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Ahaus (Kreis Borken) Anschlag auf bewohnte Flüchtlingsunterkunft - Polizei wusste angeblich nichts

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Direkt unter dem Fenster der Flüchtlingsunterkunft brannte in der Nacht vor Silvester die bengalische Fackel. Sie konnte jedoch von Anwohnern gelöscht werden, bevor etwas Schlimmeres passieren konnte. Bisher hat es zu dem Vorfall noch keine offizielle Mitteilung gegeben.

Der Rauchmelder schlägt an. Ein Bewohner der Unterkunft wird wach und kann die Fackel löschen. So geschehen in der Nacht zu Silvester in der Flüchtlingsunterkunft an der Alstätter Straße in Graes. Verletzt wird niemand, auch der Schaden ist gering. Aber der Schreck sitzt tief.

Hartmut Liebermann, Integrationslotse, und Erhard Lemmink, der in der Unterkunft in Graes Deutschunterricht für die Bewohner anbietet, wurden über den Vorfall informiert und haben ihn jetzt im Rahmen eines Gesprächs mit der Polizei publik gemacht. Anfang Januar hatten sie den Vorfall schon der Stadtverwaltung gemeldet. Beide bestätigen das gegenüber der Münsterland Zeitung.

Kein offizieller Bericht

Sie wundern sich, dass über den Zwischenfall nicht berichtet wurde. Eine Information von offizieller Stelle hat es dazu aber bisher nicht gegeben. Auf Anfrage erklärte Frank Rentmeister, Pressesprecher der Polizei im Kreis Borken, gestern, dass ihm in dem Zeitraum keine Informationen über einen entsprechenden Einsatz der Polizei vorlägen.

Staatsschutz

Verwaltungsvorstand Christoph Almering kann danach nur bestätigen, dass es wohl einen Vorfall gegeben habe. "Uns wurde gesagt, dass der Staatsschutz ermittelt", sagte er. Auch der Stadt Ahaus sei der Vorfall aber nur zugetragen worden. "Die Polizei hat uns nicht informiert. Wir haben nach dem Hinweis nachgefragt", erklärt er gestern auf Nachfrage. Vom Staatsschutz sei ihm zugesagt worden, über den aktuellen Stand informiert zu werden. Das sei bisher aber noch nicht erfolgt. "Beim Staatsschutz liegt aber auch die weitere Öffentlichkeitsarbeit, deswegen sind wir da nicht tätig geworden", so Almering.

Wie die Fackel dorthin kam, ob sie durch das direkt darüber auf Kipp stehende Fenster der Unterkunft geworfen wurde oder wer dafür verantwortlich ist, ist nicht bekannt.

Quelle: http://www.muensterlandzeitung.de/staedte/ahaus/48683-Ahaus~/Polizei-Kei...

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