Viertelbewohner_innen
27.05.2012 - 15:06
Gerade findet in Hamburg-Wilhelmsburg auf dem Stübenplatz bei Sonnenschein die "Fiesta de Solidaridad" statt. Im Rahmen der Mobilisierung zum Naziaufmarsch am 02.06 in Hamburg wartet ein fröhliches antirassistisches/antifaschistisches Miteinander mit Musik, Kunst, Informationen, Kinderprogramm & Essen auf euch. Es gibt heute noch verschiedene HipHop-Live Acts, ihr könnt Graffiti sprühen, selber einen Beitrag auf der Bühne vortragen oder einfach einen zapatistischen Kaffee trinken. Kommt vorbei!
°-°
27.05.2012 - 12:34
Obwohl der neue Großflughafen Willy-Brandt BER in Schönefeld nach mehrfachen Verschiebungen erst am 17. März 2013 in Betrieb gehen kann, ist die Haftanstalt für Flüchtlinge auf dem Gelände bereits so gut wie fertig gestellt. Wie Fotos aus dem Bereich Kirchstraße / Feuerwach Nord (nahe dem alten Flughafen-Terminal Schönefeld) belegen, steht das Gebäude, ein weißer eingeschossiger langgestreckter Flachbau, schon. Erst gestern hatten rund 300 Menschen erneut gegen den Knast unter dem Motto "Rassismus Tötet" beim Bundesinnenministerium in Berlin-Moabit demonstriert.
The Voice
27.05.2012 - 11:54
In Gedenken an Christy Orordion Schwundeck versammelten sich am 19. Mai 2012 Mitglieder der Initiative Christy Schwundeck, THE VOICE Refugee Forum und der KARAWANE vor dem Jobcenter in der Mainzer Landtstrasse in Frankfurt am Main, wo Christy ein Jahr zuvor unter nicht aufgeklärten Umständen von einer Polizistin erschossen wurde.
Das Verfahren zur Aufklärung ihres Mordes wurde im März eingestellt.
Eine Demo für die Aufklärung der Todesumstände ist für den 2. Juni 2012 geplant. Für Christy Schwundeck und alle die anderen Opfer rassistischer Polizeigewalt!
2.Juni, 13°° Hauptbahnhof Mehr auf:
http://initiative-christy-schwundeck.blogspot.de/
Casa Verde
26.05.2012 - 23:18
Am 27. Mai 1964 begann das kolumbianische Militär ihre Operationen gegen die Region Marquetalia, in der einige Bauern ein unabhängiges und selbständiges Leben führen wollten. Der Angriff sollte die Guerilleros vernichten, doch wurde dieses Datum später Symbol für die Gründung der FARC, der aktivsten und mit ihren mittlerweile 48 Jahren ältesten Guerilla weltweit.
Sandra Bender
26.05.2012 - 16:18
Der ehemalige Obdachlose will seinen Container auflösen
...
25.05.2012 - 18:24
Am morgigen Samstag, den 26.05.12, findet zum wiederholten Male ein internationales Neonazikonzert in Nienhagen bei Halberstadt (Sachsen-Anhalt) statt. Zu dem ausverkauften Konzert werden 1200 Rechtsradikale, teils aus dem Ausland, anreisen. Neben den deutschen Naziskinheadbands "Endstufe" aus Bremen und "Faustrecht" aus dem Allgäu spielen Bands aus Italien, Belgien und den USA. Das Konzert unter dem Namen "Skinhead-Party" ist bereits ausverkauft. Im Gegensatz zu einer ähnlichen rechten Veranstaltung im letzten Jahr scheint sich der bürgerliche Widerstand zu regen. Bei den letzten Veranstaltungen war die 400-Seelen-Gemeinde fest in der Hand von Neonazis, welche bereits am Ortseingang Ordner postiert hatten, was laut Ankündigungen auch in diesem Jahr nicht anders sein wird.
Antirepressionsgruppe Lüneburg
25.05.2012 - 14:21
Am 31. Mai 2012 findet in Lüneburg ein Prozess gegen den Anmelder einer Anti-Atom-Demosnstration statt. Er soll sich einer "Aufforderung zu Straftaten" schuldig gemacht haben. Während einer Demonstration in Lüneburg soll er zum Schottern aufgerufen haben.
Dabei geht es um die Demonstration am 25. November 2011, die unter dem Motto "Hart Backbord - Castor stoppen! Energiekonzerne enteignen und vergesellschaften!" stand und über 2000 Teilnehmer_innen zählte.
Unter dem Motto "Solidarität hilft siegen!" treffen sich Freund_innen und Mitstreiter_innen von Olaf Meyer am 31. Mai 2012 um 9:30 Uhr vor dem Lüneburger Amtsgericht, um Solidarität mit dem Angeklagten zu bekunden und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen.
die stubenhocker_innen
25.05.2012 - 07:41
Heute haben wir ein seit längerem leerstehendes Haus an der Ecke Harburger Straße/ John-Busch-Straße besetzt!
