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Warum wir eure Einkaufsmeilen zertrümmern

Wir haben uns am 13.03.2021 an den Angriffen auf Geschäfte und Banken in der Jenaer Innenstadt beteiligt. Eure heile Welt ist für einen Moment ins Schleudern gekommen. Doch dies ist das unverträgliche Bild einer unversöhnlichen Konfrontation. Unsere Wut über die geräumten (und noch räumungsbedrohten) Projekte in Berlin, unser Hass auf den griechischen Staat und seinen andauernden Mord an dem Hunger- und Durststreikenden Dimitris Koufontinas und unser Groll gegen die Repression, haben uns durch eure Straßen getrieben.

Cracks in the concrete - Rally for the Day of Political Prisoners

Rally for the Day of Political Prisoners on the 18th of March 

Where: JVA Tübingen (near Doblerstraße)

When: 6 p.m., 18th of March 2021

The 18th of March is the International Day of Political Prisoners. We want to take this day as an occasion to show our anger and solidarity. Let us rise up against this system that imprisons those who question, criticise or oppose it! We call for you to send your regards to those incarcerated behind the cold, grey walls of prison to break up their dull routine for a short moment!

Geldstrafe für Poster-Protest

Menschen wurden beim Adbusting erwischt. Die Erlanger Cops haben sie mit Samthandschuhen angepackt. Das ist für die Aktionsform unüblich. Kommt jetzt die Trendwende?

Antifascist Action gegen AfD-Stand in Ludwigsburg!

Zum Wahlkampfabschluss haben wir heute einen Infostand der AfD in Ludwigsburg gestört. Während der Aktion konnten wir den Stand teilweise direkt blockieren, den ganzen Zeitraum an die 1000 Flugblätter verteilen und viele Gespräche mit Ludwigsburger:innen führen.

Wir stellten uns den etwa 20 AfD‘lern, die sich direkt vor dem Zugang des Ludwigsburger Marktplatzes aufgebaut hatten, entgegen. Überrascht waren die Rechen von unserer Aktion wohl nicht: sie hatten einige zwielichtige Gestalten dabei, die Offensichtlich den Hetz-Stand schützen sollten. Die Möchtegern-SA‘ler spielten sich immer wieder auf, gingen Antifas an und mackerten rum. Wie so oft bei diesem Klientel scheuten sie ernsthafte Auseinandersetzung allerdings. Klassischer Fall von: Große Klappe und nichts dahinter!

 

(KW) Antifaschistische Wanderung am 13.03.2021

Am Samstag, den 13.03.2021, fand in Königs Wusterhausen die - nach juristischen Auseinandersetzungen mit der Versammlungsbehörde am Ende doch genehmigte - antifaschistische Wanderung in Gedenken an Repression, Widerstand und Opfer statt.

[LE] Solifoto für die Gefangenen der Operation Bialystok

Freiheit für alle Gefangenen!

Die Geister die sie Riefen

Wuppertal. Osterholz Wald. Am 11.03.2021 gab es einen Angriff auf jene Barrikaden welche zum Schutze unserer neuen Welt errichtet wurden.

 

[Jena] Jena bleibt dreckig - Solidarität mit der R94

Am heutigen Abend, den 13.03., haben wir mit 30-40 Menschen klargemacht, dass es in dieser Stadt mit den geplanten Sozialkürzungen keinen Frieden geben wird.

Haus von AFD Kandidat beschmiert

In der nacht von mittwoch auf donnerstag haben wir farbe auf das haus vom reutlinger AFD kandidaten ingo reetzke geschmissen. Wir haben mehr als einen guten grund die faschos von der AFD anzugreifen. Wer in einer partei ist die menschen an den grenzen erschiessen will und die gegen die rechte von frauen und migranten geht hat es so verdient. AFD Kandidat in Reutlingen sein heisst Probleme kriegen. Wenn die rassistenschweine meinen dass sie sich hier breitmachen koennen sollen sie damit rechnen dass wir sie zuhause besuchen kommen.

 

Statement zu einer Pressanfrage im Rahmen der Demo in Berlin am 19.03.2021

Dies ist die Antwort des Berliner Teils der Kampagne Gemeinschaftlicher Widerstand auf die Anfrage der Berliner TV-Produktionsfirma PQP/P2, deren Sendungen bei dem Privatsender Pro7 ausgestrahlt werden, bei der Demonstration „Gegen Repression, Polizeigewalt und Knast“ von Gemeinschaftlicher Widerstand und Death in Custody am 19. März 2021 in Berlin vor Ort zu sein und Interviews zu führen.

