Ökologie

Urbane Gärten in Barcelona: Gärten der Stadt

hortera 24.09.2009 - 23:14
Im Folgenden werden einige der in der Reportage unter die Gärten der Stadt fallenden Gärten präsentiert.

Urbane Gärten in Barcelona: Anbautradition

hortera 24.09.2009 - 23:09
Im Folgenden werden einige der in der Reportage unter die Anbautradition fallenden Gärten präsentiert.

E.ONs CCS-Feigenblatt

E.ON abmelden! 24.09.2009 - 11:56
Vor einigen Tagen weihte E.ON mit viel Pressewirbel eine Pilotanlage für die sogenannte CCS-Technologie am Standort Staudinger im hessischen Hanau ein.

20.000 Tonnen könnten in Morsleben fallen

pressedienst@ag-schacht-konrad.de 24.09.2009 - 04:29
Im Rahmen des Schließungsverfahrens des Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM)wird noch in diesem Herbst mit der Auslegung der Planunterlagen gerechnet. Aus diesem Anlass ist es dringend notwendig, sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gleichzeitig droht laut dem Betreiber ein neuer dramatischer Löserfall*.

[Aachen] Demo gegen die Nerzfarm in Orsbach

Antispe Aachen 23.09.2009 - 22:29
Bild +++ lautstarke Demonstration gegen die Nerzfarm in Orsbach +++ 150 Teilnehmer_innen +++ gute Stimmung +++ Protest unmittelbar vor der Farm +++

Berufungsprozess in Augsburg

Mrs Farmer 23.09.2009 - 22:23
Augsburg: Prozess gegen Tierbefreiungsaktivist_innen, die zweite Runde

Aufgrund der Anfechtung des erstinstanzlichen Urteils durch einen der Drei Verurteilten, findet am Augsburger Landgericht die Berufungsverhandlung statt.

Magdeburg: Zivilprozess gegen Feldbesetzer

B. Setza 23.09.2009 - 15:13
Diesen Dienstag mussten sich 2 FeldbesetzerInnen vor dem Landgericht Magdeburg verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, im Frühjahr an der Besetzung eines Schaugartens für genetisch veränderte Pflanzen teilgenommen zu haben. Das Gericht bestätigte ein Betretungsverbot für das Feld, bei Nichtbeachtung drohen hohe Geldstrafen oder Knast.

Dokumente belegen Zwist zw. Bonn & Hannover

Wolfgang Ehmke 23.09.2009 - 13:18
BI Umweltschutz zur Wahl Gorlebens
Dokumentenfunde belegen Zwist zwischen Bonn und Hannover

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff will die Gorleben-Akten aus den Jahren 1976/77 freigegeben. Das Regierungshandeln würde gefährdet - mit dieser Begründung war den Mitgliedern der Opposition im niedersächsischen Umweltausschusses monatelang verweigert worden, alle Akten einzusehen und aus den Unterlagen zu zitieren. Bei seinem
Wendlandbesuch Ende Juni war Wulff von Gorleben-Gegner demonstrativ mit leeren Aktendeckeln begrüßt worden. Er hatte daraufhin eine Prüfung des Vorgangs versprochen. Der positive Beschluss werde allerdings dadurch getrübt, dass der Gesamtumfang der Akten recht dürftig sei, berichteten die Ausschussmitglieder. Den Vorschlag Wulffs, durch einen Historiker die Gründe für die Wahl Gorlebens als nukleares Entsorgungszentrum aufarbeiten zu lassen, lehnt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ab: "Wir
brauchen keine parteien- und interessegeleitete Aufarbeitung der Gorleben-Geschichte, wir wollen, dass Dokumente auf den Tisch kommen."

PR-Kommunikation für Atomkraft

Benni, Greenpeace 23.09.2009 - 06:54
Greenpeace hat das Kommunikationskonzept einer Unternehmensberatung vorliegen, das sich an ein großes Energieversorgungsunternehmen wendet. Das Konzept zeigt auf, wie die Leute für Atomkraft erwärmt werden könnten - gerade im Hinblick auf den Wahlkampf. Am erstaunlichsten ist, wie sehr die vorgeschlagenen Kommunikationsrichtlinien sich mit den Argumenten von Unionspolitikern decken.

