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"Die Kalaschnikow hat die (pro-)palästinensische Seite ja schon in der einen Hand, wenn auch mehr schlecht als recht. Mit der anderen Hand den Olivenzweig wieder ausstrecken, das kann und muss sie auch wieder dringend tun. Sonst wird es mit dem Erfolg des Befreiungskampfes um Palästina noch schwieriger, als es sowieso schon geworden ist."

Ein passendes Fazit für einen Text, der umfangreich darüber räsoniert, warum das Abschlachten jüdischer Familien in ihren Wohnungen für sein Anliegen taktisch unklug ist, die Minderheitsfraktion der Täter in diesem "Befreiungskampf" in der öffentlichen Wahrnehmung hinter dem Mainstream zurückzubleiben droht, die Hamas zwar vielleicht in ihren Absichten, aber doch nicht real als genozidal zu betrachten ist - ganz im Gegensatz zu ihrer Bekämpfung - die Zweistaatenlösung für die Palästinenser viel besser wäre als die Einstaatenlösung und die israelischen Juden dem deutschen Analysten mal Rechenschaft über ihre geraubten Immobilien ablegen müssten.

Es geht besser. Kürzer, ehrlicher, realistischer, menschlicher. Eine der ganz wenigen arabischen Stimmen, die sich überhaupt wahrnehmbar kritisch zum Überfall auf mehrere Kibbuzim und ein Techno-Festival äußerten, war der marokkanische Schriftsteller Tahar ben Jelloun im französischen Magazin LePoint. Ein Auszug:

"Die palästinensische Sache starb am 7. Oktober 2023, ermordet von fanatisierten Elementen, die sich in eine islamistische Ideologie der übelsten Sorte verrrannt haben. Die Hamas ist nicht allein der Feind des israelischen, sondern auch des palästinensichen Volkes. Ein grausamer Feind ohne jeden politischen Verstand, manipuliert von einem Land, wo man junge Oppositionelle hängt wegen einer Geschichte um einen Schleier auf dem Kopf."

https://amp.lepoint.fr/2539137

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