Widerwelli
21.12.2009 - 18:09
Eises Kälte und dichtes Schneetreiben hat bis zu 200 Menschen in Biblis (Südhessen) den Spaß am Demonstrieren gegen den Weiterbetrieb des AKW Biblis und für die Stillegung aller Atomanlagen nicht nehmen können.
SOFA Münster
20.12.2009 - 22:43
Rund 300-350 Leute haben heute bei eisiger Kälte und starkem Schneefall vor dem Zwischenlager Ahaus gegen neue Atommülltransporte und für den sofortigen Atomausstieg demonstriert. Ab Anfang 2010 sollen die ersten von 1800 Behältern in Ahaus eintreffen - dabei ergibt sich nach aktuellen Infos ein neuer Fahrplan: Die 152 Jülich-Castoren sollen vor den Brennelement-Strukturteilen aus La Hague nach Ahaus gebracht werden. Auch in Biblis, Magdeburg, Schacht Konrad, ASSE und Gorleben wurde an diesem Wochenende demonstriert - die Anti-Atom-Bewegung friert nicht ein!
Christina Albrecht
20.12.2009 - 21:22
Mehr als 10.000 Einwendungen gegen Morsleben-Pläne!
(20-12-09) Mehr als 10.000 Menschen und Institutionen haben in den letzten Wochen Einwendungen gegen das Konzept erhoben, nach dem das Atommüll-Lager Morsleben geschlossen werden soll, erklärten Initiativen und Verbände am Samstag bei einer Übergabeaktion an das Sachsen-Anhaltinische Umweltministerium in Magdeburg.
Freiburger Kleinanzeigen Kombinat
19.12.2009 - 21:06
+++2008 Castorblockade über 12 Stunden +++ 3 Strafbefehle wegen Nötigungüber je 80 Tagessätze a 10 Euro +++ Einsprüche gegen rechtswidrigeStrafbefehle +++ öffentlicher Prozess am Amtsgericht Kandel,voraussichtlich Mitte Januar +++ Aktionstage geplant +++ Inhaltsverzeichnis- Aktion während des Castors 08
- Dezentrale Aktionen
- Hintergrund Atomkraft
- Atomkraft und Klimawandel
nicht gegeneinander ausspielen - Repression
- Cnasstor-Tage
- Unterstützung
- andere Prozesse
bisherige Indyartikel:
1,
2,
3 Blog über die Aktion und den Prozeß:
blogXberg.blogsport.de
shut down the fences
16.12.2009 - 15:55
Zwischen 2000 bis 3000 Leute bei der Aktion "Pushing for Climate Justice" am 16. Dezember auf den Strassen um das Bella Center herum und im Bella Center. Der Versuch, von aussen in die Zåune zu ueberwinden, scheiterte und die geplante "People Assembly" wurde vor dem Zaun mit ca. 1000 Leuten abgehalten. Die Polizei setzte massiv Pefferspray und Schlagstøcke gegen die Demonstrant_innen ein und beschlagnahmten den Lautsprecherwagen. Ausserdem hinderte sie 200 NGO-Vertreter_innen mit Gewalt daran, aus dem Bela Center heraus zu kommen um an der "People Assembly" teilzunehmen.
Werner Fink
13.12.2009 - 23:05
Die Sahara in Spanien und 30 Grad an Weihnachten in Deutschland. Hätten wir dann einen Weihnachtsmarkt mit Palmen und Bademeister statt Tanne und Weihnachtsmann? Und was macht ein Kamel auf dem Christkindlesmarkt? Flash-MobberInnen probten den Ernstfall.
Thomas Erbe
10.12.2009 - 15:28
Magdeburg, den 10.12.09
* Protest gegen geplantes Einbetonieren von Atommüll in Morsleben
* ROBIN WOOD fordert: Planfeststellung ablehnen – Alternativen prüfen
ROBIN WOOD-AktivistInnen demonstrieren heute Mittag am Umweltministerium
des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Sie wenden sich dagegen, dass
der marode Salzstock in Morsleben samt dem darin lagernden Atommüll mit
Beton verfüllt werden soll. Zwei Männer und eine Frau kletterten auf ein
Vordach und spannten über dem Haupteingang des Gebäudes ein Transparent
mit dem Slogan: „Atommülllager? Die sind doch nicht ganz dicht!“ An
einem Fahnenmast befestigten zwei ROBIN WOOD-Aktivisten ein weiteres
Transparent. Darauf steht ein Appell an alle BürgerInnen, in dem
laufenden Planfeststellungsverfahren Einwendungen gegen die
Schließungspläne zu erheben. Das ist noch bis zum 21. Dezember möglich.
