Ökologie

Demonstration gegen Zoos in Berlin

Berliner-Tierrechts-Aktion (BerTA) 07.06.2009 - 23:48
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Mit einer Kundgebung am 07. Juni wurde eine Protestwoche gegen Zoos in Berlin eröffnet. Etwa 15 Aktivist_innen demonstrierten vor den Toren des Zoologischen Gartens in der Berliner Innenstadt. Die Berliner-Tierrechts-Aktion (BerTA) hatte zu Protesten unter dem Motto "Artgerecht ist nur die Freiheit" aufgerufen. Im Laufe der Woche sind weitere Aktionen geplant. An dieser Stelle ein Aktionsbericht zur Kundgebung und Hintergrundinformationen.

Gabriel verweigerte Auskünfte zu Gorleben

Wolfgang Ehmke 06.06.2009 - 23:24
Umweltminister Sigmar Gabriel verweigert Auskünfte zu Gorleben
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg: "Dialogbereitschaft mangelhaft"

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums lud heute das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zum Tag der offenen Tür. Atomkraftgegner der Endlagerstandorte Schacht Konrad, Asse II, Morsleben und Gorleben folgten der Einladung und protestierten vor der Tür. Sie empfingen Mitarbeiter und Gäste mit Traktor, Transparenten und den Widerstandspuppen aus dem Wendland. Sigmar Gabriel, der Bundesumweltminister, sollte ihnen Rede und Antwort stehen. Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI): "Das BfS und der Umweltminister gefallen sich derzeit in der Pose als Asse II - und Morsleben-Sanierer, sie sind zugleich die Konrad- und Gorleben-Macher." Doch Gabriel brüskierte die Atomkraftgegner und verweigerte nach der Eröffnungsrede den Dialog.

Bonn: UN- Klimaverhandlungen blockiert

teilnehmer_in 06.06.2009 - 17:46
Bild Heute morgen blockierte eine kleine Gruppe den Eingang des Maritim- Hotels in Bonn, in dem zur Zeit die Vorverhandlungen für den Klimagipfel in Kopenhagen stattfinden. Mit einem Transpi „dont' trade off Climate – CDM = Colonial Destruction Management“ wurde den Delegierten zu Beginn der Verhandlungen der Zugang versperrt.

Frankreich: Protest gegen AKW-Bau vor Gericht

eichhoernchen 06.06.2009 - 16:00
Bild Am 9. Juni stehen französische AtomkraftgegnerInnen vor Gericht in Cherbourg (Frankreich).
Vier AktivistInnen von Sortir du nucléaire haben 2007 aus Protest gegen den AKW-Neubau in Flamanville (Niedernormandie) einen HSL-Strommast in Flamanville für 40 Stunden besetzt. Sie werden nun wegen Störung öffentlicher Versorgungsbetriebe angeklagt. Das Thema Hochspannungsleitung ist im Zusammenhang mit dem EPR sehr brisant, weil für den EPR-Reaktor eine neue HSL gebaut werden soll. Die HSL-Trace soll über mehrere Regionen führen. Der Widerstand ist jeweils sehr aktiv und wird zum
Symbol für den Widerstand gegen AKW-Neubauten. Die Aktion der BesetzerInnen sorgte jedenfalls für viel Aufmerksamkeit in Frankreich. Die Aktionen von Greenpeace AktivistInnen, die die Bauarbeiten in Flamanville behinderten, fanden ebenfalls große Presseresonanz. Die Greenpeace-AktivistInnen stehen nun auch vor Gericht in Cherbourg. Der 9. Juni wird der erste große Prozess gegen AtomkraftgegnerInnen im direkten Zusammenhang mit AKW-Neubauten in Frankreich sein.
Wir nutzen die Gelegenheit, die Hintergründe des Protestes und der kommenden Verfahren zu beleuchten im Himblick auf eine notwendige internationale Vernetzung gegen deise Neu-Baupolitik.

