Dominanzstreben im Hinterhof. Was wollen die USA in Lateinamerika?
<div class="field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden"><div class="field-items"><div class="field-item even"><p>Im Januar dieses Jahres entführte das US-Militär den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro. Dessen Nachfolgerin Delcy Rodríguez ordnet sich seitdem politisch und wirtschaftlich den US-Interessen unter. Doch geht es nicht nur um Venezuela und seine Rohstoffe. Donald Trump droht auch anderen Ländern der Region, mischt sich in Wahlkämpfe ein und setzt dabei auf eine enge Kooperation mit ihm wohlgesinnten Regierungen. Als Imperium mit schwindender Hegemonie wollen die USA die gesamte Region in die klassische Hinterhofrolle zurückdrängen und externe Mächte wie China verdrängen. Kurzfristig scheint dies aufzugehen. Doch wird diese Dominanzpolitik notgedrungen Widerstand erzeugen.</p><p>Tobias Lambert ist Autor und Journalist. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Lateinamerika. 2024 erschien sein Buch „Gescheiterte Utopie? Venezuela ein Jahrzehnt nach Hugo Chávez“. Im August 2026 folgte im Mandelbaum Verlag „Zurück in den Hinterhof. Die USA und Lateinamerika“.</p></div></div></div>