DEMONSTRATION NACH RASSISTISCHEM MORDVERSUCH IN WÄCHTERSBACH AM 27. JULI 2019 – 14 UHR WÄCHTERSBACH BHF

Event Datum: 
Samstag, Juli 27, 2019 - 14:00
Am 22. Juli 2019 wurde gegen 13 Uhr in der Industriestraße ein 26-Jähriger Eritreer mit 3 Schüssen aus einem Auto heraus am Bauch angeschossen. Der Familienvater überlebte nur dank einer Not-Operation schwer verletzt. Der 55-Jähirge Roland K. prahlte einige Stunden zuvor in seiner Stammkneipe „Zum Martinseck“ in Biebergemünd-Kassel noch damit, „dass er nun einen Flüchtling abknalle“. Nach dem rassistischen Mordversuch kehrte Roland K. wieder in der Kneipe ein und brüstete sich dort mit seiner Tat. Einige Zeit später verließ er die Kneipe, wählte den Notruf und drohte mit weiteren Taten. Daraufhin erschoss er sich in seinem Auto selbst. Die Ermittler fanden bei ihm zu Hause 1000 Schuss Munition und 5 weitere Waffen. Zudem stießen sie auf NS-Devotionalien. Auch der Wirt der Kneipe, Dirk Ruthofer, ist schon mehrfach mit rassistischen und Reichsbürger-nahen Posts auf Facebook aufgefallen. Wir sagen: es reicht! Schluss mit Naziterror! Seit Jahren radikalisieren sich Nazis und fühlen sich durch das gesellschaftliche Klima in ihrer Ideologie und ihren Taten bestärkt. Deswegen möchten wir am Samstag den 27. Juli um 14 Uhr laut und entschlossen auf die Straße gehen. In Deutschland hat rechter Terror nach 1945 Kontinuität – nicht erst seit dem NSU bewaffnen sich Nazis und ziehen mordend durchs Land. Auch das Datum überrascht nicht: Am 22. Juli 2011 ermordete der norwegische Rechtsterrorist Anders Breivik 77 Menschen, am 22. Juli 2016 erschoss Ali David Sonboly in München aus rassistischen Motiven 9 Menschen. Deswegen fordern wir: Rechten Terror benennen und bekämpfen! Nazis konsequent entwaffnen und rechte Terrorzellen aufheben! Kommt am Samstag zahlreich mit uns auf die Straße, um ein Zeichen zu setzen. In Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt und ihrer Angehörigen! Kein Schlussstrich!

Wir sagen: es reicht! Schluss mit Naziterror! Seit Jahren radikalisieren sich Nazis und fühlen sich durch das gesellschaftliche Klima in ihrer Ideologie und ihren Taten bestärkt. Deswegen möchten wir am Samstag den 27. Juli um 14 Uhr laut und entschlossen auf die Straße gehen. In Deutschland hat rechter Terror nach 1945 Kontinuität – nicht erst seit dem NSU bewaffnen sich Nazis und ziehen mordend durchs Land.  Auch das Datum überrascht nicht: Am 22. Juli 2011 ermordete der norwegische Rechtsterrorist Anders Breivik 77 Menschen, am 22. Juli 2016 erschoss Ali David Sonboly in München aus rassistischen Motiven 9 Menschen. Deswegen fordern wir: Rechten Terror benennen und bekämpfen! Nazis konsequent entwaffnen und rechte Terrorzellen aufheben!
Kommt am Samstag zahlreich mit uns auf die Straße, um ein Zeichen zu setzen. In Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt und ihrer Angehörigen! Kein Schlussstrich!

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