Tomasz Konicz
14.01.2010 - 17:15
Ressourcenknappheit bremst Wirtschaftswachstum und führt zur weiteren Ausbreitung von Hunger und Unterernährung.
Tomasz Konicz
12.01.2010 - 16:09
Kapitalistische Eigentumsverhältnisse und das ureigenste Bewegungsgesetz des Kapitalismus – die Kapitalakkumulation - befördern den Klimawandel und stehen adäquaten Gegenmaßnahmen diametral entgegen.
"Die Ökologie hat nur ihre volle kritische und ethische Kraft, wenn die Verwüstungen der Erde, die Zerstörung der natürlichen Grundlagen des Lebens als die Folge einer bestimmten Produktionsweise verstanden werden; und wenn verstanden wird, dass diese Produktionsweise die Maximierung der Erträge verlangt und zu Techniken greift, die dem bilogischen Gleichgewicht Gewalt antun."
André Gorz
treehugger
11.01.2010 - 04:45
Braunschweig. Seit dem 08.01. findet im Querumer Forst die seit Jahrzehnten größte punktuelle Waldzerstörung in Norddeutschland statt. Die Bäume müssen für den Ausbau des dortigen Regionalflughafens weichen, von dem fast ausschließlich VW profitiert. Nur um sich für eine überschaubare Anzahl von Flügen die `Unannehmlichkeiten´ einer alternativ möglichen Nutzung des nahe gelegenen internationalen Flughafens Hannover (75km) zu ersparen, wird hier in unbeschreibbarem Maße rücksichtslos gehandelt - sowohl gegen die Bevölkerung als auch gegen die Natur!
Die Proteste von örtlichen Initiativen und Naturschützer_Innen werden auch von Greenpeace und Robin Wood unterstützt. Anlaufstelle vor Ort ist eine Mahnwache am Parkplatz Tiefe Straße.
Reinhard Behrend
08.01.2010 - 07:34
Schweiz setzt auf Regenwaldzerstörung, Landnahme und Hunger
Der Anbau der Jatropha-Pflanze hat für Mosambik katastrophale Folgen.
In Bad Zurzach (nordwestlich von Zürich) soll eine riesige Agrosprit-Anlage entstehen. Der Rohstoff für den Schweizer Agrosprit, den das Unternehmen Green Bio Fuel Switzerland AG produzieren will, soll hauptsächlich aus Mosambik kommen. Dort sind die Folgen dramatisch: Regenwaldzerstörung, Landnahme, Hunger. Unterstützen Sie unsere Aktion mit einer Mail an die Gemeinde Bad Zurzach und den Kanton Aargau.
http://www.regenwald.org/
Robin Wood
06.01.2010 - 12:15
Seit dem 18.12.09 halten ROBINWOOD-AktivistInnen mehrere Bäume im Gählerpark in Hamburg Altona besetzt um den Bau einer Fernwärmetrasse für das, im Bau befindliche, Kohlekraftwerk Moorburg zu verhindern. Sie unterstützen mit ihrem Protest zwei AnwohnerInnen die schon seit dem 3.12. zwei Bäume besetzt halten.
Tomasz Konicz
05.01.2010 - 20:14
In den USA geht der Kampf um das für 2010 geplante Klimagesetz in die heiße Phase. Industrienahe Lobbygruppen wenden bereits Millionensummen zur Verhinderung einer effektiven Klimagesetzgebung auf.
pressedienst@ag-schacht-konrad.de
05.01.2010 - 00:37
Der Asse II - Koordinationskreis warnt: „Vollverfüllung“ ist Flutung! Derzeit werden drei Schließungsoptionen für Asse II geprüft:
die Rückholung des Atommülls aus der Asse
die Umlagerung des Atommülls in tiefere Bereiche des Salzstockes
die Endlagerung des Atommülls an Ort und Stelle – die sogenannte „Vollverfüllung“.
