Das Bullenschwein dahinter

"Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in der Uniform ist ein Schwein, kein Mensch. Und so haben wir uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden." Ulrike Meinhof

Vom 13.10. bis 29.11. soll in der Humboldt-Bibliothek die Ausstellung "Der Mensch dahinter" gezeigt werden. Bullen sind keine Menschen. Bullen sind Macker, Sexisten, Gewalttäter und Rassisten. Deshalb muss die Ausstellung "Das Bullenschwein dahinter" heißen

In einem dazu veröffentlichen Artikel des rbb wird Gewalt gegen Rettungskräfte thematisiert, doch es wird schnell klar, dass es sich um eine schmutzige Kampagne der GdP handelt. Eine Kampagne, um Repression auszuweiten und weiter zu legitimieren.

In dem Artikel heult die Bullerei rum, dass sich niemensch bei ihnen entschuldigt. Es ist nicht unsere Aufgabe nett zu den Bullen zu sein und uns zu entschuldigen. Und entschuldigen wofür? Im Gegenteil wo wir sie treffen, müssen wir sie kritisieren. Für jeden sexuellen Übergriff, für jede rassitische Kontrolle, für jede Form der Gewalt, für jeden Einbruch in linke Räume. Wir müssen sie verantwortlich machen, für jeden staatlichen Mord.

Es ist falsch Rettungskräfte mit Bullen gleichzusetzen und diesen Vorwand zu nutzen, um Repression auszuweiten, wie die im Artikel geforderte Strafverschärfung. Deshalb braucht es eine kreative Intervention.

Gerechtigkeit für Lorenz, Nelson, Oury Jalloh und allen vom Staat ermoderten Menschen.

free Maja, free Hanna, free Nanuk, free all Antifas, free Klette

no justice, no peace

 

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