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Gemeint sind wir alle! Demo gegen rechte Brandstifter*innen

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Gemeint sind wir alle – Gegen rechte Brandstifter*innen am Schreibtisch und auf der Straße!

Demonstration gegen rechte Brandanschläge: 22.12. um 14 Uhr Zoo Frankfurt

In den vergangenen Wochen kam es zu insgesamt sieben Brandanschlägen gegen fünf linke Projekte in der Rhein-Main-Region. Die Brandstiftungen ähneln sich sowohl in Zeitpunkten als auch in der Vorgehensweise, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um eine zusammenhängende Anschlagsserie handeln könnte. Getroffen hat es die seit über 35 Jahre besetzte Au in Frankfurt Rödelheim, die Projekte des Mietshäusersyndikats Knotenpunkt in Schwalbach, Assenland in Frankfurt Rödelheim, Schwarze 7 in Hanau und das linke Kulturzentrum Café ExZess in Frankfurt Bockenheim.

Aufgrund der betroffenen Projekte muss davon ausgegangen werden, dass es sich um gezielte, rechte Angriffe gegen alternative und linke Strukturen handelt. Diese stehen für die Idee eines Zusammenlebens jenseits von Ausgrenzung und Ausbeutung und sind damit besonders rechten und faschistischen Kräften ein Dorn im Auge. Wir verstehen den Angriff auf diese Projekte deshalb als einen Angriff auf all diejenigen, die sich für eine offene und solidarische Gesellschaft einsetzen. Rechte Gewalt trifft aber nicht nur linke Strukturen, sondern kann besonders auch alle anderen treffen, die nicht in das Weltbild von Rechtsextremen passen (Migrant*innen, Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens). Das zeigen Anschläge auf wohnungslose Rom*nja vor einigen Jahren, ein Anschlag gegen die Räumlichkeiten der antirassistischen Initiative Project Shelter 2016 oder wiederkehrende Schändungen von jüdischen Gedenkstätten und Friedhöfen.

Rechte Gewalt findet aber nicht im luftleeren Raum statt. Der Gewalttat geht ein öffentlicher Diskurs voraus, der von Hass, Ausgrenzung und Hetze geprägt ist. Dafür stehen beispielhaft die Diskussionen im Römer über die Frage, wie mit linken Projekten und Aktivist*innen, mit Migrant*innen oder Arbeitslosen umzugehen sei.

Deshalb werden wir am 22.12. alle zusammen gegen rechte Brandstifter*innen und deren ideelle Fürsprecher*innen von CDU, FDP bis AfD auf die Straße gehen. Unsere Antwort auf Hass und Ausgrenzung heißt Solidarität und Zusammenhalt und das werden wir dort zum Ausdruck bringen. Rassismus, Antisemitismus und Hetze gegen linke Initiativen haben in der Rhein-Main-Region keinen Platz.

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Protest against right-wing arson attacks

During the last weeks, the Rhine-Main area experienced a total number of seven arson attacks targeting left-wing projects. Timing and procedure of all arsons were so similar which leads to the assumption that we currently find ourselves confronted with a connected series of attacks. Targets have been Frankfurt's 35-year squatted Au, syndicate housing projects Knotenpunk in Schwalbach, Assenland in Frankfurt Rödelheim, Schwarze 7 in Hanau as well as cultural centre Exzess in Frankfurt Bockenheim.

Analysing the nature of the affected projects, we must assume that we have faced targeted, right-wing attacks against alternative and left-wing structures. As these are symbols for the idea of a communal lifestyle far from discrimination and exploitation, they have always been a thorn in the right-wing's and fascists' sides. This is why we understand the attacks on these projects as an attack on everybody contributing to an open and solidary society. Right-wing violence does not only target left-wing structures but particularly all those that do not fit into a right-wing worldview (migrants, Muslims, Jews). We have seen attacks against homeless Roma people, an attack on the premises of antiracist Project Shelter in 2016 and the repetitive desecration of Jewish memorials and graveyards.

However, right-wing violence is not born in a vacuum. Prior to the violent acts, there was a public dialogue characterized by hatred, discrimination and baiting - just like the discussions in Frankfurt's town hall Römer regarding left-wing projects and activists, migrants or unemployed people.

As a result on 22 December, we intend to take our protest against right-wing arsonists and their advocates (from CDU, FDP to AfD) to the street. This is where we proof our response to hatred and discrimination is solidarity and support. There is no room for racism, antisemitism and baiting in the Rhine-Main area.

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