Achtung: Triggerwarnung! Das folgende Statement enthält sexistische und rassistische Zitate.

Demo am 19.03. in Berlin: Gegen Repression, Polizeigewalt und Knast in Berlin

Kommt zur Demo (Route) von „Death in Custody“ und „Gemeinschaftlicher Widerstand“ am Freitag, den 19. März, um 17:30 Uhr zum U-Bahnhof Turmstraße – gegen die Kriminalisierung von linken und emanzipatorischen Bewegungen, das Knastsystem und den institutionalisierten Rassismus in Polizei und Justiz!

Bitte seid solidarisch und tragt alle einen Mund-Nasen-Schutz und haltet die Abstände ein. Trinkt keinen Alkohol auf der Demo, es ist wichtig einen klaren Kopf zu behalten! Bitte macht auch keine Fotos und Videoaufnahmen mit eurem Smartphone!

Es ist möglich, das Pressevertreter*innen anwesend sind. Ausgeladen haben wir auf eine Anfrage hin die TV-Produktionsfirma PQP/P2, deren Sendungen auf Pro7 ausgestrahlt werden. Details dazu findet ihr hier.

Außerdem finden rund um den 15. und 18. März weitere Aktionen und Veranstaltungen statt.

Demo * Berlin * 19.03.2021 * 17:30 Uhr * U Turmstraße

Das Gefangenen Info 435 ist erschienen!

Das Gefangenen Info 435 ist erschienen!Hier ist sie, die neue Ausgabe des Gefangenen Infos. Das Vorwort dieser Ausgabe wollen wir nutzen um Euch über die Situation von Erdal Gökoğlu zu infor

Bundesweite Termine rund um den 15. und 18. März

Anlässlich des 15. März, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt und dem 18. März, dem internationalen Tag der politischen Gefangenen finden in vielen Städten bundesweit Veranstaltungen und Kundgebungen statt. Organisiert werden diese von den Ortsgruppen der Roten Hilfe, dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen und anderen Antirepressions-Gruppen und linken Initiativen. Wir haben eine Übersicht mit allen Terminen erstellt. Wenn ihr einen Termin ergänzen wollt, schreibt uns gerne eine E-Mail.

Wann werden Gefangene gegen Corona geimpft?

Längere Zeit herrschte Unsicherheit darüber, wann Gefangene geimpft werden.

Auf eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz legte das zuständige Ministerium nun offen, Inhaftierte seien erst in Gruppe 3 und dort an allerletzter Stelle zu finden.

Gai Dao No 113 – März 2021

Am 01.01.2011 erschien die Gai Dao zum ersten Mal. Damals noch als reine Online Zeitung zum selber ausdrucken und mit einem schrecklichen Layout. Einerseits sollte die Gai Dao helfen den Austausch und die Kooperation innerhalb der Föderation zu stärken. Andererseits wollten wir weiterführende Informationen zur aktuellen anarchistischen Bewegung geben. Und dabei natürlich den Blick über den Tellerrand des deutschsprachigen Raumes heben. Wir wollten darüber hinaus Platz für theoretische Auseinandersetzungen bieten und helfen, zu aktuellen und Zukunftsweisenden anarchistische Analysen und Theorien beizutragen. Lange Zeit ist es der Zeitschrift gelungen, die selbst gesetzten Funktionen zu erfüllen und so einen Beitrag zur Bewegung zu leisten.

Herr Geisel, treten sie zurück! Rücktrittforderung des Abgeordneten Schreiber (SPD) an den Berliner Innensenator

Tom Schreiber

Ich fordere den Herrn Senator Andreas Geisel auf, sofort sein Amt niederzulegen und die Amtsgeschäfte an einen geeigneten Politiker zu übergeben. Mit der Kapitulation vor dem linken Terror in der Rigaer Straße und dem grundlosen Abbruch einer lange vorbereiteten Räumungsaktion gegen die Rigaer 94, wenige Stunden vor dem bereits erteilten Einsatzbefehl, hat der Innensenator unzulässig polizeiliche Maßnahmen verhindert.

Mehrfach hatte ich in sozialen Medien die Räumung der Rigaer 94 für März dieses Jahres angekündigt.

