Petra P.
05.10.2009 - 01:56
Teil II: Die Aktivitäten der „Naumann-Stiftung“ in Honduras
Ermordete Demonstrant_innen, Verschwundene, Folter, Ausgangssperre, Militär auf allen Straßen, Ausnahmezustand: Das sind nur einige Folgen des zivil-militärischen Putsches in Honduras vom 28.06.2009. Allein seit dem 21.09.2009, dem Tag der Rückkehr des gewählten Präsidenten Zelaya, kam es zu mindestens zwei Toten durch Polizei- und Militärgewalt, zu hunderten Verhaftungen zur Schließung unabhängiger Medien.
Während in einem kürzlichen
Indy-Artikel vom 02.10.09 die öffentliche Unterstützung der mörderischen Putschisten durch die FDP und die mit ihr eng verbundene „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“ im Vordergrund stand, soll in diesem Artikel das Handeln der Naumann-Stiftung in Honduras selbst unter die Lupe genommen werden.
Schon im letzten Artikel hatten wir uns gewundert, dass nur wenige Stunden nach dem Putsch im Morgengrauen eine ausführliche Stellungsnahme seitens des „Projekt-Direktors für Honduras, Nicaragua und Guatemala“,
Christian Lüth, erschien, in welcher der Putsch für legitim erklärt wurde mit Begründung, die „trotzig-provokanten Reaktionen Zelayas ließen letztendlich keine andere Wahl“. Natürlich stellt sich hier die Frage: Wann wurde der
Text mit dem Titel „Manuel Zelaya – mehr Täter als Opfer“, der nur Stunden nach dem Putsch erschien, eigentlich geschrieben – vielleicht schon Tage oder Wochen vor dem Putsch? Was hat Lüth, der selbst in Honduras sitzt, vor dem Putsch gewusst? Und wie weit sind Lüth und die Naumann-Stiftung vielleicht sogar selbst in den Putsch involviert gewesen?
author
04.10.2009 - 11:45
Lissabon Stimmen in Irland. Sie ging mit den Wahlurnen.
Wir hatten nämlich Abstimmung einen Bleistift keinen Stift. Die Kisten waren nicht verschlossen und es gab keine Sperre für sie.
Utopien!!!
03.10.2009 - 12:25
Seit der "Krise" mehren sich außerhalb der offiziellen Parlamentspolitik und dem Mainstream die Diskussionen über ein Leben und wirtschaften ohne Wachstumszwang mit der Fragestellung, wie eine Gesellschaft soziale Gerechtigkeit/ Gleichheit beantwortet, wenn sie materiell schrumpft und ökologisch nachhaltig agiert. Vorboten einer Transformation oder Schizophrenie des Kapitalismus?
Autor/in
01.10.2009 - 18:42
News zu den sechs inhaftierten anarchosyndikalistischen Genoss/innen in Serbien
Gipfel Hopper
29.09.2009 - 16:07
Der G20 Gipfel in Pittsburgh zeichnete sich nicht nur aus, durch seine nichtssagenden Hohlphrasen, für eine angebliche Änderung der Problematik innerhalb des Wirtschaft- und Kapitalmarktes, sondern auch durch ein brutales Vorgehen durch die ansässigen Polizeikräfte. Zu stark war die Angst einen zweiten G20 Protest, so wie Anfang diesen Jahres in London (
http://de.indymedia.org/2009/04/245952.shtml) erstarken zu lassen, bei dem es sogar gelungen war in die Royal Bank of Scotland einzudringen. In Pittsburgh wurden von den Polizeikräften deswegen allerhand neue Register gezogen, insgesamt gab es unter anderem 190 Verhaftungen.
sandankoro
28.09.2009 - 21:22
Dei der gewaltsamen Aufloesung einer Grossdemonstration verschiedener Oppositionsparteien wurden in Guinea dutzende Menschen getoetet.
darf das??
26.09.2009 - 11:17
Vom 3. bis 5. September 2010 wird in Oberhausen im westlichen Ruhrgebiet die 1. libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum stattfinden. Im größten europäischen Ballungsgebiet mit mehr als 8 Millionen Menschen im näheren Umkreis, werden drei Tage lang libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen und dafür sorgen, dass den BesucherInnen Hören und Sehen inmitten der globalen kapitalistischen Krise nicht vergeht. 2010 wird das Ruhrgebiet europäische Kulturhauptstadt sein. Die LiMesse sieht sich in diesem Rahmen als Teil einer widerständigen Kultur gegen die industriegesponserte Kommerz- und Schönwetterkultur des offiziellen Kulturhauptstadtprojektes.
AVAAZ
24.09.2009 - 23:54
Dear all,
Wow. Monday's Wake Up call was unbelievable - 2632 events in 134 countries, tens of thousands of phone calls crashing government lines, unbelievable creativity and diversity of events, directly reaching heads of state and cabinet ministers from Australia to Europe. Words can't describe it -- a video at
https://secure.avaaz.org/de/sept21_hub/(es gibt dort auch eine deutsche Fassung) gets close.
Agron Sadiku
21.09.2009 - 10:47
In Kosova sitzen seit Ende August 21 LPV Aktivisten ( Bewegung für Selbstbestimmung) in Haft. Gegen sechs weitere wurde nun durch die EULEX Anklage erhoben.