Urantransport: Freispruch für luftigen Protest

eichhoernchen 06.06.2009 - 12:38
Bild Am 4. Juni 2009 wurde vor dem Steinfurter Amtsgericht gegen eine Umweltaktivistin verhandelt.
Gegenstand der Verhandlung war eine spektakuläre Kletteraktion oberhalb der Bahnlinie bei Steinfurt (NRW) am 16.-17. Januar 2008 gegen den Export von Atommüll von der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland. Der 1000 Tonnen schwere Zug kam damals für beinahe sieben Stunden zum stehen. Die Polizei blieb lange planlos und wusste nicht, wie mit der Situation umzugehen. Erst gegen Mittenacht rückte eine speziale Klettereinheit der Bundespolizei per Hubschrauber an, um die Kletterin aus den Seilen zu holen. Die Aktion sorgte damals für große mediale Aufmerksamkeit und trug dazu bei, die Betreiber-Firma Urenco unter Druck zu setzen. Diese hat inzwischen das Ende dieser Transporten nach Russland angekündigt.
Die Staatsanwaltschaft, die auf Nötigung plädierte, ist nun vor dem steinfurter Amtsgericht mit ihrem Versuch, diese effektive und kreative Art des Protestes zu unterbinden und zu kriminalisieren gescheitert. Freispruch, lautete das Urteil nach einer zwei stündigen Verhandlung. Der Protest oberhalb der Schiene ist freie Meinungsäußerung, so der Amtsrichter.

BfS: 20 Jahre Atommülldesaster

Robin Wood 05.06.2009 - 14:42
20 Jahre Bundesamt für Strahlenschutz - 20 Jahre Atommülldesaster

Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Bundesamtes für Strahlenschutz
(BfS) werden morgen ROBIN WOOD-AktivistInnen gemeinsam mit weiteren
AtomkraftgegnerInnen vor dem Amt in Salzgitter demonstrieren und
Antworten auf drängende Fragen zur katastrophalen Situation bei der
Atommüll-Lagerung einfordern.

Kundgebung gegen Tierpark in Lübeck

AntispeKiel 02.06.2009 - 19:42
Bild Am Wochenende fand in Lübeck eine Kundgebung gegen das neue Tierparkkonzept und für die Freilassung der gefangenen nichtmenschlichen Individuen statt.

Protest gegen Zirkusbesuch in Kiel

Antispe Kiel 01.06.2009 - 11:36
Bild Nicht lange nach dem Besuch des Zirkus Granada kündigte sich der nächste Zirkus in Kiel an. Zirkus Voyage, er gastiert bis zum 1. Juni in Kiel, auf dem Wilhelmsplatz. Mit einer Tierschau, die europas größte sein soll, so der Zirkus. Er hält Elefanten, Giraffen, Löwen, ein Nilpferd, Pferde, ein Nashorn und andere nichtmenschliche Individuen gefangen.

Dresden ist Gentechnikftei

Miraculix 30.05.2009 - 13:39
Nachdem Stopp des Anbaus von gentechnisch manipuliertem Mais (Mon 810), waren die
Apfelbäume des JKI Auf dem Gelände des Obstbauinstituts in Pillnitz die einzigen
verbliebenen gentechnisch veränderten Pflanzen in Dresden. Auch das ist jetzt
Geschichte, die Bäume gibt es nicht mehr.

Bauerndemo in Frankfurt.

saul 30.05.2009 - 12:06
Bild Gestern demonstrierten die Bauern in Frankfurt mit Traktoren und einen lebenden Schwein. Hier ein Fotobericht.

Dreileben ist Gentechnikfrei

Seppuku 30.05.2009 - 10:31
Alle Parzellen befreit.

Gorleben illegal nuclear waste dump raided

Diet Simon 30.05.2009 - 02:08
Bild Demonstrators cut through fences and drove farm tractors into a compound they claim is an illegally built nuclear waste dump at the village of Gorleben in northern Germany. The local resistance group, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), reported more than 1,000 demonstrators and 30 tractors, a posting on IMC Germany had 1,000, a user of the site quoted local radio with 350, national radio 500, adding that pictures certainly didn't suggest 1,000. But adding, too: "The number's not important, it's super that a demo involving direct action followed so fast on the new revelations about the salt deposit. That generates hope! We don't need to boast about numbers - we have the better arguments, many years of resistance and have always been good for surprises like today's. Thanks to all!"

