Soziale Kämpfe

Hintergründe um 18.10.1977

1977

Knapp ein Jahr später, im März 1977, etwa einen Monat vor der Urteilsverkündung im Stammheim-Prozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe, begannen die politischen Gefangenen den vierten Hungerstreik und forderten die Anwendung der Mindestgarantien der Genfer Konvention für Kriegsgefangene, die Abschaffung der Isolation und der entsprechenden Trakte, und die Zusammenlegung zu Gruppen von mindestens jeweils 15 Genoss*innen. Dem Hungerstreik schließen sich im Laufe der Zeit bis zu 100 Gefangene an.

Die offensichtlich geplante Zerstörung der Gefangenen in den Hochsicherheitstrakten, die absehbaren Verurteilungen zu lebenslänglich bis mehrfach lebenslänglich, und die Tatsache, dass 4 Gefangene den Knast bis zu dieser Zeit nicht überlebt bzw. Ermordet wurden hatten, veranlasst die RAF, die Befreiung der Genoss*innen zum materiellen Ziel der Offensive 1977 zu machen.

Crowdfunding „Unterstützung anarchistischer und antifaschistischer Gefangener in Belarus“

Seit über 10 Jahren unterstützt ABC-Belarus Antifaschist*innen, Anarchist*innen und andere politische Gefangene in ihrem Kampf gegen die Diktatur von Alexander Lukaschenko. Der letzte Aufstand im Jahr 2020 löste eine große Welle von Repressionen gegen Aktivist*innen aller Art aus.

Cent im Getriebe - Soli-Aktion für die Räumung des Bahnhofswaldes in Flensburg

Anfang des Jahres wurde in Flensburg die Besetzung im Bahnhofswald geräumt und teils gerodet. Einige Aktivist*innen wurden dabei von der Polizei in Gewahrsam verbracht und sollen nun für diese "Dienstleistung" auch noch bezahlen. Wir wollen mit der Soli-Aktion "Cent im Getriebe der Kettensägen" dem etwas entgegensetzen und du kannst uns dabei unterstützen!

(B) Mit einem Lächeln im Gesicht - Covivo Büro eingehämmert!

Der vergangene Freitag Abend war wohl einer der schönsten in diesem Jahr. Wo die Räumung des Köpi-Wagenplatz durch ein riesiges Bullenaufgebot eher ein Gefühl von Ohnmacht ausgelöst hat, war die Nacht doch genau das Gegenteil.

Fundis nicht in Ruhe lassen!

Heute wollen die christlichen FundamentalistInnen um den Verein Euro Pro Life wieder mit ihrem "1000 Kreuze Marsch" durch München ziehen um Frauen* das Recht auf körperliche Selbstbestimmung zu verbieten. Wir werden das nicht unwidersprochen hinnehmen und haben uns auch schon in den letzten Nächten mit den Arschlöchern beschäftigt. Exemplarisch für die Münchner Anti-Abtreibungsszene haben wir die Räumlichkeiten folgender Akteure angegriffen:

-Soulsaver (Verantwortlich für antifeministische, homofeindliche und insgesamt zutiefst reaktionäre Propaganda im ganzen Stadtgebiet)

-Praxis Dr. Gero Winkelmann ( Bund katholischer Ärzte, Gründer der "European Pro Life Doctors")

-Pro Femina (Pseudo-Beratungsstelle, die Abtreibungswillige verarscht und unter Druck setzt)

Wir werden euch nicht in Ruhe lassen bis ihr Frauen* in Ruhe lasst! Fundis aufs Maul!

Flensburg - Der "Lange"- Arm des Gesetzes schlägt zu - Kripo-Bürgermeisterin Simone Lange räumt ein ökologisches/ kulturelles Schutzobjekt nach dem anderen!

Die Verdrängung von unkommerzieller Kultur und Wohnprojekten und die Zerstörung von Naturflächen in Flensburg nimmt kein Ende.

OB Simone Lange hatte im Januar noch die Verlängerung des Vertrags für die Kulturprojekte zugesichert. Der sollte mit dem Sanierungsträger im Bahnhofsgebiet vereinbart werden. Jetzt werden die Wohn- und Kulturprojekte der Stadtpolitik geopfert. Wie immer ist auf den Staat Verlass.

Presse-Rückschau:

[LE] Soligrüße an Køpi an der Tiefe3

In der Tag X Nacht der Køpi-Räumung ist ein Soligruß an der ehemals besetzten Tiefe3 aufgetaucht.

Räumungstage II: Fiesta in Kreuzberg

Kurze Zusammenfassung von Gesehenem und Gehörtem im Zusammenhang mit der TagX-Demo anlässlich der Wagenplatzräumung. Eher eine Impression...

(B) Zwei Banken und ein Vonovia-Fahrzeug kaputt – Köpiplatz lebt!

Wir haben gestern Nacht im Anschluss an den großartigen Wutausbruch auf der Tag X Demo in Kreuzberg eine Sparkasse am Anton-Sefkow-Platz, eine Sparda-Bank am Baumschulenweg und ein Vonovia-Fahrzeug mit Farbe und Hämmer angegriffen.

 

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