für mich fehlen einige Sachen in eurer Selbsterkenntnis.
1. Wer seid ihr? Von welcher Position als "FLINTA" schreibt ihr? Wen meint ihr wirklich damit?
2. Es geht nicht ausschließlich um trans Männlichkeiten, sondern gerade auch um vulnerable transweiblichkeiten und alle möglichen Geschlechtsidentitäten die allzu schnell als "cis Mann" gelesen werden - gerade in nicht explizit queeren Zusammenhängen. Gerade in Zusammenhängen, die von cis Frauen dominiert sind und wo afab die ungeschriebene Norm ist.
3. es gibt auch queere cis Männer. es gibt auch inter cis Männer. auch diese Identitäten sollten nicht ausgelöscht werden und brauchen Platz in einer queerfeministis chen Bewegung, wenn wir das Patriarchat zerschmettern wollen. das Patriarchat regiert durch auferzwungene Zweigeschlechtlichkeit und daran angepasste Sexualität und Lebensführung.
für mich liest sich dieser Text leider wie weiterhin in einem binären, materialistischen Feminismus verortet, der mit queer feminismus wenig zu tun hat. im Feminismus, den ich hinter dem Text vermute, ist der Fokus auf bestimmte Identitäten so stark, dass wenig Platz bleibt für Zwischentöne Graubereiche Gender Trouble und all that jazz.
queere Grüße, im Versuch, nicht zu wütend zu klingen und solidarisch auf Leerstellen aufmerksam zu machen,
ein Anarchist (achtung, kein cis Mann, eins achte auf all die Fallen im Denken.)
eure Positionierung?
Liebe Verfasser*innen dieser Zeilen,
für mich fehlen einige Sachen in eurer Selbsterkenntnis.
1. Wer seid ihr? Von welcher Position als "FLINTA" schreibt ihr? Wen meint ihr wirklich damit?
2. Es geht nicht ausschließlich um trans Männlichkeiten, sondern gerade auch um vulnerable transweiblichkeiten und alle möglichen Geschlechtsidentitäten die allzu schnell als "cis Mann" gelesen werden - gerade in nicht explizit queeren Zusammenhängen. Gerade in Zusammenhängen, die von cis Frauen dominiert sind und wo afab die ungeschriebene Norm ist.
3. es gibt auch queere cis Männer. es gibt auch inter cis Männer. auch diese Identitäten sollten nicht ausgelöscht werden und brauchen Platz in einer queerfeministis chen Bewegung, wenn wir das Patriarchat zerschmettern wollen. das Patriarchat regiert durch auferzwungene Zweigeschlechtlichkeit und daran angepasste Sexualität und Lebensführung.
für mich liest sich dieser Text leider wie weiterhin in einem binären, materialistischen Feminismus verortet, der mit queer feminismus wenig zu tun hat. im Feminismus, den ich hinter dem Text vermute, ist der Fokus auf bestimmte Identitäten so stark, dass wenig Platz bleibt für Zwischentöne Graubereiche Gender Trouble und all that jazz.
queere Grüße, im Versuch, nicht zu wütend zu klingen und solidarisch auf Leerstellen aufmerksam zu machen,
ein Anarchist (achtung, kein cis Mann, eins achte auf all die Fallen im Denken.)