An sich bietet der Text auch gute Ansätze, leider aber auch Kritikwürdiges, was durch zwei Zitate belegt werden soll:
Es handelt sich um die beiden Textstellen "Leider war es nicht einfach, sich in dieser Nacht den Protesten anzuschließen und nicht auf eine Gruppe von Nazis zu treffen, zumindest in Madrid." und "Während einige faschistische Gruppen (die die Mobilisierungen angestiftet hatten)..."
Dazu ist zu sagen. Die Gewalt die Faschist*innen gegen Banken ausüben, ist die Gewalt die uns die Schädel einschlägt. Das sollten gerade Anarchist*innen immer im Gedächtnis haben. Faschistische Gewalt ist nicht der Aufstand gegen die Herrschenden, es ist die extreme Form der Gewalt-Herrschaft. Der Text ist sicherlich keine Querfront und grenzt sich deutlich ab. Leider biedert er sich auch ein ene Gewalt der Faschist*innen na, , die uns verletzt und tötet. Es sollte ein No-Go sein, sich solchen Protesten anzuschließen, wenn sie von Nazis geprägt sind.
Vielleicht ist die angebliche eigene Schwäche in Zeichen der Pandemie auch ein Zeichen der Stärke. Faschist*innen passen ihren Protest der Pandemie nicht an, sie verachten Menschenleben. Viele von uns tun sich da weitaus schwerer und tun nicht so. als wenn Ansammlungen von Menschen nicht das Leben von Mitmenschen gefährden. Nicht weil der Staat es sagt, sondern die eigene Vernunft.
Dennoch ist es nicht die Zeit des Stillehaltens, alle die außerhalb ihrer Mobilisationen den Lauten machen , z.B. offen auftretende Querdenker*innen in der Bahn dürften inzwischen wissen, dass sie alles andere als Rückhalt haben. Außerhalb ihrer Blase werden sie nämlich offensiv angegegangen und das erfreulicherweise nicht nur von Anarchist*innen. Auch darüber hinaus passiert einiges, selbst in Deutschland..... Neben individuellen Aktionen gegen die Herrschenden auch einiges an Soli-Arbeit, die so enorm wichtig ist. Das alles ist natürlich ausbaufähig...
Nur die große Revolution ist mal wieder verschoben. Ob sie schon kurz nach der Pandemie beginnt? Wohl kaum.
Im Text findet sich dann aber auch noch ein sehr vernünftiger Satz, der aber reflektiert umgesetzt umzusetzen ist. Betont werden sollt hier die kollektive Verantwortung, gerade in Zeichen einer Pandemie, wo solidarisches, selbstbestimmtes Handeln auch Verzicht und Einschränkung bedeutet.
"Wir glauben, dass es darum geht, ein Management aus Autonomie und individueller und kollektiver Verantwortung zu suchen, das nicht den Zumutungen irgendeiner Autorität gehorcht und das die Vielfalt der Erfahrungen und Bedürfnisse berücksichtigt. Aber natürlich auch, sich den Versuchen der Macht zu stellen, dies in eine Erweiterung ihrer Mechanismen der sozialen Kontrolle zu verwandeln und, wie wir es immer getan haben, jede Autorität in Frage zu stellen."
Aktion statt Reaktion
An sich bietet der Text auch gute Ansätze, leider aber auch Kritikwürdiges, was durch zwei Zitate belegt werden soll:
Es handelt sich um die beiden Textstellen "Leider war es nicht einfach, sich in dieser Nacht den Protesten anzuschließen und nicht auf eine Gruppe von Nazis zu treffen, zumindest in Madrid." und "Während einige faschistische Gruppen (die die Mobilisierungen angestiftet hatten)..."
Dazu ist zu sagen. Die Gewalt die Faschist*innen gegen Banken ausüben, ist die Gewalt die uns die Schädel einschlägt. Das sollten gerade Anarchist*innen immer im Gedächtnis haben. Faschistische Gewalt ist nicht der Aufstand gegen die Herrschenden, es ist die extreme Form der Gewalt-Herrschaft. Der Text ist sicherlich keine Querfront und grenzt sich deutlich ab. Leider biedert er sich auch ein ene Gewalt der Faschist*innen na, , die uns verletzt und tötet. Es sollte ein No-Go sein, sich solchen Protesten anzuschließen, wenn sie von Nazis geprägt sind.
Vielleicht ist die angebliche eigene Schwäche in Zeichen der Pandemie auch ein Zeichen der Stärke. Faschist*innen passen ihren Protest der Pandemie nicht an, sie verachten Menschenleben. Viele von uns tun sich da weitaus schwerer und tun nicht so. als wenn Ansammlungen von Menschen nicht das Leben von Mitmenschen gefährden. Nicht weil der Staat es sagt, sondern die eigene Vernunft.
Dennoch ist es nicht die Zeit des Stillehaltens, alle die außerhalb ihrer Mobilisationen den Lauten machen , z.B. offen auftretende Querdenker*innen in der Bahn dürften inzwischen wissen, dass sie alles andere als Rückhalt haben. Außerhalb ihrer Blase werden sie nämlich offensiv angegegangen und das erfreulicherweise nicht nur von Anarchist*innen. Auch darüber hinaus passiert einiges, selbst in Deutschland..... Neben individuellen Aktionen gegen die Herrschenden auch einiges an Soli-Arbeit, die so enorm wichtig ist. Das alles ist natürlich ausbaufähig...
Nur die große Revolution ist mal wieder verschoben. Ob sie schon kurz nach der Pandemie beginnt? Wohl kaum.
Im Text findet sich dann aber auch noch ein sehr vernünftiger Satz, der aber reflektiert umgesetzt umzusetzen ist. Betont werden sollt hier die kollektive Verantwortung, gerade in Zeichen einer Pandemie, wo solidarisches, selbstbestimmtes Handeln auch Verzicht und Einschränkung bedeutet.
"Wir glauben, dass es darum geht, ein Management aus Autonomie und individueller und kollektiver Verantwortung zu suchen, das nicht den Zumutungen irgendeiner Autorität gehorcht und das die Vielfalt der Erfahrungen und Bedürfnisse berücksichtigt. Aber natürlich auch, sich den Versuchen der Macht zu stellen, dies in eine Erweiterung ihrer Mechanismen der sozialen Kontrolle zu verwandeln und, wie wir es immer getan haben, jede Autorität in Frage zu stellen."