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Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz in Halle/Saale

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Am Mittwoch, dem 6.12.2017 kam es in Halle (Saale) zum zweiten Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz innerhalb weniger Wochen.

 

Die betroffene Person wurde während der Arbeit bei einem Kunden abgefangen. Als sie aus dem Gebäude trat, sah sie einen Mann an der Toreinfahrt stehen, der auf sie zukam und  sich ihr in den Weg stellte. Er sprach den Betroffenen mit vollem Namen an und stellte sich als Herr Böhm vom Innenministerium vor. Er sagte,er wolle sich mit ihm „über rechts –  links, speziell links“ unterhalten. Der Betroffene wehrte diese Anfrage mit einem klaren Nein ab und versuchte zu seinem Auto zu gehen.

Der Mann kam ihm jedoch hinterher, suggerierte ein weiteres Treffen „in Ruhe“. Der Betroffene fragte ihn nach seinem Namen, den er wieder mit Böhm angab. Er redete weiter auf den Betroffenen ein, der ihn jedoch mit einem „kein Interesse“ abspeiste. Er stieg schnell ins Auto, der Mann ließ von ihm ab und ging weg.Der Mann, der sich als Böhm vorgestellt hat, sieht aus wie folgt: ca 40 – 50 Jahre, dunkle Augen, dunkle Bartstoppel, Mütze, kräftig/untersetzt, nicht größer als 1,75m, er trug eine beige Jacke und auch ansonsten sehr unauffällige Kleidung. Während der Mann diesmal allein unterwegs zu sein schien, ist er in der Vergangenheit mit einem Kollegen aufgetaucht. Vgl: https://de.indymedia.org/node/15916

Es kommt immer wieder vor, dass Polizei und Verfassungsschutz versuchen an Informationen über Strukturen und Personen zu gelangen oder diese einzuschüchtern indem sie Genoss_innen direkt ansprechen.
Der einfachste und sicherste Umgang damit ist, jegliche Gespräche, ob vermeintlich harmloses Geplänkel oder direkte Fragen zu verweigern.Sucht euch Unterstützung bei Freund_innen, macht den Vorfall öffentlich, informiert eure Politgruppe oder das Umfeld und wendet euch an die lokalen Antirepressionsstrukturen wie die Rote Hilfe.

 

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