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
09.12.2009 - 10:26
In Duisburg-Wanheim betreibt die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) eine bundesweit zentrale Konditionierungsanlage für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Die Atomanlage liegt nur 200 m von einem Wohngebiet entfernt und der Bahnanschluss geht über unbeschrankte Bahnübergänge mitten durch den Stadtteil zum Güterbahnhof Duisburg-Hochfeld. Die GNS will ab Januar von Duisburg ihren konditionierten Atommüll ins Zwischenlager nach Ahaus schicken.
graswurzel.tv
06.12.2009 - 20:36
Anti-Atom-Treck 2009
Wolfgang Ehmke
06.12.2009 - 05:19
"Der andere Gorleben-Krimi läuft noch" - BI Umweltschutz zum ZDF-Krimi über die Freie Republik Wendland
Die "Freie Republik Wendland", das widerständige Hüttendorf auf der
Bohrstelle 1004, war nur 44.000 Quadratmeter groß, ein abgebranntes
Waldstück. Tausende von Atomkraftgegnern besetzten am 3. Mai 1980 den
Platz, errichteten Hütten und ein Freundschaftshaus, Platzbesetzungen
gehörten zu den augenfälligsten Aktionsformen der Anti-AKW-Bewegung.
Genau dort sollte eine der Tiefbohrungen niedergebracht werden, um den
Salzstock Gorleben auf seine Eignung als atomares Endlager zu
untersuchen.
SOFA Münster
03.12.2009 - 16:11
Als die Bezirksregierung Münster vor drei Wochen die Genehmigung für neue Einlagerungen von Atommüll aus "dem Betrieb und der Stilllegung deutscher Kernkraftwerke" ins Zwischenlager Ahaus erteilte, weigerten sich Bezirksregierung und Zwischenlager-Betreiber GNS unisono, die Herkunftsorte des Atommülls öffentlich zu machen. Nun gibt die GNS der Presse gegenüber erste Details bekannt: "Anfang 2010" soll "ziemlich sicher" Atommüll aus der GNS-Konditionierungsanlage Duisburg nach Ahaus rollen - mit im Spiel auch die GNS-Standorte Jülich und Karlsruhe. Am 20. Dezember findet deshalb vor dem Zwischenlager Ahaus eine Demo statt.
Wolfgang Ehmke
03.12.2009 - 00:17
Verfassungsbeschwerde erfolgreich
BI Umweltschutz: "Polizei wird in die Schranken verwiesen"
Das Demonstrationsgeschehen beim Castor-Transport 2001 muss
gerichtlich neu aufgearbeitet werden. Castor-Gegner waren mit einer
Verfassungsbeschwerde erfolgreich, das Bundesverfassungsgericht
(BVerfG) verweist den Fall zurück an die Gerichte. Stundenlang waren
Demonstrationsteilnehmer bei Aljarn von der Polizei festgehalten worden,
zum Teil unter demütigenden Umständen und Kilometer weit entfernt von
der Castortransportstrecke. Das BVerfG verweist die Polizei deutlich in die
Schranken, das Polizeiverhalten war nach Auffassung der obersten Richter
rechtswidrig.
Wolfgang Ehmke
01.12.2009 - 21:47
"Energiekonzerne bestimmen den Kurs von Regierungen"
BI Umweltschutz zur Berufung Gerald Hennenhöfers ins Umweltministerium
"Ein himmelschreiende Tradition findet ihre Fortsetzung" - für die
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist die Berufung des
Juristen Gerald Hennenhöfers als Chef der Reaktorsicherheitsabteilung ein
deutliches Signal, denn Hennenhöfer tat sich als Pro-Atom-Hardliner schon
in den 90er Jahren unter der damaligen Umweltministerin Angela Merkel
hervor. Danach wechselte er zum Stromkonzern Viag (heute Eon).
