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Berlin: 700 Personen beteiligen sich an Demonstration gegen Krieg und Aufrüstung am 2. September

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Rund 700 Personen haben sich sich am 2. September 2023 an der Demonstration „Nein zu Krieg und Aufrüstung“ der Berliner Antikriegskoordination beteiligt. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Pariser Platz zog die Demo für eine Zwischenkundgebung vor das Karrierecenter der Bundeswehr am Bahnhof Friedrichstraße und fand ihren Abschluss auf dem Platz des 18. März.

 

 

Zur Teilnahme aufgerufen hatten unter anderem DIE LINKE, die Initiative Rheinmetall Entwaffnen, die Informationsstelle Militarisierung, die Internationale der Kriegsdienstgegner/innen und die Naturfreunde Berlin.

Mit dabei waren das Stadtteilkomitee Lichtenberg, Kiezkommune Wedding, Nordeast Antifa (NEA), Interventionistische Linke, das Bündnis „Offensive gegen Aufrüstung“ bis hin zu Vertreter:innen von attac und DFG-VK. Auch bundesweit waren Gruppen angereist, darunter die Revolutionären Frauen Leipzig.

In den Reden wurde wiederholt Bezug genommen auf politische Gefangene und Deserteure in Russland. Dies besonders lautstark, als die Demo an der russischen Botschaft vorbeizog. Auch die Freiheit von Boris Kagarlitsky und anderen Gefangenen wurde gefordert.

Die Initiative Rheinmetall Entwaffnen rief die Teilnehmenden dazu auf, „sich nicht vor den Karren der Kriegstreiber:innen“ spannen zu lassen und international für eine wirklich „solidarische, eine klassenlose Gesellschaft“ zu kämpfen.

Özlem Demirel, MdEP für DIE LINKE, verurteilte den russischen Angriff auf die Ukraine und ergänzte: „Wer aber glaubt, der EU und den USA ginge es bei ihren Waffenlieferungen um das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine, der irrt. Es geht den USA und der EU um eigene geopolitische Interessen in der Konkurrenz mit dem imperialen Rivalen Russland.

Die Mitorganisatorin einer friedenspolitischen Gewerkschaftskonferenz, Ulrike Eifler, forderte, dass Gewerkschafter:innen sich aktiv in die Friedensbewegung einbringen müssten. „Denn Entspannungspolitik ist die Voraussetzung für erfolgreiche Umverteilungskämpfe, wie sie Gewerkschaften tagtäglich führen“, sagte sie.

Der polnische Sozialist und Kriegsgegner Andrzej Zebrowski warb für die Solidarität mit Kriegsgegner*innen in allen Ländern.

Weitere Redner*innen waren unter anderem Uwe Hiksch von den Naturfreunden, Pablo Flock von der Informationsstelle Militarisierung, Wolfram Bayer von der Initiative der kriegdienstgegner:innen sowie Markus Tervooren, Geschäftsführer der Berliner VVN/BdA.

Die Organisator:innen sind zufrieden mit Verlauf und Beteiligung an der Demonstration. Die Berliner Antikriegskoordination plant, weitere Initiativen gegen Krieg und Aufrüstung auf den Weg zu bringen.  

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