BVV Pankow: Kundgebung gegen die Nazitrainings in Weissensee

Event Datum: 
Mittwoch, September 2, 2026 - 17:00
Stadt/Region: 
Seit 2020 trainieren in einer öffentlichen Sporthalle auf dem Sportkomplex Rennbahnstraße Neonazis Kampfsport. Von AfD, über „Die Heimat“ (Ex-NPD), „Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ), „Dritter Weg“ und „Identitäre Bewegung“, waren schon alle möglichen Neonazis daran beteiligt. Der Bezirk Pankow stellt dem Verein “TSC Preussen 1997” weiterhin diese Halle zur Verfügung, obwohl dort Angriffe auf politische Gegner*innen geübt werden.

Aufgrund antifaschistischer Proteste forderte die Bezirksverordnetenversammlung Pankow vor genau zwei Jahren ein Ende der Trainings. Daraufhin musste der Verein 2024 immerhin einige Neonazis rausschmeißen. Doch die Trainings gingen weiter - weiterhin unter Beteiligung ranghoher Neonazis der Berliner Szene.
Der (noch) zuständige Bezirksstadtrat Pasternack (CDU) sieht kein Problem: Das Bezirksamt wisse nichts von den Trainings und ohnehin sei ein Ausschluss aus Gesinnungsgründen nicht zulässig. Demnächst wird über die Verlängerung des Nutzungsvertrags mit dem „TSC Preussen 1997“ entschieden. Um das zu verhindern, wird am 2.9. erneut ein Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung Pankow eingebracht. Deswegen kommt zur Kundgebung und macht klar: keine Sporthallen für Neonazis! Stoppt die öffentliche Förderung für rechte Gewalttäter!

Mittwoch, 2. September, 17 Uhr
BVV Pankow: Kundgebung gegen die Nazitrainings in Weissensee

Auf dem Gelände des Bezirksamt Pankow
Fröbelstraße 17, 10405 Berlin, Haus 7
S-Bahn Prenzlauer Allee / Tram-M2 Fröbelstraße

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