Dass der Schumacher-Club gern mit der Floskel des "SafeSpace" um sich wirft, ist mir auch schon seit einiger Zeit aufgefallen und auch ein Dorn im Auge, denn es wird zwar behauptet, dass der Club ein solcher SafeSpace wäre, aber wie genau das realisiert wird, bleibt im Dunkeln. Mit dieser fast schon zynisch wirkenden Martketing-Strategie, verspricht der Club etwas zu sein, was nicht eingehalten wird oder werden kann. Und genau das ist meiner Meinung nach das Gefährliche. Besucher*Innen werden mit einem falschen Sicherheitsgefühl betäubt und ahnen das Risko nicht, welches vielleicht direkt hinter ihnen tanzt. Einen Safespace zu bieten ist nämlich mehr Arbeit, als dieser Club bereit ist zu leisten. Die Diskrepanz zwischen dem Verpsrochenen und dem tatsächlich Gebotenen ist erschreckend groß und, wie dieser Beitrag deutlich macht, erschreckend fatal. Es macht einen grundlegenden Unterschied für Gästinnen (und auch so manchen Gast, denn aus persönlicher Erfahrung sind auf bestimmten Parties auch homosexuell-männlich gelesene Individuen von diesem Risiko bedroht) ob Leitende und Mitarbeitende eines solchen Clubs diese Floskeln ernst nehmen, oder nur Schall und Rauch verbreiten und in kauf nehmen, dass Besucher*Innen in diesem Schall und Rauch sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind.
Das der Schumacher-Club genau dadurch zum Widerspruch in sich selbst wird, könnte auch bedeuten, dass sich an den aktuellen Gegebenheiten nichts ändern wird und das das Risiko nach der post-Corona Wiedereröffnung noch immer besteht . Denn in Augen der Leitung scheint dieser Ort ja ein SafeSpace zu sein, ob die Opfer von sexualisierter Gewalt dem zustimmen werden, bezweifele ich. Ich stimme dem nämlich nicht zu.
P.S.: (im Bezug auf Milton's Kommentar) Im Kontext von sexualisierter Gewalt von "Representation" zu sprechen finde ich absolut grenzwertig. Denn beim Schutz von Gewaltopfern geht es letzendlich nicht darum eine Statistik zu erstellen, sondern darum, Menschen vor traumatischen bis hin zu lebensgerfährlichen Erlebnissen zu schützen. Ob und wie sicher man sich selbst im Schumacher-Club fühlt ist die Sache jedes/r Besucher*in persönlich. Das eigene Wohlbefinden in dem Club legitimiert oder wiederlegt das Auftreten von sexualisierter Gewalt aber NICHT. In dem Kommentar wird dem/den/der Verfasser*in/innen des Hauptartikels vorgeworfen, keine gerechtfertigten Punkte aufzuführen und somit nicht objektiv zu sein. Ich frage mich, ob die anegdotische Gegenargumentation einer Schumacher-Mitarbeiterin überhaupt obejtiv bieziehungsweise gerechtfertigt oder gar "representativ" ist? Aber ich weiß, dass eine solche Diskurshaltung dem zukünftigen Image des Schumacher-Clubs nur weitern schaden wird und sexualisierte Gewalt weiterhin verharmlost.
Schall und Rauch und SafeSpace
Dass der Schumacher-Club gern mit der Floskel des "SafeSpace" um sich wirft, ist mir auch schon seit einiger Zeit aufgefallen und auch ein Dorn im Auge, denn es wird zwar behauptet, dass der Club ein solcher SafeSpace wäre, aber wie genau das realisiert wird, bleibt im Dunkeln. Mit dieser fast schon zynisch wirkenden Martketing-Strategie, verspricht der Club etwas zu sein, was nicht eingehalten wird oder werden kann. Und genau das ist meiner Meinung nach das Gefährliche. Besucher*Innen werden mit einem falschen Sicherheitsgefühl betäubt und ahnen das Risko nicht, welches vielleicht direkt hinter ihnen tanzt. Einen Safespace zu bieten ist nämlich mehr Arbeit, als dieser Club bereit ist zu leisten. Die Diskrepanz zwischen dem Verpsrochenen und dem tatsächlich Gebotenen ist erschreckend groß und, wie dieser Beitrag deutlich macht, erschreckend fatal. Es macht einen grundlegenden Unterschied für Gästinnen (und auch so manchen Gast, denn aus persönlicher Erfahrung sind auf bestimmten Parties auch homosexuell-männlich gelesene Individuen von diesem Risiko bedroht) ob Leitende und Mitarbeitende eines solchen Clubs diese Floskeln ernst nehmen, oder nur Schall und Rauch verbreiten und in kauf nehmen, dass Besucher*Innen in diesem Schall und Rauch sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind.
Das der Schumacher-Club genau dadurch zum Widerspruch in sich selbst wird, könnte auch bedeuten, dass sich an den aktuellen Gegebenheiten nichts ändern wird und das das Risiko nach der post-Corona Wiedereröffnung noch immer besteht . Denn in Augen der Leitung scheint dieser Ort ja ein SafeSpace zu sein, ob die Opfer von sexualisierter Gewalt dem zustimmen werden, bezweifele ich. Ich stimme dem nämlich nicht zu.
P.S.: (im Bezug auf Milton's Kommentar) Im Kontext von sexualisierter Gewalt von "Representation" zu sprechen finde ich absolut grenzwertig. Denn beim Schutz von Gewaltopfern geht es letzendlich nicht darum eine Statistik zu erstellen, sondern darum, Menschen vor traumatischen bis hin zu lebensgerfährlichen Erlebnissen zu schützen. Ob und wie sicher man sich selbst im Schumacher-Club fühlt ist die Sache jedes/r Besucher*in persönlich. Das eigene Wohlbefinden in dem Club legitimiert oder wiederlegt das Auftreten von sexualisierter Gewalt aber NICHT. In dem Kommentar wird dem/den/der Verfasser*in/innen des Hauptartikels vorgeworfen, keine gerechtfertigten Punkte aufzuführen und somit nicht objektiv zu sein. Ich frage mich, ob die anegdotische Gegenargumentation einer Schumacher-Mitarbeiterin überhaupt obejtiv bieziehungsweise gerechtfertigt oder gar "representativ" ist? Aber ich weiß, dass eine solche Diskurshaltung dem zukünftigen Image des Schumacher-Clubs nur weitern schaden wird und sexualisierte Gewalt weiterhin verharmlost.