Angesichts der Kriege zwischen Staaten: Verweigerung und Sabotage!

 

 

Angesichts der Kriege zwischen Staaten: Verweigerung und Sabotage!
Indymedia Lille / Mittwoch, 8. April 2026

 

In der Nacht vom 6. auf den 7. April haben wir in Bourges (Frankreich) und Umgebung das Stromnetz sabotiert, das diese „Hochburg der nationalen Verteidigung“ versorgt. Dort treffen Militärschulen, die Generaldirektion für Rüstung (eine französische Behörde für Rüstungsbeschaffung) und technische Ausbildungszentren auf den „wichtigsten Standort der Rüstungsindustrie in Europa“: den Raketenhersteller MBDA, den deutsch-französischen Panzerbauer KNDS (Nexter) sowie Zulieferfirmen wie Roxel, Michelin, Mécachrome, Auxitrol Weston und ASB Aerospatiale und zahlreiche weitere Unternehmen der Branche.

 

 

 

 

 

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Angesichts der Kriege zwischen Staaten: Verweigerung und Sabotage!
Indymedia Lille / Mittwoch, 8. April 2026

In der Nacht vom 6. auf den 7. April haben wir in Bourges und Umgebung das Stromnetz sabotiert, das diese „Hochburg der nationalen Verteidigung“ versorgt. Dort treffen Militärschulen, die Generaldirektion für Rüstung (eine französische Behörde für Rüstungsbeschaffung) und technische Ausbildungszentren auf den „wichtigsten Standort der Rüstungsindustrie in Europa“: den Raketenhersteller MBDA, den deutsch-französischen Panzerbauer KNDS (Nexter) sowie Zulieferfirmen wie Roxel, Michelin, Mécachrome, Auxitrol Weston und ASB Aerospatiale und zahlreiche weitere Unternehmen der Branche.

Kriege sind die Geburtsakte der Staaten; ihre Arsenale und Armeen sind zugleich ihre Lebensversicherung und ihre Visitenkarte.

Für die Staaten ist das Wettrüsten eine Frage des Überlebens, in der Angriff und Verteidigung ineinander übergehen – und in der am Ende immer die Bevölkerung den Preis zahlt. Waffen werden nicht für die Paraden am 14. Juli produziert, sondern um verkauft und eingesetzt zu werden. Dieses verdammte Land ist immerhin der zweitgrößte Exporteur von Todestechnologien weltweit und beliefert rund sechzig Staaten damit. Diese Militarisierung bringt überall Gehorsam, Eroberung, Massaker, Vergewaltigungen, Inhaftierungen und Zerstörung hervor.

Krieg und Frieden sind nur scheinbare Gegensätze innerhalb einer strategischen Kontinuität aller Mächte: zu unterwerfen und sich alles anzueignen, was sich zur Ressource machen lässt. Diese schonungslose Realität wird täglich durch eine Propaganda verschleiert, die zugleich subtil und plump ist. Jede Seite bedient sich derselben Muster: „Der andere ist eine Bedrohung“, „der andere ist ein Monster“, „unsere Werte und unsere Sache sind die einzig gerechten“, „wir reagieren lediglich auf eine Aggression“.

Wir sind jene, die die Mythen zerschlagen wollen, die die Unterdrückten glauben lassen, sie stünden auf der Seite ihrer Unterdrücker . Von der Front bis ins Hinterland beruht der Kriegsaufwand auf unserer Zustimmung und unserer massenhaften Mobilisierung – so wie in diesem militärisch-industriellen Komplex.
Hier wie anderswo trägt jede*r, aktiv oder passiv, Verantwortung dafür, dass diese Kriegsmaschine weiterläuft.

Doch fernab von männlich dominierten Hierarchien und ihrem disziplinarischen Gestank – was würde uns daran hindern, eines schönen Morgens in einen zermürbenden Kampf gegen alle Kriege und ihre Ursachen zu ziehen?

Sich den Kriegstreibern zu widersetzen, ist jederzeit möglich und absolut notwendig. Lasst uns also alle die Reihen verlassen – und vorwärts!

 

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