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Freiburg: Selbstorganisiertes Straßenfest im Grün ein voller Erfolg!

Wem gehört die Stadt?

“Selbstorganisiert in Stadtteil und Betrieb” war das Motto des diesjährigen Straßenfests im Freiburger Stadtteil “im Grün”. Laut den Cops beteiligten sich zwischen 2000 bis 2500 Menschen und feierten bei musikalischem & politischem Programm. Das Fest wurde - wie in den Jahren zuvor - explizit nicht bei den staatlichen Behörden "angemeldet".

 

Die Feierlichkeiten begannen schon am Vorabend. In der Walpurgisnacht waren rund 1300 Menschen in und um die Adlerstraße zugegen. Der 1. Mai selbst startete dann mit der traditionellen Gewerkschaftsdemonstration (1000 Teilnehmer*innen), an der sich auch ein lautstarker antikapitalistischer Block beteiligte. Während der Demonstration gab es eine koordinierte Aktion gegen das Verbot der Symbole der kurdischen Arbeiterpartei (PKK).

 

Das Straßenfest im Grün startete um 14:30 Uhr mit einem bunten Programm aus linker Politik und (Sub)Kultur. Auf der Hauptbühne wechselten sich Bands diverser Genres und politische Redebeiträge u. a. zu den Themen Selbstorganisation, linker Stadtpolitik, basisgewerkschaftlicher Arbeit und Solidarität mit Geflüchteten ab. Im Adlerpark fand gleichzeitig ein Hip-Hop Jam mit Breakdance, Graffiti, Rap & DJ*s statt. Verschiedene außerparlamentarische linke Gruppen informierten zwischen den Bühnen über ihre Arbeit und versorgten die Gäste mit Speis und Trank. Auch für die Kleinsten war mit einem Kinderprogramm gesorgt.

 

Das Fest wurde von einer bunten Mischung aus Quartiersbewohner*innen, Angehörige verschiedener Subkulturen und linker Aktivist*innen getragen. So konnte nach einigen Jahren der Ruhe und polizeilicher & behördlicher Repression wieder an die Tradition der Selbstorganisation im Viertel angeknüpft werden. Alles in allem ein rundum gelungener Tag.

 

Schwarz-Rot bleibt der Mai! Bis nächstes Jahr!

 

PS: Einige Worte zur Repression

 

Zwar hielten sich die Einsatzkräfte der Freiburger Polizei tagsüber im Hintergrund, jedoch kam es zu vereinzelten Provokationen der Cops: In der Walpurgisnacht wurde ein Aktivist auf dem Heimweg festgenommen, angeblich wegen einer zurückliegenden politischen Aktion. Am 1. Mai setzte die Polizei am Rande der Gewerkschaftsdemo einen weiteren Aktivisten wegen angeblicher Vermummung und des Zeigens verbotener kurdischer Symbole fest. Am Rande des antikapitalistischen Blocks provozierten immer wieder Polizisten in Zivil. Beim Hip-Hop Jam marschierten um 21.45 Uhr massiv Bereitschaftspolizei auf und drohte die Anlage zu beschlagnahmen, was dann aber nicht in die Tat umgesetzt wurde. Eine Band wurde zudem von den Cops verfolgt, auf der Heimreise eine Stunde durchsucht und ED behandelt.

Bei Post von Polizei und Staatsanwaltschaft besucht die Sprechstunde der Roten Hilfe Freiburg.

 

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