Feldbefreier geht freiwillig in den Knast

Simone Ott 22.09.2009 - 21:27
Bild 80 UnterstützerInnen begleiteten heute den Anti-Gentech-Aktivisten Christian Pratz zur JVA Kassel, wo er für vierzehn Tage eine Haftstrafe absitzen will.

Verfassungsgericht ordnet Freilassung an

Cine Rebelde 22.09.2009 - 18:29
Bild Gentechnikgegner und Bioimker Michael Grolm wird morgen früh nach 28 Tagen Haft auf Anordung des Bundesverfassungsgerichts freigelassen. Die Vollziehung des Haftbefehls wird ausgesetzt.

Unzureichender Strahlenschutz für Asse II

Christina Albrecht, ROBIN WOOD 21.09.2009 - 22:30
Kriterienpapier des Bundesamtes für Strahlenschutz zur Asse völlig unzureichend

ROBIN WOOD, AG Schacht Konrad sowie der Verfahrenstechniker und Anwohner Dr. Frank Hoffmann und Andreas Riekeberg haben amj 21. September im Rahmen einer Pressekonferenz des Asse II-Koordinationskreises (A2K) in Hannover das Vorgehen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) im Umgang mit dem Atommüll-Lager Asse II kritisiert. Insbesondere werfen sie dem BfS vor, durch die Auswahl der Kriterien für den Optionenvergleich die Betonverfüllung der Asse zu favorisieren und das Kriterium der Langzeitsicherheit nicht ausreichend zu gewichten. Als weitere Optionen untersuchen Fachleute zurzeit die Bergung der Atommüll-Fässer sowie die Umlagerung des Mülls.

Wie Merkel das Atomüllproblem gelöst hat

Wolfgang Ehmke 21.09.2009 - 22:20
Bild Atomkraft als "Brückentechnologie"? Die Bundeskanzlerin im Gespräch mit NDR-Info BI Umweltschutz präsentiert Karikatur: "Wie Angela Merkel in der Vergangenheit das Atomüllproblem gelöst hat. Morsleben lässt grüßen!"

Im Interview mit NDR-Info setzte sich die Bundeskanzlerin erneut für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke - über das Jahr 2020 hinaus - ein. Wichtig sei auch, dass "wir endlich ein Endlager finden", sagte die CDU-Politikerin. Was unter der Brückentechnologie zu verstehen ist, die von der CDU/CSU und FDP propagiert wird, karikiert ein handgemaltes Plakat in trefflicher Form.

Gorleben-Kritiker wurde 1982 gemobbt

Wolfgang Ehmke 21.09.2009 - 09:37
Aktennotiz belegt: Gorleben-Kritiker wurde 1982 gemobbt
BI Umweltschutz: "Festlegung auf Gorleben wurde auf allen Ebenen manipuliert"

Das Bundesforschungsministerium übte bei der Erkundung des Salzstocks Gorleben zu Beginn der 80er Jahre auch Druck auf einen externen Gutachter aus. Das berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer Online-Ausgabe (20.9.09). Der Kieler Quartärgeologe Klaus Duphorn wurde kalt gestellt, weil er nicht bereit war, die Eignungsaussage zu untermauern. Die Brisanz ergibt sich aus einer Aktennotiz aus dem Forschungsministerium, das bis zum Oktober 82 noch von Andreas von Bülow (SPD) geführt wurde. Vor kurzem erst war ein Telex aus dem gleichen Ressort dokumentiert worden, das den Verdacht verhärtete, dass die Kohlregierung 1983 die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) gedrängt hatte, ihr Gorleben-Gutachten zu schönen.

ASSE-II Schließung braucht Langzeitsicherheit

pressedienst@ag-schacht-konrad.de 21.09.2009 - 09:22
Erklärung zur heutigen Pressekonferenz, 10.00 Uhr, Restaurant Leineschloß, Hannover, Präsidentensuite

Auch bei ASSE-II Schließung muß die Langzeitsicherheit das zentrale Kriterium der Atommüll-Lagerung sein!

