Brandanschlag auf rechten Treff in Bautzen

Antifas aus Sachsen 20.03.2006 13:31
Am 14. März verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf einen vorwiegend von rechten Jugendlichen genutzten Jugendklub in Bautzen.
An der Eingangstür des von der AWO betriebenen Klubs zerschellte ein Molotowcocktail und sorgte für einen geringen Sachschaden.
Der Klub fiel in der Vergangenheit immer wieder als Treff- und Ausgangspunkt für neonazistisches Treiben in Bautzen auf.

Tage später ermittelte die Polizei drei Tatverdächtige im Alter von 14 und 15 Jahren. Die Polizei behauptet, die drei hätten den Anschlag eingeräumt und als Grund ihre "linksextremistische" Einstellung angegeben.

Bautzen zählt zu den Gebieten in Sachsen, die für antifaschistische Aktivitäten eher einen "weißen Fleck" darstellen. Umso bedeutender wiegt es also, wenn sich Menschen finden, den Neonazis etwas entgegenzusetzen.
In den letzten Monaten firmierten sich hier unter anderen Nachfolgestrukturen von Blood&Honour. In der Region Bautzen waren in diesem Zusammenhang mehrere Personen von den Anfang März erfolgten Razzien betroffen und ein Neonazi wurde dabei auch festgenommen.

Am 8. April wollen lokale Neonazis eine Demonstration für Holocaustleugner in Bautzen durchführen, als Unterstützung für die bundesweite Demonstration in Mannheim.

Zwei Beispiele, die die Aktivitäten in der Region aufzeigen.

Dass dabei antifaschistisches Engagement notwendig ist und entschlossen und offensiv geführt werden muss, liegt auf der Hand.

In diesem Sinne: Solidarität mit den Beschuldigten!

Antifas aus Sachsen
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

mal mit den AWOisten kontakten ...

AWOler 20.03.2006 - 13:54
Habt Ihr schon mal versucht mit den AWO-MitarbeiterInnen (Arbeiterwohlfahrt)in der Einrichtung Kontakt aufzunehmen.

Vielleicht kann man versuchen da was zusammen zu unternehmen, wenigstens vielleicht, dass den Rechten dort keine Plattform staatlich finanziert und von einem Wohlfahrtsverband bereitgestellt bekommen.

das problem mit den sozpaeds

an 20.03.2006 - 15:28
das problem mit den "rechten jugendeinrichtungen" liegt zu einem grossen teil an der unfaehigkeit der sozialpaedagogen - die sich auch fuer schwachsinn wie "akzeptierende jugendarbeit" nicht zu schade sind. wenn man sich die studenten der sozialpaedagogik naeher betrachtet, bekommt einem bei fast jedem das kalte grausen. die einen braeuchten selber einen sozialarbeiter und die anderen haben sich das studium ausgesucht, weils eben am einfachsten ist - beides keine grundlage fuer die arbeit in so einem komplizierten feld. die wenigen sozialpaedagogen, die tatsaechlich zu diesem beruf befaehigt sind, leisten zwar sicherlich gute arbeit - sie gehen aber leider in der masse der gutmenschen unter.

dort werden jugendliche akzeptiert so wie sie

--------- 20.03.2006 - 17:35
sind!
nicht nazis! und wenn man denen das gefühl gibt akzeptiert zu werden...
aber so werden die sicher nicht zum aussteiger! so dürften die nazis dort noch mehr zulauf bekommen!
die awo macht was was man von euch verblendeten linken nicht behaupten kann!

Nazidemo in Bautzen verhindern!

yoko 26.03.2006 - 16:34
KEIN METER! KEIN STÜCK!

www.keine-demo-bautzen.de.vu

support the lokal antifa!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 11 Kommentare an

@ ??? — bla

@bla — ???

sorry — ...