Am 1. Mai 26 alle nach Essen!
Und noch einmal Essen!Wir finden es etwas befremdlich wenn wir so etwas lesen: Zitat: "Sobald Ort und Zeit unseres Gegenprotests feststehen, veröffentlichen wir sie auf essq.de und unseren Kanälen". Wenn es wie wir übermittelt bekommen haben, stimmt, die Nazis sammeln sich am Hauptbahnhof in Essen, was ja auch naheliegend ist dann kann doch der erste Anlaufpunkt nur der Hauptbahnhof in Essen sein, oder? Der Aufmarsch darf nicht zustande kommen und das geht eben nur, wenn wir nun wirklich alle verfügbaren Kräfte bündeln und den Hauptbahnhof und die Zufahrtswege dicht machen. Laufen die Nazis erst einmal, dann gibt es nur noch die Möglichkeit punktuell zu blockieren, dies erleichtert der Polizei die Arbeit. Brutales Auftreten ist dann vorprogrammiert. Nicht so, wenn tausende Gegendemonstrantinnen sich rund um den Hauptbahnhof aufhalten, die Straßen verstopfen, dann nämlich geben wir auch den eingesetzten Beamtinnen und vor allem der Einsatzleitung der Polizei die Möglichkeit, das Prinzip der Verhältnismässigkeit anzuwenden. Also so nach dem Motto, "bei der Masse der GegendemonstrantInnen ist es nicht möglich den Nazis den Weg frei zu machen, ohne massive Gewalt anzuwenden. Daher kann der Aufmarsch leider nicht stattfinden". Aber auch das hängt natürlich von der Einsatzleitung und dem dann zu befragenden Innenminister des Landes ab. Und unser Appell an alle eingesetzten Beamtinnen, auch Ihr könnt Euch gegen völlig unsinnige Befehle Eurer Führung wehren, indem Ihr einfach den Dienst verweigert. Kein Polizist, keine Polizistin muss auf unbewaffnete und friedliche DemokratInnen einprügeln oder diese mit Pfefferspray verletzen. Das ist ganz einfach. Wir, als Rechtsruck Beobachter/Antifaschistische Aktion Nord rufen auf jedenfall dazu auf, kommt in Massen dahin wo sich die Nazis sammeln werden und wenn es beim Hauptbahnhof bleibt, dann muss und kann unser Treffpunkt nur der Hauptbahnhof sein. RB/AAN
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