VIDEO - Bosch AS Bietigheim Geschäftsführer Hanns Ketteler in Benningen besucht

Heute haben wütende Arbeiter:innen aus der Region und Aktive von Solidarität und Klassenkampf, Hanns Ketteler, Geschäftführer von Bosch AS Bietigheim-Bissingen, bei sich zu Hause in Benningen am Neckar konfrontiert. Ketteler setzt den Abbau der Produktion vor Ort durch und vernichtet damit Arbeitplätze und Perspektiven von hunderten Menschen. In Benningen wurden Plakate und Transpis aufgehängt und vor dem Haus von Ketteler eine Botschaft mit Sprühkreide hinterlassen.

Zum Video der Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=PhkRH46_4Oo

 

[Broschüre] Fortschritt und Atomkraft

"Die vorsätzliche Vergiftung von menschlichen Wesen, der Erdböden und anderer lebender Spezies kann nur durch größte Heuchelei als „Unfall“ betrachtet werden. Nur die*der willentlich Blinde kann behaupten, dass diese Konsequenz des technischen Fortschritts „unvorhergesehen“ gewesen wäre."

"Seit zweihundert Jahren hat sich das Kapital durch die Zerstörung der Natur, durch die Entfernung und Zerstörung von Menschen entwickelt. Das Kapital hat nun einen Frontalangriff auf seine eigene Diener*innenschaft gestartet, seine Computer haben damit begonnen, die Entbehrlichkeit derjenigen zu berechnen, die gelehrt worden sind, sich als seine Nutznießer zu verstehen."

Solidarische Grüße aus Salzburg an die Rigaerstraße 94 in Berlin

Wir haben in Salzburg eine Transpi-Aktion in Solidarität mit der Rigaer 94 durchgeführt. Dazu haben wir uns vor die Mozartstatue gestellt, mit dem Transpi posiert und ein Foto gemacht.  Das Transpi haben wir anschließend an einer Brücke in der Innenstadt befestigt.

Wir haben in Salzburg eine Transpi-Aktion in Solidarität mit der Rigaer 94 durchgeführt.
Dazu haben wir uns vor die Mozartstatue gestellt, mit dem Transpi posiert und ein Foto gemacht.

Das Transpi haben wir anschließend an einer Brücke in der Innenstadt befestigt.

Die Rigaer 94 soll heute mit dem Vorwand, eine Brandschutzbegehung durchzuführen, geräumt werden.

Wir zeigen uns solidarisch mit der Rigaer 94! Bildet Banden, squat the world!

https://rigaer94.squat.net/

 

Fotos: Don't forget Fukushima!

Am 11. März 2021 jährte sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum 10. Mal. Anlässlich des Jahrestages gab es am 6. März eine Kundgebung vor dem Brandenburger Tor und eine Demonstration durch Berlin Mitte.
Fotos: https://umbruch-bildarchiv.org/10-jahre-nach-fukushima/ 

Tübingen - Mittagsbesuch bei AfD Mitglied Rickmer Stohp

Am 06.03. wurde der AfDler Rickmer Stohp mittags in Tübingen besucht. Während die Nachbarschaft mit Flyern über den rechten Hetzer aufgeklärt wurde, verschönerte sich der Eingang zu Stohps Haus mit der Botschaft "Stohp, du rechte Sau, verpiss dich".

Angriff gegen Next Estate in Solidarität mit der Rigaer94 und in Erinnerung an die Liebig34

Nächstes Eigentum? - Nächster Angriff!

In der Nacht vom 10. auf den 11. März 2021 haben wir das Büro der Next Estate (zu dt.: „Nächstes Eigentum“) angegriffen. Wir haben die Fensterscheiben zertrümmert und eine Botschaft hinterlassen: „L34 LEBT und R94 BLEIBT“ Dieses Immobilienbüro liegt mitten im Herzen der Bestie namens Gentrifizierung, die im Berlin der 2000er Jahre ihren Ausgangspunkt in Prenzlauerberg genommen hat.

[LU] AfD-Büro in Ludwigshafen beschädigt

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag den 05.03.21 haben wir das AfD-Büro in der Innenstadt von Ludwigshafen besucht und mit Bauschaum angegriffen.

Ego te provoco (Ich fordere dich heraus): Thanatopolitik* als neue Regierungsform in Griechenland

 Da sich Koufontinas seit fast zwei Monaten im Hungerstreik befindet und seit mehr als 15 Tagen auf der Intensivstation langsam verdurstet, wobei schon mehrere seiner Organe versagt haben, werden Proteste in Solidarität mit ihm in griechischen Großstädten von der Polizei rücksichtslos angegriffen. Während wir diese Zeilen schreiben, gilt sein Zustand als kritisch und der Tod kann jeden Moment eintreten. Inzwischen haben sich sogar Regierungsabgeordnete vom Regierungskurs abgesetzt und fordern die Anwendung des Gesetzes.