Der Stand von Wissenschaft und Technik schreibt die trockene Lagerung von Atommüll vor. Diesem Standard entspricht die Option „Vollverfüllung“ nicht!
schnee
04.01.2010 - 13:14
Die Initiative Moorburgtrasse-stoppen hatte Sonntrag 3.1.zu Neujahrsempfang an den besetzten Bäumen im Gählerpark in Hamburg eingeladen.
Grobi
02.01.2010 - 20:10
An Silvester demonstrierten rund 150 Menschen in beim Endlager in Gorleben gegen Atomkraft und die geplante Endlagerung.
Vattenfall informiert
02.01.2010 - 15:18
Die umstrittene Fernwärmetrasse vom im Bau befindlichen Kohlemeiler in Moorburg soll angeblich nunmehr quer durch den Hamburger Nobelstadtteil Blankenese verlaufen. Die Bürger sind entsetzt - wird nun der beschauliche Elbblick durch die gigantischen Rohre verschandelt und die geliebten Parks gleich mit geschreddert?
Oder hat sich der Pöbel aus St.Pauli und Altona-Altstadt hier etwa einen gemeinen Scherz erlaubt?
In der Anlage findet ihr die Aushänger, sowie Fotos.
KlimatKaos
28.12.2009 - 18:33
Von die COP15 "Black Bloc": ES SCHEINT EINE gemeinsam logik zu geben zwischen den Delegierten der Regierungen, den NGOs, welche die Demo kontrollieren und selbst den radikalen ökologischen AktivistInnen: wir alle retten die Menschheit zusammen. Wer würde dafür nicht kämpfen wollen? Und selbst, wenn Du es nicht willst, hast Du überhaupt eine Wahl? Niemand scheint die Zeit zu haben kurz innezuhalten und nachzudenken was wir hier retten sollen, was die Menschheit bedeutet. Was beinhaltet der Glaube an die Existenz einer einzigen politischen Einheit, die uns alle verbindet? In der geeinten und befriedeten Welt, die als Vorstellung durch Kopenhagen geistert wird Politik obsolet. Was, wenn die Mobilisierung der gesamten Stadt und selbst der Proteste nichts anderes als eine enorme Peacekeeping-Operation wäre?
Autonomer Punkerhamster
27.12.2009 - 20:51
Die Gewalt gegen die noch recht junge soziale Bewegung gegen den Bergbau im salvadorianischen Departement Cabañas reißt nicht ab: Nachdem bereits am 20.12. in Ilobasco der Gemeindeaktivist Ramiro Rivera und seine Ehefrau Felícita Echeverría ermordet wurden, wurde am 26.12. nahe Trinidad die Aktivistin Dora “Alicia” Recinos Sorto erschossen. Die Opfer waren beim Umweltkomitee von Cabañas (CAC) aktiv und erhoben ihre Stimme gegen die Goldmine von El Dorado des kanadischen Konzerns Pacific Rim.
muss ausgefüllt werden
27.12.2009 - 17:37
In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2009 wurden die nordischen Botschaften in der Rauchstraße in Berlin mit mehreren Farbflaschen "verschönert". Diese Aktion bezog sich auf die Repression des dänischen Staates und der Polizei gegen AktivistInnen vor, während und nach dem Klimagipfel "COP15" in Kopenhagen.
Jay Digger
25.12.2009 - 20:06
Viel wurde bisher gesagt und geschrieben über die Repression und Aktionen die beim Gipfel-Treffen in Kopenhagen stattgefunden haben. Über das scheinbare "Erstarken einer neuen radikalen Klimabewegung". Wenig Reflektionen gibt es bisher zum "Innenleben der Mobilisierung". Also zu den Strukturen und Prozessen vor Ort also. Welche haben zur Ermächtigung (Empowerment) der Einzelnen beigetragen? Welche haben dieser entgegen gewirkt?
lacomaraecher
25.12.2009 - 18:19
Drei Wochen Baumbesetzung gegen das Klimakillerkraftwerk Moorburg
Seit drei Wochen besetzen die AnwohnerInnen Jürgen und Olivia eine Eiche im Gählerpark in Hamburg-Altona um den Bau der sogenannten Moorburgtrasse zu stoppen. Seit einigen Tagen haben sie Gesellschaft: mehrere Aktive von ROBIN WOOD besetzten 2 Bäume im gleichen Park. Sie und die Bürgerinitiative vor Ort verbindet ein Ziel: Das Klimakillerkraftwerk Moorburg zu verhindern. Weihnachten werden sie auf und an denen Bäumen verbringen.
