Denn die Flammen werden immer Nahrung finden

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In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober kam es an mehreren Orten zu verschiedenen Aktionen. Unsere Aktion ist als Antwort auf die fortschreitenden aggressiven Angriffe auf Antifaschist*innen zu verstehen. In dieser Zeit, braucht es eine erstarkende linke Bewegung, die als demokratische Kraft voran geht und Faschos sowie reaktionären Kräften etwas entgegensetzt. Denn der deutsche Staat wird alles daran setzen, die Handlungsfähigkeit antifaschistischer Initiativen und der Zivilgesellschaft komplett zu begraben. Es wird Angst geschürt und versucht Menschen von den Straßen fern zu halten. Es zeigt sich immer deutlicher, dass dieser Staat nicht gewillt ist, wirkliche demokratische Prozesse zuzulassen. Das werden wir nicht unwidersprochen geschehen lassen!

 

 

Immer klarer ist erkennbar wie faschistische Tendenzen in Staat und Polizei sich häufen, während die Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung weiter voran schreitet. Jegliche demokratische Grundsätze werden übergangen, wenn es so gelingt Antifa’s in Ungarn foltern zu lassen oder politisch Verfolgte abzuschieben. Während deutsche Bullen wieder Schießen und die Bundeswehr bald zwangsrekrutiert, werden Menschen die für eine freie Gesellschaft einstehen, mit allen Mitteln attackiert. Die steigende Zahl an Femiziden und Angriffe auf Frauen und Queers sind ein weiteres Beispiel für eine Verrohung der Gesellschaft, der wir uns alle widersetzen müssen. Die steigenden Lebensmittelpreise und der Abbau von Sozialleistungen sind keine notwendigen Konsequenzen von Krisen, sondern Ausdruck der Gleichgültigkeit des Staates gegenüber dem Prekariat und der Arbeiter*innen-Klasse. Im Angesicht globaler Krisen wird versucht, den Status der Reichen und Mächtigen zu sichern, sich abzuschotten und jegliche gesellschaftliche Einflussnahme von Unten zu verhindern. Immer mehr Menschen können sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten, während der Staat aufrüstet und Waffendeals schließt mit Staaten, die wiederum Menschen unterdrücken. Anstatt gemeinsam in Freiheit zu leben, ist die Losung der Mächtigen schon immer Kapital und Krieg. Statt für all jene einzustehen, die wieder auf offener Straße von Neonazis attackiert werden, wird mit Unternehmen und Aktiengesellschaften verhandelt über den Erhalt des Reichtums einiger weniger.

 

Wir werden da nicht mit machen! Es gibt keinen Grund unsere Gesundheit für die Menschen die uns täglich ausbeuten und unterdrücken ins Feld zu werfen. Stattdessen werden wir Kämpfen für eine freie Gesellschaft und die Gleichberechtigung aller Menschen.

 

 

Denn die Flammen werden immer Nahrung finden, so lange Menschen im Kampf um Frieden und Freiheit hungern müssen. Der Funken unserer Hoffnung wird nicht vergehen und all jenen Kraft schenken, die sich gegen Unterdrücker und Faschisten stellen!

 

 

anonym
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