MZ: Stop Kohle Demo – Ein Bericht

Klimacampgruppe Mainz-Wiesbaden 28.05.2009 - 17:25
Bild Am Samstag den 23. Mai fand in Mainz die „Stop Kohle Demo“ gegen das geplante Kohlekraftwerk in Mainz-Mombach statt, zu der mit wenigen Ausnahmen hauptsächlich aus dem bürgerlichen Spektrum aufgerufen wurde. Laut Medienberichten waren zwischen 2000 und 4000 Menschen dabei. Durch die aktuellen Ereignisse war die Demo dringend nötig, aber es war auch abzusehen, dass sie eine geradezu absurde Angelegenheit werden würde.

Gorleben: "Erkundungslüge ist aufgeflogen!"

Wolfgang Ehmke 28.05.2009 - 12:46
Bundesamt für Strahlenschutz: In Gorleben wird nicht nur erkundet, sondern ein
Endlager errichtet
BI Umweltschutz "Erkundungslüge ist aufgeflogen!"

In Gorleben wird längst ein Endlager für hochradioaktive Abfälle errichtet.
Dieses Eingeständnis geht aus einem internen Bericht des Bundesamtes für
Strahlenschutz (BfS) hervor, berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer
heutigen Ausgabe.

Formfehler bei Anzeige gegen Klimaschützerin

Kohler 27.05.2009 - 22:59
Das Amtsgericht Hamburg-Harburg vertagte den Prozess gegen eine Klimaschützerin, weil Vattenfall bei der Anzeige offensichtliche Formfehler begangen hat. Der Energiekonzern hatte nach einer Aktion an der Baustelle des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg Anzeige gegen eine Reihe von Klimaschützer/innen erstattet, die die Baustelle für einige Stunden besetzt gehalten hatten. Die Besetzer/innen bekommen zahlreiche Unterstützung - prominent und durch eine Online-Aktion www.ausgekohlt.net an Vattenfall.

[BS] 4 Wochen Anti-Gentech Mahnwache

wahnmachi 24.05.2009 - 21:43
Bild [BS] 4 Wochen Anti-Gentech Mahnwache - Wir bleiben!
Review und Perspektive

Seit dem 25. April existiert auf einer Verkehrsinsel in Braunschweig eine Mahnwache anlässlich eines geplanten Genmaisversuchs mit der Sorte MON x auf einer Fläche von 1,2 ha.
Hier ein kurzer Rückblick und eine kleine Aussicht vom Inselleben.

Atomindustrie: Ideologie zum Anfassen

sp 23.05.2009 - 03:00
Bundesamt für Strahlenschutz schreibt Referentenstelle aus. Kindern und Jugendlichen soll (schöne Seite der) Endlagerung nahe gebracht werden.

Staatsakt ohne Widerspruch?

gesehen 22.05.2009 - 13:34
Der offizielle Staatsakt zum 60. Geb. der BRD ist ohne Widerspruch verlaufen - besonders Ekelhaft: die ersten Menschen, denen Köhler(Bundespräsident) in der einzigen Ansprache während der Stunde dankte und wo es den ersten Beifall gab, das waren "unsere Soldaten der Bundeswehr..."

Hamburg-Moorburg: Einstellung gegen Auflage

freie_sprecherin 20.05.2009 - 00:53
Bild Der Druck auf Vattenfall wirkt: Zwei Verfahren gegen Menschen, die morgen wegen einem Besuch auf der Baustelle des Klima-Killers in Hamburg-Moorburg wegen Hausfriedensbruchs vor Gericht stehen sollten, wurden gegen Auflagen eingestellt. In den letzten Wochen hatten sich rund 1.500 Menschen solidarisiert und mit einer Online-Aktion Druck auf Vattenfall gemacht. Doch eine Einstellung ist kein Freispruch: Wenn der Druck weiter steigt, muss Vattenfall die Anzeigen zurückziehen!

Mai-Ausgabe der Gorleben Rundschau

Wolfgang Ehmke 19.05.2009 - 13:40
"Wir schreiben Geschichte" - die Mai-Ausgabe der Gorleben Rundschau wartet gleich mit mehreren Beiträgen auf, die den Geburtsfehler Gorlebens und die falschen Weichenstellungen in den 80er Jahren thematisieren.
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