„Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe am 7.Juli 2026

Event Datum: 
Dienstag, Juli 7, 2026 - 19:00
Am Dienstag, den 7.Juli.2026 von 19-20 Uhr wird es folgende Beiträge geben: Demo in Gedenken an Ferhat Mayouf am 23.Juli Antifa-Aktivistin Lina ist wegen Verweigerung der Aussage am 29.Juni wieder inhaftiert worden HH Bericht von der Zeugenvorladung gegen Wolfgang

Zu den Beiträgen

Demo in Gedenken an Ferhat Mayouf  am 23.07.26

Ferhat wurde wegen eines belanglosen Diebstahlsvorwurfs  in Berlin festgenommen. Weil er keinen sicheren Aufenthalt hatte, kam er in U-Haft. Dort wurde er 23 Stunden am Tag in seiner Zelle eingesperrt. Seine Hilferufe nach medizinischer und psychologischer Versorgung wurden ignoriert. Stattdessen erfuhr er Demütigungen und Gewalt. Am Abend des 23.07. 20 brach in seiner Zelle ein Feuer aus und er starb an den Folgen einer Rauchvergiftung 

Anläßssich seines 6 Todestag findet in Berlin am 23.7. eine Demo um 18 Uhr statt, die an der U-Bahn Turmstr. beginnen wird.

Ebenso wird es  eine Veranstaltung am 13. Juli in der Berliner  Lunte(Weisestr. 53,  ab 18 Uhr geben:

Interviewt wird dazu ein Aktivist

 

Antifa-Aktivistin Lina  ist  wegen Aussageverweigerung wieder inhaftiert worden

Das Landgericht Dresden hat  gegen sie  am 29.Juni eine Haftstrafe von  sechs Monaten angeordnet, nachdem sie sich geweigert hatte, im zweiten „Antifa Ost“-Prozess auszusagen. 

Bei der Verkündung der Entscheidung erklärte Lina ., dass sie diese Haft, sollte sie „der Druck sein, den sie ausüben wollen, dann werde ich ihn ertragen“, was von ihren im Gerichtssaal Anwesenden mit Applaus begrüßt wurde.

Im ersten „Antifa Ost -Verfahren“ war sie zu 5 Jahren und 3 Monaten Knast verurteilt worden.

Dazu ein Gespräch mit einem Prozessbeobachter.

 

HH Bericht von der  zweiten Zeugenvorladung gegen Wolfgang

Bereits am 10.Dezember 2025 hatte er eine Vorladung in demselben  Hamburger Polizeirevier in Billstedt . Die Zeugenvorladung wurde forciert über die Generalbundesanwaltschaft (GBA) wegen Volker Staub und „Mord“ und er musste ein Ordnungsgeld von 1000,00€ zahlen!

Begründet wird das durch die Richterin Zeller beim Bundesgerichtshof auch durch seine offensive Öffentlichkeitsarbeit: Berichte auf indymedia oder bei Radio Flora aus Hannover

Die Fragen am 23.Juni waren fast dieselben wie beim ersten Mal:

Es ging dabei um eine Wohngemeinschaft 1978 in Hamburg, in der Volker und Wolfgang gelebt haben sollen: Wie waren da die persönlichen und politische Verhältnisse untereinander? Wie habe sie sich kennengelernt?

Auch dieses Mal verweigerte Wolfgang im Beisein seines Anwalts die Aussage!

Parallel fand eine Kundgebung mit Beiträgen und Musik statt, die auch im Polizeirevier zu hören waren..

Diese war eine von zirka 60 Vorladungen zu diesem Komplex.  die nicht nur zu Abschreckung dienen sollen, sondern die Klassenjustiz blickt nicht durch und begreift nicht, warum hier und weltweit der Widerstand gegen dieses mörderisches  System immer wieder der Kopt erhebt wird.

 

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 9.7. von 11-12 Uhr Dienstag, den 14.7.. von 19-20 Uhr, Donnerstag, den 16.7. von 11-12 Uhr und von 22-23 Uhr.

Sowie Dienstag, den 21.und  , 28. 7. jeweils von 19-20 Uhr.

 

Eine neue Sendung wird es am Dienstag, den 4.August2026 von 19–20 Uhr geben

Zu empfangen nur per Livestream über: www.radioflora.de

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