Gesundheit - (k)eine Frage des Wohnorts?
Gesundheit beginnt nicht erst im Wartezimmer, sondern dort, wo wir leben, arbeiten, zur Schule gehen und unsere Freizeit verbringen – in unseren Quartieren. Unsere Umgebung beeinflusst unser Wohlbefinden. Vor allem in sozial benachteiligten Quartieren gibt es mehr Lärm, schlechtere Luft, sanierungsbedürftige Häuser und zu wenige Ärzt*innen, Hebammen oder Pflegekräfte. Wer hier lebt ist häufiger krank und hat eine geringere Lebenserwartung.
Das zeigt: Gesundheit ist nicht nur eine Frage des persönlichen Lebensstils – sie hängt auch von der Gestaltung unserer Quartiere ab. Je nach Stadtteil haben wir unterschiedliche Chancen, gesund zu bleiben.
Was muss sich vor Ort verändern, damit Gesundheit keine Frage des Wohnortes ist? Welche Rolle spielt Gesundheit in der Bremer Stadtplanung? Und wie können Anwohner*innen mitgestalten?
Am 20. November soll um 19 Uhr im Kulturhaus Pusdorf gemeinsam mit Bewohner*innen, Interessierten, Expert*innen, Stadtplaner*innen und Initiativen aus den Stadtteilen über diese Fragen diskutiert und Ideen gesammelt werden, wie die Quartiere gesünder und lebenswerter gestalten werden können.
Teilnehmen werden Nelson Janßen (Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der Linksfraktion), Anna Köster-Eiserfunke (Poliklinik Veddel), Julia Spichal (Präventionsrat Bremen West) und Sandra Conrad-Juhls (AG Kritische Stadtentwicklung).
Datum: 20. November
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Kulturhaus Pusdorf, Woltmershauser Str. 444, 28197 Bremen
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