 Warum passiert das jetzt?

Man kann sich fragen, warum eine Regierung in einem EU-Land im Jahr 2021 sich weigert, das Gesetz anzuwenden und dabei riskiert, dass der erste politische Gefangene in Griechenland an einem Hungerstreik stirbt. In dieser speziellen Konstellation handelt es sich wohl nicht nur um eine bloße Obsession einer konservativen Regierung gegen einen radikalen kommunistischen Gefangenen. Der Fall Koufontinas ist Teil einer umfassenderen, langfristigen Strategie, die im soziopolitischen Arrangement des pandemischen Ausnahmezustands begründet ist.

 

Anne Ebermann Weißenseer Antifaschistin – von den Nazis ermordet

Anne Ebermann Weißenseer Antifaschistin – von den Nazis ermordet
* 10. Februar 1891 – † 17. März 1944

17. März 2021 | Gürtelstraße 11 | Weißensee
Gedenken anlässlich Anna Ebermanns 77. Todestag

Infos: www.antifa-nordost.org

frauenimwiderstand
kontakt: frauenimwiderstand[a]riseup.net

Arbeitskreis »Frauen im Widerstand« VVN-BdA, North East Antifa (NEA), Solidarische Aktion Weißensee (SAW)

 

Am 17. März 1944 wurde Anna Ebermann, Mutter dreier erwachsener Kinder, in Berlin-Plötzensee durch den Scharfrichter hingerichtet. Der so genannte Volksgerichtshof hatte sie im November 1943 wegen Wehrkraftzersetzung und Hochverrats zum Tode verurteilt. Was hatte sie getan, dass sie mit dem Leben bezahlen musste?

Wieso (nicht) „Frauen*“ schreiben? – einstiegsfreundliche Abwägungen über geschlechtergerechte Sprache

Dieser Text soll eine Einführung in den Diskurs geben, ob es sinnvoll ist, einen „Genderstern“ hinter die Bezeichnungen einzelner Geschlechter zu schreiben: Frauen oder Frauen*? Ein für uns sehr eindrucksvolles Beispiel, sind Frauentagsorganisationen oder Frauen*tagsbündnisse, die schon seit Jahren feministische Praxis leben. Solche sprechen in den letzten Jahren vermehrt in ihren Veröffentlichungen über „Frauen*“ (mit Sternchen).

Vor allem in queer-feministischen Kreisen wird diese Praxis kritisiert. Um diesen Diskurs herunterzubrechen und ihn hoffentlich hier auch in weitere Kreise zu tragen, soll dieser Artikel einen Überblick über die aus unserer Sicht wichtigsten Argumente geben. Ergänzungen, Fragen und Kritik sind als Kommentare, Antwort-Artikel oder via Mail gerne gesehen.

Farbangriff auf Pius Kapelle

 

Wir haben zum Frauen*kampftag am 8. März die unauffällige Kapelle der Pristerbruderschaft in der Wiechertstraße in Freiburg im Brsg. mit pinker und schwarzer Farbe angegriffen, da wir die antisemitischen, antifeministischen und homophoben Einstellungen der Piusbrüder entschieden ablehnen. Mit diesem Angriff haben wir ihre unscheinbare Präsenz in unserer Stadt sichtbar gemacht.

 

 

 

 

Den revolutionären Zorn leben!

Der Wunsch nach Freiheit, unsere Träume und Wünsche einer Welt jenseits von Nationalstaaten, Lohnarbeit und Patriarchat, lässt sich nicht auslöschen. Dafür stehen  alle Genoss*Innen, die ihren Kampf trotz aller Schwierigkeiten mit aller Konsequenz weiterverfolgten.

[VS] Video zum 8.März 2021

Rund um den diesjährigen Frauen*kampftag hat in Villingen-Schwenningen schon einges stattgefunden. Wir haben dazu ein kleines Video zusammengeschnitten. Aber schaut selbst.

Fragen der Organisation. 31 aufständische Thesen

Hier ein bedeutsamer Text aus den 1990ern aus dem spanischen Staat, der sich mit aufständischen Anarchismus befasst.

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