Tomasz Konicz
18.09.2009 - 20:22
Geisterhafte Spekulationen mit Zombieaktien längst insolventer Finanzinstitute bilden nur den extremsten Exzess erneut ausartender Blasenbildung.
No Border
15.09.2009 - 16:13
Ein 20 Jahre alter indischer Flüchtling in österreichischer Abschiebehaft ist am Montag nach einem mehr als einmonatigem Hungerstreik im Wiener Polizeigewahrsam gestorben. Die verantwortliche Polizei erklärte, ein klarer Zusammenhang zwischen Hungerstreik und Tod könne nach „derzeitigen ärztlichen Erkenntnissen“ nicht gefunden werden. Unterdessen teilte die österreichische Caritas mit, auch im voralbergischen Bludenz komme es immer wieder zu Hungerstreiks. Alleine in der letzten Woche hätten zwei Menschen das Essen verweigert.
Antikap Kiel
13.09.2009 - 20:46
Am Freitag, den 11.9.09., fand die Kampagne "Welcome to Reality: Abolish Capitalism- Die Ideologiemaschinerie des Global Economic Symposium" mit dem "Dezentralen Aktionstag" ihren Abschluss. Das Auftauchen von drei "Autonomen Nationalisten" der AG Kiel, völlig sinnentleerte Festnahmen von AktivistInnen sowie Pfefferspray Attacken durch die Polizei, stellten unangenehme Begleiterscheinungen dieses Abschlusses dar. Die GES-Protestkoordination wird nach einer internen Nachbereitung der gesamten Kampagne öffentlich die Diskussion über die Aktionstage und zukünftige Politik gegenüber des Gipfels suchen.
Konicz Tomasz
13.09.2009 - 09:15
Vor einem Jahr kollabierte die US-Investmentbank Lehman Brothers und verstärkte das globale Finanzbeben.
Kurdistaninfo
11.09.2009 - 20:15
Der Generalstabsvorstand äußerste sich zur Aufforderung die Operationen einzustellen, „Bis der letzte Terrorist tot ist, gehen die Operationen weiter.“ Entsprechend dieser Äußerung finden auch heute in verschiedenen kurdischen Regionen schwere militärische Operationen statt. Weiterhin findet erneut eine Repressionswelle gegen die linken, prokurdischen DTP Stadtverwaltungen statt und Morde durch Paramilitärs.
Wolfgang Ehmke
10.09.2009 - 23:08
"Endlagersuche im Regierungsviertel"
BI Umweltschutz zum Parteienstreit um Gorleben
Mit einer spektakulären Aktion wollen die Gorleben-Gegner 10 Tage nach der
Großdemonstration in Berlin erneut in der Hauptstadt demonstrieren. Mit
Bohrturm, Seismographen und Spucketest - "damit wir wissen, woher politisch
der Wind weht", - will die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
(BI) erforschen, ob das Regierungsviertel nicht am besten als Atommüllendlager
geeignet ist. "Da haben alle Abgeordneten und Politiker vor Augen, welche
Folgen die Nutzung der Atomkraft hat. Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert
nicht mehr", prophezeit die BI.
Antikap Kiel
10.09.2009 - 17:15
Kurdistaninfo
10.09.2009 - 15:26
Folter eines Kindes vor laufender Kamera und anschließende Misshandlungen in Haft bleiben für Polizisten folgenlos
Kurdistaninfo
10.09.2009 - 15:08
In Lice zündete das türkische Militär Gärten und Weinberge an - 1500 Hektar Nutzfläche stehen in Flammen
H. Eckel
10.09.2009 - 14:06
Sowohl Friedensgruppen als auch die Linkspartei riefen für die vergangenen beiden Tage zu Aktionen gegen den Krieg in Afghanistan und die zunehmende Militarisierung der deutschen Politik auf.
Bernd Kudanek alias bjk
09.09.2009 - 12:44
Von wegen Ehrenmal: Feste feiern, wie SIE fallen! (aus
http://www.bamm.de/ )
Soldaten sind potentielle Mörder! Auch Bundeswehrsoldaten werden zum Morden ausgebildet. Zum Mörderberufsrisiko gehören, was jungen RekrutInnen gerne verschwiegen wurde, auch eigene "Verluste". Sie können nämlich bei ihrem Mörderhandwerk selbst ermordet werden, verunfallen oder sonstwie ums Leben kommen! Spätestens seit dem Afghanistan-Aggressionskrieg kann das Kriegsministerium im Berliner Bendlerblock die eigenen Todesopfer nicht mehr verschweigen oder vertuschen. Da mußte ein 4 Millionen teures Denkmal her, mit dem das blutige Mörderhandwerk verherrlicht werden, die Angehörigen der zu Tode Gekommenen getröstet und mit dem gleichzeitig die Öffentlichkeit durch Sprachverfälschung nach orwellschem "Krieg = Frieden" auf dauerhaft blutige Opfer bei Kriegsüberfällen zur Sicherung des Kapitalismus eingestimmt werden soll. Weil nicht nur als ehrlos-rechtlos verfemte "Terroristen" und "kollateral"bedingt in die Mördermaschinerie geratene Zivilisten sondern auch eigene Mörder zu Tode kommen - heldenhaft, versteht sich - mußte ein modernes Kriegerdenkmal für die Modernden der Kriegsmördernation her!