Bundesumweltminister und Bundesamt für Strahlenschutz haben Anfang September ihre Kriterien für die Entscheidung über das Schließungskonzept für ASSE II vorgelegt. Wir haben den Eindruck, dass das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber schon eine klare Präferenz für die Schließung der ASSE II hat und seine Kriterien jetzt so eingerichtet hat, dass sie auf seine Variante hinausläuft. Dabei steht nicht die aus der Bevölkerung geforderte Langzeitsicherheit im Vordergrund, um die es bei jedem Atommüll-Endlager letztlich geht.

Unterschriftenaktion gegen AKW Mochovce

Heinz Eckel 20.09.2009 - 02:29
Das österreichische Zukunftsnetzwerk "AntiatomSzene" hat eine Online-Petition gegen das bisher geplante Genehmigungsverfahren für die beiden slowakischen Atomkraftwerksblöcke Mochovce gestartet. Wichtig wären dabei auch Einwendungen aus Deutschland, damit eine Beschwerde gegen die Nichteinhaltung des EU-Rechts im vorliegenden Genehmigungsverfahren eingereicht werden kann und eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt wird.

Kultivierung der Stadt: Urbane Gärten in BCN

hortera 19.09.2009 - 18:26
Bild
Ein urbaner Garten wächst auf der Fensterbank, auf dem Dach (Foto 1), in Kulturzentren und Schulen, in Innenhöfen und neben Bahngleisen (Foto 2), unter aufgebrochenem Asphalt oder in brachliegender Erde, er kann parzelliert oder gemeinschaftlich organisiert werden, seine Früchte landen im Kühlschrank eines einzelnen Haushalts oder im gigantischen Kochtopf einer Volxküche. In ihm entstehen Freundschaften oder sogar Kooperativen zum Vertrieb von ökologischen Lebensmitteln. Alle Arten von urbanen Gärten stellen eine Form der Wiedergewinnung ungenutzter Räume dar; sie füllen diese mit Sinn.

Präsentationen der Gartenprojekte:
Anbautradition | Die Gärten der Stadt Barcelona | Gemeinschaftsgärten

Gorleben-BI's Gemeinnützigkeit aberkannt

Wolfgang Ehmke 18.09.2009 - 07:13
Gemein und nützlich oder doch auch gemeinnützig?
BI Umweltschutz wehrt sich gegen Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Rund zwei Stunden lang besetzten Atomkraftgegner am 29. Mai 2009 das Gelände des "Schwarzbaus Gorleben", diesen Titel haben die Gorleben-Gegner dem Erkundungsbergwerk Gorleben verliehen. Als Reaktion nämlich auf das Eingeständnis des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), dass die Baumaßnahmen unter und über Tage bereits so angelegt seien, dass der Salzstock Gorleben in Teilen schon als Atommüllendlager eingerichtet wurde, rückten an jenem Freitag im Mai mehrere Hundert Demonstranten und 30 Traktoren spontan in den Innenbereich des Schachtgeländes vor.

Gorleben: "Röthemeyer gegen Röthemeyer"

Wolfgang Ehmke 17.09.2009 - 13:30
BI Umweltschutz: "Kohlregierung ist nicht aus dem Schneider"

Helmut Röthemeyer, 1983 ranghöchster Experte bei der Gorleben-Erkundung, meldet sich in der Debatte um geschönte Expertisen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zu Wort. In der Intervention der Kohlregierung gegenüber der Fachbehörde sieht der heute pensionierte Wissenschaftler keine politische Einflussnahme, er hätte darin nur "didaktische Hinweise" gesehen. Dem Hamburger Magazin Stern sagte er: "Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso ich heute als Gorleben-Gegner gelten soll."

Showdown auf der Krim

Schwarzmeertouri 17.09.2009 - 12:38
Bild Seit Monaten kämpfen Öko-AktivistInnen und BewohnerInnen von Sewastopol am Schwarzen Meer gegen ein umweltzerstörendes Großprojekt: den Bau eines Kohle-Terminals mit Tiefseehafen für den Umschlag von acht Megatonnen Kohle pro Jahr. Die bisherigen Aktionen, darunter ein Klima-Camp im August, führten zwar zu einer für ukrainische Verhältnisse beachtlichen Mobilisierung, doch Terminal-Betreiber Awlita und die politische Führung bleiben stur. Deswegen bekommt Awlitas Konzernzentrale am Samstag Besuch, und zeitgleich wird es auch anderswo Soli-Aktionen geben; eine hat bereits am Dienstag in Moskau stattgefunden.
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