Wir haben diese Aktionsform gewählt, um zum Einen die Celler Standortpolitik, welche Profit immer mehr vor die (Grund-)Bedürfnisse der Menschen dieser Stadt stellt. Zum Anderen wollen wir mit dieser Aktion unsere Solidarität mit dem Hasuprojekt b16 ausdrücken, welches genau durch diesen Profitwahnsinn räumungsbedroht ist!
Die eventuelle heutige Räumung mag leicht für Euch werden, aber freut Euch nicht zu früh...
Häuser, Plätze, Schlachtfabriken - Alles: Squ(A)t the world!
eure stubenhocker_innen
investmentagentur camps&riot
24.05.2012 - 23:22
Nach der Erfolgreichen Inbetriebnahme der „Linie G8“ im Jahr 2007 und der Einführung der „neuen Straßenverkehrsordnung der Republik freies Wendland“ 2011, baut der wendländische Widerstand sein politisches ÖPNV Netz weiter aus. Am Donnerstag, feierten rund 100 Gäste der kulturellen Landpartie bei bestem Wetter vor dem Meuchefitzer Gasthof den Baubeginn einer U-Bahnverbindung nach Schnöggersburg in der Altmark.
HBGR
24.05.2012 - 20:11
Das Verwaltungsgericht Hamburg hat am 23.05. in einem Eilverfahren (3 E 1217/12) entschieden, dass die Nazis folgende Route abhalten dürfen:
Kreuzung Pappelallee / Hammer Straße / Bärenallee (Anfangskundgebung) -
Hammer Straße – Brauhausstraße – Eilbeker Weg – Wagnerstraße – Eilenau
– Eilbektal – Friedrichsberger Straße – Eilbeker Weg – Brauhausstraße –
Hammer Straße - Kreuzung Pappelallee / Hammer Straße / Bärenallee (Abschlusskundgebung)
Die angemeldeten Routen in der Innenstadt und Altona wurden nicht genehmigt.
Fabian H. Menzel
24.05.2012 - 17:05
"Die Kriese heißt Kapitalismus"
Am 29.10.2011 wurde ich auf dem Alexanderplatz von zwei Beamten der Bereitschaftspolizei festgenommen. Im Februar 2012 bekam ich den Strafbefehl. Ich müsse 1050 EUR bezahlen, wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, weil ich auf dem Weg zur Demonstration "Die Kriese heißt Kapitalismus" einen Pflasterstein bei mir gehabt haben soll der eine Waffe darstellen würde.
Dagegen habe ich Einspruch eingelegt.
Am 21.05.2012 wurde ich zur Hauptverhandlung im Amtsgericht Tiergarten geladen.
Peiner, Pesch & Pleite
24.05.2012 - 15:38
Zur Inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Nazi und Nazikünstler Werner Peiner, anlässlich der Werkausstellung in Kunstforum Eifel in Gemünd/Schleiden.
Am 19. Mai wurde die Ausstellung mit Bildern des Malers Werner Peiner eröffnet. Der Kurator Dr. Dieter Pesch sagt zwar, die Ausstellung setze sich „kritisch“ mit Peiner auseinander, doch die Art und Weise mit der er an das Thema herangeht, macht auf uns, die Antifa Euskirchen/Eifel den Eindruck, dass hier sehr viel relativiert und NS-Propaganda verherrlicht wird.
Erst einmal möchten wir kurz erläutern, wer Werner Peiner war.
Werner Peiner wurde am 20. Juli 1897 in Düsseldorf geboren. Nach dem I. Weltkrieg, an dem er als Freiwilliger von 1914 bis 1918 teilgenommen hatte, studierte er ab 1919 an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1920 bis 1923 war er mit zwei Meisterschülern in der „Dreimannwerkstatt“ aktiv, in der sie mit Bemalungen von Wandteppichen experimentierten. Zunächst galt Peiner als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ und war an der Ausstellung von Gustav Hartlaub beteiligt, die diesen Kunststil begründete.
Dort fanden sich Arbeiten von Peiner neben denen von George Grosz, Max Beckmann, Otto Dix, Rudolf Schlichter und anderen, die einen realistischen Malereistil propagierten und einen sozialkritischen bis sozialistisch/revolutionären Ansatz vertraten. Peiner gehörte jedoch im Unterschied zu den sich mehrheitlich fortschrittlich verstehenden Künstlern zu den »Neoromantikern«, die im Laufe der Zeit eine rechtskonservative Gegenpositionen zu den kritisch/urbanen Inhalten der
Neuen Sachlichkeit einnahmen.
Er vertrat also auch schon vor 1933 reaktionäre Positionen und sympathisierte auch mit den Nazis.