Wolfgang Ehmke
29.11.2009 - 22:17
BI Umweltschutz zur Konrad-Entscheidung - "Türöffner für eine
Endlagerung zu Lasten späterer Generationen"
Das Bundesverfassungsgericht hatte am Donnerstag eine
Verfassungsbeschwerde der Konrad-Gegner abgewiesen. Die Gefahr
von Schäden für spätere Generationen bei der Einrichtung der
geplanten Atommülldeponie in dem ausgedienten Erzbergwerk könne
nicht mit einer Verfassungsbeschwerde geltend gemacht werden.
Atomkraftgegner an den Endlagerstandorten, die seit Jahren eng
vernetzt zusammen arbeiten, reagieren entsetzt und kündigen Aktionen
an.
Wolfgang Ehmke
24.11.2009 - 12:40
Atomrechtliches Genehmigungsverfahren in Gorleben liegt seit
32 Jahren auf Eis und die BI Umweltschutz liegt auf der Lauer:
"Pro-Forma-Politik" soll unter Schwarz-Gelb fortgesetzt werden
wir können auch anders
21.11.2009 - 22:28
Der Marienplatz in Ravensburg war voll, als die Demonstration gegen Atomkraft und für erneuerbare Energien, die am heutigen Samstag, 21.11.2009, am Bahnhof mit zwei Trommelgruppen und mehreren Traktoren gestartet war, ihren Abschlusskundgebungsort erreicht hatte. Ca. 2000 Personen aus der ganzen Region (bis ins Vorarlberg), und damit weit mehr als die VeranstalterInnen gerechnet hatten, beteiligten sich an der bunten und lauten Demonstration. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis unterschiedlicher Gruppen, Organisationen und Parteien v.a. aus Ravensburg, aber auch aus der Region Oberschwaben-Bodensee-Allgäu. Nachdem es in Ravensburg schon seit Jahresbeginn verschiedene kleinere Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Atomausstieg gegeben hatte, war diese Demonstration ein deutliches Zeichen, dass auch hier die Anti-Atom-Bewegung wieder auflebt - und das Motto der Demo „Wir können auch anders“ lässt auch für die Zukunft weiteres erhoffen.
Ute Bertrand und Dirk Seifert
20.11.2009 - 22:51
Hamburg, 20. November 2009
Atommülllager Morsleben – Alle Optionen müssen geprüft werden*
***ROBIN WOOD kritisiert beim „Morsleben-Kongress“ verantwortungslosen
Umgang mit Atommüll
Mehrere Bürgerinitiativen laden für morgen (21. November) zum Morsleben-Kongress ins
Magdeburger Rathaus. ROBIN WOOD wird dort grundlegende Sicherheitsbedenken gegen die geplante dauerhafte Atommülllagerung im maroden Salzstock von Morsleben darlegen. Hintergrund ist das laufende Genehmigungsverfahren zur Schließung des Lagers.
pressedienst@ag-schacht-konrad.de
20.11.2009 - 00:02
Zu einer Bestandsaufnahme der kritischen Auseinandersetzung mit dem Atommüll-Lager in Morsleben (ERAM) lädt die Morsleben-Kampagne für diesen Samstag, den 21. November zu einem Kongress nach Magdeburg ein. Die Veranstaltung wird vom BUND Sachsen-Anhalt im Magdeburger Rathaus ausgerichtet, beginnt um 14.00 Uhr und wird live ins Internet übertragen (www.morsleben-kampagne.de).
H. Eckel
18.11.2009 - 14:39
Das Bundeskabinett trifft sich zur Klausur in Meseberg - die Anti-Atom-Bewegung ist schon da.
kirsten neubig
17.11.2009 - 16:23
19.000.000 Liter Lösung im Grubengebäude
des Atommülllagers Morsleben
Im Stilllegungplan des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Betreiber des Atommülllagers unter Morsleben, der zur Zeit öffentlich ausliegt und gegen den bis zum 21. Dezember 2009 Einwendungen erheben werden können, gibt es viel Gruseliges zu sehen und zu lesen.
Auf der Seite 102 von den 314 Seiten des Stilllegungungsplans steht dann zum Beispiel: