Aufmerksamkeit. Und ohne finanzielles Risiko. Und ohne das Risiko angegriffen zu werden.
Die militanten Aktionen stören stärker, als sie eingestehen. Sie treffen finanziell und ramponieren das Image Berlins, Brandenburgs, Deutschlands wirkungsvoll. Es ist die Wirtschaft, die die Fäden zieht. Ob nun in einer Diktatur oder Demokratie investiert wird, ist dem Kapital und den Kapitalanlegern erstmal egal. Stimmen die wirtschaftlichen Voraussetzungen, zählt alleine der Gewinn. Es ist kein Problem, wenn eine Gesellschaft und fundamentale Widersprüche mundtod gemacht werden oder wenn sich eine Opposition in demokratischen Gremien verschleißt und ein bisschen rummeckert. Wenn aber Tesla, der Technologiepark Adlershof oder die Reichen im Südwesten nichts zu lachen haben, sieht das anders aus. Wenn die Stromversorgung nicht gewährleistet ist, der Zugang zu der Infrastruktur unsicher wird, wenn nichts stabil ist, sucht man sich vielleicht andere Investitionsorte. Wenn dann die Schäden in die viele Hundert Millionen Euro gehen, dann kann man schwarze Zahlen nicht garantieren. Und vor allem, kommt da noch mehr? 

Unsere Aktion hat einen weiteren Widerspruch sichtbar gemacht, über den wenig geredet wird. Dem Tennisprofi Wegner nehmen die Reichen nicht übel, dass er Tennis spielt, sondern dass er sie nicht schützen konnte.
Dass er den Schaden für den Standort Deutschland nicht erkannt hat, spricht gegen ihn als verlässliche Marionette der Wirtschaft. Hier ist nicht nur Berlin oder Brandenburg in Verruf geraten. Sondern Deutschland als sicherer Technologie- und Wirtschaftsstandort, in dem sich planen und investieren lässt. Und weil es so schön war, noch einmal: Der Blackout hat in ein Wespennest gestochen. Die Aufregung ist groß. Überwiegend Promis, Reiche, Bankiers, Manager:innen, Industrielle, Botschafter:innen, Immohaie, Politiker:innen und andere hatten ein kurzes aber echtes Problem. In diesen Vierteln konzentriert sich Geld, Macht und Einfluss. Aus diesen Vierteln melden die Botschafter:innen in ihre Heimatländer den Totalausfall. Dieser Schaden ist mehr als nur ein Imageschaden. Er ist real, spürbar und greifbar und hat Teile der herrschenden Elite ins Mark getroffen. Da tobt der Berliner Bär. Jeder aus dem Haufen der Reichen kennt wen, der als Millionär ein Problem mit seiner verödeten Villa hatte.
Vordergründig hielten die Getroffenen auffallend das Maul, sieht man von ein paar Promis oder die „Frau von Lindner“ ab. Aber hinter den Kulissen brodelt es. Der Druck auf die Politik und die Ermittler ist riesig.

Die eigene Verletzlichkeit war es, die den Aufschrei (Terror, Menschenleben gefährden, keine Linken etc.) so laut machte, den wir im Nachgang gehört haben. Sie wussten, dieser Anschlag hat ihnen als herrschende Klasse gegolten. Sie, die Eliten haben geschwiegen und sich in die Hotels für über 200,- und mehr die Nacht zurückgezogen und sich Bad und Balkon dazu gemietet. Für sie ist Geld kein Problem im Gegensatz zu den Armen, die sie verhöhnen und täglich erniedrigen. Aber dass sie aus ihren Villen getrieben werden, dass sie nicht wissen, ob wer einbricht, dass andere plötzlich über ihr Leben mitentschieden haben, das sind sie nicht gewohnt. Ihre Villa war von einem Tag auf den anderen für sie „nutzlos“ geworden und versprach weder Rückzug, Reproduktion, Arbeitsatmosphäre noch Sicherheit. Sie besaßen zwar eine Villa, aber sie war ohne Sinn für vier lange Tage. Diese Lektion ist nicht zu unterschätzen. Einige haben sich in ihren Villen selbst eingebunkert, aus Angst vor dem Mob, der alles leerräumt. Welche:r Arbeiter:innen der Nacht haben nicht überlegt, wo hier die Chance zu ergreifen ist. In manch einer Villa war dann tatsächlich nicht mehr alles an seinem Platz. Deshalb patrouillierte die Bundespolizei. Plötzlich steht die  Bundeswehr an der Kreuzung und verteilt Tee. Ein Alptraum für die Reichen, die gewohnt sind, sich immer rechtzeitig aus dem Staub zu machen, wenn es eng wird. Und plötzlich präsentiert ihnen jemand zu ihrer Überraschung schon mal eine kleine Rechnung für ihre mörderische Lebensweise. Das sind sie nicht gewohnt. Das ist ihnen unerträglich. Sie haben für ein paar Tage etwas Macht und Kontrolle verloren.

Wie ein Mafiaboss haut Dobrindt eine Million auf den Tisch und sagt leise: fangt sie mir, um jeden Preis. Eine Millionen ist auch eine Beruhigungspille an die, die man zu schützen versucht.  Einerseits. 
Andererseits: man kann heutzutage ja alles kaufen (Grönland im Sonderangebot). So hofft man nun darauf, einen Vulkan einfach und billig erstehen zu können. 

Man setzt darauf, unsere Würde und Selbstachtung mit einer lächerlichen Million kaufen und korrumpieren zu können. Wir lehnen die Geldverhältnisse grundsätzlich ab. Eine Million bedeutet uns nichts. Uns bedeutet es, wem über die Runden zu helfen, wenn es an Geld mangelt. Oder uns helfen zu lassen, wenn wir knapp bei Kasse sind. Wir wollen eine andere Welt, in der niemand mehr in der Lage ist, wen anderes zu kaufen, zu schmieren, oder zu korrumpieren. 
Sie können sich ihre Million sonst wo hinstecken. Wir vertrauen auf den Weg, den wir in Bezug auf eine andere Welt versuchen, zu gehen. Wir vertrauen auf ein Umfeld, das uns schützt. 
Wir vertrauen den Menschen, die ahnen, was wir tun. Wir danken euch allen ohne Unterschied.

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten
Smart City Berlin sabotieren
Technologiestandorten weltweit den Saft abdrehen  
Das Ende der imperialen Lebensweise einleiten
Für ein Recht auf ein analoges Leben – Sabotiert die Tech-Faschisten!
Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit
Den Raubbau an der Erde stoppen
Freiheit für alle Antifas, Klimaaktivist:innen und all die anderen Widerspenstigen

„Vulkangruppe : Den Herrschenden den Saft abdrehen“

Erste Erklärung 4.1. https://knack.news/14715
Zweite Erklärung: https://knack.news/14834

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