Der Brand im Odessaer Gewerkschaftshaus ist kein einfaches Thema. Wenn die These des Trailers stimmen würde, die ukrainische Regierung hätte den Brand bewusst inszeniert um weitere Verwaltungsgebäudebesetzungen zu verhindern, was möglich wäre, dann ist es in diesem Sinne erfolgreich gewesen und es hätte vielleicht einen Krieg in Odessa mit inzwischen mindestens nochmal 1.000 Toten verhindert. 1.000 Menschen, die heute noch leben. Aber wenn die ukrainische Regierung in der Lage gewesen sein soll in Odessa den Brand zu inzenieren, warum soll sie dann nicht gleich die Verwaltungsgebäude mit der Polizei geschützt haben? Dass in der Ostukraine Verwaltungsgebäude von ein paar hundert Seperatisten übernommen worden, lag doch daran, dass die Kiewer Regierung keine Kontrolle über die Polizei im Osten hatte. Dann kam sehr schnell die Bewaffnung der Seperatisten. (Waffen woher, wenn nicht aus Russland und wie @hilfssherriff-helfer ist das mit den Interessen der Waffenindustrie?) Der Brand könnte auch von der Gegenseite inszeniert worden sein, Motive gäbe es da auch. Es kann aber auch eine Verkettung tragischer Unfälle sein im Zusammenhang mit starken Hass und dem Wunsch zu töten. Wer Molis in Häuser mit Menschen wirft, ist Schuld, wenn diese verbrennen, und das waren pro-ukrainische Nationalisten. Die Frage ist aber, wer benutzt das Ereignis wofür. Die russische Propaganda hat es gekonnt genutzt um der Ukraine Faschismus zu unterstellen und Putins Machtsteben zu rechtfertigen. Und dies hat schon mindestens 2.000 Tote gefordert. Russia Today hatte sehr schnell seinen Propaganda-Beitrag über Odessa, der sehr schnell bei telepolis unhinterfragt rezipiert wurde und natürlich bei den vielen "ach so kritischen" Kommentareschreibern. Ein weiterer Sieg im Propagandakrieg für Putin. Und das ist eine erfolgreiche Strategie von ihm. Elemente dieser stetigen Propaganda dringen über Online-Kommentare in die Talkshows und über die Linkspartei in Parlamentsdebatten. Oder die Geschichte des Arztes auf Facebook, der dann doch gar nicht aus Odessa war. Aber klar, die bösen Westsystemmedien lügen ja alle und Russia Today erzählt die Wahrheit.
kein einfaches Thema
Der Brand im Odessaer Gewerkschaftshaus ist kein einfaches Thema. Wenn die These des Trailers stimmen würde, die ukrainische Regierung hätte den Brand bewusst inszeniert um weitere Verwaltungsgebäudebesetzungen zu verhindern, was möglich wäre, dann ist es in diesem Sinne erfolgreich gewesen und es hätte vielleicht einen Krieg in Odessa mit inzwischen mindestens nochmal 1.000 Toten verhindert. 1.000 Menschen, die heute noch leben. Aber wenn die ukrainische Regierung in der Lage gewesen sein soll in Odessa den Brand zu inzenieren, warum soll sie dann nicht gleich die Verwaltungsgebäude mit der Polizei geschützt haben? Dass in der Ostukraine Verwaltungsgebäude von ein paar hundert Seperatisten übernommen worden, lag doch daran, dass die Kiewer Regierung keine Kontrolle über die Polizei im Osten hatte. Dann kam sehr schnell die Bewaffnung der Seperatisten. (Waffen woher, wenn nicht aus Russland und wie @hilfssherriff-helfer ist das mit den Interessen der Waffenindustrie?) Der Brand könnte auch von der Gegenseite inszeniert worden sein, Motive gäbe es da auch. Es kann aber auch eine Verkettung tragischer Unfälle sein im Zusammenhang mit starken Hass und dem Wunsch zu töten. Wer Molis in Häuser mit Menschen wirft, ist Schuld, wenn diese verbrennen, und das waren pro-ukrainische Nationalisten. Die Frage ist aber, wer benutzt das Ereignis wofür. Die russische Propaganda hat es gekonnt genutzt um der Ukraine Faschismus zu unterstellen und Putins Machtsteben zu rechtfertigen. Und dies hat schon mindestens 2.000 Tote gefordert. Russia Today hatte sehr schnell seinen Propaganda-Beitrag über Odessa, der sehr schnell bei telepolis unhinterfragt rezipiert wurde und natürlich bei den vielen "ach so kritischen" Kommentareschreibern. Ein weiterer Sieg im Propagandakrieg für Putin. Und das ist eine erfolgreiche Strategie von ihm. Elemente dieser stetigen Propaganda dringen über Online-Kommentare in die Talkshows und über die Linkspartei in Parlamentsdebatten. Oder die Geschichte des Arztes auf Facebook, der dann doch gar nicht aus Odessa war. Aber klar, die bösen Westsystemmedien lügen ja alle und Russia Today erzählt die Wahrheit.