Katharina Schipkowski
24.12.2009 - 23:20
Tag 7 der Klima-Konferenz in Kopenhagen: Der Protest steht unter dem Motto "Hit the production". Eine Aktion, die nicht so ganz ohne zu sein scheint. Kinder, Omas und Kranke zu Hause lassen, war die Ansage. Eine Black-Block-Aktion, mit dem Ziel, den Hafen zu besetzen.
klimaschutzvonunten
24.12.2009 - 16:24
Auf
Indymedia wurde bereits über die Waldbesetzung in Schottland, Mainshill, gegen einen neuen Braunkohle Tagebau berichtet. Die Besetzung ist akut räumungsbedroht, besteht aber noch. In den letzten Wochen haben in Mainshill 2 größere Sabotage-Aktionen stattgefunden:
- In der Nacht auf den 7. Dezember, haben autonome Gruppen ein Bohrfahrzeug auf der gerodeten Fläche und andere Maschinen sabotiert.
- Nahe der Besetzung kam es am Mittwoche, den 16. Dezember erneut zu einer Sabotage Aktion. Ein Manager eines Vertragspartners, der im Camp Bodenproben nehmen wollte, parkte seinen Van direkt am Eingang des Camps, als er zurückkam musste er feststellen, dass die Scheiben des Vans eingeschlagen waren, und "out of mainshill" und "no more coal" daraufgesprüht war.
Die Besetzung steht kurz vor der Räumung und braucht dringend Unterstützung. Eine inter(/anti-)nationale Vernetzung sollte nicht nur auf Gipfelprotesten wie in
Kopenhagen stattfinden, sondern auch dort wo es darum geht, konkrete klimazerstörende Projekte, wie es der Abbau und die Verbrennung von Braunkohle zweifelsohne ist, anzugreifen und aufzuhalten.
Fiona Krakenbürger/Umbruch Bildarchiv
23.12.2009 - 14:46
In Kopenhagen trafen sich 100.000 Klimaaktivist_innen aus aller Welt. Jeden Tag gab es kleine und große Aktionen und Demonstrationen, in der ganzen Stadt verteilt eine soziale Infrastruktur mit Volksküchen, Schlafplätzen, Vernetzungstreffen, Bildungsveranstaltungen und Unterhaltung. Sogar ein alternatives Medienzentrum wurde eingerichtet. Es gab eine Traumahilfe und Rechtsbelehrung. Während sich der Klimagipfel im Laufe der Woche als extrem schlecht vorbereitet erwies, waren die Proteste gut organisiert und abgesprochen. Allerdings konfrontiert mit einer auf Eskalation ausgerichteten dänischen Polizei, die mit Tränengas und Pfefferspray, Schlagstöcken und Massenverhaftungen aggierte.
Ein Fotorückblick unter
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/klimagipfel09.html
...
21.12.2009 - 23:44
- Über 100 TeilnehmerInnen auf abendlicher Spontandemo in Kiel gegen Massenfestnahmen beim kopenhagener Klimagipfel und repressive Verhältnisse überall
- Lautstarker Demonstrationszug durch belebte Kieler Innenstadt
- Zweite, kämpferische Aktion nach Kundgebung am Dänischen Konsulat am Vormittag
afa berlin
21.12.2009 - 16:32
Wegen den zahlreichen Repressionen gegen die Protestteilnehmer zum Weltklimagipfel in Kopenhagen gibt es heute um 20 Uhr eine Spontandemonstration. Treffpunkt ist der Rosenthaler Platz in Berlin Mitte.