“V6″ – neue Heimat für Düsseldorfs Anarcho-Syndikalist*innen

Nachdem wir Anfang des Jahes 2014 leider die alten Räume verlassen mussten, haben wir uns auf die Suche nach neuen/eigenen Räumen in Düsseldorf gemacht. Ihr könnt euch vorstellen, das dies in einer Stadt wie Düsseldorf gar nicht so einfach war.
Im Oktober hat es dann doch endlich geklappt und zum 01.11.2014 haben wir einen Mietvertrag für unseren neuen Räume unterzeichnet. “Wir” meint in diesem Zusammenhang die FAUD und eine Studentische Gruppe, die unter anderem jeden Sonntag zu ihrer Veranstaltung “Bread & Roses” in das “V6″ einladen.

Es gab schon erste Veranstaltungen (zum 9.November, Islamkritik, 100 Jahre erster Weltkrieg,...) und viele weitere stehen noch an. Natürlich kostet das alles Geld und darum:

Unterstützt das “V6″ (Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf) und richtet einen Dauerauftrag ein

FAU-Düsseldorf
Volksbank Rhein-Ruhr eG
IBAN: DE25 3506 0386 1112 5200 05
BIC: GENODED1VRR

Verwendungszweck: “V6″

 

und hier noch eine kleine Übersicht über das was diesen Monat noch alles kommt:

 

Gründungstreffen des permanenten lokalen Streik-Soli-Komitees / Bündnis Finger weg vom Streikrecht

Hiermit wollen wir euch zum Gründungstreffen des permanenten lokalen Streik-Soli-Komitees / Bündnis Finger weg vom Streikrecht einladen. Hintergrund: Streiks sind keine neue Erscheinung, ganz im Gegenteil. Oft bewegen sie sich einfach nur im Rahmen der "normalen relelmäßigen Tarifauseinandersetzungen". In den letzten Jahren haben wir jedoch bundesweit, europaweit, ja weltweit eine Zunahme der Auseinandersetzungen zwischen Kapital und Arbeit. Und: dabei geht es schon längst nicht mehr um einfache Tarivauseinandersetzungen, sondern, wie ganz aktuell der Konflikt mit der DB zeigt, auch um substanzielle Rechte. Die jüngste (wie überhaupt die) Geschichte lehrt uns, das wir einen langen Atem brauchen. So haben schon 2010 der damalige Bundesvorsitzende das DGB, Sommer, und der damalige vorsitzende des Arbeitgeberverbandes, Hundt, von der damaligen schwarz-gelben Regierung ein Anti-Streik-Gesetz zum Schuzt der "Tarifeinheit" gefordert. Damals traute sich die Regierung noch nicht daran einen entschprechenden Entwurf vor zu legen. Mit der neuen schwarz-roten Regierung hat sich das geändert. Andrea Nahles hat vor wenigen Tagen einen Referentenentwurf vorgelegt, der es vielen Gewerkschaften unmöglich machen dürfte legal zu streiken (Wenn denn das zum Gesetz wird und es vor dem Verfassungsgericht bestand haben sollte). Dies gilt es ebsnso zu verhindern, wie es nötig ist, der allgemeinen Anti-Streik-Propaganda entgegen zu treten. Und natürlich wird nicht nur in Düsseldorf, NRW oder BRD* gestreikt - perpektivisch wollen wir nach Möglichkeiten suchen Streiks in der ganzen Welt zu unterstützen. Das Komitee soll übergewerkschaftlich und parteifrei sein. Es geht nicht um politische Ansichten, sondern um die Verteidigung der Rechte der Arbeiter*innen und möglichst effektive Unterstützung im Falle von Arbeitskonflikten. Und so kommen sie zum Treffpunkt: ÖPNV: S-Bahn: S8/S11/S28 bis Völklinger Straße (Ausgang Volmerswerther Str.) Straßenbahn: 704/709 bis Völklinger Straße S Bus: 726/B09/N8 bis Völklinger Straße S oder Straßenbahn: 708/719 bis Bilker Kirche von da zu Fuß in die Martinstraße, rechts halten und auf die Volmermerswerther Straße * Stastistisch liegen wir im europäischen und weltweiten Vergleich ganz weit hinten und haben mit die wenigsten Streiktage pro Jahr überhaupt

  • 17.11.2014 17:00 bis 17.11.2014 19:00.

Düsseldorf: offenes und öffentliches Treffen der FAU

Anarcho-Syndikalismus zum kennen lernen

  • offenes & öffentliches Treffen der FAU-Düsseldorf
  • 20.11.2014 19:30 bis 20.11.2014 21:30.

Düsseldorf: Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!

Jeder von uns hat die Formel "Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!" schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der "Solidarität" vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein? Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie: * Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert? * Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU? * Wer kann mitmachen? oder auch * Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage? * Wie steht die FAU zu Tarifverträgen? * Wie steht die FAU zum Streikrecht? und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern.

  • 26.11.2014 19:00 bis 26.11.2014 22:00.

Düsseldorf: Türkei, PKK und ISIS - Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Einschätzungen

Der zaghafte Friedensprozess zwischen der Türkei und der kurdischen PKK droht zu scheitern, weil die türkische Regierung nach wie vor den kurdischen Bevölkerung grundlegende Bürgerrechte vorenthält und im Kampf gegen die Kurden in Nordsyrien islamistische Gruppen unterstützt. Die Türkei droht wieder in die finsteren Jahre des „schmutzigen Krieges“ der 1990er Jahre zu fallen, in denen politische Morde und Vertreibung der kurdischen Bevölkerung zum Alltag gehörten. Angesichts dieser Entwicklung scheint es utopisch einen Abkehr von der Vorstellung eines ethnisch homogenen türkischen Nationalstaates zu erwarten – wobei dies eine Voraussetzung für einen nachhaltigen und gerechten Frieden wäre.

  • 27.11.2014 19:00 bis 27.11.2014 22:00.

Düsseldorf: Mindestlohngesetz - Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Ab dem 01.01.2014 gilt zum ersten Mal in der Geschichte der BRD ein Mindestlohngestz. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte wie es zum Mindestlohngesetz gekommen ist, ordnet die deutsche Regelung in den europäischen Kontext ein und legt vor allem einen Schwerpunkt darauf für wen deas Mindestlohngestz gilt, für wen nicht und welche Ausnahmen vorgesehen sind. Darüber hinaus versuchen wir einen Übrblick über mögliche Versuche der Arbeitgeber*innen zu geben das Gesetz zu umgehen und welche individuellen und kolektiven Möglichkeiten wir haben um unserer Recht durch zu setzen.

  • 28.11.2014 19:00 bis 28.11.2014 22:00.
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