Gerüchte und Spekulationen sicherlich nicht. Aber in diesem konkreten Fall der Elbchaussee haben wir uns dafür entschieden, die doch tatsächlich massiv vorhandenen Spekulationen darzustellen und diese aber auch als solche gekennzeichnet. Ansonsten waren auch wir zum Thema durchaus unterschiedlicher Meinung, was wir ebenfalls versucht haben so kundzutun. Generell finden wir, dass Bewertungen zu G20 in Hamburg über das Darstellen der Repression hinausgehen sollten, und stattdessen durchaus auch selbstkritisches Hinterfragen von eigenen Aktionen beinhalten müssen – notfalls kontrovers, was aus unserer Sicht keinesfalls mit „unsolidarisch“ gleichzusetzen ist.
Das ist aber auch natürlich eine gefährliche Grauzone. Nicht umsonst wird die deutlich weitergehende Spekulation im Text „Verkehrsprobleme in einer Geisterstadt“ (Nautilus) zur Elbchaussee in unserem Text kritisiert. Am Sinnvollsten wäre u.E. eine Erklärung der Leute selber, die die Elbchaussee geplant haben. Natürlich hätten wir diese – wenn denn vorgelegen – auch im Buch / offenen Brief mit einbezogen, vermutlich in alle anderen Sprachen zusätzlich übersetzt und verlinkt.
Bei eigentlich allen anderen wesentlichen Punkten, wie bei den Blockaden, der Freitagnacht (hier mit Abstrichen), der Welcome to Hell Demo, der Distanzierungen (oder Abgrenzungen), der militanten Aktionen sonst, der Samstagsdemo waren wir uns hingegen ziemlich schnell und weitgehend in unserer Bewertung einig.
@Küstennebel: Wenn Du oder ihr zu anderen Bewertungen an Punkten kommen oder die unsrigen für undifferenziert erachten ist ja gerade hier die Möglichkeit, dies konkreter zu formulieren und einzubringen. Generell aber einfach „Maul halten“ einzufordern empfinden wir als unzureichend… das bringt dann wen voran?
Mal abgesehen davon plädiert der Text ja gerade an die internationale Solidarität – insbesondere gegenüber den von der Repression betroffenen Genoss*innen aus anderen Ländern – ein sogar auslösendes Moment diesen zu verfassen.
Die von uns benutzten Fotos und Videos sind übrigens allesamt im Netz offen zugänglich, von einer zusätzlichen Verpixelung haben wir deswegen bewusst abgesehen.
Bewertungen sind notwendig
Gerüchte und Spekulationen sicherlich nicht. Aber in diesem konkreten Fall der Elbchaussee haben wir uns dafür entschieden, die doch tatsächlich massiv vorhandenen Spekulationen darzustellen und diese aber auch als solche gekennzeichnet. Ansonsten waren auch wir zum Thema durchaus unterschiedlicher Meinung, was wir ebenfalls versucht haben so kundzutun. Generell finden wir, dass Bewertungen zu G20 in Hamburg über das Darstellen der Repression hinausgehen sollten, und stattdessen durchaus auch selbstkritisches Hinterfragen von eigenen Aktionen beinhalten müssen – notfalls kontrovers, was aus unserer Sicht keinesfalls mit „unsolidarisch“ gleichzusetzen ist.
Das ist aber auch natürlich eine gefährliche Grauzone. Nicht umsonst wird die deutlich weitergehende Spekulation im Text „Verkehrsprobleme in einer Geisterstadt“ (Nautilus) zur Elbchaussee in unserem Text kritisiert. Am Sinnvollsten wäre u.E. eine Erklärung der Leute selber, die die Elbchaussee geplant haben. Natürlich hätten wir diese – wenn denn vorgelegen – auch im Buch / offenen Brief mit einbezogen, vermutlich in alle anderen Sprachen zusätzlich übersetzt und verlinkt.
Bei eigentlich allen anderen wesentlichen Punkten, wie bei den Blockaden, der Freitagnacht (hier mit Abstrichen), der Welcome to Hell Demo, der Distanzierungen (oder Abgrenzungen), der militanten Aktionen sonst, der Samstagsdemo waren wir uns hingegen ziemlich schnell und weitgehend in unserer Bewertung einig.
@Küstennebel: Wenn Du oder ihr zu anderen Bewertungen an Punkten kommen oder die unsrigen für undifferenziert erachten ist ja gerade hier die Möglichkeit, dies konkreter zu formulieren und einzubringen. Generell aber einfach „Maul halten“ einzufordern empfinden wir als unzureichend… das bringt dann wen voran?
Mal abgesehen davon plädiert der Text ja gerade an die internationale Solidarität – insbesondere gegenüber den von der Repression betroffenen Genoss*innen aus anderen Ländern – ein sogar auslösendes Moment diesen zu verfassen.
Die von uns benutzten Fotos und Videos sind übrigens allesamt im Netz offen zugänglich, von einer zusätzlichen Verpixelung haben wir deswegen bewusst abgesehen.