Ostseebaderin
24.05.2012 - 11:50
Der Atommüll-Transport vom AKW Obrigheim, startete am 24. Mai zum Zwischenlager Nord. Die vorraussichtliche Ankunft im Industriehafen Lubmin ist am 4. Juni, könnte auch eher sein. Die Route per Schiff ist noch nicht klar. Das Zugschiff heißt "Edo" und zieht das Schubschiff "Lastdrager 40". Es ist halb bis dreiviertel mit ca. 4 größeren Teilen à 2x10m beladen, welche mit weißen Planen überdeckt sind.
Der letzte Transport mit dem Schiff von Obrigheim nach Lubmin (Ende September /Anfang Oktober 2008) brauchte zehn Tage und lief => über den Neckar => über den Rhein => an der Ruhr vorbei => weiter aus dem Rhein in den Dortmund-Ems-Kanal => dort Abzweigung in den Mittellandkanal Richtung Berlin => Elbe-Havel-Kanal => Havel => Oder-Havel-Kanal => Oder => Stettiner Haff => Peenestrom => Ostseeküste => Zwischenlager Nord.
Transportiert werden Dampferzeuger und Pumpen, die in Lubmin zerlegt werden sollen. Nach Angaben von EnBW, Betreiber des AKW Obrigheim, soll der Atommüll danach wieder nach Obrigheim zurücktransportiert werden.
.
24.05.2012 - 11:40
Der Aufmarsch von Rechtsextremen in Hamburg am 2. Juni kann stattfinden - allerdings nicht wie von den Neonazis geplant in der Innenstadt, sondern nach Informationen von NDR Info im Stadtteil Wandsbek. Für die Sicherheitsbehörden wäre es ein Horrorszenario gewesen, wenn die Rechtsextremisten in der Innenstadt der Elbmetropole hätten aufmarschieren dürfen. Diese Gefahr ist gebannt: Das Verwaltungsgericht der Hansestadt bestätigte am Mittwochabend, dass es den Neonazis eine Aufmarschstrecke in Wandsbek gestattet habe.
ArtAttack
24.05.2012 - 09:51
Am Montag wurde gegen unsere Freunde verhandelt. Nach einem schleppenden Beginn mit mehr Pausen als Verhandlung wurde das Verfahren des offensiv agierenden Heranwachsenden kurzerhand abgetrennt, um in Ruhe das Urteil gegen den Jugendlichen verhandeln zu können. Trotz miserabler Indizienlage – Beweise gibt es nicht – wurde N. zu 6 Monaten Freiheitsstrafe auf 3 Jahre Bewährung verurteilt!
blockade
24.05.2012 - 09:08
Im Rahmen der CRITICAL MAST Aktionsfahrradtour fand gestern Abend eine siebenstündige Blockade eines leeren Tiertransporters vor der größten Schlachtfabrik Europas in Wietze (Niedersachsen) statt. Dabei besetzten acht Aktivist_innen das Dach des Transporters, während dieser von vier weiteren gestoppt wurde.
St. Pauli Ultras
24.05.2012 - 07:49
Am 1. Juni. Sankt Pauli läuft gegen Rechts - Die Marathonabteilung des FC St. Pauli unterstützt mit einem Lauf um die Alster den Aufruf des Hamburger Bündnisses gegen Rechts: Unter dem Motto „Internationale Solidarität statt völkischer Wahn!“ soll der Nazi-Aufmarsch am 2.6.2012 in Hamburg gestoppt werden. Aus diesem Grund veranstalten die braun-weißen Marathonis am Vorabend der Demo einen Lauf um die Außenalster, an dem alle Hamburgerinnen und Hamburger teilnehmen können, die gegen den Nazi-Aufmarsch Flagge zeigen wollen.
ivi 4ever
23.05.2012 - 22:48
Das Institut für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt am Main ist akut von Räumung bedroht. Das seit 9 Jahren besetzte ehemalige Universitätsgebäude ist seit März diesen Jahres an das Frankfurter Immobilienunternehmen Franconofurt AG verkauft. Am Morgen des 22.o5. gegen 9.3o haben Mitarbeiter_innen der Franconofurt AG die Eingangstür zum Ivi aufgebrochen. Sie stellten Strom und Wasser ab und begannen im Haus befindliche Personen abzufilmen. Eine Sitzblockade konnte ein weiteres Vordringen allerdings stoppen. Nach ca. 45 Minuten zogen die Franconofurt Leute ab und nahmen die Eingangstür ebenfalls mit.
Antifaschist_Innen
23.05.2012 - 21:32
In der Nacht zum 18.05.2012 haben wir den Lingener Neonazi Roland Schreiber in seiner direkten Nachbarschaft geoutet.
einige UnterstützerInnen
23.05.2012 - 19:35
Mobi-Aktion in Rendsburg für den 2.6.